Beiträge von nitram

    Ein in diesem Forum hin und wieder postender Sammlerfreund hat für den aktuellen Rundbrief der FgGB einen Gastbeitrag verfasst, wofür ich mich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken will. Als Leseprobe nachfolgend die ersten beiden Seiten des Artikels »Nachtrag ― Portobriefe aus dem Vereinigten Königreich in das Gebiet des DÖPV 1852—1866«.



    Viele Grüße

    Martin

    Die Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB) hat Rundbrief 210 (Dezember 2022) mit 68 Seiten veröffentlicht.


    Aus dem Inhalt:



    Erich Kirschneck: Machins ― Eine Ära geht zu Ende

    Martin Strack: »Patterns of Merchandise« mit »Yorkshire Towns 2d Late fee«

    Olaf Groth: »French packet rate« nach Nordafrika ab 1876

    Ralph Bernatz: Nachtrag ― Portobriefe aus dem Vereinigten Königreich in das Gebiet des DÖPV 1852—1866

    Gero Schmitz-Le Hanne: Luftpostkarte als Einschreiben

    Gero Schmitz-Le Hanne: Luftpostleitwege von Großbritannien nach Südostasien in 1940/1941

    Joachim Schaaf: Book Post ― auch in Deutschland?

    Detlev Siebert: Postalische Verwendungen der Machin-Freimarkenserie: Teil III

    Detlev Siebert:Praktische Erfahrungen mit dem Swap-Out-Verfahren

    Erich Kirschneck: Neue Dauermarken

    Henk Rijneveld: Neue Markenheftchen

    Henk Rijneveld: Neue Sondermarken

    Bericht Jahrestreffen in Berlin

    Speaker´Corner

    Befreundete Vereine

    Aufruf zur Mitarbeit

    Wants & Offers

    Online-Meeting der FgGB am 22.09.2022

    Ausstellungserfolge

    4. Nationale ArGe-Literaturausstellung Großbritannien in der »philatelie 543«

    Preisträger »Heinz-Reck-Literaturpreis« seit 2000

    Mitgliedernachrichten

    Terminkalender

    Beitragserhöhung BDPh ab 2023

    Zu guter Letzt

    Passwort Rundbriefarchiv


    Der nächste Rundbrief 211 erscheint im März 2023.


    www.fggb.de

    Zu den Aufbauterminen werden noch fleißige Helfer gesucht. Ebenso für den Abbau, der direkt nach Ende der Ausstellung, am Sonntag um 16 Uhr beginnt. Bis Montag 8 Uhr müssen die Messehallen komplett geräumt sein!!!

    Ich habe mich schon vor Wochen sowohl für den Aufbau als auch für den Abbau der Exponate als Freiwilliger gemeldet, obwohl ich noch zur werktätigen Bevölkerung gehöre, also dafür Urlaub nehmen muss. Das mach ich aber gerne, weil ich es ganz toll finde, dass im nächsten Jahr in Deutschland nach langer Zeit mal wieder eine FIP-Weltausstellung stattfindet.


    Also, mein Appell an alle, die noch zaudern: Beteiligt Euch an der IBRA, damit diese möglichst ein voller Erfolg wird !!!


    Viele Grüße

    Martin

    "Von 1884 bis 1932" heißt ja nicht, dass du Belege von 1884 bis 1932 zeigen musst, sondern dich auf diesen Zeitraum beschränken möchtest. Zeigst du nur Belege von 1889 bis 1929, ist das auch konform.

    Ja, aber ich kenne auch Fälle, wo von Juroren gefragt wird, warum - um im Beispiel zu bleiben - kein Beleg von 1884 gezeigt wird, sondern erst von 1889, wenn doch der Exponattitel als Startzeitpunkt das Jahr 1884 angibt.


    Viele Grüße

    Martin

    Wird das akzeptiert oder muss man dann nochmal mit der Ochsentour, also regional anfangen?

    Meiner Kenntnis nach kann auf Antrag der Titel des Exponates im Exponatpass umgeschrieben werden und die Ochsentour ist nicht notwendig. Ich würde das auch auf jeden Fall so machen, um eventuelle Punktabzüge wegen solcher Formalia zu vermeiden.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    Fakt ist, dass das Niveau in den Klassen 4.1 und 4.2 (Postgeschichtliche Sammlungen vor der Gründung des Weltpostvereins (UPU) mit Schwerpunkt Vormarkenzeit (4.1) bzw. mit Schwerpunkt Markenzeit (4.2.)) in diesem Jahr unglaublich hoch war, vor allem in der Klasse 4.2. Aussteller, die in diesem Jahr "nur" Kandidaten für die Posthörner waren oder noch nicht einmal das, hätten in anderen Jahren mehr oder weniger sicher Posthörner gewonnen.


    Interessierte können sich eine Aufstellung der Exponate hier ansehen.


    Gewonnen haben in Klasse 4.1:

    Gold: Karlfried Krauß, Prussia and The German-Austrian Mail with Belgium 1830-1875

    Silber: Thomas Mathà, Die Postbeziehungen zwischen dem Kirchenstaat und Lombardei Venetien 1814-1852

    Bronze: Karl Huber, Bayern - Transitpost der Souveränitätsperiode von 1808 bis 1833


    Und in Klasse 4.2:

    Gold: Angelo Teruzzi, The Foreign Mail in the Kingdom of Sardinia 1851-1861

    Silber: Dr. Martin Camerer, Der Briefpostverkehr zwischen den Deutsch-Österreichischen Postgebieten und den Elbherzogtümern Schleswig, Holstein und Lauenburg 1850-1867

    Bronze: Klaus Weis, Interkontinentale Postrouten für Australien & Neuseeland 1837-1880


    Herzlichen Glückwunsch!


    Viele Grüße

    Martin

    Halo Martin,


    der Weg bis Marseille dürfte klar sein:


    28.03. ab Melbourne mit P&O Geelong nach Galle. Ankunft: 16.04.

    18.04. ab Galle mit P&O Simla nach Suez. Ankunft: 03.05.

    05.05. ab Alexandria mit P&O China nach Marseille. Ankunft: 11.05.


    In London war der Brief definitiv am 13.05., bevor er über Frankreich (nicht Ostende, siehe blauer Aachener Stempel!) Aachen etc. erreicht hat. Ich habe keine Erklärung dafür, warum der Haken über England geschlagen wurde. Es könnte aber sein, dass Du Recht hast mit Deinem Verdacht: "Vielleicht konnten R-Briefe nicht direkt verschickt werden.".


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    für mich ist die Sammlung von dem Aussteller "Bayern-Tiger" (was für ein Pseudonym!) auf keinen Fall eine postgeschichtiche Sammlung und ich würde mich nicht wundern, wenn sie von der Jury noch umgruppiert wird.


    Ich kenne Aussagen von Hardlinern, dass in einem postgeschichtlichen Exponat nicht eine einzige lose Marke etwas zu suchen hat.


    Akzeptiert wird von einigen (nicht allen) Juroren aber, wenn in einem postgeschichtichen Exponat kurz und knapp auf Besonderheiten hingewiesen wird, die normalerweise Gegenstand traditioneller Exponate sind, beispielsweise Plattenfehler, Farben, etc.


    Nicht nur bei diesem Exponat bin ich gespannt, wie die Jury agieren wird, sondern auch - da aber aus anderen Gründen - bei anderen Exponaten in der Klasse Postgeschichte.


    Viele Grüße

    Martin

    Die Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB) hat Rundbrief 209 (September 2022) mit 68 Seiten veröffentlicht.


    Aus dem Inhalt:



    Erich Kirschneck: Portobriefe aus dem Vereinigten Königreich in das Gebiet des DÖPV 1852—1866

    Theo Brauers ▪ Nils Hansen: Dead Letter Office und Returned Letter Office — Einige Briefbeispiele

    Hans Bergdolt: Von Irland nach Italien vor dem Allgemeinen Postverein

    James Heal: Erste Dauerserie George V Wertstufe 6d ― Aushilfszähnung K 14 statt K 15:14

    Gero Schmitz-Le Hanne: Ganzsachenausschnitte auf Postsendungen: Teil V ― Queen Elizabeth II

    Joachim Schaaf: Spezieller Stempel für Drucksachen nach Irland?

