Beiträge von nils

    Hallo Martin


    Das ist ja aber auch ein sehr guter Brief, und so auch eher selten zu finden glaube ich.


    Dein Brief ist nach 4 Monaten zurückgeschickt (mein wohl 6). Vielleicht gäbe es zwischen 1839 und 1843 eine Verlängerung vor erlaubte Liegezeit in Paris. Oder war es vielleicht so dass der Brief zurück verlangt war?

    Dein Brief hat ja eine neue Adresse und war offenbar nicht zurück nach Edinburgh geschickt. So es kann sein dass DLO dein Brief nicht gesehen hatte?

    Was meinst du dazu?


    Viele Grüsse

    Nils

    Es war viele Leute unterwegs und wenn man nicht sicher wussten wo der Empfänger war konnte man versuchen ein Bescheid an mehrere Adressen zu schicken. Einige Absender, wie hier, hatten ja reichlich Geld dafür.

    Hallo Freunde


    Dieser Brief von Edinburgh nach Paris gehört wohl zu Briefe die halbblind abgeschickt war um den Empfänger zu erreichen.

    Der Brief war von Edinburgh 31. Dezember 1842 abgeschickt und kam Paris 4. Januar 1843 an. Ziel für den Absender, der "Secretary of the Board of Merchants" Thomas Dick Lauder, war der Lehrer Charles Wilson zu erreichen. Man hatte nämlich Angst Herr Wilson als Lehrer für "School of Design" zu verlieren. Und dieser Brief war ein Versuch ihn zu erreichen und eine Bitte um eine sofortige Return nach Edinburgh.

    Der Brief kam nie Herr Wilson an, und er hat in London ein neuer jobb gekriegt. Immerhin ist er wieder nach zwei Jahre nach Edinburgh zurückgekehrt.


    Der Brief ist wahrscheinlich in Paris 6 Monaten liegend geblieben. Weil 15. Juni geht der Brief von DLO nach Edinburgh. In Paris war der Brief mit dem Stempel "Non Reclamee" gestempelt und nach DLO in London geschickt. Der "Returned From" Stempel ist in Foreign Office gestempelt vor der Brief in DLO abgegeben war.

    In DLO ist der Brief in ein Umschlag gelegt mit ein kurzen Text mit Begründung. Dieser Umschlag ist bei Snellson und Tallard erst ab 1844 gekannt (1 Exemplar).

    Hallo Ralph


    Solche Briefe sieht man sehr gern. Dieser hast du aber schon in Post 10 gezeigt.

    Wolltest du eigentlich ein anderen Brief zeigen?


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Freunde


    Eine bemerkenswerte Beschreibung findet man hier:

    Österreich Abstempelungen Galizien
    1850, 9 kr, blue, PRZEWORSK, Müller 2269a/50p, G-P, folded letter sent with 9 kr via German habour and steamer to London, charged for the rest of ...
    www.philasearch.com


    Meint man wirklich dass man in London mit Kreuzer bezahlen? Oder hat man vielleicht etwas falsch gelesen.

    Naja, für den Ausruf konnte man einen Brief mit Weiterleitung und Poste Restante nach Baden Baden kaufen, aber wenn Schätzpreis 900 Euro ist....


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Germania


    Es ist relativ wahrscheinlich dass die Pakete über Norwegen gelaufen sind. Norwegen war ein neutrales Land und hatten regelmässigen Schiffsverbindungen mit Island.


    Sogar die Post von USA nach Deutschland waren über Norwegen geschickt, wie du hier sehen kannst: USA - Deutschland WW1


    Sonst würde es mir freuen eine Quelle für angehängten Bild. Es liegt an die Copyright, einige Auktionshäuser haben Copyright und dann kriegen wir Probleme wenn die Quelle nicht genannt ist.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Freunde


    Dieser Brief bietet mir einige Herausforderungen.

    Dieser Brief ist in Nimes in Frankreich 5. September 1803 geschrieben und ist über Hamburg nach London und von dort weiter nach Wrexham in Wales geschickt.

