Hallo in die Runde,
nachfolgenden Beleg möchte ich gerne zeigen, weil er in seiner Art vielleicht nicht ungewöhnlich, aber dennoch selten zu finden ist.
Antwortteil einer Deutsches Reich 2 Pfg. Ganzsachenkarte, mit Bayern 3 Pfg. Wappen auf den Ferntarif auffrankiert und in Rockenhausen zur Bahnpost Langmeil/Münster am 5. September 1903 aufgegeben.
Und da hatte kein Sammler seine Hand im Spiel...
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
Beiträge von Postgeschichte Kemser
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Servus Bernd,
An
Ein Königliches Hohes Ministerium
des Innern
zu
Berlin
Bezog sich das auf die Gebäudehöhe? Frage für einen Freund....

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Herzlichen Dank !!


Scheint also doch eine "Sammlerkarte" zu sein.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser -
Kann mir zufällig jemand bitte mit dem rückseitigen Text weiterhelfen? Ich nehme an, es dürfte ein belangloser Reisetext sein, aber man weiß ja nie....
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser -
Guten Abend in die Runde,
nachfolgenden Beleg möchte ich gerne zeigen.
Portugiesische 10 Reis Sonderganzsache anlässlich der 400-Jahr-Feier der Entdeckung des Seeweges nach Ostindien durch Vaso da Gama mit 15 R. "Angra" Zusatzfrankatur von Angra do Heroismo am 4. Juli 1904 über Lissabon (9. Juli 1904) nach Kassel (12.7.1904). Mischfrankaturen mit dem Mutterland sind eigentlich nichts außergewöhnliches.
ABER - da der Empfänger in Kassel nicht mehr anzutreffen war, wurde die Karte nach Bad Reichenhall (Villa Wittelsbach) weitergeleitet, wo sie am 13. Juli 1904 eintraf.
Angra hatte - wie die anderen beiden Postgebiete der Azoren: Horta und Ponta Delgada) - zwischen 1892 und 1905 eigene Markenausgaben. Ab 1906 wurden wieder die Markenausgaben (Gemeinschaftsausgabe) der Azoren verwendet. Wer den Hintergrund dieser ungewöhnlichen Regelung kennt, darf es hier gerne zum Besten geben.
Einen Beleg in umgekehrter Richtung werde ich wohl noch länger suchen....
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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Grias Di Dietmar,
vielen Dank für den Tip
...na schaung ma moi...
Beste Grüße
Schorsch -
Hallo in die Runde,
hat jemand zu dem Nebenstempel auf dem Eilbrief nähere Infos?
Eilbrief Bad Tölz 2/Hamburg 20.6.1910
Nebenstempel: "von Z.______/Eilb.No._____"
Vermutlich in Hamburg abgeschlagen. Eine Art Übernahmestempel des Eilboten von der Bahnpost?
Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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Booahh...

Vielen Dank Erwin !!
Das Dorf "Karlsruhe" wird in dem von mir zitierten Beitrag auch als eines der Beresaner Kolonien aufgeführt. Mal schauen, was ich nun anhand der Transkription noch alles an Informationen bekomme.
Beste Grüße
Schorsch -
Guten Morgen in die Runde,
nachfolgenden Beleg möchte ich gerne zeigen, der mir sowohl beim Entziffern der Schriften als auch hinsichtlich des geschichtlichen Hintergrundes Fragen aufwirft.
Einschreibebrief der 2. Gewichtsstufe (20 Pfg. R-Gebühr + 40 Pfg. Brief) von Bad Tölz 1 am 5. Februar 1902 nach Cherson Kolonie ...(?)... Post Landau. (!!)
Ankunft 31. Jan (julianischer Kalender !) - den Stempelort (roter Pfeil) kann ich leider nicht entziffern.