    Klaus Steimels: Die »Stock Exchange Forgery«

    Detlev Siebert: Machins werden ungültig

    Erich Kirschneck: Neue Dauermarken

    Henk Rijneveld: Neue Markenheftchen

    Henk Rijneveld: Neue Sondermarken

    Penny Red mit ominösem Eckbuchstaben

    Befreundete Vereine

    Neuer Aufruf zur Mitarbeit

    »Stamp & Coin Fair« Juli 2022 in York

    Programm für das Jahrestreffen 2022 in Berlin

    Workshop Postgeschichte GB

    Speakers’ Corner

    Mitgliedernachrichten

    Terminkalender

    Passwort Rundbriefarchiv

    Zu guter Letzt


    Der nächste Rundbrief 210 erscheint im Dezember 2022.


    www.fggb.de

    Hallo zusammen,


    wie ich der Ausstellerliste der Alpen-Adria-Philatelie 2022 - die von der Website http://www.bmsv-gmunden.at des ausrichtenden Vereins in Gmunden heruntergeladen werden kann - entnehmen konnte, werden neben meiner Person noch mindestens zwei weitere mir bekannte Mitglieder dieses Forums dort ausstellen. Auch in der Jury ist dieses Forum mit mindestens einem Mitglied vertreten. Ich freue mich auf wunderschöne Tage am Traunsee in Oberösterreich. :)


    Viele Grüße

    Martin

    Lieber Ralph,


    alles sehr verständlich und korrekt, was Du schreibst. Vielen Dank!


    Die Paketabrechnung war daneben aber auch revolutionär, vereinfachte sie doch den Postablauf erheblich und verringerte damit die Laufzeiten substantiell.


    Viele Grüße

    Martin

    Etwas Off-topic, aber dennoch: Bei den Postverträgen Vereinigtes Königreich/Frankreich wurde beispielsweise bis zum Postvertrag von 1836 (gültig bis Mitte 1843) einzeln abgerechnet. Ab dem Postvertrag 1843 dann im Paket (bulk rates).

    Hallo Tim,


    das eine war das Porto, was der Empfänger zu entrichten hatte. Das andere war die interne Verrechnung zwischen den beiden Postanstalten, die periodisch nach Gewicht erfolgte. Also Paketabrechnung und eben nicht mehr EInzelabrechnung.


    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Nils,

    gute Fragen, auf die ich zumindest aktuell (noch) keine befriedigenden Antworten habe. Ich bleibe aber dran. :)

    Viele Grüße

    Martin

    Hallo Nils,


    den hatte ich auch bei Cavendish gesehen und überlegt zu bieten, da eben neben dem eigentlichen Brief der zugehörende Brief des DLO (Dead Letter Office) erhalten geblieben ist, was sehr selten ist Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, da ich einen vergleichbaren Brief habe, meiner ist Porto und nicht Franko, aber ohne zugehörenden Brief des DLO. Glückwunsch zu dem seltenen Stück!


    Viele Grüße

    Martin


    Lieber Martin,


    klar - aber es gab auch Briefe mit Muster ohne Wert anhängend, auf denen man es nicht vorne vermerkt hatte. Ich kenne keine Vorschrift, wonach bei Briefen mit anhängenden Mustern dieser Zusatz vorne zu stehen hatte. In der Masse hat man es natürlich vermerkt, keine Frage.

    Der Beweis darüber kann nur über anhängende Schnüre bzw. den Inhalt geführt werden.

    Ach so, jetzt verstehe ich, wie Du den zweiten Absatz von #2 gemeint hast.

    Vielleicht wäre es eine Lösung, für derart seltene Stücke einfach "LP" als Preis in den Katalog einzutragen und auf bestimmte Zuschlagsergebnisse, unter der Nennung der Auktion, zu verweisen bzw. anzugeben?


    Hallo Markus,


    wenn das Zitat Dein Vorschlag oben ist, dann halte ich diesen persönlich für sehr pragmatisch.


    Viele Grüße

    Martin

    Bayernspezi


    Was bist Du eigentlich für ein Vogel?

    Bei dem einen Handbuch Sachsen von Altsax wird der Einstandspreis je Seite (!!!) zum wichtigen Thema gemacht. Bei dem anderen Handbuch Bayern von weite Welle werden irgendwelche lächerlichen Diskussionen um Preise geführt, die in Handbüchern aber immer nur eine untergeordnete Rolle spielen. Im Ergebnis wird über diese Nebensächlichkeiten diskutiert, die inhaltliche Würdigung der Publikationen, die mit enorm viel Arbeit verbunden waren bzw. noch sind, kommt aber leider viel zu kurz. Daneben werden hanebüchene Zusammenhänge konstruiert, dass Köhler eine neue Handbuchreihe Altdeutschland aufsetzt, etc.!

    Aber Bayernspezi eckt ja auch an anderen Stellen in diesem Forum gerne an. Bei mir persönlich steht Bayernspezi seit November 2021 auf der „Watchlist“, als ich doch tatsächlich von Bayernspezi lesen musste, dass der Veranstaltungsort der Messe in Sindelfingen etwas abgeranzt war.