Virtuelle NAPOSTA 2020 im Rang I 01.-30. September

  • Seit gestern ist die NAPOSTA 2020 als ONLINE Rang 1 Ausstellung auf nationaler Ebene online! Für jeden interessierten Sammler gibt sich so die Möglichkeit die Exponate in aller Ruhe von zuhause aus anzuschauen:

    https://www.exponate-online.de/e_verteiler.asp?a=103&k=0

    Es sind einige beeindruckende und interessante Sammlungen dabei, wie auf einer Rang 1 Ausstellung zu erwarten! Auch gibt es die Möglichkeit, um Fragen zu stellen, mit dem Aussteller in direkten Kontakt zu treten, etwas was bei einer realen Ausstellung nicht so einfach möglich ist.


    Ich bin diesmal als Aussteller ncht dabei.

  • Hallo zusammen,


    die Bewertungen scheinen gegenüber früheren Ausstellungen strenger vorgenommen worden zu sein oder täusche ich mich da?


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Hallo Michael,


    da gebe ich dir recht. Vermutlich haben die Juroren mehr Zeit sich die Exponate genauer anzusehen.

    Die Sachsensammlung ist meines Erachtens unterbewertet - hätte 95 -96 Punkte verdient.


    Gruß Louis

  • Hallo zusammen,

    hallo Michael,


    die Exponate, die ich persönlich kenne, erscheinen mir alle etwas zu niedrig bewertet. Aber es ist ja schließlich auch eine Rang 1.


    Grüße aus Frankfurt

    Heribert

  • Hallo Louis,

    hallo Heribert,


    gebe Dir recht, Louis, die Sachsensammlung stach schon hervor.
    Wenn die Juroren durch den deutlich größer bemessenen Zeitfaktor zu diesen, jetzt mal unterstellt niedrigeren, Bewertungen gekommen sind, könnte das zu denken geben. Es wurde ja schon lange darüber diskutiert, dass die im Grunde genommen wenigen Minuten, die die Juroren bei großen Ausstellungen pro Sammlung investieren können, diesen Sammlungen nicht gerecht werden (können). Die Erfahrung mit der virtuellen Naposta würde das jetzt zwar bestätigen, aber in einer ganz anderen Richtung. Das nämlich mit mehr Zeit auch evtl. vorhandene Schwächen einer Sammlung besser erkannt oder ausdiskutiert werden können. Da fände ich das anschliessende Jury-Gespräch aber sehr interessant (positiv gemeint).

    Vielleicht sind solche Gedanken nach einer virtuellen Ausstellung auch zu früh und man sollte abwarten, ob sich derartige Bewertungsunterschiede tatsächlich beobachten lassen.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Hallo zusammen,

    hallo Michael,


    da ich zum einen Aussteller war, zuletzt Kiel Rang 1 Gold, zum anderen in den 80ern Preisrichter in Hessen war, kenne ich beide Seiten. Als Preisrichter habe ich versucht, immer mindestens 20 Minuten pro Exponat zu haben. Vorbereiten konnte ich mich natürlich in unserer Vereinsbibliothek, deren Bibliothekar ich ja viele Jahre war. 20 Minuten bei einem Exponat mit damals durchschnittlich 7 Rahmen bedeutet 2 Minuten und 51,43 Sekunden pro Rahmen und 14,3 Sekunden pro Blatt und 7,15 Sekunden pro Beleg. Das ist wahrlich nicht die Welt. Ich habe damals schon immer versucht, am Vortag beim Aufstellen mit dem Aussteller Kontakt aufzunehmen, um mir den Plan der Sammlung und die Schwerpunkte erklären zu lassen. Denn wer kennt das Objekt besser, wenn nicht der Aussteller. Das war aber von den Funktionären nicht immer gerne gesehen.


    Grüße aus Frankfurt

    Heribert

    Einmal editiert, zuletzt von hasselbert ()

  • Hallo zusammen,


    durch die virtuellen Ausstellungen kann jeder - auch Preisrichter - die Exponate runterladen und hat somit eine Vergleichssammlungen. Wenn jemand jetzt z.B. eine Sachsensammlung mit etwas schmalerem Geldbeutel ausstellt und der Preisrichter hat die in der virtuellen Naposta 2020 gezeigten Sachsensammlung abgespeichert, ist es die logische Konsequenz, das die Punktezahl da in den Keller geht. Dies wird auch bei anderen Sammelgebieten sein insofern hochwertige Sammlungenvirtuell gezeigt werden.


    Gruß Louis

  • Hallo zusammen,


    durch die virtuellen Ausstellungen kann jeder - auch Preisrichter - die Exponate runterladen und hat somit eine Vergleichssammlungen. Wenn jemand jetzt z.B. eine Sachsensammlung mit etwas schmalerem Geldbeutel ausstellt und der Preisrichter hat die in der virtuellen Naposta 2020 gezeigten Sachsensammlung abgespeichert, ist es die logische Konsequenz, das die Punktezahl da in den Keller geht. Dies wird auch bei anderen Sammelgebieten sein insofern hochwertige Sammlungenvirtuell gezeigt werden.


    Gruß Louis

    Wenn alles korrekt läuft, stimmt diese Aussage nicht. Die „Einmaligkeit“ und „Seltenheit“ des Materials ist ja nur eine Bewertungsgrösse. Aber die Aussage zeigt das Problem bei vielen Bewertungen. Es wird das Material bewertet und nicht das Exponat. Leider zeigt sich aber auch, dass es schwer ist, die Seltenheit richtig Zu bewerten. Bewertet wird eine Art „kognitiv wahrgenommene Seltenheit“.

    Eric

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Zu diesem Thema bietet der BdPh nun ein Online-Seminar an:


    "Verbessern ist immer möglich - Nachlese zur Virtuellen Naposta für Aussteller und solche, die sich für das Ausstellen interessieren"


    Mittwoch, den 14. Oktober 2020 , 18:30 - 20:00 Uhr.


    Hier der Link dazu.

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte