Beiträge von Michael

    Liebe Freunde,

    der Fehler wurde gefunden und behoben. Wie der Fehler entstand, ist noch unklar. Daher hat die Fehlersuche und -behebung leider etwas länger gedauert.
    Es lag nicht an der Woltlab-Software an sich.

    Hinsichtlich der fehlenden Bilder, insbesondere in dem Oldenburg-Thema:
    Die kurz vor dem endgültigen Absturz des Systems hochgeladenen Bilder konnten anscheinend nicht mehr richtig im System gespeichert werden. Daher die Bitte an die betroffenen Autoren, diese Bilder in den Beiträgen noch einmal hochzuladen:
    Rechts unten in dem Beitrag "Bearbeiten" anklicken, unten den Reiter "Anhänge" auswählen, die dort scheinbar vorhandene Bilddatei entfernen und anschließend neu hochladen, in den Beitrag einfügen und speichern.

    Viele Grüße
    Michael

    Liebe Freunde,

    der rs. Hinrichsen-Ausgabestempel zeigt mit dem 29.8. ein nur 3 Tage nach dem bisherigen Erstverwendungsdatum liegendes Datum.
    Angaben nach dem 2024 erschienen Handbuch Ausgabe und Packkammerstempel der Berliner Postanstalten der Forge Berlin (ebenfalls auf der Debra 2024 ausgezeichnet).

    Die Transportschlitze sind markiert.

    Viele Grüße
    Michael

    Liebe Freunde,

    hier ein Brief von 1867 aus Winsen a.d. Luhe (nunmehr in der preuß. Provinz Hannover) nach Berlin. Die Aufgabe erfolgte direkt am Bahnhof / Zug in Winsen, die 3 Sgr.-Freimarke wurde mit dem Kursstempel HARBURG / 28 / 8 III / HANNOVER entwertet. Rückseitig findet sich ein Ausgabestempel (Hinrichsen Maschinenstempel) von Berlin.

    Der Bahnpost-Beamte sparte sich den handschriftlichen Aufgabevermerk, anscheinend hielt er den klaren Absenderstempel für ausreichend.

    Zu den beiden Stempeln:

    Der noch aus der Hannover-Zeit stammende Kursstempel zeigt die Zugnummer III. Gemäß dem neuen Arge Handbuch Hannover Postanstalten und Poststempel (das auf der Debra 2024 übrigens mit Großgold ausgezeichnet wurde!) gab es diese Zugnummer nur nachverwendet und nicht in der hannoverschen Zeit.

    Der rs. Hinrichsen-Ausgabestempel zeigt mit dem 29.8. ein nur 3 Tage nach dem bisherigen Erstverwendungsdatum liegendes Datum.
    Angaben nach dem 2024 erschienen Handbuch Ausgabe und Packkammerstempel der Berliner Postanstalten der Forge Berlin (ebenfalls auf der Debra 2024 ausgezeichnet).

    Zwei schöne Kleinigkeiten bei diesem Brief.

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo miteinander,

    bis der Fehler konkret identifiziert und behoben wird, hier noch mal der kleine Umweg, um weiterhin im Forum lesen und posten zu können:

    Abhilfe schafft nach Auftauchen der Fehlermeldung der Aufruf der "Dashobard"-Seite des Forums:
    neue Beiträge - Forum für Altpostgeschichte und Markenfreu(n)de

    Bequeme Menschen legen sich den obigen Link zum Dashboard als Lesezeichen im Browser an und kommen ab da mit einem Klick ins Forum.

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Rainer,

    wäre es nicht möglich / sinnvoll, diejenigen Unternehmen, von denen nur rudimentäre Informationen und einzelne / wenige Marken bzw. Stempel oder Belege vorliegen, in einem eigenen Kapitel zusammenzufassen und eben nicht einzeln im Inhaltsverzeichnis aufzuführen?

    Viele Grüße
    Michael

    Hier weitere 10 Blätter mit poste restante-Belegen von bayern klassisch

    Wer meint, es gäbe da vermutlich nichts Neues mehr zu sehen: Wer hat p.r. in die USA? Oder eine Karte, in der man um Zusendung einer Zeitschrift per p.r. bittet? Immer wieder schön, welche Vielfalt auch bei einem solch einfachen Sonderdienst zu finden ist.

    Lieber Ralph,

    Aber es gab meiner Erinnerung nach auch den BADEN-Stempel vor 1853 in Bad Kreuznach, weil ich 2 Briefe gesehen habe, die von Bayern über Bad Kreuznach geleitet wurden und die aus Versehen BADEN - Stempel zeigten.

    das fände ich nicht nur, wenn es vor 1853 war, sehr interessant.

    Gerade für Bayern ist hier bei diesen scheinbar 1838 eingeführten Stempeln in den VO-Blättern eine gähnende Leere (und das trifft auch auf die anderen Oval-Transitstempel zu wie Italien, Oesterreich usw.). Da hat die Bayernjugend noch etwas zu erforschen.

    Nicht nur die Bayernjugend, auch die Preussenjugend hätte da noch einiges zu forschen.
    Aber dazu sollte vielleicht erst mal die Arge Preußen aus ihrem momentanen Dilemma einen Ausweg und damit eine Perspektive für die Zukunft finden.

    Viele Grüße
    Michael

    Lieber Ralph,

    gemäß van der Linden hat Kreuznach einen Ovalstempel "BADEN" erst 1853 bekommen.
    Hingegen führte Coblenz, dass sich auf dem Brief auch rs. zeigt, gemäß gleicher Quelle einen solchen seit 1838.
    Aber unabhängig davon, war Coblenz offensichtlich auch Kartierungspostamt für badische Post.

    Wenn man dann Coblenz als Urheber des BADEN-Stempels ansieht, passt deine These, dass solche Briefe nicht mit diesem Stempel versehen wurden, hier nicht. Vielleicht hat man alle Briefe des Pakets aus Baden durchgestempelt ...

    Viele Grüße
    Michael

    Liebe Freunde,

    hier ein Frankobrief aus Mannheim nach Coblenz von 1847.
    Rückseitig sind 6 Kr. badisches und 7 Kr. (=2 Sgr.) preußisches Porto notiert. Ist die rechts daneben befindliche "2" das Preußen zustehende Weiterfranko in Sgr. ?

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Björn,

    vielen Dank für deine Antwort. Die Vorbemerkungen habe ich gelesen!
    Der von dir herangezogene Fahrplan aus dem Hendschel von 1865 zeigt meine "Probleme" sehr gut. Als Beispiel mal der Streckenabschnitt Minden-Rheine

    In dem Hannover-Buch:
    Minden-Löhne-Bruchhausen-Melle-Wissingen-Osnabrück-Rheine
    In dem Fahrplan:
    Minden-Rheme-Löhne-Bünde-Melle-Osnabrück-Ibbenbüren-Rheine

    Rot markiert die im Buch fehlenden Orte, blau markiert die im Buch zusätzlich angeführten Orte (manche wie Bruchhausen habe ich gar nicht gefunden - soll das Bruchmühlen sein?).
    Die nur teilweise Erfassung ausländischer Stationen beschreibt das teilweise, ist aber für einen unbedarften Leser vielleicht nicht selbsterklärend.

    Jedenfalls danke für deine Erläuterung, jetzt ist es klarer.

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo zusammen,

    dieses Thema soll Fragen / Ergänzungen u.ä. zu dem im Titel genannten Buch zusammenfassen. Das Buch ist seinerzeit hier vorgestellt worden.

    Meine Frage bezieht sich auf Kap. 8 Verzeichnis der Bahnpost(strecken)stempel, hier z.B. die Bahnstrecke Hannover-Emden.
    In der grafischen Darstellung der Bahnstationen tauchen Orte auf, die in zeitgenössischen Fahrplänen nicht erscheinen, während andererseits in den Fahrplänen aufgeführte Bahnhöfe in der Darstellung nicht erscheinen.
    Nach welchen Kriterien wurden diese Darstellungen erstellt? Wurden nur Orte aufgenommen, zu denen Belege mit handschriftlichem Aufgabevermerk bzw. Stationsstempel vorliegen?

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo zusammen,

    viel kann ich nicht beitragen, da meine Briefe an/aus dem russischen Herrscherhaus Auslandsbriefe sind.
    Die mir bekannten Briefe aus Zarskoje Selo liefen immer über das Büro des Postleiters in St. Petersburg und waren an den besonderen Stempeln kenntlich. Man müsste klären, ob Angehörige der Zarenfamilie in Neswisch lebten.
    In Neswisch gab es aber ein Schloss der Radziwill, die in ihrem Wappen eine Krone führten.

    Registrierte Briefe kosteten 10 Kop. zusätzlich zum Briefporto. Die rückseitige Nummer könnte eine Registriernr. sein. Dann wäre hier eventuell der ungewöhnliche Fall, dass Portofreiheit vorlag, aber die Versicherungsgebühr zu leisten war.

    Viele Grüße
    Michael

    Lieber Hermann,

    ein interessantes Stück, meinen Glückwunsch dazu!

    ... Das Fürstentum Lippe-Detmold trat erst am 1. Juli 1853 dem DÖPV bei. Frankiert wurde jedoch nach dem DÖPV Tarif (zwischen 10 - und 20 Meilen = 2 Sgr.). Zuständig für Eckendorf war die Thurn und Taxissche Postexpedition Oerlinghausen (Fürstentum Lippe-Detmold). Oerlinghausen lag von Eckendorf 9 km einfache Wegstrecke entfernt. Von Bielefeld nach Eckendorf waren es ebenfalls 9 km. Bei Briefen an Freiherrn von Borries in Eckendorf kann man feststellen, daß diese immer bis Bielefeld gingen. Wahrscheinlich ließ der Freiherr seine Briefe beim Postamt in Bielefeld abholen. ...

    Biete mal diese Erklärung für die Taxierung an:
    Der Absender wusste, dass der Freiherr von Borries seine Post immer von Bielefeld abholen ließ. Bei der Briefaufgabe wies er darauf hin, sodass der Brief bis Bielefeld nach dem innerpreußischen Tarif mit 2 Sgr. taxiert wurde.

    Viele Grüße
    Michael

    Postgeschichte live 2024 – internationales Symposium

    Parallel zum Ausstellungswettbewerb hat sich bei der „Postgeschichte live“ seit geraumer Zeit eine Vortragsveranstaltung mit Topniveau etabliert. Hier wird das interessierte Publikum mit hochklassigen Präsentationen unterhalten, die in ihrer Qualität und Themenbreite nichts zu wünschen übriglassen.

    In der jüngeren Vergangenheit haben sich dort internationale Spitzenphilatelisten wie beispielsweise Chris King und Alan Holyoake (beide GB), Patrick Maselis und James Van der Linden (beide B), Prof. Dr. Henrik Mouritsen (DK), Dr. Robert Abensur (F), Dénes Czirok (H) sowie Dr. Wolf Heß und Wolfgang Maaßen (beide D) „die Klinke in die Hand gegeben“, die allesamt die Roll of Distinguished Philatelists – also die weltweit höchste Auszeichnung für einen Philatelisten – unterzeichnet haben.

    Das diesjährige Programm lautet wie folgt:

    13.00 – 13.15 h

    Eröffnung und Einführung

    Klaus Weis

    13.15 – 14.00 h

    „Die Paar - Österreichs Antwort auf Thurn und Taxis“

    Dr. Gerald Heschl (A)

    14.15 – 15.00 h

    „German - Ottoman Field Post During World War I“

    Turhan Turgut RDP,
    Istanbul (TR)

    15.15 – 16.00 h

    „Ocean Letters“

    Luc Selis (B)

    16.00 – 16.30 h

    Schlussdiskussion und Resümee

    Klaus Weis

    Zur Abrundung des Themas Bestellgeld bei portofreien Sendungen, hier der entsprechende Passus aus dem Tax-Regulativ von 1825:

    Im § 57 werden die Bestellgelder aufgeführt und dann ausgeführt:
    Dieses Bestellgeld muß auch von den Behörden und für portofreie Correspondenz etc. bezahlt werden.

    Viele Grüße
    Michael

    Lieber Dieter,

    Anscheinend wurde der Stempel jedoch vorher als Taxstempel auf DÖPV-Portobriefen benutzt.

    gerade bei DÖPV-Portobriefen kam dieser Taxstempel nicht zum Einsatz. Für die <20 Meilen entfernt liegenden DÖPV-Orte (in Hannover, Oldenburg), bei denen man mit 2 Sgr. Porto + 1 Sgr. Portozuschlag auf die 3 Sgr. hinkäme, war das preußische Postamt in Hamburg nicht zuständig.

    Typische Einsatzgebiete für diesen Taxstempel waren:
    - Briefe nach Preußen (da es dort keinen Portozuschlag gab)
    - Briefe ins Postvereinsausland (wenn die Postvereinsstrecke >20 Meilen betrug, hier fielen dann auch nur 3 Sgr. Porto an für den DÖPV an)
    Beispiele dazu habe ich in diesem Thema gezeigt.

    Viele Grüße
    Michael