Beiträge von Nils

    Hallo Wilfried


    Ich habe bei Philasearch gesucht und in Form sehr ähnliche Stempel von Worms und Gotha gefunden. Nur etwas abweichende Farben, welche auch sicher durch die Zeiten sich geändert. Vielleicht hat T&T mehrere Stempel von selber Hersteller gekauft und verbreitet. Das macht es natürlich schwieriger fest zu stellen wo der Stempel abgeschlagen ist.

    Worms liegt wohl dann nahe?


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Transit Sardinien kostete 8 Decimes nach Vertrag von 1818-1838. Dazu kam französische Gebühre von Antibes oder Beauvoisin. Hier natürlich Beauvoisin was 3 Decimes entspricht nach Taxordnung von 1828.

    Quelle: Abensur.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Dieter


    Die 11 Decimes lag an die Strecke. Es heisst hier nach dem 1828 Tarif 40-80 Kilometer von Beauvoisin nach Lyon für einfacher Brief war 11 Decimes.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Dieter


    Die kurze Antwort ist ja.

    Eine längere Antwort ist dass dieser Leitweg eigentlich seit 1795/96 benutzt war nachdem die Leitungen über Ostende oder Niederlande auch geschlossen waren. Aber zwischen 1802 und Juni 1803 war der Ostende weg kurzzeitig möglich. Und tatsächlich waren auch die Briefe von und nach Frankreich diesen Weg spediert bis November 1806. Es kam und ging aber auch nach dieser Zeit Briefe über Hamburg, dann gern mit Hilfe von Vermittlern.

    Es gibt auch noch länger Antworte für was ich jetzt kein Zeit habe :)


    Viele Grüsse

    Nils

    Nicht klar sind mir die Taxvermerke 0 und 8

    Hallo Bayernalbi


    Der Empfänger in London hat 1 Shilling 6 Pence bezahlt. Sieht zwar aus wie ein 8 für uns heute, ist aber ein typischer englischer 16 aus dieser Zeit. Der Brief lief über Hamburg und weiter per Packet nach England.

    Genau wovon der Brief das Kontinent verlassen hat ist schwierig zu sagen. Mit Ankunft London 17. Dezember konnte es Cuxhaven wie auch Husum sein. Es gibt 3 mögliche Schiffe die gleichzeitig Harwich, England angekommen sind.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Franz


    Es ist nicht 91 Vermerkt sondern, wie ich oben geschrieben habe 9 R(eales de Velon) in ganz typischer spanischer Schreibweise. So es gibt kein "overcharge" wie der Vorbesitzer geschrieben hat.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Franz


    Der Empfänger hat sicher 9 Reales de Velon bezahlt. Und wie schon Beschrieben waren die spanische Gewichtsstufen sehr eng mit nur 1 Adarmes=1,73 Gram per Gewichtsstufe ab 4 Adarmes.

    Absender hat 3 Shilling bezahlt und wenn 1/2 Ounce 6 Pence kostete macht das 3 Ounce.


    So die Beschreibung von Absender ist nicht ganz falsch


    Viele Grüsse

    Nils

    rein theoretisch kann es doch sein, dass der Brief in UK zweifach war (= zwei Bogen Papier) und in Frankreich einfach (= bis 6 Gramm). Das schließt sich ja nicht aus.

    Hallo Martin

    Ja, das ist auch hier möglich und will ich auch nicht ausschliessen.

    Aber ich halte den Vermerk oben links als ein Gewichtsangabe. Wenn nicht ist es wie du sagst.

    Es wäre interessant den Gewicht vom Brief zu kenne. Kann ja vielleicht eine Antwort geben auch ohne Einlage.

    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Emmanuel


    Meine Quelle ist Geoffrey Lewis der seine Angaben von Chauvet (2001) geholt hat. Ich weiss nicht mehr als Lewis geschrieben habe weil ich Chauvet leider nicht habe.

    Grundlage ist ja Convention von 17.5.1802 und Decree von 23.6.1802.

    Nach Calais 6 Decimes wovon 2 Decimes Seeporto (Sondergebühr)

    Orte mit direkten Korrespondenzen von Calais 6 Decimes Seeporto + Porto von Calais.

    Nach Paris 12 Decimes wie auch Rouen, Dieppe und Le Havre

    Orte über Paris 12 Decimes + Seepostporto von Paris bis Ort. (Meine dass Seepostporto 1 Decimes weniger als Normalporto war)


    Es ist fast etwas kompliziert, aber ich glaube dass Chauvet eine Liste hat?


    Und ja, ich meine auch dass Paris diese doppelte Gewichtsstufe berücksichtigt hat.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Der Absender hat 2 Shilling 4 Pence bezahlt. Es heisst ein 2 Sheet Brief.

    Es ist bestimmt 8 Gram oben links vermerkt. So warum man hier nur 19 Decimes von Empfänger verlangt hat ist mir ein Rätsel.

    Für den einfacher Brief von London nach Paris hat der Empfänger 6 Decimes bis Calais bezahlt und 6 Decimes Calais nach Pais. Das allein für den einfachen Brief ist ja 24 Decimes. Vielleicht hat man vergessen das Porto zu verdoppeln?


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Welcher Ordner soll es sein? Es ist einen Portobrief und einen portofreier Dienstsache. Oder gibt es ein passenden Stempelordner für die Briefe?


    VG

    Nils

    die Belege in der Liste sollen dazu dienen, herauszufinden, wo die Stempel aufgesetzt und verwendet wurden.

    Hallo Erwin.

    Aber ist es so dass die Austauschpostämter in preußischer Zeit gleich die in der Reichszeit ist?

    Lieder habe ich selbst keine Ahnung hierzu, aber ich kann mich vorstellen dass es sich etwas geändert hatte obwohl die alte Preussen der leitende Kraft war.

    So wie so finde ich es ein hochinteressanter Thema und ich lese hier sehr gern mit. Mehr kann ich leider nicht beitragen.

    Nur noch ein Kommentar; es gab ja auch die in Reich verwendete Stempel in englischer Sprache.

    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Geht es hier nicht um die preussische Zeit? Ich sehe ja mehrere Briefe von NDB und DR.

    Ich nehme an dass vieles geändert ist im laufe diese Änderungen? Oder ist es nicht so?


    Viele Grüsse

    Nils

    Guten Abend Hermann

    Besten Dank für die nette Worte. Es freut mich sehr das zu lesen. Du solltest aber auch wissen dass du ein wichtiger Teilnehmer hier war und bist und dass das Forum ohne Leute wie dich sehr arm wäre. :)


    Es ist ja halt auch so dass die Teilnehmer hier in der Führung steht, aber das habe ich wohl auch mehrmals geschrieben. Es ist ja aber jetzt nicht weniger wahr.


    Wahr ist es auch dass viele von uns auch etwas grauer geworden sind. Komisch, man ist ja auch 10 Jahre älter geworden :)


    Jetzt freue ich mich auf die nächste 10 Jahren, bin gespannt was wir hier alles sehen dürfen.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Freunde

    Ich habe eben eine Suche gemacht und fand ein Beitrag von 2011. Hmmm.... es heisst dass das Forum 10 Jahre alt ist.

    Das ist ja toll.

    Und jetzt mit DASV als Treiber wird das Forum sicher noch 10 Jahre älter werden. Ich freue mich auf die nächste 10 Jahre :):):)

    Und mit hoffentlich viele neue Sammlerfreunde hier.

    Viele Grüsse

    Nils

    Danach nahmen die ungarischen und österreichischen Delegationen gleichberechtigt an den Verhandlungen zu den neuen Postverträgen und –abkommen teil, was auch durch die jeweiligen Unterschriften dokumentiert ist.

    Hallo Martin

    Besten Dank für die Antwort.

    Also geteilt aber trotzdem als Ein. Das kenne ich auch von Norwegen und Schweden 1815-1905. Es war zwei selbständige Postverwaltungen aber öfters als ein wenn es um Verhandlungen ging. Es war aber auch möglich allein Vertrage zu machen.

    Hat Ungarn auch allein Verträge gemacht vor die Auflösung?


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Freunde


    Hier zeige ich einen Brief der einige Besonderheiten aufweist.

    John Drinkwater Bethune schreibt in 1832 an seinen Sohn der sich in Genf befindet. John Drinkwater ist ein von den Helden der napoleonischer Krieg und hat während der Krieg auch ein Post als Minister. Und nach der Krieg hat er sein Tätigkeit für die Krone weiter geführt. Das er In Grossbritannien ein Portofreiheit hatte ist deswegen auch natürlich. Das galt aber nicht für Privatbriefe, was es hier ist, obwohl der Sohn in der Marine tätig war. Das Inhalt war ja privat. Solche Briefe findet man aber nicht so selten, aber ins Ausland eher seltener.

    Es schein so dass Frankreich diese Portofreiheit akzeptiert hat und der Brief ist weiter nach Genf geschickt.


    Meine Frage zu dieser Brief ist die Genfer Gebühre. Sehr, sehr schwach kann man auf die Linke Seite 30 Genfer Solls lesen. Laut Schäfer kostet es aber nur 27 Genfer Solls wenn aus Grossbritannien über Frankreich.

    Kann jemand die 30 erklären?


    Absender: https://en.wikipedia.org/wiki/John_Drinkwater_Bethune

    Empfänger: https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Bethune


    Viele Grüsse

    Nils