MiNr 7: 18 Kreuzer gelblichorange

  • Hallo zusammen,


    ich habe hier ein Randstück der 18 Kruezer gelblichorange, leider mit Knick.



    Handelt es sich bei hellen Stelle rechts oben um eine Plattenabnutzung oder einen Plattenfehler. Mir sind keine Plattenfehler bei dieser Marke bekannt.


    Grüße Christian

  • Hallo Christian


    Es kann sein dass es ein Leimfleck ist.
    Das wissen die echte Experten sicher mehr von ;)


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Christian,


    kannst du mal einen hoch auflösenden Scan einstellen?


    HIer kann man ja mit 600 kb einstellen, das sollte genügen. :thumbsup:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Christian,


    danke für den besseren Scan. :)


    Wenn keine Beschädigung der Papierstruktur vorliegt, wovon auszugehen ist, dann ist es entweder ein ausgebliebener Druck durch vorderseitige Leimung des Papiers oder das Stöckel war an dieser Stelle stark beschädigt.


    Ich tippe auf ersteres. Leimflecke auf hohen Werten sind nicht häufig.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Bayernfreunde,


    bei der von hasselbert gezeigten Nr. 7 mit kompl. Postablagestempel von Schwabach kann ich leider nicht mithalten.
    Das ist ja nun schon etwas ganz Besonderes. :P
    Und nach dem Sem-Handbuch ist der Preis ja auch doppelt so hoch wie bei einer Marke mit MR-Stempel - und das zu recht.


    Aber eine schöne Marke mit MR-Stempel kann ich auch zeigen.
    Die ist jetzt schon seit über 20 Jahren in meiner Sammlung. Aber sie gefällt mir immer noch so, als hätte ich sie letzte Woche erst gekauft.


    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Lieber Hasselberg,


    die PA Schwabach ist sehr häufig - nur halt auf der 18 Kr. gelb nicht. :thumbsup:
    Ob man das jemals besser sehen wird? Ich habe da meine Zweifel.


    Hallo Bayern-Kreuzer,


    schön, dass sich der Bayreuther Schönstempler auch in deiner famosen Sammlung verewigt hat.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Hasselbert (oder soll ich sagen: HERIBERT),


    Das ist ein Traumstück und so superselten, um nicht zu sagen einmalig.


    Glückwunsch und danke für's Zeigen.


    maunzerle :thumbsup:

    "Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

  • Lieber Hasselbert,


    wie, kein Sonntagsdatum dabei? Da besteht aber akuter Nachholbedarf. :thumbsup:


    Morgen werde ich mal einen dir gut bekannten Brief nachlegen müssen, nachdem du mich mit den beiden blonden 18ern prvoziert hast.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen!


    Auch nicht ganz so schön gestempelt, aber was soll´s, hier auch noch 2 von mir.


    Schöne Grüße vom bayernfarbenvielfaltverrückten


    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)


    Bayernfarbenvielfaltverrückt - warum nicht?

  • Hallo zusammen, hallo Mikrokern,


    leider, leider ....es handel sich hier um ein Machwerk des Schweizers Fournier. [font='&quot']Francois Fournier wurde am 24. April 1846 in der Schweiz geboren. Über seine Jugendzeit ist nichts bekannt. Irgendwann ließ er sich in Frankreich nieder und nahm auch die französische Staatsbürgerschaft an. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 diente er beim Militär auf der französischen Seite. Danach ließ er sich zu einem nicht bekannten Zeitpunkt in St. Julien als Briefmarkenhändler nieder. Um die Jahrhundertwende zog es ihn wieder in die Schweiz, wo er sich in Genf ansiedelte. 1903 übernahm er den Nachlasses des Markenfälschers Louis Henry Mercier und begann konsequent mit dem Auf- und Ausbau seines neuen Erwerbszweiges, der Herstellung und den Vertrieb von künstlerischen Imitationen von klassischen Marken, die er nun "fac-similes" nannte. So hatte er überall Verkaufsdepots und Agenten, die für ihn arbeiteten. Er hatte zuletzt etwa 3.700 verschiedene “Marken“ im Angebot. In den rund 15 Jahren seines Schaffens als Großvertreiber sind etwa 3 bis 4 Millionen seiner Fac-Similés in Umlauf gekommen. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam sein weltweites Versandgeschäft zum Erliegen. Gesundheitlich stark angeschlagen starb Francois Fournier am 12. Juli 1917 in Genf im Alter von 71 Jahren. Fournier hatte 6 verschiedene Bayernmarken im Angebot. Angefügt zeige ich den Ausschnitt „Bayern“ aus dem bekannten „Fournieralbum“ vom 1928.


    Grüße aus Frankfurt
    hasselbert

    [/font]

  • Liebe Gemeinde,


    Seit drei Monaten kein post mehr, das kann doch nicht sein! Ja ist denn diese Marke ein direktes Stiefkind? Ich meine "Nein", daher eine meiner länderkundlichen Seiten.


    Viel Freude bei der Betrachtung wünscht maunzerle :thumbsup:

    Bilder

    "Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

  • Lieber maunzerle,


    eine Seite, die sich jeder Bayernsammler wünscht - bei den meisten wird es aber wohl beim Wunsch bleiben ...


    Deine Einleitung zur Marke sollte mal von denen gelesen werden, die Kataloge herstellen. Schaden würde es denen nicht. ;)


    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen,


    hallo maunzerle, eine super Seite :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    hallo bayern klassisch,


    zur Verdeutlichung habe ich hier einmal die entsprechende Verordnung angehängt.
    Im "Verordnungs= und Anzeige=Blatt für die Königlich Bayerischen Verkehrs=Anstalten" Nr. 39 mit den Herausgabedatum "München, den 25. Juli 1854" ist auf der Seite 216 die maßgebende Verfügung Nr. 13,730 abgedruckt. Diese Verfügung trägt das Datum "München, den 19. Juli 1854". Das die Bekanntgabe frühestens einige Tage nach dem 25.07.1854 bei den entsprechenden Ämtern ankam, ist verständlich. Bayern klassisch hat darüber auch im Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Bayern klassisch geschrieben.


    Hier noch zwei Einzelmarken und ein senkrechtes Paar.
    Grüße aus Frankfurt
    hasselbert

  • Hallo Sammlerfreunde, hallo Bayern-Kreuzer,


    weil der 18 Kreuzer-thread wieder ganz oben in der Reihe steht, wollte ich mich eben nochmal an den eingestellten Briefen und


    Marken erfreuen. Bei der Marke mit MR "37", eingestellt von Bayern-Kreuzer im post 7, bin ich hängengeblieben. Das Stempelbild erinnert


    mich an die Mi.5 mit MR "248", abgebildet im thread "Verfälschungen bei klassischen Stücken" bei post 6. Ein sehr guter und damit gefährlicher


    Falschstempel. Beide Stempel, MR"37" auf Mi.7 und Falschstempel MR "248" auf Mi.5, sind auf meinem PC bei maximaler Vergrösserung


    so bläulichschwarz gepunktet. Hat Bayern-Kreuzer beide Marken eventuell aus der selben Quelle bezogen?


    Ist die 18 Kr. mit MR "37" geprüft? Wenn ja, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, und ich entschuldige mich bei Bayern-Kreuzer für


    ein eventuelles kurzer Herzrasen. Wenn nein, ziehe ich die Echtheit des Stempels in Frage.


    Gruss kilke

    Wer um Einzelmarken einen Bogen macht hat sich verlaufen.

  • Hallo zusammen,


    wie maunzerle zeige auch ich einen Postvereinsbrief mit der 18 Kreuzer gelb. Es ist ein eingeschriebener Brief der 2. Gewichtsstufe vom 9. Januar 1862 vom schwäbischen Augsburg nach Venedig. Venetien gehörte nach dem Wiener Konkress bis 1866 zu Österreich.


    Da die Eisenbahn erst 1867 eröffnet wurde, müßte die Post eigentlich mit der Kutsche über den Brenner. Das war aber im Januar bestimmt nicht möglicht. Wegen der winterlichen Verhältnisse wurde der Brief über Wien (dank Ralphs Hilfe) (Stempel vom 10.01. auf der Rückseite) geschickt. Am 12. Januar 1862 kam er dann in Venedig an.


    Grüße aus Frankfurt
    hasselbert