Beiträge von maunzerle

    Liebe Freunde,


    vor etwa zwei Monaten hat mich ein Redakteur des Bayerischen Rundfunks angerufen. Er wollte Hintergrundinformationen zu dem in der Frühjahrs-Erivan-Auktion versteigerten Riedl-Brief mit der roten Mühlradentwertung von Neu-Ötting. Im Laufe des Gesprächs kam er dann auf die Idee, ob man darüber nicht ein längeres Gespräch im Studio führen könnte.

    Vorige Woche war ich nun dort und wir haben etwa eine halbe Stunde hauptsächlich über dieses Thema gesprochen, aber auch etwas abgeschweift. Was daraus dann gemacht wird bzw. daraus gemacht worden ist, weiß ich nicht. Ich kann jetzt aber sagen, dass das Ergebnis des Ganzen nach meinen letzten Informationen am Tag der Deutschen Einheit zwischen 12 und 13 Uhr in der Sendung "Zeit für Bayern" im Radio auf BR2 gesendet werden wird.

    Vielleicht mag der eine oder andere reinhören und ganz vielleicht wird das Ganze auch ein wenig Werbung für das schönste Hobby der Welt.


    Viele Grüße von maunzerle

    Lieber Ralph,


    das glaube ich nicht, dass solche Leute hier mitlesen und sich dadurch zum nachträglichen Kauf veranlasst sehen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie genau wissen, was sie da jeweils gekauft haben.


    Liebe Grüße von maunzerle

    die der Kommissionäre, die in der Kommunikation mit ihren Kunden nicht immer auf der Höhe waren. Dafür habe ich kein Verständnis, denn auf mich als Internetbieter nimmt auch keiner Rücksicht, wenn ich ein Los verpasse.

    Das stimmt so nicht. Keine einzige dieser leider sehr zahlreichen, ärgerlichen und wahrscheinlich auch rechtswidrigen Wiederaufnahmen war auf ein Fehlverhalten bzw. auf eine Verzögerung durch einen Kommissionär zurückzuführen. Die waren alle ein Produkt des sehr langsamen Netzes oder unentschlossener Netzbieter.

    Nicht ganz, die Weber Versteigerung war für 15:00 Uhr geplant. Aber bereits nach der ersten Stunde am Morgen war klar, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Wenn ich den Tag im Auktionssaal verbringe, wäre es mir egal. Nachdem ich aber in der Arbeit war und nur für kurze Zeit der Auktion beiwohnen konnte, ist das logistisch schon eine Herausforderung gewesen. Ein Los habe ich dadurch verpasst.
    Das ist schon sehr ernüchternd, nur fünf Sammler im Auktionssaal.

    Wo Du den Zeitplan herhast, weiß ich nicht , anscheinend von philasearch. In allen Katalogen ist die Weber-Sammlung auf 16 Uhr terminiert.

    Und es stimmt auch nicht, dass der Zeitplan schon am Vormittag nicht eingehalten werden konnte. Ich war ab halb zwölf im Saal. Da war die Vormittagssitzung schon weit fortgeschritten, so dass etwa gegen 12.15 eine großzügige Pause eingelegt werden konnte, ehe es pünktlich um 13 Uhr mit der Rolf Rohlfs-Sammlung weiterging. Mit der war man dann gut vor halb vier durch, so dass nochmals eine halbe Stunde blieb bis zum planmäßigen Beginn der Weber-Sammlung.

    Lieber Wolfgang,


    bei Kirstein war ich lange nicht mehr, aber bei Deider ist es das gleiche Bild. Zuletzt wieder ein paar Sammler mehr als beim Tiefpunkt zu Coronahochzeiten, als außer mir noch ein Sammler und zwei Kommissionäre da waren. Zuletzt vielleicht 6 bis 7 Sammler, dazu dieselben zwei Kommissionäre. "Video killed the Radio Star" sangen in den 80ern die Buggles. Heute kann man sagen "Internet killed the Personal Attendance". Keiner nimmt die Reiseunannehmlichkeiten in Zeiten des Internets mehr auf sich, was sehr schade ist, weil die persönliche Anwesenheit mehr ist als nur Auktion, oder zumindest war, als man noch persönliche Begegnungen hatte.


    Viele Grüße von maunzerle

    Nur zur Richtigstellung:

    Weber begann pünktlich um 16 Uhr und nicht mit viel Verspätung und dauerte knapp zwei Stunden. Und es waren nicht 10 Sammler im Saal, sondern, wenn man Begleitpersonen abzieht, nur 5.

    Es gibt daher die früher vorzügliche Verpflegung bei Köhler nicht mehr, weil sich ein Catering oder auch nur eine Zubereitung vor Ort einfach nicht mehr rentiert für die paar Besucher. Dafür gab es für jeden Besichtiger einen Gutschein von € 10,-- für einen italienischen oder China-Imbiss im Erdgeschoß.

    Hallo Udo,


    vielen Dank!

    Das kannst Du jetzt glauben oder nicht, aber ich glaube, ich habe 3 Stunden hier im Forum gesucht und diesen Thread nicht gefunden. Das weiß der Himmel, auf welcher Leitung ich da gesessen bin.

    Na, vielleicht finden sich doch noch Ergänzungen, weil ja seitdem eine ganze Anzahl neue Forumler hinzugekommen sind. Dann war mein Aufruf eventuell nicht ganz für die Katz.


    Nochmals vielen Dank und viele Grüße


    Peter


    Themen redaktionell zusammen geführt

    Liebe Sammlerfreunde,


    von München gibt es drei verschiedene Chargé-Stempel, die Mitte der 1860er-Jahre eingeführt wurden. Sammlerfreund bayernjäger hat sich hier im Forum vor Jahren sehr verdient gemacht um die Erforschung des sog. Rautenstempels und des Fünfzeilers. Ich möchte nun heute dazu aufrufen, dass wir hier in diesem Thread alle Fakten zu dem dritten dieser Stempel, dem roten Einkreiser sammeln, insbesondere seine genauen Verwendungsdaten und seine Verwendungsformen. Ich beginne heute mit dem einzig vorzeigbaren Exemplar dieses Stempels aus meiner Sammlung und hoffe auf eine gute Resonanz meines Aufrufs.


    Viele grüße von maunzerle

    wobei "München" abgekürzt vorkommen konnte und einsetzbar, also kein fixer Stempel war.

    Lieber Ralph,


    was verstehst Du denn in diesem Zusammenhang unter einem fixen Stempel? Etwa einen, bei dem nichts austauschbar war? Ansonsten verstehe ich den Ausdruck in diesem Zusammenhang nicht. Dieses abgekürzte Mchen war auf jeden fall ein fixer Stempeleinsatz. So wie Du es beschreibst, verstehe zumindest ich es so, als hätten die Bahnpostler einzelne Buchstaben gehabt und hätten diese je nach Gusto zusammengesetzt. Einen fixen Stempeleinsatz München gab es auf dieser Bahnstrecke nicht. Deswegen kann man bei der Abkürzung Mchen auch nicht von von einem nicht fixen Stempel sprechen. Unabhängig davon, dass abgekürzte fixe Stempeleinsätze eher der Normalfall bei der Bahnpost waren, macht auch ein Blick in den Holzmayr klar, dass das ein fixer Stempeleinsatz war, vielleicht in einem nicht fixen Stempel. Aber dann hätte es außer den vorphilatelistischen Einzeilern überhaupt keine fixen Stempel gegeben, denn die Datumseingabe wäre dann ja auch nicht fix gewesen.


    Liebe Grüße von maunzerle