Beiträge von woodcraft

    Mich würde mal eine generelle Frage interessieren

    Wie sahen die "Setzkästen" oder Zusammenstellungen von Zahlen und

    Monatseinsätzen eigentlich aus. Wie waren sie bestückt?

    Für jeden Monat 1 Einsatz und die Ziffern müssten ja mehrfach enthalten sein??

    Und die römischen Zahlen kämen ja auch noch dazu.

    Hallo,

    die meisten Fingerhutstempel auf Dienstbriefen sind Massenware, weshalb sind sie auch recht günstig und in größeren

    Mengen zu haben sind. Meistens in schlechter Qualität.

    Aber manchmal findet man auch einen schön abgeschlagenen Stempel , wie diesen aus Monheim.

    suche gerade nach alten Karten, ist nicht einfach, könnte noch dauern.

    Auf einer dieser Karten die die Grenzänderungen dieser Zeit zeigen, sieht es so aus

    als ob etwa in Höhe Garmisch-Partenkirchen die Grenze verlief.

    Der Bamberger Stempel birgt mehr Besonderheiten als ich beim Erstellen dieses

    Themas dachte. Ich finde die Sache mittlerweile sehr spannend.

    Den folgenden Beleg fand ich gestern im Netz. Ich hätte eine abenteuerliche

    Vermutung dazu, halte den Ball aber mal lieber flach und warte ab was an Meinungen dazu

    kommt.


    viele Grüße von woodcraft


    Wo die Grenze verlief kann ich nicht sagen, ich habe lediglich aus dem Feuser/Münzberg

    entnommen, daß Botzen zu der Zeit zu Österreich gehörte. Und angenommen, daß

    es dann auch eine Grenze gab.

    Aber aus deiner Frage entnehme ich, daß mit meiner Beschreibung irgend etwas nicht stimmt.

    Hallo,

    dieses hübsche Briefchen von Augsburg nach Botzen aus dem Jahre 1787 an

    Herrn Georg Anton Menz möchte ich noch zeigen.

    Botzen in Tirol gehörte bis 1806 zu Österreich, dann bis 1809 in Bayern

    zum Eisackkreis und anschließend zu Italien.

    Gestempelt V:Augsburg Feuser/Münzberg 148-7.

    Der Absender zahlte 4 Kreuzer, rückseitig vermerkt, bis Grenze.

    Vom Empfänger wurden 6 Kreuzer eingezogen.


    viele Grüße von woodcraft


    Hallo,

    als ich die beiden Belege von oisch sah, wollte ich auch so einen haben,

    und ich bin fündig geworden.

    Heute ist der Beleg angekommen.

    Ein kompletter Brief - Rechnung - , geschrieben am 24.12.1861, gestempelt

    am 25.12. 1861 an Herrn Zinner in Zeil.

    Die Marke dürfte eine 2IIIb sein.


    viele Grüße von woodcraft


    Hallo wilfried,

    dein 4erBlock Randstück sieht sehr gut aus. War ja eigentlich klar, daß die Bögen

    aufgeteilt wurden. Auf den anderen Bildern sieht man, daß einiges an Verschnitt

    produziert wurde, und besonders sorgfältig sieht' auch nicht aus. Eigentlich schade.


    viele Grüße von woodcraft

    Hallo,


    vor vielen Jahren wurde von mir das folgende Stück erworben.

    Da es für einige Sammler interessant sein könnte möchte ich jetzt hier zeigen.

    Zum besseren Verständnis, was ich da eigentlich zeige, ein Auszug aus Rundbrief 8 Seite 46


    Bayrische Neuentdeckung


    ......Im Jahre 1905 bemühte sich die bayrische Postadministration um eine neue Stempelfarbe,

    die klare Abdrücke ermöglicht, denn seit der Postreform der Jahrhundertwende hatte man hochdifferenzierte

    Stempeltypen eingefürt....

    Unter anderem holte man sich aus der Druckerei einen Bogen der 2-Pfennigmarke (Mi.Nr.65) im Blinddruck

    um auf unebener Fläche die Abdrücke zu überprüfen. Es handelt sich um einen Doppelbogen der 33. Auflage,

    von dem, farblos geprägt, bisher kein Stück bekannt ist, wie überhaupt gestempelte Blinddrucke anderer

    Wertstufen noch nie aufgetaucht sind..........


    wie viele davon mittlerweile - ausser meinem Stück - auf dem Markt sind....keine Ahnung.


    viele Grüße von woodcraft


    Hallo,

    nachdem ich mir die Stempeldaten mit offener "8" und denen mit Monat "12" ansah, kam mir da so ein Gedanke.

    Die beiden Sachverhalte könnten etwas miteinander zu tun haben.

    Letzter Stempel mit intakter 8 ist 7.Apr.1860, erster Stempel mit 12 als Monat ist 12.12.1860.

    Möglicherweise wurde bei einer Beschädigung Anfang Dezember 1860 die 8 und der Monatseinsatz Dez gleichzeitig beschädigt.

    Der Monatseinsatz wurde unbrauchbar und in den Folgejahren durch

    eine 12 ersetzt.

    Klarheit würden Stempel von Ende Nov. 1860 und 1.-12.Dez. 1860 bringen.

    Ich habe im Internet gesucht aber noch nichts gefunden. Möglicherweise hat ja jemand aus dem Forum noch Belege mit Stempel aus diesem Zeitraum.


    viele Grüße von woodcraft

    Hallo minimarke,


    zum Thema Augsburg hätte ich einen Beleg zum zeigen.

    Er wurde 1784 von Augsbourg von einem Herrn Pellouz d. Brentano an

    Herrn (Firma) Labaume der ältere in Beaune in Burgund Frankreich

    verschickt.

    Er war frei bis Grenze und der Empfänger musste für den

    franz. Teil noch 21? Centimes (die gab es aber erst ab 1795?) bezahlen.

    Der Stempel ist nach Feuser/Münzberg 148-6.

    Ich hoffe mal, das stimmt so.


    viele Grüße von woodcraft