Beiträge von Bayern-Kreuzer

    Hallo Freunde,


    ich zeige einen hübschen kleinen "Damenbrief" (Kuvert), der am 27.1.1864 als Postvereinsbrief von Markt Einersheim in Mittelfranken nach Freudenbach (bei Creglingen) in Württemberg gelaufen ist. Die Entfernung zwischen den beiden Orten beträgt nur 3,78 Meilen.


    Für einen Brief der 1. Gewichtsstufe hätten bei dieser Entfernung ja 3 Kreuzer als Franko gereicht. Für die 2. Gewichtsstufe (1 - 2 Loth) würden dann die verklebten 6 Kreuzer passen.


    Der Brief sieht mir von der Optik her eigentlich nicht nach einem Brief der 2. Gewichtsstufe aus. Evtl. könnte es sich auch um einen um 3 Kreuzer überfrankierten Brief handeln. :?:

    Meinungen aus dem Forum würden mich schon interessieren.


    Viele Grüße

    Bayern-Kreuzer

    Lieber Ralph,


    vielen Dank für deine Antwort auf mein Streifband.


    Ich habe mich bei dem Blaustift-Gekrakele an die Beiträge 177 als auch 183 orientiert. Bei dem im Beitrag 177 gezeigten Streifband vom Mai 1869 ist ja in Berlin wohl auch noch ein Bestellgeld notiert ??


    Frankfurt war ja zu dieser Zeit schon preußisch. Ich weiss nicht, ob es im August 1869 da noch Kreuzerwährung oder aber preuß. Silbergroschen-Währung gab.

    Auch der Blaustift an sich sah mir eher postalisch aus.

    Das mit Tinte geschriebene "München ............98" hat dann wohl die Stadtbibliothek Frankfurt vermerkt.


    Das waren meine Überlegungen zum Blaustift. Aber mit deiner Meinung könntest du auch recht haben.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Hallo Freunde,


    ein Streifband mit der Nr. 14 habe ich bisher nur einmal hier im Forum gefunden (Nr. 177 hier im Thread).

    Streifbänder mit der Nr. 14 findet man - im Vergleich zu Ortsbriefen und Drucksachen - doch erheblich seltener. Sem setzt ja auch in seinem Bayern-Handbuch für ein Streifband zu Recht einen erheblich höheren Katalogpreis als für Drucksachen und Ortsbriefe fest.

    Mein Streifband lief am 21.8.1869 von München nach Frankfurt. Es hat eine vorgedruckte Anschrift und ist rückseitig noch ungeöffnet. Der eigentliche Inhalt ist - wie meistens - nicht mehr vorhanden.

    Probleme habe ich mit den Blaustift-Notierungen auf der Vorderseite. Könnte es sich um " 1/4 Sgr. " Bestellgeld in Frankfurt handeln?


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo Freunde,


    im Beitrag 124 hier im Thread habe ich schon einmal einen frankierten Bischofsbrief an den Passauer Bischof Heinrich gezeigt.


    Jetzt ist noch ein weiterer dazugekommen. Er ist frankiert mit einer 2 II2 mit ausgefüllten Ecken und wurde von Vilsbiburg aus nach Passau geschickt. Er hat wie die allermeisten Bischofsbriefe keinen Inhalt;

    innen hat jedoch ein Vorbesitzer mit Bleistift das Jahr 1852 vermerkt.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo KlangRausch,


    ich habe 2 Briefe mit dem grün / blauen FH-Stempel von Traunstein:

    - ein Brief mit kompl. Inhalt vom 2.6.1841,

    - ein Brief, der über den AK-Stempel zu datieren ist - 28.11.1844


    Im Winkler ist als Zeitraum für den Stempel 1841 - 1845 angegeben.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Lieber Donauwalzer,


    der 1. Brief hat folgenden - auch kurzen - Inhalt:


    "Deggendorf den 1ten April 54

    Herr Salegg


    Ich zeige Ihnen an das Ballot wurde ihn

    München übersehen und wurde wieder

    auf den Wagen nach Deggendorf geladen

    Das Ballot hat Herr Pflaum Dienstag

    den 31ten März erhalten.


    Schönstens Grüße

    Georg Blechinger"


    Schöne Ostertage

    bayern-kreuzer

    Hallo Freunde,


    es folgen 2 Briefe aus der Salegg-Korrespondenz.


    Der 1. Brief lief am 1.4.1854 von Deggendorf in das nur 1,3 Meilen entfernte Hengersberg. Der Brief hat einen kurzen Inhalt; es geht um rein geschäftliche Dinge.


    Auch der 2. Brief lief von Deggendorf an Salegg nach Hengersberg.

    Er hat zwar seinen kompletten, kurzen Inhalt, ist aber nicht datierbar. Es handelt es sich nicht um einen Geschäftsbrief, sondern wohl um einen Privatbrief.

    " P. P.

    Joseph ist gesund u. gut eingewöhnt, aber

    mit seinem Fleiße sind wir bis jetzt nicht

    zufrieden, auch ist sein Betragen ziemlich

    roh, u. seine Fähigkeiten, wie er bisher

    sich gezeigt, scheinen ihn für das Studium

    nicht zu eignen. Hoffen wir, daß

    es besser gehe.

