Beiträge von AndreasCairo

    Hallo Franz,


    ja das Porto von 3 Gr nach Russland fuer einen einfachen Brief bis 15 gr war richtig, gueltig seit dem 13.07.1872 (Postvertrag vom 26.05.1872).

    Als Gegenstueck ein Brief nach Warschau (es gehoerte damals zu Russisch Polen) der noch vor dem neuem Tarif 4 Gr kostete, ein Tarif der mit Brustschildmarken nur 6 Monate gueltig war. (Die rechte Marke hat leider ein wenig gelitten, wurde schon original um die Briefkante geklebt).


    LG Andreas

    Hallo

    hier ein Beleg nach Guadalajara. Das 5Gr Paar und die 2Gr Marke habe zwar Probleme, aber ich finde den Brief toll. Er hat, wie man sagt, ein "Gesicht". Der Absender ist die pharmazeutische Firma Gehe & Co aus Dresden, hab's vergessen in die Beschreibung einzubauen. Diese Fa. ist ein interessanter Konkurrent zur Merck & Co aus Darmstadt.

    RS des Briefes ist ohne jeglichen Stempel oder HS Vermerk.


    LG Andreas

    Hallo,

    ich habe nach langem Warten eine Antwort vom Schwanenberger Verlag bekommen, bzgl. meiner Frage wegen einer eventuellen 29c Bewertung (Thread #1):

    Beim Brief an Unkart, werden tarifgerecht 2 1/2 Gr verwendet, unter Verwendung einer Mi Nr. 29. Nun habe ich mir den Michelkatalog unter die Lupe genommen und sehe, dass die Quotierung sich auf die entsprechende Nr. 21 (ohne Aufdruck) mit Farbe a bezieht, die b und c Farbe sind nicht angegeben (eine email an den Verlag ist leider unbeantwortet geblieben.). Auch das Attest sagt nur "dunklere" Farbe. Durch Vergleich mit anderen b und c Farben der Nr 21 steht fuer mich fest dass es sich hier um eine nicht katalogisierte 29c handeln muss (mit entsprechender Bewertung).



    LG Andreas

    Man hat mir mitgeteilt dass nur die 29a einen Aufdruck erhalten hat und eine dunklere Nuance (laut Attest) demnach in die bei Michel genannten Farbvarianten des a-Tones passen muessen. Dennoch, wenn ich diese Marke mit andere a-Toenen vergleiche, ist der Unterschied schon besonders gross. Wahrscheinlich kann mir hier keiner weiterhelfen.


    LG Andreas

    ... trotz der gerechten Worte von SETUBAL bleibt bei mir der Zweifel ob dem gesamte Ausstellungswesen eine "Modernisierung" nicht schaden wuerde, vor allem in Richtung Digital und Online. Auch hinsichtlich der Notwendigkeit, welche ich bei vielen Threads gesehen habe, den "Rahmen" sprengen zu koennen um einzelne Belege oder ganze Sammlungen ausgiebig oder tiefergehend beschreiben zu koennen. Aber das sagt einer, der nicht ausstellt.

    LG Andreas

    ... Alles in Allem, fand ich die Diskussion hier hochinteressant. Habe auch zwei Briefe ersteigert, aber noch nicht angekommen.

    (waere neugierig was da geloescht werden musste). Den "Brief" des Auktionshauses fand ich auch professionell.


    LG Andreas

    Hallo

    Osnabrück sollte auch kein kleiner Postort gewesen sein. Ein Versehen könnte es kaum sein da es in dieser Farbe nur 1/3 Gr oder 1 Kr gab. Ich würde fast denken dass man den Aufbrauch noch falsch interpretiert hat und diese 1/3 Marke eine von 3 auf demselben Brief war und so als 1 Gr Aufbrauch ansah.

    So würde ich mir das vorstellen

    LG Andreas

    Hallo St. Gallen

    ich stehe mit vielen meinen Ansichten im Wald alleine und trample ziemlich neben dem Pfad entlang... wie gesagt mir gefiel der Brief und habe ihn gekauft auch wenn er den oben beschriebenen Mangel hat.

    Die Entscheidung bleibt bei jedem selbst, es geht nur darum wieviel Geld man fuer solche Lieberhaberstuecke ausgeben will.


    Ich stimme Dir aber auch bei, man wird zu sehr in den Taumel der "Jagd nach dem Perfekten" gedraengt.


