Beiträge von liball

    Hallo,


    ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Brief über Bayern gelaufen ist, dann wäre er meiner Meinung nach nicht über Zürich gelaufen, sondern über St. Gallen.


    Grüße von liball

    Hallo Dieter,


    es handelt sich um einen Portobrief mit 9 Kr. für Bayern und 3 Kr. für die Schweiz. Gesamtporto in der Schweiz somit 12 Kr. = 40 Rappen in rot.


    Grüße von liball

    Hallo Stempelfreund,


    1. Ich meine dort steht Ökonomier-Bürger

    2. Da es sich um einen Portobrief handelt, kein Freivermerk

    3. Postvereinsbrief über 20 Meilen = 9 Kr. + 3 Kr. Zuschlag für unfrankierte Absendung = 12 Kr.

    4. Transitstempel, da über Frankfurt gelaufen


    Grüße von liballo

    Hallo,


    hier 2 Belege nach Russland.

    Der 1. Beleg aus Horgen in der Schweiz nach Moskau vom 10.9.1869.

    Der 2. Beleg aus Tübingen nach Weissenstein vom 18.4.1874.


    Grüße von liball

    Hallo Ralph,


    meiner Meinung nach handelt es sich um den Frankobetrag von 3 Sgr.

    Die preußische Verordnung vom 8.11.1850 zum PV Preußen und Bayern sah im Gegensatz zu Bayern keine zwingende Frankierung mittels Marken für Briefe in den Postverein vor.

    In der bayerischen Verordnung vom 6.4.1850 wurde dagegen festgestellt, dass die Frankatur bei Briefpostsendungen aus Bayern nach Preußen ausschließlich mittels Marken zu geschehen hat.

    Ich vermute, dass der bayerische Postler diese Vorschrift auch für den Brief aus Preußen angesetzt hat und die preußische Barfrankatur nicht anerkannte. Daher wurden 12 Kr. (9 + 3 Zuschlag) angesetzt.

    Hallo Ralph,


    vielen Dank für deine Einschätzung.

    Für mich sieht die rote Taxziffer jedoch eher nach einer drei als nach einer neun aus.


    Grüße von liball

    Hallo Franz,


    ich habe das Briefdatum nicht richtig gelesen.

    Nach dem Fahrposttarif vom 8.8.1846 ergibt sich folgende Berechnung:

    Briefgebühr: 6 Kr., Wertporto: 2 Kr., Reco: 6 Kr., Gewichtsgebühr über 8 Loth bis 1 Pfund bis 12 Meilen: 8 Kr. oder über 12 Meilen: 10 Kr.

    In welche Entfernungsstufe die Strecke Lienz-Gröden fällt, ist schwer zu sagen.

    Ich komme daher auf ein Gesamtporto von 22 oder 24 Kr.


    Grüße von liball

    Hallo,


    bei diesem Brief aus Limburg nach Tittmoning vom 9.5.1854 bin ich mir nicht ganz sicher ob es sich um einen Franko- oder Portobrief handelt.

    Zunächst könnte man meinen es handelt sich um einen Frankobrief (fco. 3 Sgr.). Dann wurde irgend etwas über der 3 angeschrieben, was ich nicht deuten kann.

    Nachdem zusätzlich 12 (Kr.) dies wäre das Porto für einen unfrankierten Brief, ist wohl davon auszugehen, dass es sich um einen Portobrief handelt.

    Die Rückseite ist völlig blank.


    Grüße von liball

    Hallo Franz,


    ich komme nach dem Fahrpost-Tarif vom 1.8.1843 auf folgendes Porto:

    Wertporto: 2 Kr. + Reco: 6 Kr. + Briefporto: 10 Kr. (über 8 Loth bis 1 Pfund, 12-15 Meilen) = 18 Kr.


    Grüße von liball

    Hallo,


    ein Sammlerkollege hat mir diesen Brief aus Burg bei Magdeburg nach Stuttgart vom August 1850 geschickt, bei dem die Taxierungen bisher nicht zugeordnet werden konnten.

    Zu diesem Zeitpunkt waren Preußen und Bayern Mitglied im DÖPV, Württemberg jedoch noch nicht. Demzufolge hätten die Taxansätze noch nach den Altverträgen berechnet werden müssen.

