Beiträge von Rainer

    Es ist schon eine ganze Zeit her dass och einen noch nicht bekannten Leitwegstempel der Overland Mail finden konnte der NICHT im Irak verwendet wurde. Gestern Abend war es soweit und ich konnte den gezeigten Brief ersteigern. Der Handstempel ist nun von mir mit HS-N65 registriert, verwendet auf eine Brief der Banque Imperiale Ottomane in Kairo, Ägypten auf einem portogerechten Einschreibebrief der 1. Gewichtsklasse bis 20 Gramm verwendet. Porto 45 MM (15 MM Porto bis 20 Gramm, 15 MM Einschreiben und 15 MM Overland Mail Zuschlag). Rückseitig Ankunftsstempel Baghdad vom 9. November 1924.

    https://fuchs-online.com/overl…ion_Handstamps.htm#HS-N65

    Nur zur Klarstellung, die Luftpostgebühren vom Irak waren in den späteren Jahren etwas so hoch wie für die Overland Mail Briefe, die lieferten sich hinsichtlich den Gebühren teilweise eine Konkurrenz. Aber, in den späten Jahren ging die Overland Mail durch de Wüste teilweise 2 mal, evtl. sogar häufiger und dann war der Zeitgewinn noch immer gut. Luftpost ging ja nur meist nur wöchentlich. Müsste da mal die Luftpostlinien studieren wenn das von Interesse ist.


    Hinzu kommt dass .B. die Britische Armee auch Verträge mit der Nairn Firma zum Transport von Personal etc. durch die Wüste hatte und da kamen die Briefe halt mit in den Bus...


    Aber, und das muss man klar sagen, die Mehrzahl an Briefen in den späten Jahren mit der Overland Mail ging in die Nachbarländer, da war die Overland Mail der Luftpost überlegen...


    Schlusswort, schön zu sehen dass mein Exponat auch im Detail studiert wird..., das mit dem Ende der Overland Mail ist ja das letzte Blatt, da lässt die Aufmerksamkeit gerne nach...

    Es muss nicht unbedingt das wichtige und schließlich teure Stück sein das ich liebe, auch Briefe wir der hier gezeigte ist etwas das mir Spaß macht. Es war ein Schnäppchen bei einer Online-Auktion. Zuerst dachte ich, es sei ein Umschlag mit einem Route Instruction Handstamp (Collins Typ HS-81, ein seltener Typ), aber nachdem ich den Umschlag erhalten und den Handstempel vermessen hatte, bemerkte ich, dass es sich um einen zuvor nicht erfassten handelt, da Größe und Farbe unterschiedlich sind. Daher habe ich ihn jetzt auf meiner Website als HS-N64 aufgeführt.

    https://fuchs-online.com/overlandmail/

    Von der ersten offiziellen Overland Mail Bagdad-Haifa, die am 30. August 1923 stattfand, sind nur sehr wenige Belege bekannt. In dem Archiv, das ich pflege, habe ich Bilder von 3 solcher Belege, die alle mehr oder weniger identisch aussehen und alle von derselben Person verschickt wurden, und alle mit 9 Annas frankiert waren (3 Annas Porto, 3 Annas Einschreiben und 3 Annas Overland Mail Zuschlag. der Absender war H. Hampton, RAF-Offizier, der an den Pionierflügen auf dieser Strecke in den Irak teilnahm. Die Fahrzeuge der Overland Mail Bagdad-Haifa folgten teilweise den Routen des Pionierfluges.


    Wie aus zeitgenössischen Zeitungsberichten hervorgeht, wurden bei dieser ersten offiziellen Postannahme 3000 Belege transportiert.


    Ich konnte nun einen schönen, auch an diesem Tag beförderten Umschlag finden, das Erscheinungsbild ist ein echter Bedarfsbeleg, frankiert mit insgesamt 27 Annas für einen Umschlag der 5. Gewichtsklasse (81-100 Gramm). 9 Annas Porto (3 Annas plus 4x1,5 Annas), 15 Annas (5x3 Annas) Zuschlag für Overland Mail und 3 Annas Einschreiben. Als nette Beilage trägt sie eine 1-Rupien-Marke, die auch auf Briefen nicht oft zu sehen ist.


    Allen bekannten Belegen dieser ersten offiziellen Postannahme ist gemeinsam, dass die Belege im Gegensatz zu späteren eingeschriebenen Belegen keinen Durchgangs-/Eingangsstempel aufweisen. Die Gründe dafür sind mir nicht bekannt..., vielleicht lag es an der ersten offiziellen Postannahme...