    Ich dachte ich wuerde etwas ueber den Neusilberwaren - Haendler Beuthe finden, hingegen fand ich eine kurze Lebensbeschreibung des Auswanderers Ryhiner. Das ist fuer mich das wirklich Spannende :)


    LG Andreas

    Hallo,

    ich haette eine Frage, bevor ich die Albumseite bearbeite: ein Brief Frankfurt a.M - San Francisco, 20 Kr, mit Verweis ueber England, Paid Stempel New York ging dann innerlands ueber den Kontinent (per Zug) oder wurde er nach Panama geschippert, uber den Berg getragen und dann weiter gesendet? Ich nehme an dass ersteres zutrifft, das zweite ist nicht so logisch (obwohl ich mich erinnern mag, dass ich mal so etwas gelesen hatte...)


    Leider ist eine 9kr (27 c) an der unteren Ecke etwas "angeknabbert" unda hat auch einen Riss (und ist damit Muelleimerreif), aber ich denke insgesamt ist der Brief schon in Ordnung da die Destination nicht alltaeglich ist.


    LG Andreas

    Hallo kibitz

    das hoert sich sehr interessant an, vielen Dank fuer die Info.


    Der erste Brief ist nach meinen Wissen jedoch mit 6 3/4 richtig frankiert, ein doppelt schwerer Brief der gleichen Korrespondenz liegt bei 13 1/2 Gr.

    Nach Arge Brustschild Rundbrief war der Tarif VIA BRINDISI von 1.1.1872 - 31.10.1873 7 1/4 Gr oder 26 Kr, waehrend danach bis zum 31.10.1874 der Tarif auf 6 3/4 GR oder 24 Kr verringert.

    LG Andreas

    Hallo!


    hier noch ein zweiter Brief nach Calcutta, dieses Mal an Oscar Trefftz des Leipziger Handelshauses Trefftz, welcher bei der Teehandelsfirma Schoene, Kilburn & Co in Calcutta arbeitet.

    Leider konnte ich nicht viel ueber die Handelsfirma Trefftz herausfinden, was eigentlich komisch ist nachdem eine Notiz immerhin von einem gutgehenden Geschaeft spricht. Dennoch interessant wie die Familiengeschichte weitergeht, der Sohn Oscar wendet sich vom Handel ab und wird Mathematiker (vom Opa muetterlicherseits sehr gepraegt) ....

    Der Brief ist vom 01.02.72, hier der Tarif ist 7 1/4, also noch einen halben Groschen hoeher als der vorgehende Brief, und entspricht dem Tarif bis 31.05.72. Blauer Taxvermerk, der aussieht wie 70, nehme ich an soll 7 1/4 sein.

    Leitweg: Brindisi, Alessandria und Bombay.... wurde der Brief durch das Innenland Indiens versendet? Kann ich mir nicht vorstellen. Nehme an es ging mit dem Schiff weiter um den Subkontinent.

    Die Beschreibung haette ich wahrscheinlich besser machen koennen, mit Einbeziehung der Rueckseite. Hat auch einen Stempel Sea Post Office, wahrscheinlich britisch...


    LG Andreas

    Hallo

    ich habe hier einen Beleg von Dresden nach Calcutta aus der bekannten Korrespondenz an den Governeur von Bengalen, Sir George Campbell.

    Der Brief lief ueber Brindisi und war mit 6 3/4 Gr richtig frankiert. Er war in Dresden am 26.11.73 aufgegeben worden und kam nach handschr. Notiz genau einen Monat spaeter an.


    Wieso aus Dresden Briefe an den Governeur geschickt wurden, war fuer mich ein Raetsel, vielleicht erhoffte man sich Handelsbeziegungen. Bis ich in seiner Autobiografie fand, dass seine Frau sich in Dresden aufhielt um sich um die Erziehung der Kinder an Dresdner Schulen zu kuemmern! Tatsaechlich ist die Handschrift auch englisch und nicht deutsch.


    LG Andreas

    Hallo,

    das ist das erste Mal dass ich hoere dass ein Event des Jahres 2021 verschoben wird. Aber leider muss ich beistimmen, ich fuerchte der Virus wird unser Leben fuer weiteres (vor allem wenn es um Internationales geht) noch beeintraechtigen und das Jahr 2020 habe ich in diesem Sinne schon abgeschrieben.

    LG Andreas