Beiträge von stampmix

    Lieber Ralph,

    diese Nachnahme vom Standesamt ist nicht wirklich unterfrankiert. Der Brief ist keine portopflichtige/portofreie Dienstsache da die nach PO erforderliche Kennzeichnung und das Dienstsiegel auf der Briefvorderseite fehlen. Als normaler Nachnahmebrief zu versenden, entschied man sich (sicherheitshalber) die Nachnahmegebühr beim Adressaten einziehen zu lassen. Ein Indiz ist der erkennbar geänderte Nachnahmebetrag, der zuvor die ausgelegte Nachnahmegebühr enthalten haben könnte. Bei dieser Vorgehensweise - einer Art Portoteilung - war bei Unzustellbarkeit nur das Briefporto von 12 Rpf abzuschreiben. Ganz schön pfiffig!

    besten Gruß

    Michael

    ... mir scheint, der Sensenmann beackert numehr die richtige Sammlung.

    Der Nachnahmebrief des Standesamtes war nur mit dem Fernbriefporto von 12 Rpf frankiert und die Nachnahmegebühr wurde beim Empfänger eingezogen. Die Nachgebühren für Zusatzleistungen wurden ohne Zuschlag erhoben, hier 20 Rpf für die Nachnahme.

    Kaum ist man mal ein bisschen abgelenkt, wechseln wunderschöne Sensenmänner still und leise ihr Zuhause ...

    besten Gruß

    Michael

    das ist was für die berühmte "GROSSE Inflasammlung" :)

    Falls ich richtig gerechnet habe sind insgesamt 3.150.000.000.000 Mark entsprechend 315 Rentenpfennig und damit am Letzttag der Frankaturgültigkeit für ein Auslandseinschreiben der 18. Gewichtsstufe 340-360g portorichtig frankiert. Was würde ein Attest für ca. 2.000€ beschreiben?

    besten Gruß

    Michael

    hallo zusammen,

    im innerdeutschen Postverkehr reichte Haupt-Postlagernd um Leutnant v. Heyden von der amüsanten Zeit im Gasthof Laub zu berichten. Aufgabestempel von Berghausen 23.7.1910 und Postlagerstempel 24/8.

    Wer mal wie Napoleon tafeln möchte, dem ist der historische Gasthof sehr zu empfehlen, dessen Klassiker "Schnitzel mit Bratkartoffeln" seit Generationen Studentenherzen erfreut.

    mit bestem Gruß

    Michael

    hallo zusammen,

    an die wohlgeb. Bürgermeisters:Tochter von Uttenhofen, die beste Cousine! , ging die Suchard-Werbekarte und wurde bei der K.B.Bahnpost auf der Strecke Saalfeld-Nürnberg ordentlich entwertet.

    Die Suchard-Werbeansichtskarte zeigt das Karlsruher Schloss und ein Mädchen aus dem Markgräfler Land - naja die Suchard Napolitaines nebst Fabrique à Loerrach dürfen natürlich nicht fehlen ...

    besten Gruß

    Michael

    es ist oftmals viel einfacher eine Verfälschung zu erkennen, als es sich viele Sammler vorstellen.

    hallo Markus,

    gut gezeigt. Aber da muss man aber schon kritisch mit Adleraugen unterwegs sein und das Original oder einen guten scan vor sich haben :/ . Ist das das erste Attest zu diesem Beleg?

    besten Gruß

    Michael

    Dort berechtigterweise von der Portokontrolle beanstandet und mit 50 Pfg. Nachporto belegt.
    Das gute Stück wog 28 Gramm.
    Mit dem Nachporto komme ich noch nicht ganz klar. Hat jemand eine Berechnungs-Idee?

    Postgeschichte Kemser,

    Leporellos waren mit dem Briefporto freizumachen. Eine Arbeitsthese wäre:

    Auslandsbrief der 2.Gewichtsstufe 15-30g: 40 Pf

    Auslandspostkarte: 10 Pf ( in den USA 2 ct)

    -> Fehlporto: 40 Pf - 10 Pf = 30 Pf (in blau links oben taxiert)

    Jetzt müsste noch die Nachgebührenregelung geklärt werden. Leider gelingt es mir seit Jahren nicht, den Warming zu erwerben.

    besten Gruß

    Michael

    Aber es gibt ja auch Sammler die eine ehemaliger Zugehörigkeit sammelt. Und das ist für Sammlergeschichte dann sehr wichtig zu wissen wo einen Brief vorher war.

    hallo zusammen,

    ein neuer Sammlertyp? Der Provenienzensammler

    Ein ganz neues Geschäftsfeld für Auktionshäuser. Da wird nicht mehr nach MICHEL katalogisiert, sondern nach Maassens Who is Who. Ob man da auch komplett werden kann?