    Wie ich es sehe ist der Brief erst in Hamburg postalisch gelaufen, und hat vorderseitig ein Hamburger Stempel von 23. September. Aber van der Linden meint dass der Brief in Nimes eingeliefert war. Ich meine aber dass es kein Stempel von Nimes sein kann.

    Dazu schreibt vdL dass der Absender 7 Decimes für Frankreich bezahlt hat, rückseitig notiert. Ist das überhaupt möglich? Ich glaube nein. Das kann wohl nicht für relevanten Distanzen in Frankreich passen. Und wie ich es sehe ist es kein 7 sondern zwei mal 9 vermerkt. Gut, ein von die 9´s ist relativ undeutlich und sieht aus wie 7 wenn man es nicht genauer studierst.

    Warum es zweimal 9 geschrieben ist, weiss ich nicht. Die Gebühre sonst; vorderseitig Hamburg - London passt sehr gut. Und die Weitersendung London - Wrexham ist auch 9 Pence. Ob die zweite 9 eine Wiederholung ist oder tatsächlich französisches Gebühr ist finde ich schwierig fest zu stellen.


    Auch der Inhalt bietet was postgeschichtliches. Hier nennt der Absender ein Vermittler in Hamburg der man benutzen kann, und es ist kein irgendjemand sondern jemand bei Parish & Co. Ich nehme an dass es der Vater John Parish verantwortlich war, kann aber auch ein von der Söhne sein. Eine ganz interessante Geschichte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/John_Parish_(Kaufmann)

    His Father’s Favored Son: David Parish
    Biography of David Parish by Claudia Schnurmann
    www.immigrantentrepreneurship.org


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Freunde


    Ich habe eine Bitte an alle. Denk mal über nach was man hier schreibt.

    Wenn man Meldungen die Thread-fremd schreiben will, dann benutz gern PN´s.


    Halte euch bitte zu dem Themen.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Ein ähnlicher Brief + ein paar anderen habe ich hier gezeigt.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Hermann


    In der dritt letzte Zeile erste Seite steht es etwas über Strasbourg. Ich schaffe es nicht zu lesen, aber vielleicht schaffst du es.

    Diese Briefe finde ich immer sehr interessant, die Reisewege für einen Brief ist ja mehr als gerade aus :)


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Eifel Harri


    Meinst du dieser Brief? RE: Hufeisenstempel von Coeln


    Ich weiss nicht warum der Brief verschoben war.


    Wenn man ein Brief nicht finden kann, benutz einfach die Suchmöglichkeit (erweiterte Suche). Ich habe dieser Brief gefunden wenn ich deine Beiträge gesucht habe.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Planke


    Franko 1/2 heisst dass der Absender eine Teilstrecke bezahlt hat. Er hat ja bis österreichische Grenze bezahlt. Für die Strecke Offenburg-Füssen hat er 12 Kreuzer Rh bezahlt. Den Rest über Fernpass nach Innichen hat der Empfänger die 32 Kreuzer CM bezahlt (2. Gewichtsstufe).

    Ich nehme an dass Franco mal gestrichen war um es deutlicher zu machen dass der Brief in Österreich nicht frankiert war.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Ich kann auch nicht viel helfen. Ich glaube nicht dass der Brief rekommandiert war. Wenn die Kreuze von der Post in Wien stammen sollten, wären die wohl auch mit Rötel gemacht. Aber wo die herstammen weiss ich auch nicht.

    Der Brief fehlt ein "Autriche" Stempel so dass der Brief nicht als österreichischer Brief nach Frankreich behandelt war. Ich nehme deswegen an dass die 6 Kreuzer? für Taxis gemeint waren. Glaube auch nicht dass Francomont völlig postalisch als französisch geworden ist.

    Hierzu weiss ja Achim viel, viel mehr als wir anderen.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo Kent


    I have had a look into Delcampe and it seems that cover sent unpaid was canceled with red color and sent paid was canceled with black. So in 1853 like your covers.

    The cover with the stamp have no Amsterdam postmark, what you see on the front is from another red postmark from Gravenhage. I do not know what it is called in englisch, but in german Schmiededruck. (Stempelte er speilvendt).

