Beiträge von maunzerle

    Hallo Freunde,


    da bin ich voll auf der Seite von kilke, mikrokern und bayernjäger.


    Im übrigen finde ich die ganze Diskussion zu dem gezeigten Brief hier reichlich übertrieben. Müssen wir denn jede Randerscheinung hinterfragen bis ins Letzte? Können wir uns nicht ganz einfach mal an einem Beleg erfreuen ohne ihn bis ins ins Kleinste zu zerpflücken? Und dann noch dazu bei Fakten, die sich letztendlich doch nicht 100%ig aufklären lassen und, nebenbei bemerkt, völlig unerheblich sind.. Lasst doch auch mal wieder Vernunft walten! Diese Tendenz stelle ich leider hier im Forum seit einiger Zeit fest. Nächstens kommt noch einer daher und fordert einen noch lebenden Augenzeugen für eine Abstempelung, weil er sonst nicht mehr schlafen kann.


    Ist vielleicht jetzt ein wenig übertrieben, aber es musste doch mal raus.


    Viele Grüße von maunzerle

    Lieber Norbert,


    ich sehe erst heute Deine Frage.

    Das ist natürlich ein Gerücht. Maria Brettl und J.U Schmitt waren sozusagen Schüler von Franz Pfenninger und wurden dann seine Nachfolger. Es gab über ihren Werdegang in den 70ern eine TV-Sendung im Bayerischen Fernsehen aus der Reihe "Unter unserem Himmel", in der sie über ihre Anfänge erzählen und auch ein paar Briefe zeigen. Vielleicht findet sie einer der Forumler im Netz.


    Viele Grüße von maunzerle

    soll das dann auch für die Rundbriefe der ARGE gelten?

    . . . davon gehe ich aus. Sollte jemand tatsächlich auf die abstruse Idee kommen, sich von jedem Rundbrief sieben Kopien machen zu wollen, so möge er dabei glücklich werden. Mein Mitleid hat er!

    Sehr geehrter Herr Dr. Helbig,


    bitte ergehen Sie sich nicht in kryptischen Andeutungen, sondern nennen Sie Ross und Reiter, damit hier nicht etwa der Eindruck entsteht, die Arge hätte etwas mit dieser Angelegenheit zu tun und man unter Umständen dagegen vorgehen kann. Allerdings weiß ich noch aus dem Schuldienst, dass von jedem Werk bis zu sieben Kopien gemacht werden können, ohne dass das Copyright verletzt wird. Das mag aber nur für den Gebrauch in der Schule und nicht für einen etwaigen Vertrieb gelten.


    Mit freundlichen Grüßen


    Peter Zollner

    Hallo Will,

    ich muss Dich leider enttäuschen. Das Jahr geht aus dem Brief nicht hervor.


    Hallo woodcraft,

    auch hier Enttäuschung. Ich kann keinen Beleg mit dem Antiqua zeigen. Ich kenne nur den einen Beleg, dessen Abschlag ich in dem Dir vorliegenden Rb 51 gezeigt habe. Der Beleg selber ist mir damals - ich verstehe es heute selbst nicht warum - durch die Lappen gegangen.


    Viele Grüße von maunzerle

    Hallo Oisch,


    ich habe im Rb 47 unserer Arge einen grundsätzlichen Artikel zur Abstempelung von 1 Kreuzer-Marken der Ziffernmarken geschrieben. Die daraus entnommene Tabelle sollte Deine Frage beantworten, wobei die Kategorie "Ortsbriefe" Briefe in den Landzustellbereich mit beinhaltet.


    Viele Grüße von maunzerle


    Hallo,


    im Anhang kann ich den 7A-Stempel von Straubing auf einem Brief nach Geltolfing in den Landzustellbereich zeigen. Das Besondere daran ist, dass der Stempel hier als Entwerter zu sehen ist, was alles andere als häufig ist.

    Geltolfing gehört im übrigen heute zur Gemeinde Aiterhofen und liegt nur 1,5 km von unserem Tagungshotel der Vorwoche entfernt.


