Beiträge von Ungarn-1867

    Hallo Franz,


    Dein Brief stammt aus dem Jahr 1915, denn in den ungarischen Stempel dieser Zeit steht die Jahreszahl (meistens) dreistellig am Anfang der Datumszeile, dann kommt der Monat und dann der Tag. Dies bedeutet er wurde am 27 Februar 1915 gestempelt.


    Auf der Rückseite bedeutet: M Kir Honv Ministerium Magyar Királyi Honvédség Ministerium (frei übersetzt: Königlich ungarisches Verteidigungsministerium)


    Schönes Wochenende


    Martin


    P.S.: Der Brief müsste unter Ungarn eingeordnet werden

    Hallo,


    zunächst allen ein frohes und gesundes Jahr 2022...

    Vielleicht ist meine Frage zwischen den Feiertagen etwas untergegangen. Kennt ein Forumsmitglied das letzte Verwendungsdatum für den Aachen Paid 23 cts ?


    Schöne Woche

    Martin

    Guten Abend Harri,


    wenn Du die Feldpostnummer hast kann man sie in der Regel mit der "deutschen Feldpostübersicht 1939-1945" einer Einheit zuordnen. Dafür kannst Du den oben angegebenen Link verwenden: https://www.photo-war.com/ru/ und weiter unten unter "Feldpost database" die Nummer eingeben. Diese Übersicht gibt es auch in gedruckter Form (3 Bände) von Nobert Kannapin. Die Nummern sind immer 5 stellig.


    Zur Lokalisierung benutze ich dann meist “ Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen - SS 1939 - 1945” von Georg Tessin. In manchen Fällen sind die Angaben nicht vollständig oder fehlerhaft. Dann kann man in den Kriegstagebüchern nach schauen, was aber viel aufwendiger ist.


    Ich habe vor vielen Jahren intensiv Feldpost gesammelt, aber nachdem dann das Michelhandbuch erschien, war es nicht mehr so schön, denn man konnte die Briefe nicht mehr auf den Flohmärkten für 50 Pfg / Stück kaufen.


    Schönen Abend


    Martin

    Hallo,


    der Maschinenstempel mit den Unterscheidungsbuchstaben dd stammt aus Amsterdam. Er wurde nur dort verwendet.

    Quelle: Handbuch Tarnstempel / Stumme Stempel von K.H. Utz S. 49.


    33014 = Aufklärungs-Staffel 3 (F) 122

    Quelle: N. Kannapin Die deutsche Feldpostübersicht 1939-1945 Band II


    Schönen Abend


    Martin

    Hallo,


    da schon lange nichts mehr zu diesem Thema vorgestellt wurde, sollten die nächsten zwei Briefe das Thema vielleicht wieder etwas beleben:



    Kann man anhand des "Aachen paid 23 cts" davon ausgehen, dass dieser Brief im Dezember 1867 verschickte wurde ? Die Rückseite ist absolut leer :(. Die rote 50 wäre dann das Weiterfranko für einen Brief der 1. Gewichtsstufe für eine Beförderung mittelst preußisch-amerikanischer Briefpakete.


    Zu diesem Brief gehört auch noch der folgende:


    Dieser Brief müsste entweder

    - vom 4.1.1868 stammen (City of Boston Ankunft 21.01.1868 in NY) und wäre dann noch 1. Gewichtsstufe, denn ab dem 7.1.1868 wurde das Porto halbiert, oder

    - er wurde 1869 oder 1870 verschickt worden, dann wäre es die 2. Gewichtsstufe.


    Kleine Frage: warum wurde oben das Weiterfanko in rot und unten in blau vermerkt ? Was beudetet bei dem unteren Brief das kleine (35 c) neben der blauen 50 ?


    Schönen Abend


    Martin

    Hallo José,

    für die belgischen Stempel gibt es im belgischen Spezialkatalog "COB" die Bewertungen - ich habe nur den von 2005, in dem der Stempel mit 80 € bewertet wurde, wenn er auf Nr 1 oder Nr. 2 ist. Das entspricht der mittleren Preislage. Da der Stempel aber auf der 1863er Ausgabe ist, kann die Bewertung aber eine andere sein. :/

    Es gab auch ein Spezialkatalog der Stempel: "Catalogue spécialisé des oblitérations Belges (1849-1910)", der 1999 erschienen ist.

    Schönen Abend noch


    Martin

    Guten Dietmar,

    leider handelt es sich um einen postalisch nicht behandelten Umschlag, der an "Senor commandante austriaco Wolf Dietrich" adressiert war.