    If the 1fw should be an indicator, i would believe that there was something like it on the other covers, so I do not think this is from Germany. I can not remember to have seen anything like it before.

    What I also find interesting is that all covers have this franco annotation in upper left corner. Also the cover with the stamp. I would have liked to know where this stamp have found its way to the cover. If in Sweden and from Sweden through the Swedish Post, was it possible without any treatment from the swedish Post?

    I do not know very much about the Swedish Post so I can really not help very much. But I find these letters very difficult to explain, less they are posted in Amsterdam.

    Hopefully there will be anybody else here who can help a bit more.


    Best wishes

    Nils

    Hallo Kent


    I think these letter are posted in Amsterdam as the have these Amsterdam postmarks on the front. The arrival postmarks on the back sides from Gravenhage = La Haye.

    If they were posted in Sweden or Hamburg you would find postmarks from the place they were posted.

    The other mark on the backside is from the forwarder in Amsterdam. That you will hardly find when the covers were sent from Sweden or Hamburg. If the covers were sent per post via Amsterdam you would have an c/o address here.

    So I guess that the covers were delivered to somebody, maybe a ship captain, who brought the covers to Egidius in Amsterdam.

    What I find interesting ist that two of the covers is sent porto from Amsterdam and the third sent paid.

    Interesting items.


    Best wishes

    Nils

    Hallo Ralph


    Dein Book Post ist richtig frankiert da man bis 2 Ounce per Penny bezahlen musste. Konnte also auch 1/2 Ounce wiegen ohne dass die Gebühre anders waren.

    Die Gebühre hat ja die normalen UPU Muster gefolgt.

    Book Post war ja gleich wie Printer Pacers, Legal & Commercial Papers.


    Es war aber nicht gleich Zeitungen. Hier war die erste Gewichtsstufe bis 4 Ounce.


    Viele Grüsse

    Nils

    Hallo die Runde


    Zuerst, danke für ein interessantes Thema, was hier auch zu ein weitern Diskussion geführt hat.


    Ich denke dass Fachbegriffe ein Vorteil hat weil jeder weiss sofort worum es geht, wenn man die Begriffe gelernt hat. Benutzt man das postgeschichtliche Begriff "Bar frankiert", weiss man sofort worum es geht, und man muss nicht was extra dazu erklären.


    Ich kann sehr gut erinnern wie es für mich war wenn ich mich von Markensammler zu Briefsammler und weiter zu postgeschichtlichen Sammler bewegte. Es hat mich auch gewundert warum man solche Begriffe benutzt hat. Aber mann soll nicht lange Postgeschichte Sammeln vor man versteht wie wichtig diese Begriffe sind.

    Besonders deutlich wird es wenn man sich für internationalen Postverkehr interessiert. Wie nennt man Briefe wo Postdienste per Briefmarke frei gemacht sind, aber wo die Briefgebühre ohne Briefmarken frankiert sind? Das sieht man ja öfters wenn man zum Beispiel mit Grossbritannien zu tun hat.


    Ich denke dass es ein reinen Briefmarken Sammler egal ist welche Begriffe ein Postgeschichtler benutzt, aber so lange man Postgeschichte behandelt ist es ein Vorteil auch die postgeschichtliche Begriffe zu lernen und benutzen.

    Es ist ja immer so, wenn man ein neues Fach lernt, muss man auch die fachliche Begriffe lernen um besser zu Kommunizieren.


    Ich bin auch sicher dass alle es einfacher wenn ein Deutscher hier schreibt als wenn man mein Norwegisch-Deutsch, mit der Fehler ich mache, lesen muss. So ist es halt. Deswegen versuche ich so gut wie möglich zu schreiben. Wenn ich dazu die gängige Begriffe auch benutze, wird es noch einfacher zu lesen.

    Dazu traue ich jeden Leser zu, dass wenn man etwas lesen und lernen will, nimmt man sich auch die Mühe die Begriffe zu lernen. Es ist ja nicht Begriffe die nur so gemacht sind.


    Viele Grüsse

    Nils