    Viele Grüße von maunzerle

    Lieber Hermann,


    ein höchst interessanter sehr seltener Brief.

    Ich suche seit Jahrzehnten einen Brief aus den abgetretenen Gebieten nach Bayern zum DÖPV-Tarif, also aus der Zeit bis in den Januar 1867, als die Bayern schließlich dann auch die Postexpeditionen übergeben haben. Aber diese Suche nehme ich wahrscheinlich mit ins Grab.


    Liebe Grüße von maunzerle

    Eine diesbezügliche Lösung für Mitglieder (digitaler Zugriff auf Rundbriefe) ist angedacht. Die Entscheidung darüber wird beim Jahrestreffen fallen. Bis dahin müsst Ihr noch ein wenig Geduld haben.


    Viele Grüße von maunzerle

    Liebe Freunde,


    schimpft nicht auf die Post, wenn Ihr den Rundbrief heute noch nicht im Briefkasten habt. Ich habe entgegen der Zusage die Lieferung aus der Druckerei erst heute um 9 Uhr 52 erhalten. Aber jetzt ist alles auf dem Weg zu Euch. Für ein Lesewochenende sollte es also noch reichen.


    Viele Grüße von maunzerle

    Liebe Freunde,


    offensichtlich hat der gestresste Dietmar dieses Mal nicht an die sneak preview gedacht. Daher heute von mir die Inhaltsangabe des neuen Rundbriefs. Der Versand erfolgt aller Voraussicht nach am Donnerstag. Dabei dann auch neuesten Infos zum Jahrestreffen auf den "Gelben Seiten".


    Viele Grüße von maunzerle

    Morsche Tim und Ralph,

    (wenn Ihr mir als Nicht-Pfälzer diese Anrede mal erlaubt)


    mit den letzten Ausführungen trefft Ihr genau den Nagel auf den Kopf. Zu ergänzen bzw. zu wiederholen wäre lediglich noch, dass damals wie heute die aller wenigsten Postkunden, die sich zwecks Aufgabe eines Briefes an den Schalter begeben, diesen vorher mit Marken beklebt haben, sondern diese Prozedur dem Schalterpersonal überlassen. Ich bin fast täglich am Schalter und habe eigentlich noch nie beobachtet, dass jemand einen schon frankierten Privatbrief abgegeben hätte. Die meisten kennen nicht einmal das Entgelt für die gängigsten Verwendungsformen, und das obwohl dieses heute viel überschaubarer ist als damals. Daraus kann man schließen, dass der Kauf von Marken zur häuslichen Frankierung auch damals die Ausnahme war, sondern ein Großteil der Briefe vom Expeditor frankiert wurde, ganz egal, was die Vorschrift besagte, an die der Postkunde ja ohnehin nicht gebunden war und ist.


    Außerdem hat mir der VE-Papst Dr. Menzinger schon vor 20 Jahren widersprochen, als ich irgendwo geschrieben habe, die VEen wären bogenweise angebracht worden. Es sei viel wahrscheinlicher, dass immer nur ein paar Marken im Bogen, allenfalls ein Bogenteil vorausentwertet wurde. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass ein Expeditor jeweils eine Bogenreihe vorausentwertet hat zur Frankierung am Schalter und die nächste unentwertet ließ zum Verkauf über den Schalter. So konnte er die Schere nach Bedarf ansetzen. Denkbar ist auch die hier schon geäußerte Meinung, dass er ein Schächtelchen mit VEs neben seinem postfrischen Bogen zu liegen hatte, aus dem er sich jeweils bediente.

    Unzweifelhaft ist für mich das Motiv der VEen, nämlich der Wunsch nach besonders sauberen Abstempelungen. Die beteiligten Expeditoren waren wohl alle kleine Ästheten.


    Liebe Grüße von maunzerle

    Lieber Kilian,


    wahrscheinlich der schönste von allen der nicht häufigen Passauer Bischofsbriefe. Gratulation!


    Viele Grüße von maunzerle