fragliche Angebote bei ebay

  • hier ist ein Anbot bei Ebay, bei dem ich noch am Überlegen bin. Wo gibt es sonst noch eine so günstige Gelegenheit. Herr Schlegel schreibt. "..... markante Druckzufälligkeit ...." Bei einem Sofortpreis-Angebot sollte ich mich schon beeilen.

    lieber Heribert,


    ein sehr ansprechender Brief - wären da nicht die roten Kugelschreiber-Anmerkung und das rückseitige Gekrakel. :( Allerdings zu einem mehr als anspruchsvollen Preis. Sind Briefe nicht irgendwie alle Unikate? Mit und ohne Schlegel-Befund?


    Ich würde das Pulver eher trocken halten und auf eine glaubwürdig verwendete Einzelfrankatur warten - vielleicht auch mit nicht gemicheltem Druckausfall - meint dazu


    Michael

  • Hallo Michael,


    ich beschäftige mich jetzt schon einige Jahre mit der schönen Italienerin, aber eine ansprechende Einzelfrankatur ist mir noch nicht untergekommen. Du hast recht, ich werde nicht auf das vorgenannte Angebot eingehen.

    Grüße aus Frankfurt

    Heribert

  • ... Wo gibt es sonst noch eine so günstige Gelegenheit. Herr Schlegel schreibt. "..... markante Druckzufälligkeit ...." Bei einem Sofortpreis-Angebot von 1.500 € sollte ich mich schon beeilen.

    lieber Heribert,


    nach den erfolglosen Offerten auf den beiden bekannten online-Platformen könntest du jetzt dein Glück beim Bock versuchen. Allerdings tickt die Uhr, es sei denn du wartest ganz entspannt den Nachverkauf ab.


    besten Gruß

    Michael

  • Lieber Hermann,


    habe ich auch gerade gesehen - R.S. wurden als portofreie Briefe (praktisch) nie frankiert, weil sie ja eh portofrei waren. Bisher habe ich, glaube ich, 2 oder 3 andere Stücke gefunden, bei denen die Dienstposteigenschaft aberkannt wurde und dann Marken verklebt wurden - aber hier ist es ganz klar eine Mache.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Heribert,


    du unterschätzt die Unwissenheit und Geldgier bei eBay. Ich hatte mal in einem ganz frühen Rundbrief unserer damaligen IG Bayern einen Artikel über diese Verfälschungen anhand von Dienstbriefen aus Ansbach etwas verfasst, nur so nebenbei. Ist aber schon 30 Jahre her ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Da liest anscheinend jemand mit!!

    Richtig - ich. :)
    Und ich habe mir erlaubt, nicht nur "über" den Anbieter zu schreiben sondern ihn direkt zu kontaktieren, um ihn auf seinen Faux pas aufmerksam zu machen.
    Mir ist jetzt nicht bekannt, dass der Anbieter mit schöner Regelmäßigkeit durch Unregelmäßigkeiten aufgefallen wäre, daher ist es für mich einfach eine Frage der Fairness.

    Sicherlich kann man jetzt darüber diskutieren, wie offensichtlich ein Fehler sein kann/muss, um dem Verursacher selbst ins Auge zu fallen. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass solche Fehler vorkommen können, es also keine böse Absicht sein muss. Wenn man täglich hunderte von Artikeln beschreibt, dann leidet eben auch mal die Aufmerksamkeit.
    Und solange die Anbieter ein (relativ) tadelloses Bewertungsprofil haben, sollte man sie DIREKT kontaktieren. So zumindest meine Sichtweise.
    Auch dieser Anbieter war innerhalb von 30 Minuten einsichtig.:thumbup:

    Einen schönene Abend
    Schorsch kemser

  • Hallo Schorsch,


    gut gemacht - ich mache das seit geraumer Zeit i. d. R. nicht mehr, weil ich mir oft Dämlichkeiten und Ausreden haben anhören müssen, derer ich überdrüssig bin und ein paar haben mich sogar gesperrt als potentieller Käufer. Das Gegenteil von gut ist halt oft gut gemeint ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Wenn ein Schorsch Kemser sich meldet, hat das sicher ein anderes Gewicht als wenn ich das machen würde. Den Anbieter muß man hier für seine Reaktion loben.

    Ich habe mal mit einem italienischen Auktionshaus wegen eines Norm-Stempels auf einem Brustschild Kontakt aufgenommen, den es in 1874 noch nicht gab. Ich habe die Sachlage dargestellt und auf die Diskussion auf stampsx hingewiesen. Man hat die italienische Prüffirma kontaktiert, die darauf bestand, das Foto-Attest sei korrekt. Das Los wurde zugeschlagen und der Erwerber hat incl. Gebühren ca. 300 € verbrannt.

    Ein anderes Mal hat die Firma sich bedankt und reagiert. So kann es gehen.


    Dieter

  • Hallo in die Runde...

    ich hoffe doch nicht, dass die Reaktion des Verkäufers etwas mit meinem Gewicht zu tun hat...8);)

    Spass beiseite - sicherlich gibt es genügend "beratungsresistente" Verkäufer (gewerblich wie privat), bei denen die Hoffnung, dass ihr angebotenes Stück doch einwandfrei ist, zuletzt stirbt.
    Ebenso gibt es aber auch genügend Anbieter, denen man den Sachverhalt auch "gewichtsunabhängig" ganz gut erklären kann und die dann die notwendigen Konsequenzen ziehen.
    Mir jedenfalls ist es tausendmal lieber, wenn mich jemand offen, ehrlich und sachlich DIREKT anspricht.
    Und wie so oft im Leben macht auch hier der Ton die Musik....:)

    So - und jetzt wieder zurück zur eigentlichen Philatelie...

    beste Grüße aus Lenggries :):thumbup:
    Schorsch Kemser

    PS: Für meine postgeschichtliche Heimatsammlung "Altlandkreis Tölz" suche ich immer Belege aus den Orten Jachenau, Lenggries, Fall, Vorderriss, Gaissach, (Bad) Tölz, Wackersberg, Reichersbeuern, (Bad) Heilbrunn, Bichl, Kochel Benediktbeuern, Walchensee