    Vielen Dank nochmals


    Martin

    Lieber Ulf,


    der Brief ist korrekt mit 3 Gr fankiert, denn am 9. Juli 1869 wurde unter der Amtsblatt Nr 44 die Verfügung 126 veröffentlicht, in der der neue Tarif angegeben ist:



    Das Porto sank von 3 1/2 auf 3 Groschen.


    Schönen Sonntag


    Martin

    Hallo,


    diese Ganzsachenausschnitte sind nicht selten, so daß man sie nicht zur Prüfung schicken muss.

    Schönen Abend


    Martin


    ========== Übersetzung ===========


    Witam,


    te wycinki pocztowe nie są rzadkie, więc nie ma potrzeby przesyłania ich do zbadania.

    Życzę miłego wieczoru


    Martin

    Hallo,


    es handelt sich vermutlich (der Scan ist etwas undeutlich) um einen Ausschnitt aus dem Ganzsachen-Streifband ZA2, bei dem das blaue 2 Heller Wertzeichen auf grünes Papier gedruckt wurde.


    Es wäre auch eine Verfärbung der MiNr 97 (Ausgabe 1899) oder MiNr 101 (Ausgabe 1901) möglich, denn ich kenne Verfärbungen von blauen 10 Kr Marken der ungarischen Briefmuster-Ausgabe, die in graue und grünliche gehen.


    Weder im Ferchenbauer noch im Michel-Spezialkatalog gibt es Hinweise auf eine grüne Fehlfarbe.


    Hoffentlich hilft meine Auskunft.


    Martin


    ============== Übersetzung mit deepl ======================================


    Witam,


    Jest to prawdopodobnie (skan jest trochę niewyraźny) wycinek z pocztowego paska ZA2, gdzie na zielonym papierze wydrukowano niebieski znaczek 2 Hellera.


    Może to być również przebarwienie znaczka MiNr 97 (wydanie 1899) lub MiNr 101 (wydanie 1901), ponieważ znam przebarwienia niebieskich znaczków 10 Kr węgierskiego wydania listowego, które przechodzą w szarość i zielonkawość.


    Ani w katalogu Ferchenbauera, ani w specjalnym katalogu Michela nie ma wzmianek o zielonym zabarwieniu.


    Mam nadzieję, że moje informacje okażą się pomocne.


    P.S.: Czy tłumaczenie jest poprawne i zrozumiałe ?

    Schönen guten Tag in Forum,


    vielen sind die Probleme der kuk Monarchie als Vielvölkerstaat bekannt. In der Postgeschichte schlägt sich dies unter anderem mit der Entstehung der ungarischen Postverwaltung am 1 Mai 1867, sowie der Umbenennung ("Übersetzung") vieler Ortschaften in die Sprache der entsprechenden Bevölkerungsmehrheiten. Diese Umstellungen erfolgten aber nicht nur im ungarischen Teil, sondern auch in anderen Regionen.


    Heute kann möchte ich einen außergewöhnlichen Beleg zu diesem Thema vorstellen:



    Dank der Hilfe eines Mitgliedes der ArGe Tschechoslowakei, kann ich auch die Übersetzung liefern:


    "An das wohllöbliche (so sagte man wohl damals in der alten k.k.Monarchie auf deutsch, h.l.) k.k. Postamt in Votice

    Schon eine ganze Weile, und zwar seit der Zeit des jetzigen Herrn Postvorstehers/Postbediensteten/Postmeisters, wiederholt sich beim Postamt Votice ständig ein Vorgehen ("Påchanj" ist eigentlich schärfer, eher schon "Vergehen", Kommentar des Übersetzers) , dass nämlich das k. k. Postamt in dem rein tschechischen Votice einen rein deutschsprachigen Stempel benutzt.
    Es fragt sich also, wo der tschechische Stempel des früheren Postmeisters geblieben ist. Wir müssen jedenfalls darauf dängen, dass unsere Nationalität nicht weiterhin durch die Benutzung eines rein deutschen Stempels beleidigt wird. Sollte unserem Wunsch nicht entsprochen werden und die Aufforderung keine Wirkung zeigen, sehen wir uns gezwungen, den Druck zu erhöhen, indem wir
    diesen Brief veröffentlichen, auf dass der Herr Postmeister des rein tschechischen Postamtes künftig den rechtmäßigen Stemnpel benutze.


    Aus dem altslawischen Prag, 30. November 1882"


    So viel zu dem Text. Wenn so ein Stück zu Ungarn existieren würde.....


    Schönes Wochenende


    Martin