Vermutlich nach Landau-Cherson weitergeleitet am 3. Feb (Stempel links - leider nicht ganz abgeschlagen) und am 15. Jun von dort über Odessa (17. und 26. Juni) wieder retour nach Tölz (vds. Stpl. d. Bezirksamtes vom 12. Juli 1902)
Die nachfolgende Abhandlung im Netz führt eine Kolonie "Landau" am Fluss Beresan auf:
Cherson – Deutsche Kolonisten
Nun meine Fragen hierzu:
1. Hat jemand weitere Infos zu der o.g. Kolonie - als offensichtlich ehemaliger Postort habe ich sie auf neueren Karten nicht mehr gefunden.
2. Kann jemand die rücks. handschriftlichen vermerke entziffer?
Vielen Dank im Voraus für jeglichen Hinweis.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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Top 😃 👍 Herzlichen Dank Karl !!
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Hallo in die Runde,
kann mir bitte jemand für den unter #79 gezeigte 10 Kr.-Brief nach Warschau die Vertragsgrundlage nennen?
Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser -
Hallo in die Runde,
nachfolgenden Beleg möchte ich gerne zeigen in der Hoffnung, dass etwas "Licht ins Dunkle" kommt.
2x25 Pfg. Nationalversammlung Weimar auf Einschreibebrief (1. Gewichtsstufe bis 20g) von Stuttgart vom 14.11.1919 nach Brand-Erbisdorf.
So gesehen eigentlich ganz normal, wenn da nicht vorderseitig der Briefstempel "K.S. (= Königl. Sächs.) Hilfslazarettzug 25" wäre. Portobefreiende Wirkung hatte der Stempel nicht mehr.
Soweit ich aus dem Netz erfahren konnte, wurde der "Hilfs-"Lazarettzug im August 1918 in einen regulären Lazarettzug umgewandelt.
Man könnte meinen, dass der vds. Briefstempel "spaßeshalber" abgeschlagen wurde, aber auch der rs. handschriftliche Absendervermerk verweist ausdrücklich auf den Lazarettzug. Ich vermute mal, dass hier der Sohn an den Vater geschrieben hat, doch was macht im November 1919 ein sächsischer Lazarettzug in Württemberg (Kornwestheim b. Stuttgart) ?
Vielleicht kann jemand aus der Leserschaft nähere Infos liefern. Vielen Dank schon mal im Voraus.
Beste Grüße
Postgeschichte Kemser
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...und zu #34 noch:
Schiffspostaufgabe - Absender sitzt auf dem Hapag Llyod Dampfer "Resolute".
Mehr Infos zum Schiff: Resolute (Schiff, 1920) – Wikipedia
Die Post wurde oft erst am Anlandungshafen gestempelt.
Beste Grüße
Schorsch -
Grias Di Hermann,
ab 1.9.1942 galt nach Norwegen der vergünstigte "Europa-Tarif", d.h. ebenfalls 12 Pfg. für Fernbriefe wie im Inland. Dazu kamen noch 10 Pfg. Luftpostzuschlag.
Beste Grüße
Schorsch -
Hallo stampmix,
vielen Dank für die Korrektur !!
Ich hatte bei Spanien nachgesehen, anstatt eine Seite weiterzublättern.
Jetzt macht das Ganze auch Sinn...und für Südafrika haben mir nur die Daten ab 1.3.1931 vorgelegen - aber irgendwo muss auch der Unterschied sein zum Spezialsammler...
Herzlichen Dank nochmals!
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser -
Vielen Dank für die Hinweise. Ich werde sie mir die kommenden Tage näher zu Gemüte führen.
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Hallo in die Runde,
einen etwas "kniffligen" Beleg, verbunden mit der Hoffnung, dass jemand weiterhelfen kann, möchte ich hier zeigen:
25+15 Pfg. Adler/Weltkugel auf Luftpostbrief (5 Gramm) von Bielefeld am 19.3.1936 an einen Passagier auf dem Dampfer "Ubena" der Woermann Linie nach Las Palmas (Spanien).
Ausweislich eines dreisprachigen, dreizeiligen Stempel (links oben - teilweise etwas schwer lesbar) ist der Brief in Las Palmas erst "nach Abfahrt des Dampfers eingegangen".
Der Brief wurde sodann (offensichtlich auch mit Luftpost, da der eingedruckte Lupo-Hinweis nicht gestrichen ist) nach Cape Town in Südafrika nachgesandt. Von dort ging es weiter nach Johannesburg.