    Das einzige was mir klar ist, dass es sich um einen Chargebrief handelt und dass vom Empfänger für die Nachsendung von Freudenstadt nach Stuttgart 4 Kr. belastet wurden.

    Es wäre toll, wenn Forumsmitglieder etwas zur Aufklärung dieser Taxansätze beitragen könnten.


    Grüße von liball

    Hallo Franz,


    gem. dem Circular vom 5.3.1844 betrug das fremde Porto bei Briefen aus Großbritannien 26 Kr. C.M. Hier hinzu kam das Inlandsporto von 3 Kr. C.M. gem. dem Tarif v. 1.6.1848 (I. Stufe bis 10 Meilen).


    Grüße von liball

    Hallo,


    dieser Brief aus Kaiserslautern nach Saarbrücken vom 13.9.1861 kam mit der Eisenbahnlinie Bingerbrück - Trier an seinen Bestimmungsort.

    An welcher Station kam dieser Brief auf diese Bahnlinie?


    Grüße von liball

    Hallo,


    hier ein weiterer Brief in die Pfalz aus Belleville nach Kusel vom 7.12.1859.

    Mit 30 Cents voll frankiert, befördert über New York, mit der City of Manchester nach Liverpool.

    Das Franko setzt sich zusammen aus 5 Cents Vereinigte Staaten, 20 Cents Seeporto (britischer Transit 18 Cts., belgischer Transit 2 Cts.), 5 Cts. Preußen. Die Vereinigten Staaten vergüteten an Preußen insgesamt 7 Cents, nämlich 5 Cts. für Preußen und 2 Cts. belgischer Transit.

    Handelt es sich beim rückseitig abgeschlagenen Durchgangs-Stempel um Landstuhl?


    Grüße von liball

    Hallo,


    hier ein weiterer Brief mit 3 x 6 Kr.

    Bayern konnte 8 Kr. behalten und Preußen wurde ein Weiterfranko von 10 Kr. vergütet, da England einen Anspruch gegenüber Preußen von 2 3/4 Sgr. für einen einfachen Brief hatte.

    Der Transit durch Belgien wurde für die geschlossenen Pakete von England bezahlt. Preußen erstattete hiervon pro Quartal jeweils die Hälfte.


    Grüße von liball

    Hallo,


    der Brief aus Bremen wurde nach dem PV Taxis - Österreich von 1829 bearbeitet.

    Der Absender musste das Franko bis zur österreichischen Grenze bezahlen. Dies könnten 18 Grote gewesen sein. Spediert wurde der Teilfrankobrief im geschlossenen Paket über hannoversches Gebiet und Schleiz nach Eger, im stillen Transit über Hof. Während Taxis die Transite bis Schleiz übernahm, bezahlte Österreich den bayerischen Transit pauschal nach Bruttogewicht der jeweiligen Pakete.

    Die Belastung für den Empfänger belief sich auf 20 Kr. C.M., wobei 6 Kr. C.M. für den bayerischen Transit angesetzt wurde (Dekret v. 21. Mai 1819, bei Briefeingang von Schleiz über Eger).

    Ich habe noch einen Brief aus Lübeck nach Steyr von 1832 angehängt, der in Österreich identisch taxiert wurde.


    Grüße von liball

    Hallo Altitalien,


    gratuliere zu diesem seltenen Brief, der zudem sehr preiswert war.

    Das Porto von 15 Sgr. setzt sich zusammen aus 7 Sgr. für Österreich, 3 1/2 Sgr. für Bayern, 2 1/2 Sgr. für Taxis (Aschaffenburg-Coblenz) und 2 Sgr. für Preußen.


    Grüße von liball

    Hallo Tessin,


    dies ist zwar überhaupt nicht mein Gebiet, ich wage mal einen Versuch.

    Der 1. Brief ist ein Grenzrayon-Brief, innerhalb von 5 Meilen, daher Gesamtporto 3 Kr. bzw. 10 Rappen (Art. VII).

    Zwischen Bellinzona und Como waren es mehr als 5 Meilen. Daher fielen sowohl in der Schweiz als auch in Österreich bis 10 Meilen jeweils 3 Kr. bzw. jeweils 10 Rappen an (Art. III). 9 Kr. wären nur angefallen, wenn die österreichische Strecke über 20 Meilen gewesen wäre.


    Grüße von liball