Europäische Transitpost von J. Helbig

  • Neue Literatur

    In den nächsten Wochen, vielleicht schon zu Sindelfingen, erscheint der erste Band im Schwaneberger Verlag


    Beiträge zur europäischen Transitpost



    Themen u.a. England - Österreich 1814-1818; Postvertrag Preußen-Thurn und Taxis 1803 und der Stempel A.v.D.; Umleitung der Briefe nach Italien über Bern und Sardinien 1820-1824; Aus der Türkey;

    uv.m.

    Ich denke es lohnt sich

    Beste Grüße achim

  • Habe mir erlaubt, die Beiträhe zu verschieben, da es nicht nur Bayern betrifft.

    Im Michel Onlineshop steht als voraussichtliches Erscheinungsdatum der 6.12.2019.


    Gruß

    Michael

    Preußen mit Transiten

  • johelbig

    Hat den Titel des Themas von „Europäische Transitpolitik von J. Helbig“ zu „Europäische Transitpost von J. Helbig“ geändert.
  • Hallo zusammen,


    Bis Sindelfingen wird es nun wohl doch nicht reichen, das Buch zu drucken. Ich liefere hier wenigstens schon einmal die Inhaltsangabe, damit ihr euch orientieren könnt.


    Beste Grüße Achim


    Inhalt



    Vorwort 5


    England – Österreich, Leitwege der Briefpost 1814 – 1818 9

    Heribert Kaufmann


    Metternichs System der Postüberwachung, Helbig 47


    Briefzensur während der Herrschaft der 100 Tage, Helbig 90


    Der Postkurs von Salzburg nach Triest 1787, Helbig 111


    Der Postvertrag Preußen – Reichspost 1803, Helbig 121


    Auslage von Duderstadt, Helbig 138


    Umleitung England nach Frankreich 1779 bis 1783, Helbig 146


    Umleitung der Briefe nach Sardinien 1821 bis 1824, Helbig 151


    Aus der Türkey, Helbig 165


    Kuvertgeld, Helbig 183

  • Hallo Achim,


    das Buch ist heute vom Schwaneberger Verlag eingetroffen.

    Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis ich alle Beiträge durchgearbeitet habe.



    Beste Grüße,

    Hermann

  • Lieber Achim,

    ja, bestimmt.

    Besonders bei den Artikel "England-Österreich, Leitwege der Briefpost 1814 - 1818", "Der Postkurs von Salzburg nach Triest 1787", "Der Postvertrag Preußen - Reichspost 1803" und Umleitung der Briefe nach Sardinien 1821 bis 1824". Ende nächster Woche verreise ich für vier Tage, da kann ich alles noch intensiver durchstudieren.


    Beste Grüße,

    Hermann

  • Lieber Hermann,

    dann hoffe ich, dass du ebenfalls neue Briefe findest, die zur Ergänzung der Artikel etwas beitragen.

    Immerhin sind bereits 5 neue Briefe gemeldet worden für England-Österreich, Metternich und England-Frankreich. Schöööön. Diese Nachmeldungen werden dann im zweiten Band verarbeitet werden.

    Es stehen auch bereits einige Themen des nächsten Bandes fest:

    Gelbfieber-Epidemie 1804/05;

    Umleitung der Italienbriefe 1805 mit dem Stempel D´Italie;

    Württemberg 1806-1810;

    Stafettenkurse in Tirol. Und ich überlege, ob ich mit dem ersten Kapitel Tirol unter bayerischer Besetzung beginnen. oder ob ich das schwierige Kapitel Thurn und Taxis - Bayern 1808-1813 angehen soll.

    Was meinst du dazu?

    liebe Grüße Achim

  • Lieber Achim,


    zum Postkurs von Salzburg nach Triest 1787 suche ich, nach deinen Hinweis vor längerer Zeit, einen Brief. Bisher leider nichts zu finden, was ich eigentlich nicht verstehen kann, aufgrund der vielen Briefe, die es von - und nach Triest gibt. Gebe aber die Suche nicht auf. Das hört sich sehr gut an, was du für den zweiten Band planst. Schon aus eigenen Interesse würde ich empfehlen mit dem ersten Kapitel "Tirol unter bayerischer Besetzung" zu beginnen. das würde sicherlich auch die vielen Tirol - Sammler in Deutschland, Österreich und Italien sehr interessieren.


    Liebe Grüße,

    Hermann

  • Hallo Achim,


    das Buch finde ich sehr gut gelungen und ist für Postgeschichtler höchst interessant und hilfreich.

    Ich hätte eine Frage zu Seite 51.

    Da ist ein Brief beschrieben, der von Vezelize nach Wien 1811 gelaufen ist. In Österreich wurde zu dieser Zeit in Einlösescheinen taxiert. Die Bayern zustehende Vergütung jedoch in Conventionsmünze geleistet. Wie ist das zu verstehen, hat Österreich zur selben Zeit mit 2 Währungen gerechnet?


    Grüße

    Karl

  • Hallo Karl,

    Ich verstehe das so, dass die Bezahlung an Bayern in C.M. geschehen musste, weil dies so im Transitvertrag zum 1.2.1809 festgelegt war und die Bayern keinen Grund sah die Einlösescheine zu akzeptieren, mit denen sie ja auch nichts anfangen konnten. Die C.M. waren nach wie vor eine klar auf Silber bezogene Größe, mit der man überall umgehen konnte. Zwei Währungen in gewisser Weise schon, aber für den Alltag und die Büger nur eine Währung, nämlich Einlösescheine.

    Naja wie du ja weisst haben wir solche durch Verträge festgelegte Paritäten auch in den Verträgen Bayern-Preussen in ggr bzw Sgr.

    Lieber Gruß Achim