    Bei David Feldman wird auch ein "recht netter" Vorläufer Brief angeboten. Aus Maurtius, mit einer recht guten Frankatur (welche den Ausrufpreis ausmacht), über Alexandrien, Beirut, dann durch die Wüste und weiter nach Bushire im Iran!!!

    Danke fürdie Informationen. In einem englischsprachigen Forum wurde mir mitgeteilt dass:


    Der Stempel "1307" ist ein Eisenbahn Stempel des Postübergangsbüros Dijon (Bureau de Passe).


    Der Brief wurde mit dem Zug von Marseille nach Dijon transportiert und dann auf einen Zug nach Basel umgeladen wo er der Schweizerischen Post übergeben wurde.

    Ralph,


    Danke, ich vermute auch die 2. Gewichtstufe bei 120 Centimes Frankatur, die Detals dazu suche ich noch. Auch die Bedeutung des 1307" Stempels der wie ich aus dem Datum vermute in Marseille angebracht wurde.


    Was scheinbar noch keiner erforscht hat ist wie die Frankatur damals auf den Brief gekommen ist. Wurde sie schon vom Absender angebracht und dann erst in Beirut im Französischen Postamt entwertet oder dort angebracht, wie lief dann die Verrechnung mit dem Absender? Wie wurde der Kurier bezahlt??? Fragen über Fragen, scheinbar bin ich der einzige der diese Fragen geklärt haben will..

    Wie vorgestern schon in eiem anderen Threat angekündigt wollte ich heute was neues zeigen.


    Gerade meldet mein Kommissar dass dieser Brief nun mir gehört.


    Er belegt nun die frühe Britische Route "Westwards" von Baghdad durch die Syrische Wüste, die Gegenrichtung kann ich schon mit zwei Briefe aus Paris nach Baghdad belegen.


    Es ist ein Brief von 1867 von Bagdad in die Schweiz mit blauen ovalen "JULES WEBER & Co / BAGDAD"-Absender auf der Vorderseite. Dazu die Frankatur von französischen Marke der Wertstufe von 40c und 80c mit, jeweils gestempelt "5082" vom französischen Postamt in Beyrouth gestempelt, dazu der "PD" Stempel sowie der Rundstmepel BEYROUTH / SYRIE" und roter Rahmenstempel "PAQUEBOTS / DE LA / MEDITERRANEE. Rückseitiger Stempel "1307", (3 Dec 67, Durchgangsstempel von Marseille (3 Dec 67), Basel 4.XII 67 sowie Ankunftstempel Zürich 4.XII 67.


    Von dieser Korrespondenz sind einige SEHR wenige Brief u.a. nach Österreich (1864) und der Schweiz (1867) bekannt.


    So langsam wächst die Vorläufer Sammlung...

    Was ich nicht mag ist das Nachgekarte (wie man im Bayrischen sagt). Bewerten ist eine Tatsachenentscheidung die man einfach akzeptieren muss (sollte). Wenn mir meine Bewertung nicht passt dann analysiere ich was evtl. noch gut war und es gibt immer Kritikpunkte. Und, Mund abwischen und weiter gehts.

    @woodkraft,


    einfach mal versuchen und die Scan Specs mitteilen und dann posten was rauskommt!!! Gärtner lädt große Dateien dann normalerweise auf seine Internetseite hoch wo man sie runterladen kann, wenn ich mich recht erinnere habe ich sie auch schon per Dateitransfer bekommen.

    Ich habe schn 150 MB große Dateien von denen bekommen!

    Eric,


    nicht in allem kann ich Dir zustimmen.


    Zu 2: Meine aktuellen Exponate sind mehr oder weniger Exponate die in der Form noch nie gezeigt wurden, teilweise auch das erste und einzige dieser Art. Die gilt speziell für die Irak Eisenbahnmarken 1928-1942

    Bei der Overland Mail Baghdad-Haifa gab es mal ein Exponat (Zvi Alexander), das aber den heutigen Anforderungen, trotz des guten Materials, in der Form nicht mehr hoch bewertet werden dürfte, außer, und das ist nicht auszuschließen, der Name des Ausstellers bringt Extrapunkte.


    Zu 3: Meine Gliederungen sind immer individuell und auf meine Exponate zugeschnitten.


    Zu 4: Exotische Gebiete, kann nicht bestätigen dass die irgendwie schlechter bewertet werden..., siehe auch Punkt 2:

    ich will ja keinen Test des Auktionshaus Gärtner machen.

    Bin mir auch nicht so sicher, ob ich als "irgendwer" sie überhaupt bekomme.

    Die Arge könnte es doch machen, falls man diese Bilder als relevant für die

    Bayernforschung ansieht.

    Also ich hatte nie Probleme Scans von mich interessierenden Losen zu bekommen...