Beiträge von bayern klassisch

    Lieber Michael,


    ein beeindruckendes Stück - was man vorne als "8" lesen könnte, war das "X" für voll frankiert von Österreich.


    Das mit den 15 Nkr. ist sicher richtig, aber 29 als Franko sind ja wegen der Primzahl eher ungewöhnlich, jedoch kam mir eine Idee aus meiner kleinen Transitsammlung Bayerns mit Österreich und Frankreich, daher habe ich mal eine Seite angehangen, aus der hervorgeht, dass 20 + 9x CM damals vertraglich fixiert waren; ob diese 20 den 20 auf meinem Brief entsprechen, weiß ich aber nicht.


    Ich hoffe, dass ein Österreicher uns hier weiterhelfen kann.

    Morsche Tim,


    wieder ein kleines Schmuckstück von dir. Was man auch sammeln könnte, wäre folgendes:


    Bayernmarke auf Karte, verwendet im Reich und in Württemberg nach Bayern,

    Württembergmarke auf Karte, verwendet im Reich und in Bayern nach Württemberg und

    Reichsmarke auf Karte, verwendet in Bayern und in Württemberg nach dem Dt. Reich.


    Das wäre doch mal eine nette Geschichte! :)

    Hallo Jürgen,


    meine Frau ist auch bei Ancestry, aber kostenpflichtig, weil sie das für die Genealogie benötigt. Klasse Sache!


    Leider habe deine Scans kein lesbares Format - kannst du bitte mit 300 dpi scannen und bei mittlerer Komprimierung dann hier einstellen? Hier gibt es 1000 Kilobyte pro Scan, da kann man auch einen Atlas einstellen und jeder kann alles lesen. Danke!

    ... ich denke auch, dass es so war - in den Briefkasten am Zug schnell eingeworfen und als der Zug abfuhr, war er schon in Ludwigshafen, wo ja auch Poststücke eingeworfen wurden.


    Jetzt musste man schnell sein, denn 300 m weiter in Ludwigshafen galt die Marke ja schon nicht mehr, also "Mannheim" dran geschrieben und ab dafür, sonst hätte die Portokontrolle zugeschlagen, weil die Marke in Ludwigshafen ja nicht gegolten hätte.


    Feines Stück und gar nicht soo häufig. :)

    Hallo Jürgen,


    da hast du natürlich Recht - wenn man ganz AD gegen die USA aufwiegt, ist AD natürlich eine Katastrophe für den Anfänger, weil er ganz unten bei Null anfangen muss, während in den USA eine Linie gefahren wurde (aber das macht AD halt auch sehr, sehr interessant und schwierig).


    Aber es gibt keine bessere, oder schlechtere Postgeschichte - nur Vielfalt, ohne die wir alle nur im selben Bereich sammeln würden. Sind wir froh, dass die Philatelie eine riesige Spreizung aufweist!

    Lieber Franz,


    was ich sagen kann, ist dass der Brief aus 1839 stammt und mit 15 Bajocchi teilfrankiert wurde.

    T.S. steht für Transit Sardinien, womit der Weg über Sardinien und Frankreich klar ist.


    In England kostete er noch 1 Shilling 7 Pence.


    Pont de Beauvoisin könnte der Grenzübergangsstempel Sardinien - Frankreich heißen.

    Drei ältere, jiddische Damen unterhalten sich darüber, wer den besten Sohn hat.


    Sagt die Erste: Ich hab den besten Sohn. Der ist ein fantastischer Zahnarzt, arbeitet wie verrückt, aber jeden Schabbes ist er bei mir.


    Sagt die zweite: Mein Sohn ist Geschäftsmann, hat wahnsinnig viel zu tun, verdient, was er will, aber einmal die Woche geht er mit mir einkaufen.


    Sagt die dritte: Ist noch gar nichts. Meiner ist Anwalt auf der Fifth Avenue, verdient, was er will, kann sich den besten Psychoanalytiker leisten, zahlt vier mal in der Woche dreihundert Dollar und spricht dort nur über mich.

    Lieber Klaus,


    zu deinem # 1.017


    es ist ein Brief mit dem ersten oM 32, einer Art von Sondertype, wie es sich für mich darstellt.


    Viele Ämter hatten 2 oder mehr Mühlräder am Start, wenn sie eine gewisse Größe hatten und damit das Aufkommen entsprechend war. Ortsstempel hatten sogar die kleineren PE i. d. R. mindestens per 2, wobei oft einer ein Formularstempel war (teils bei der Fahrpost eingesetzt, oder für das standardmäßige Abstempeln zahlbarer Vordrucke).

    Liebe Freunde,


    so ist es. Machen wir es erklärbarer mit einem Beispiel:


    Die Post hat 10 Portomarken a 3x = 30x.


    Man gibt einen Portobrief in den Lokalbzirk auf. Die Post klebt eine 3x Portomarke auf, gibt den Brief dem Empfänger und kassiert dafür das Porto.


    Jetzt rechnet man ab: Man hat noch 9 Portomarken im Wert von 27x und 3x Bargeld vom Empfänger = 30x, die Kasse stimmt.


    Wie auch immer kommt man jetzt an einen Brief mit dieser Portomarke, die man nicht entwertet hatte und nimmt die Marke ab. Jetzt braucht man nur zu warten, bis der nächste Portobrief aufgegeben wird - man appliziert die Marke, stempelt sie perfekt ab, wie bei meinem Brief und gibt sie dem Ruralboten zur Zustellung mit. Dieser gibt den Brief ab, kassiert 3x, die er später seinem Expeditor abzugeben hat und der steckt sich das Geld in die eigene Tasche.


    Fazit: An obiger Amtsrechnung ändert sich nichts, der Expeditor hat 3x "verdient", die eigentlich der bayer. Post zugestanden hätten, da sowohl der Expeditor, als auch der Landbote (Ruralbote) vom Staat bezahlt wurden - allerdings nicht dafür ...


    In meinem Fall wurde ja noch der Empfänger betrogen, der die R.S. hätte gar nicht bezahlen müssen - aber man hat ihm dennoch 3x abgeknöpft.

    Lieber Heribert,


    ein Traumbrief - nicht für einen Qualitätsfetischisten, aber für einen Postgeschichtler, denn die sieht mir ziemlich recycled aus. Kann man sehen, ob sie mit Gummi haftet, oder hat man mit Kleber nachgeholfen?


    Von Fürth kenne ich einen Brief, bei dem man nur die "3" der Marke sieht, also keine Umschrift aus wie Bayern, Franco, Kreuzer oder Drei.