    Womöglich eIne bittere Erkenntnis für die EInlieferer zu künftigen Name-Sales: Das ganze Geld hat nicht für eine Aufnahme in die Reihe der Provenienzen gereicht und der letzte prestigeträchtige Listeneintrag lautet "XY-Auktion 20xx"

    mit bestem Gruß

    Michael

    Hallo Markus,

    danke dir für deine Gedanken und Folgerungen.

    Wie du richtig beschreibst ist eine zielführende Beschreibung die Grundlage eines Verkaufserfolges. Allerdings war der Beleg schon in BRD 1948-1954 eingestellt, sodass ich mit dem Suchwort "Einschreiben" zufällig auf ihn gestossen bin. Es gab zwischen 9€ Ausruf und 14,20€ Zuschlag immerhin 2 Mitbieter. Mein Limit wäre bei ca. 40€ gewesen - fair und immer noch günstig für diesen schönen Beleg.

    Und manchmal flutscht es. Zuschlag um 14:17 Uhr und mittels paypal Geldeingang um 14:25 Uhr.

    Umschlag schön beschriftet, frankiert und schön entwertet in Starnberg um 18 Uhr, legte die Post 300km weiter am nächsten Morgen um 8 Uhr die Sendung ins Postfach. Hierfür mal ein dickes Lob!

    besten Gruß

    Michael

    kaum hat man mal eine verdiente Pause an der Poolbar gemacht, kommt man kaum mehr mit dem Lesen hinterher...

    Also ich kannte bcc bisher nur im Mailverkehr, würde jedoch den Bavarian-Cover-Currency-$ als Internationale Ergänzung zum BP$ vorschlagen. :/

    hallo zusammen,

    heute der Klassiker aus den Anfangsjahren der Deutschen Bundespost auf schön anzusehenden Briefumschlag. Die ersten Wohlfahrtsmarken aus 1949 hatten eine ausgesprochen lange Frankaturgültigkeit, die erst nach 15 Monaten am 31.3.1951 endete. Hier die drei Werte zu 10, 20 und 30 Pf portorichtig am 1.10.1950 auf Fernbrief nach München verwendet.

    In München am 2.10.1950 angekommen und am 3.10.1950 ausgeliefert.

    Korrekt beschrieben und in der Bucht eingestellt endete die Bieterschlacht bei 14,20€. Manchmal weiss ich wirklich nicht, ob das zum freuen oder weinen ist. :/

    mit bestem Gruß

    Michael

    Mist! Ich hätte letzte Woche doch den 5€ ebay-Gutschein einsetzen sollen ...

    Inflationsbereinigt wird der Brief jetzt für 61.600€ anstelle 54.600€ im Sofortkauf angeboten. Wenn das so weitergeht überspringt er spätestens Pfingsten die Hunderttausender-Marke. Ob es dann dazu auch ein Fotoattest geben wird?

    besten Gruß

    Michael

    hallo zusammen,

    wenn der Absender erkennbar viel Mühe walten lässt kann ein solcher Beleg die Nachwelt erfreuen:

    Fernbrief per Eilboten-Einschreiben am 28.5.1953-12 in Ludwigsburg aufgegeben und nach Feuerbch gesandt. Dort AKS vom gleichen Tag 15 Uhr. Portorichtig frankiert mit 50 Pf und 70 Pf Posthorn-Marken.

    besten Gruß

    Michael

    ... vlt. kann der Anbieter sein Attest mit seiner Rechnung (4% vom Wert des Briefes) noch kurz einstellen? Nur damit man nicht glauben könnte, übervorteilt zu werden ...

    Lieber Ralph,

    Herr Schlegel hat sicherheitshalber am 18.1.2024 einen weitgehend inhaltsleeren Kurzbefund verfasst, für den er mindestens zweistellig entlohnt worden ist. Aber aktuell ist bei Herrn März happy-hour angesagt und vielleicht stellt er ihn Morgen mit "Preisvorschlag" ein? Dann könntest du NACH Wiesbaden nochmals vorbeischauen ...

    besten Gruß

    Michael