Beiträge von stampmix

    hallo Thomas,

    aha - du hast also den in die Nachnahmekarte eingebetteten Link nicht geöffnet. Er führt zum Thread Nachgebühr . Dort findest du Beispiele wie die ausgelegte Porto-Ergänzung beim Absender eingefordert wurde.

    Ob sich der Aufwand gerechnet hat ist hier von untergeordneter Bedeutung. Man konnte man mittels dieser Vorgehensweise das Fehlporto beim Absender erheben und zudem freundlich auf die Unterfrankierung hinweisen.

    besten Gruß
    Michael

    Das gehört so. Es handelt sich um einen sog. Innendienststempel ...

    hallo wuerttemberger ,

    vielen Dank für die Info. Unsauber ausgerichtete Buchstaben in Stempelgeräten sind üblicherweise ein Indiz für Nachahmungen. Hier wohl vorsätzlich geschehen.

    Es zeigt sich, dass trotz mittlerweile weit über 1,5 Mio erfassten Stempelabschlägen die Datenbanken nicht immer weiterhelfen.

    besten Gruß
    Michael

    Einschreiben von Stuttgart nach Dingelsdorf am Bodensee vom 12.2.1936 mit entzückenden Abschlägen von Mini-Stempeln.

    Lieber Ralph,

    einen richtig schönen Beleg zeigst du uns hier wieder - der mich allerdings etwas ratlos zurücklässt.

    Der Unterscheidungsbuchstabe b hat doch reichlich Schlagseite ...

    Weder in der Stempelgeräte- noch in der Stempelabschlag-Datenbank ist der Stempel bisher erfasst. Ich habe daher zum Vergleich aus der Stempelabschlagdatenbank den Nr.15 b danebengestellt. Dabei fällt auch auf, dass es der Nr.3 b mit der Symmetrie nicht so genau nimmt.

    Rückseitig weder Ankunftstempel von Dingelsdorf, noch Absenderangabe machen die Sache nicht besser.

    Vielleicht kann hier ein Württemberg-Sammler weiterhelfen?

    besten Gruß
    Michael

    hallo Adwin,

    einen schönen Auslandsbeleg zeigst du uns hier :). Der 5 Rpf Wert zeigt zudem die Plattennummer 2.

    In der Ostmark galten ab 1.8.1938 die Tarife des Deutschen Reichs. einfacher Auslandsbrief 25 Rpf, Einschreiben 30 Rpf und Lupfpostzuschlag 10 Rpf/20g - in der Summe 65 Rpf. Da waren die freigemachten 120 Rpf mehr als ausreichend - in der 3. Gewichtsstufe 40-60g wären 115 Rpf zu frankieren gewesen.

    Danke fürs Zeigen
    Michael

    Lieber Dietmar,

    vielen Dank fürs letzte Puzzlesteinchen :). Ich vermerke jetzt besser mal die lesbare Adresse auf der Rückseite. Was mir die KI noch flüsterte ist, dass "Annenruhe" wahrscheinlich ein Gästehausname ist.

    besten Gruß
    Michael

    hallo zusammen,

    da sind Eintrittskarten im Wert von 4 mal 35 DM verfallen; das entsprach einem halben durchschnittlichen Monatsgehalt (vor Steuern und Sozialabgaben). Walter Louis Rädler war Geschäftsführer der Karrosseriewerke Weinsberg, die anfangs der 50er Jahre mit einem spektakulären Kleinstwagen unterwegs waren. Er wird es verkraftet haben und seine bessere Hälfte hat den Ring des Nibelungen alleine genossen. Wer weiss?

    besten Gruß
    Michael

    hallo zusammen,

    am 7.8.1952 hat die Verwaltung der Bühnenfestspiele ein schmales Briefchen am Sonderpostamt Festspielhügel aufgegeben ...


    ... und wenn Drucksachen vom Festspielhügel per Einschreiben versandt wurden, wartete man schon auch den Inhalt, die Eintrittskarten zum Ring des Nibelungen:


    Ein gefalteter Flyer wirbt für das Programm der Richard-Wagner-Festspiele 1952, auch auf englisch und französich herausgegeben:


    besten Gruß
    Michael

    NB: Heute ab 16 Uhr kann man Rienzi geniessen

    Natürlich: am nächsten Morgen im Frauenau angkommen...
    Was wird sich der Absender wohl dabei gedacht haben?

    Grüße
    Stephan

    Guten Morgen Stephan,

    mit dem Ankunftstempel ist relativ sicher, dass der Brief als Einschreiben behandelt wurde. Dann wurden halt alle Beteiligten von den vielen Marken geblendet und haben das mühsame Nachrechnen gelassen.

    Oder aber es war happy-hour und wir machen uns jetzt auf die Suche nach weiteren Belegen mit Fünffachfrankaturen ...


    besten Gruß
    Michael

    hallo zusammen,

    heute werden mit einem Festakt zum 150. Jubiläum die Bayreuther Festspiele eröffnet. Aus diesem Anlass möchte ich mit einem Thread beginnen, der Belege der Nachkriegs - Festspiele zeigt.

    Zum 75. Jubiläum im Jahr 1951 wurden die Richard Wagner Festspiele in Bayreuth nach dem Krieg wieder aufgenommen. Aus diesem Anlass wurden Sonderkarten aufgelegt, die mit schöner (Sondermarken)-Frankierung einen philatelistischen Gruß in die Welt sandten.


    Vorfrankiert und am 4.8.1951 gestempelt musste die Karte für den Inlandverkehr noch mit der Notopfermarke ergänzt werden und wurde am 7.8.1951 aufgegeben.


    besten Gruß
    Michael

    NB: Abonnenten der WELT und BILD können viele Opern der diesjährigen Festspiele kostenfrei streamen und zuhause geniessen

    Lieber Peter,

    Upps! Da hast du völlig recht!

    ÜBERARBEITET: Die Portoerhöhung zum 1.7.1954 betraf auch den Auslandsverkehr. Für einen einfachen Brief waren 40 Pf, für die Einschreibung weitere 50 Pf erforderlich, in Summe 90 Pf für ein einfaches Auslandseinschreiben. Frankiert waren 77 Pf, die wegen des Grenzryons ausreichten. Im Grenzroyon war für die Beförderung der Inlandstarif anzuwenden, hier also 20 Pf zzgl. 50 Pf Einschreiben, zusammen waren 70 Pf freizumachen.

    Danke fürs aufmerksame Mitlesen
    Michael

    hallo zusammen - korrigiert,

    die "Helfer der Menschheit"-Ausgabe von 1954 wurde am 7.2.1955 als Satz auf einem Einschreibebrief nach Basel frankiert. Der Tarif für einen Auslandsbrief war 40 Pf zzgl. 50 Pf für das Einschreiben, zusammen 90 Pf. Die Frankatur von 77 Pf wurde nicht reklamiert, da Steinen im Grenzrayon liegt und damit das Briefporto nur 20 Pf betrug, gesamt also 70 Pf freizumachen waren. Rückseitig AKS Basel vom gleichen Tag.


    besten Gruß
    Michael