Beiträge von Klesammler

    Hallo zusammen,

    ich habe hier ein Formular aus einem Posten gefischt, mit dem der Empfänger zur Zahlung von 95 Fl 3 Kr 1 Pf aufgefordert wurde. Für die bare Zahlung diente dieses Formular auch als Quittung. Wegen des Betrages in Gulden ist klar, daß dieser Beleg in den süddeutschen Bereich gehört.
    Eine Anordnung vom 24.10.1802 habe ich nicht gefunden. Bekanntlich bin ich aber kein brillanter Googler. Vielleicht kann mir einer von euch nähere Informationen herausfinden.

    Dieter

    Hallo David,

    es stellt sich die Frage, wer sich vertan hat: Der Stempel von Berlin zeigt das Jahr 1871, der Vermerk auf der Rückseite das Jahr 1872. Das wäre dann NDP oder Deutsches Reich. Da ich mich in der Fahrpost nicht auskenne, kann ich dir zu den Gebühren nichts sagen.
    Allerdings wird bald ein Buch von Heinrich Kruse im Rahmen der Schriftenreihe des NDP zum Thema Fahrpost 1868 - 1873 erscheinen.

    viele Grüße
    Dieter

    Hallo zusammen,

    ich habe hier eine vorgedruckte Postkarte aus Tilburg vom 23.12.1942 nach Hamburg. Mit dieser Karte wurde der Empfang einer "Liebesgabe" bestätigt. Inhalt: 500 Gr. Kaffee, 500 Gr. Kakao-Pulver, 3 Tafeln Schokolade und 125 Gr. Tee. War die Situation Ende 1942 in den Niederlanden so schlecht, daß kurz vor Weihnachten aus dem Reich solche Pakete verschickt wurden? Habt ihr solche Belege schon gesehen?

    Dieser Brief aus Düsseldorf-Benrath vom 24.3.1955 nach Wien ging anscheinend an die Familie, wie ein Blick auf den Absender zeigt. An Stelle einer Straße hat er jedoch "postlagernd" angegeben.
    Vermutlich war er Briefmarkensammler, da er das Porto von 40 Pf mit 4 einzeln geklebten 10 Pf-Marken dargestellt hat und die Marken auch recht ordentlich entwertet wurden.

    Hallo Dieter, ohne jetzt mehr meine Nase reinzustecken, aber sieht es nicht wie eine Doppelverwendung aus? Unten ist eine volle Adresse mit Angaben zum Brief angegeben

    LG Andreas

    Hallo Andreas,

    das habe ich auch gedacht, aber dann müssten entsprechende Faltungen zu erkennen sein. Das ist jedoch nicht der Fall. Wieder auseinander falten möchte ich den Beleg nicht. Das benutzte Papier ist sehr brüchig, da es vermutlich säurehaltig ist. Allerdings ist es nicht so schlimm wie bei manchen "modernen" Büchern, die im Laufe der Jahrzehnte komplett zerfallen.

    Dieter

    Ich habe hier eine Karte aus Sofia vom 31.10.1894 nach Brescia. Der Ortsstempel ist nur teilweise lesbar, da aber nur eine handvoll Orte einen Sternstempel bekam, ist der Aufgabeort Sofia klar.
    Der Inhalt ist privater Natur: Die Karte ist an die Mutter des Schreibers gerichtet, der sich für Zuschriften und geschickte Dinge bedankt. Weiterhin berichtet er über seine Studien.

    Hallo, zusammen,

    da ich nicht weiß, wohin mit diesem Beleg, zeige ich ihn hier.
    So eine vorgedruckte Empfangsbestätigung einer Postanweisung hatte ich noch nicht gesehen. War der Versand einer solchen Karte Standard?

    Ich habe hier einen Postschein aus Schönau vom 30.11.1865 für ein Paket mit einem Gewicht von 1 Pfd 7 Loth und einem angegebenen Wert von 61 Fl 59 Kr. Der Empfänger war etwas ungewöhnlich: Die Kreisgefängnisverwaltg Mannheim.
    Neben den 2 Kr Scheingebühr wurden 17 Kr. für die Sendung bezahlt. Diese 19 Kr wurden von der Gemeindekasse bezahlt. Aber wie hieß der Ort? Wüden?

    Hallo zusammen,

    diese ziemlich zerfledderte Dienstsache (ergab sich erst nach Ankunft) aus 1877 ist es eigentlich nicht wert, hier gezeigt zu werden. Allerdings fand ich innen eine Sache, die ich so noch nicht gesehen hatte: In Cosel und Kattowitz wurde die Präsentation jeweils mit einem Datums-Stempel ähnlich den R2 aus früheren Jahren dokumentiert.
    Gab so etwas öfter oder war das eine Besonderheit von Schlesien?

    Hierzu eine Briefvorderseite aus vermutlich Cana im heutigen Niger. Das Jahr ist nicht lesbar, aber es müßte um 1950 sein, da die Marke angeblich 1947 erschien.
    Empfänger war eine Manufaktur von Präzisionsuhren in Lyon. Laut Google Street View steht an der Stelle heute ein modernes Bürogebäude.

    Hallo zusammen,

    hier eine förmliche, aber formlose Postzustellung innerhalb Berlins vom 12.5.1919 . Anscheinend war Papier knapp, so daß man den Vordruck einer Liste benutzt hat.
    Das Porto betrug 15 Pf für den Brief und 20 Pf für die förmliche Zustellung. Nur im Fernverkehr mußte die Rücksendung der Urkunde bezahlt werden.