Zum Tarif:
Brief ab 1.12.33 bis 20g = 25 Pfg. + 15 Pfg. Luftpost-Zuschlag je 20g von Mai 1934 bis Juli 1938 (siehe Hueske), ergeben zusammen die vorderseitig (!) verklebten 40 Pfg.
Nun findet sich aber auf der Rückseite eine weitere 5 Pfg. Adler/Weltkugel-Marke, gestempelt in Stuttgart am 21.3.36.
Aus dem Michel-Postgebühren-Handbuch geht lediglich hervor, dass der Luftpostzuschlag für Briefe nach Südafrika ab dem 1.3.1931 20 Pfg. betrug.
Die einzige Erklärung, die ich für die rückseitige 5 Pfg. Marke habe ist folgende:
Der Brief wurde von Las Palmas nach Stuttgart retourniert und auf den richtigen Lupo-Tarif für Südafrika auffrankiert. Leider fehlen hierzu jegliche Vermerke, aber offensichtlich hat der Brief zu keinem Zeitpunkt den Postweg verlassen, so dass lediglich die fehlende Gebühr zwischen Lupo/Spanien und Lupo/Südafrika nachfrankiert werden musste.
Ergänzungen/Korrekturen jederzeit willkommen.
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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Hallo Matthias,
vielen Dank für Deine Infos, aber mit Verlaub:
Wenn der Bekannte, der das Gebiet "etwas" sammelt, noch nicht mal das Briefporto für einen simplen Eilbrief der 2. Gewichtsstufe nachvollziehen kann (eigentlich die leichteste Übung), stimmt es mich schon nachdenklich, wenn er den Brief pauschal "als schlechtes Machwerk" hinstellt.
Selbstverständlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, aber für mich sprechen einige Punkte gegen die geäußerten Bedenken:
1. Der Stempel "Klardorf" ist bis dato noch in keinem anderen Zusammenhang als fragwürdig aufgetaucht. Es existiert auch, wie in solchen Fällen oft üblich, keine "Korrespondenz" von dutzenden oder gar hunderten von Briefen.
2. Derartige Lagermarken tauchen oft auf "philatelistischen Machwerken" auf, die sich in den allermeisten Fällen als sehr sauber und akkurat präsentieren - fast zu schön, um jemals den Postweg gesehen zu haben. Das kann man beim vorliegenden Brief nun wirklich nicht behaupten.
3. Die vorder- und rückseitigen Stempelabschläge und Daten (u.a. zwei versch. Münchner Ankunftsstempel) sprechen für eine einwandfreie postalische Beförderung.
4. Die verklebte Gebühr von insgesamt 128 Pfg. entspricht exakt den Postgebühren für einen Eilbrief der 2. Gewichtsstufe (über 20g) - dafür spricht auch das größere Format des Umschlages. (ca. C5)
5. Ob der vorliegende Brief den Vorschriften für "DP-Post" nicht genügte oder vielleicht nur versehentlich freigemacht wurde, entzieht sich meinen Kenntnissen. Vielleicht hängt es mit dem fehlenden "Beförderungsstempel" (was auch immer damit gemeint sein soll) zusammen?
Es wäre schön, wenn Dein Bekannter Vergleichsstücke aus seiner Sammlung hier präsentieren könnte. Wie in meinem Eingangsposting schon erwähnt, lerne ich bei dem Thema gerne hinzu.
Unabhängig davon: Nochmals herzlichen Dank für Deine Mühe.
Beste Grüße
Schorsch -
Hallo Erwin,
recht herzlichen Dank für Deine Mühe.

Im Großen und Ganzen konnte ich die von der KI präsentierten Aussagen bereits vorher nachvollziehen.
Ich hatte jedoch vielmehr darauf gehofft, dass Mitleser hier im Forum bereits ähnliche Belege in Händen hatten oder sich sogar explizit mit dem Thema seit längerem beschäftigen.
Trotzdem nochmals herzlichen Dank!
Beste Grüße
Schorsch