    P. . . . Feiner (?) "


    Bei dem Brief gefiel mir weniger der Inhalt als das knallgelbe Briefpapier mit dem schönen Kontrast zur aufgeklebten blauen Marke.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo Freunde,


    in der 1. Klüttermann-Auktion Anfang März waren auch 3 lose Mi.Nr. 12 zu haben, die alle richtig was für die Augen waren.

    Alle 3 Marken waren in der Ortsstempelperiode nach dem Ende der Mühlradstempel bis zum 31.12.1869 mit einem Halbkreisstempel (Winkler 12b) entwertet. Und alle 3 Stempelabschläge konnten sich wirklich sehen lassen.


    Ich nehme nicht an, dass Herr Klüttermann etwas dagegen hat, wenn ich die Marken hier nochmal zeige:

    - Stpl. Schwarzenbach - Ausruf 100 €, Zuschlag 350 €

    - Stpl. Hohenberg - Ausruf 100 €, Zuschlag 300 €

    - Stpl. Wunsiedel - Ausruf 100 €, Zuschlag 430 €

    Hinzu kamen dann noch die üblichen Auktionszuschläge und Gebühren.


    Eine Marke - die mit dem Stempel von Hohenberg - befindet sich jetzt in meiner Sammlung.

    Sind die beiden anderen Marken evtl. auch im Forum gelandet?


    Viele Grüße

    Bayern-Kreuzer

    Hallo Freunde,


    die folgende Nr. 5 gab es im letzten Jahr bei ebay.

    Sie war beschrieben mit "Bayern: MiNr. 5 gestempelt gMR 354 Ühlfeld / Nördlingen, breitrandig, gute Erhaltung". Von einer bestimmten Type schrieb der Verkäufer nichts.


    So konnte ich dann eine 5d, Type I zum Preis einer Type II oder III erwerben.

    Man freut sich auch über Kleinigkeiten. :)


    Viele Grüße

    Bayern-Kreuzer

    Lieber Heribert,


    bei den Quadratmarken von Bayern findet man eine Trennung. wie sie deine neue P 1 hat, oft durch den Bayernbruch in den Rändern verursacht.

    Bei der P 1 gab es ja keine bayernbrüchigen Ränder. Insofern ist eine solche Trennung schon bemerkenswert (es fehlte wohl einfach eine Schere).

    Mich stört diese Trennungsart auch nicht. Und eine Portomarke mit einem solchen Stempel findet man auch längst nicht an jeder Ecke. Insofern herzlichen Glückwunsch.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    Hallo Freunde,


    Paare von der 3-Kreuzer-blau (Platten 2 - 5) gibt es reichlich. Und auch schöne Dreierstreifen dürften problemlos zu bekommen sein.

    Aber bei Viererstreifen wird es dann schon eng. Bei meinem Streifen dürfte es sich um die Platte 3 handeln.

    Sem bezeichnet in seinem Bayern-Handbuch auf Seite 196 bei der Platte 3 Viererstreifen / Viererblock als größte bekannte Einheit. (Nun ist das Buch ja auch schon 20 Jahre alt; ob das heute noch stimmt, weiss ich nicht.)


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo Siegfried,


    eine tolle Strecke von offenen MR-Stempeln "617" zeigst du uns. Das ist ja richtig was für die Augen.


    Bei manchen kann man eine VE wohl ausschließen; andere wiederum sehen stark nach einer VE aus. Aber bei losen Marken wird die Frage VE ja oder nein offen bleiben müssen.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo bayernjäger,


    vielen Dank für das Zeigen deines Streifbandes aus Vilshofen. Das kannte ich aber schon. Du hattest es irgendwo bei Bayern - Schweiz schon mal gezeigt.

    Daneben hatte ich noch ein zweites Streifband von hasselbert gefunden. Es lief von Nürnberg nach Stanz im Kanton Unterwalden.

    Das wars im Forum dann auch schon. Weitere Belege habe ich nicht mehr gefunden.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

    Hallo Freunde,


    ich zeige ein kleines Streifband, frankiert mit einem senkrechten Paar der Nr. 3 Ia, das von Ansbach Mf. nach Morsee (heute Morges) in die Schweiz (Kanton Waadt) lief.


    Es handelt sich um ein vollständiges, ungeöffnetes Streifband (ohne Inhalt).

    Das Markenpaar wurde mit dem Halbkreisstempel von Ansbach (Winkler 13) entwertet.

    Der rote Strich auf der Vorderseite bezeichnet das von Bayern notierte Weiterfranko von 1 Kreuzer für die Schweiz. Das Gesamtfranko von 2 Kreuzern teilten sich Bayern und die Schweiz je zur Hälfte.

    Daneben wurde ein violett-roter "PD"-Stempel aufgesetzt (etwas schwach). Er kommt auf Briefen in die Schweiz selten vor; er war nicht vorgeschrieben.

    Das Streifband ist geprüft "Brettl".


    (Häufig findet man so etwas nicht. Hier im Forum habe ich lediglich 2 Drucksachen / Streifbänder mit 2 Nr. 3 I in die Schweiz gefunden.)


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer