Wohin mit diesem Beitrag?

  • Wer Interesse an der Feldpost im 1. Weltkrieg hat, findet im Buch


    „Feldpost eines Badischen Leib-Grenadiers / 1914-1917“
    von Susanne Luise Asoronye


    ein beeindruckendes Beispiel dafür, welche weitreichende Recherchen eine komplett erhaltene Soldaten-Korrespondenz ermöglicht.
    Schon die ersten Seiten des „gewichtigen“ Buches (Kunstdruckseiten!) geben eine vage Ahnung davon, welch enorme (Fleiß-) Arbeit hinter diesem Werk steht. Die rund 350 Briefe und Karten des Grenadiers Hermann Föller ermöglichten nicht nur einen Einblick in das Soldatenleben an der Front, sondern auch in die Arbeitsweise der Feldpost. Wer schon einmal die Handschriften auf den Feldpostkarten zu lesen versuchte, die oftmals eilig im Schützengraben geschrieben wurden, weiß es zu schätzen, dass neben der abgebildeten Feldpostkarte gleich die Transkription steht. So kann man die Schreibweise von Hermann Föller leicht „nachvollziehen", seine Angaben zur Feldpostadresse oder andere diesbezügliche Hinweise. So professionell wie die Gestaltung und Ausstattung des Buches ist die Website mit umfassenden Informationen über das gesamte Projekt.
    www.feldpostbuch.de/index.php/buchbeschreibung


    Luitpold

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Luitpold,


    ein interessantes Werk, danke für den Hinweis.


    Würde dieser Literaturhinweis nicht zu deinem anderen Beitrag zur 1.WK-Literatur passen?
    Man könnte ihn mit hinein packen, dann würde man ihn auch wiederfinden.


    Viele Grüße
    Michael

  • Danke Michael für Deine guten Worte. Mache ich gerne. Ist auch ein Test für das Forum, ob es allgemeine Beiträge aufnimmt, die sich nicht speziell auf einen Beleg beziehen. Mich erstaunt es jedenfalls, dass die Wissenschaft briefliche Mitteilungen für die Forschung nutzt. Als Sammler kommt man doch anders herum zur Nachforschung. Man hat einen Brief und fragt sich, wer hat warum an wen und was geschrieben? Auch wenn postalisches im Vordergrund steht ist dies eine interessante und spannende Zeitreise. In diesem Sinne viele neue Erkenntnisse - Luitpold

    "Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde." (Karl Jaspers. dt. Philosoph).

  • Lieber Leser,


    "wer suchet der findet". Dabei ist oft Interessantes, aber nicht's postalisches. Deshalb stelle ich das einfach mal hier ein. Es gibt im Forum spezielle Themen, die aber durch "Post" blockiert sind.


    Zu Bild 1 + 2: Reklamemarke Manteuffel bei Helmstadt Krieg 1866/Reklamemarke Bayerische Kürassiere


    (aus dem elektronischen Kaufhaus Names E...)


    Zu Bild 3
    Öl auf Leinwand, 58 x 71 cm
    Bezeichnet unten: Faber du Faur 66
    Foto: P. Frankenstein, H. Zwietasch; Landesmuseum Württemberg, Stuttgart.
    Ehemals im Besitz des Württembergischen Kunstvereins.
    Literatur:
    Ausstellungskatalog Stuttgart 2006 Abb. S. 153
    Ausstellung: Große Landesausstellung Baden-Württemberg
    Stuttgart 2006.
    Das Gefecht bei Tauberbischofsheim fand 1866 in der Schlussphase des soge-
    nannten deutsch/deutschen Krieges zwischen Preußen und Österreich statt und
    endete mit einer empfindlichen Niederlage für die mit Österreich verbündeten
    Württemberger. Schon 1866 entsteht das Gemälde „Szene aus dem Gefecht von
    Tauberbischofsheim“. Es zeigt deutlich eine der Ursachen der Niederlage, näm-
    lich die Ausrüstung der Württemberger mit dem mit dem Ladestock nachzula-
    denden Miniégewehr, das dem modernen Zündnadelgewehr der Preußen unter-
    legen war. 518 Im Bildvordergrund liegt, den Kopf auf einen Pferdekörper gebet-
    tet, mit geschlossenen Augen und ausgestrecktem Körper ein württembergischer
    Offizier. 519 Diese Körperposition erinnert an die des sterbenden General Wolfe,
    wie sie Benjamin West 1770 gemalt hat, 520 und darüber hinaus an den toten
    Christus in einer Beweinungsszene. Wenn man dieser Interpretationslinie folgt,
    ist der Opfertod auf dem Schlachtfeld kein sinnloses Geschehen, sondern erfährt
    in der Parallele zum Tod Jesu eine ideelle Überhöhung. Der Bildtypus Bewei-
    nungsszene ist im späteren Werk Otto von Faber du Faurs nicht mehr anzutref-
    fen.
    519
    Nach dem Ausstellungskatalog Stuttgart 2006, S. 152 handelt es sich um Oberleutnant van
    de Hoop. Er fiel am 20. Juli 1866 in Tauberbischofsheim.



    Freundliche Grüße



    PS


    Falls der "Herr des Forums"diesen Beitrag zuordnen möchte, aber bitteschön gerne :D

  • Hallo Luitpold,


    Es gibt im Forum spezielle Themen, die aber durch "Post" blockiert sind.


    hierzu sei eine bescheidene Anmerkung gestattet: Man könnte das jetzt natürlich alles genau so streng formalistisch betrachten. Ich sehe das durchaus etwas pragmatischer und sage, dass auch solches Periphermaterial ohne weiteres in Die Kriege und die Post > Der Deutsche Krieg 1866 passt.


    Schließlich sind wir hier - denke ich mal - alle Vertreter der social-philately, welche sich zur Beschreibung ihrer Belegstücke auch gerne mal dererlei Periphermaterials bedienen. Ich sehe eher eine Gefahr wegen peripherem Material neue threads aufzumachen, nämlich die der Übersichtslosigkeit. Dem 1866er-thread "schadet" der Beitrag mit den Reklamemarken m.E. jedenfalls nicht.


    + Gruß


    vom Pälzer

    Wer um Postgeschichte einen Bogen macht, läuft am Schluss im Kreis

  • Diese "Funde" sollen der allgemeinen Aufheiterung dienen und falls nicht gewünscht soll es dem Papierkorb anheim gegeben werden (@ Administrator :thumbup: )




    Stets fidel. Von einem Bekannten, der als Reserve-Lieutenant
    bei dem 3. Westphälischen Infanterie-Regiment Nr. 16 steht, ist der „Rhein.
    Ztg" folgende Feldpost-Correspondenzkarte
    zugekommen: „Den 16. August 1870. Die Franzosen laufen fürchterlich. Wir auch,
    ohne sie einholen zu können. Jetzt sind wir vor Verdun. Vielleicht stellen
    sich die Herren erst vor Paris. — Kost hier zu Lande recht westphälisch, Speck,
    Brot und Schnaps, Nachts, wenn's gut geht, Stroh. Dabei stets fidel." ^ ,






    Naive Antwort. Es wird erzählt, daß, als der Kronprinz
    nach der Schlacht von Wörth (1870) einen bayerischen Soldaten wegen seiner Tapferkeit
    belobte, dieser treuherzig erwiderte: „Ja, Königliche Hoheit, wann Sie uns anno
    1866
    geführt hätten, nach‘er hätten wir die verfluchten Preußen schon auch
    geschlagen."






    Luitpold

    "Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde." (Karl Jaspers. dt. Philosoph).

  • Jetzt hoffe ich, dass nicht der Kommentator zuschlägt und sagt "hättest Du besser geschwiegen".


    Aber mich interessiert immer noch das Thema 1. Weltkrieg (mit Ausgangspunkt Feldpost). Bei der Recherche finden sich dann aber auch Beiträge die mich sehr erstaunen, ja erschüttern. So dieser Artikel http://www.welt.de/kultur/lite…-des-Herrn-der-Ringe.html
    Es kam mir nie in den Sinn dass der "Herr der Ringe" eine Verbindung mit dem 1. WK oder auch dem "Großen Krieg" haben könnte.
    Mit diesen Informationen "belastet", sieht man die Filme mit neuen Augen. Deshalb, wer sich die Fantasie erhalten möchte, sollte also schnell "abschalten" und den Link nicht nutzen.


    Luitpold


    PS


    Tagebucheinträge aus dem 1. WK fast täglich - vor 100 Jahren: http://www.vierzehnachtzehn.de/uber-dieses-projekt/

    "Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde." (Karl Jaspers. dt. Philosoph).

  • Hallo Luitpold,


    wenn man den Artikel in der Welt liest fragt man sich doch in erster Linie ob die Reporter Langeweile haben. Denn solche Vergleiche mit dem 1. WK zu ziehen ist mehr wie weit hergeholt.


    Herr der Ringe 1-3, Hobbit und die beiden nachfolgenden Teile (aktueller Teil gerade im Kino) haben nichts damit zu tun. Wer sich in der Fantasy Welt nicht auskennt sollte lieber schweigen.


    Ich bin nicht nur ein goßer Fan von Plattenfehlern :D , sondern auch ein Fan dieser Filme und eines derartigen großen Spieles, daß viele unter dem Namen WOW vielleicht kennen.


    ?( Huch noch ein Hobby.


    Grüße
    Plattenfehler

  • Hallo Plattenfehler,


    ich stimme insoweit zu, als dass es wirklich wichtigerere Dinge in der Literaturwissenschaft gibt. Mir liegen die 3 Episoden auch in der special-extended-version vor, ich habe sie zich mal gesehen. Und auch ich konnte mich von Anfang an nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass die verführerische Macht des Ringes etwas mit Ideologie, Sauron, Saruman und die Orks etwas mit dem Bösen und die Guten, die 7 Gefährten mit den hinter ihnen stehenden opferbereiten Streitmächten der Menschen und Elben etwas mit einer bestimmten Epoche des 20.Jahrhunderts zu tun haben könnten.


    Ich könnte, will das an dieser Stelle jedoch nicht weiter vertiefen. Aber das mit dem im Welt-Feuilleton unterstellten "wahren Ursprung 1.WK" passt ja nun wirklich nicht die Bohne und ist z.T. auch mehr als haarsträubend daherkonstruiert. Da wird phantasy im wahrsten Sinne des Wortes zur Phantasie.


    Und wenn der Verfasser J. Garth in der Widerrede dessen mahnend auf die Zitate von Tolkin verweisen würde, in welchen ein Zusammenhang mit der Zeit nach der sog. "Machtergreifung" bis hin zum ersten A-Waffeneinsatz kategorisch dementiert wird, dann hätte er als Tolkinexperte besser erst einmal nach Gründen gesucht, warum das der große Schriftsteller seinerzeit getan haben könnte...


    But that`s not our job. :thumbup:


    just my two cents


    + Gruß


    vom Pälzer

    Wer um Postgeschichte einen Bogen macht, läuft am Schluss im Kreis

    Einmal editiert, zuletzt von Pälzer ()

  • Bei der Recherche zu einem Brief fand ich diesen Nachruf, der - außer der Schreibweise, Ausdrucksform - immer aktuell ist. Er berührt doch auch noch nach fast 150 Jahren. Beigefügt auch noch der Totenzettel von der Datenbaknk "Würzburger Totenzettel". Wer solche Totenzettel als Drucksache in der Sammlung hat, könnte diese vorstellen, waren sie doch Vorläufer der Sterbebildchen.


    Luitpold


    Hervorhebung durch mich!


    Friedrich von Lutzenberger,
    geboren am 24. Juni 1849. Sohn des kgl. Rechtsanwaltes von Lutzenberger in Würzburg und Eleve des ll. Kurses hiesiger Anstalt, verschied nach nur kurzem Krankenlager am 29. Januar d, I. im Krankenhause zu Freising. Seine irdische Hülle wurde am 1 Februar in feierlichster Weise zum Bahnhofe in Freising geleitet und von hier in seine Vaterstadt Würzburg überführt, wohin sich auch eine Deputation der Studirenden Wcihcnstcphans begeben hatte, um dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen zu können.


    Gibt es wohl Menschen, die, in der Blütezeit, in der schönsten Zeit des Lebens stehend, stets der besten Gesundheit sich erfreuend und auch in den angenehmsten äußerlichen Verhältnissen lebend, jemals daran denken, wie kurz zu jeder Zeit der Schritt zum Grabe sein kann?
    Nein! - Weit entfernt zu glauben, daß die rauhe Hand des Todes auch uns, die lebensfrohe Jugend, berühren könne, schlägt schneller unser Herz, treibt es in beschleunigterem Laufe das Blut durch unsere Adern, wenn wir das selbst gedachte Bild der Zukunft vor unseren Augen entrollen, - und doch, wie rasch kann dieses Herz stille stehen und wie unvermuthet sind dann alle die kühn gebauten Zukunftspläne in das Nichts zerronnen!


    So auch hier.
    Nachdem Lutzenberger mehrere Classcn der Lateinschule in Münnerstadt besucht hatte, faßte er den Entschluß, sich die Landwirthschaft als Lebensberuf zu wählen. Diese Absicht verfolgend, trat er im August 1863 in die k. KreisLandwirthschaftsschule Lichtenhof bei Nürnberg ein, welche Schule er nach 3jährigem ersprießlichen Besuche verließ und nun 1 Jahr lang den practischen Vorcurs in Weihenstephan besuchte, worauf er in die k. landwirthschaftliche Centralschule daselbst übertrat, mit deren Absolvirung er seine Studienzeit zu beschließen gedachte.
    Es sollte ihm jedoch nicht beschieden sein, die erworbenen vielseitigen Kenntnisse einst practisch verwerthen zu können, denn im letzten Jahre seines Fachstudiums stehend, wurde er nach kurzem, von ihm selbst wenig beachtetem Unwohlsein vom Gehirntyphus ergriffen, dem er nach nur 7tägigem Krankenlager unterliegen mußte, ungeachtet seiner kräftigen Constitution, der alle aufbietenden ärztlichen Bemühung und der liebevollen Pflege der von Würzburg herbeigeeilten sorgenden Mutter.
    Groß und schmerzlich war dieser Verlust, groß und allseitig aber auch die sich äußernde Theilnahme. Verloren ja doch des Dahingeschiedenen Eltern den zu den schönsten Hoffnungen berechtigenden, ältesten Sohn, seine Lehrer einen dankbaren Schüler und seine Commilitonen einen wahren, treuen Freund!
    Wie hier, so auch an allen Orten, wo Lutzenbergcr früher geweilt, hat er sich Achtung zu verschaffen gewußt, ist er in gutem Andenken behalten worden, und dies nicht nur durch seine hervorragende geistige Begabung, sondern auch durch seine Characterfestigkeit, sein ernstes und dabei doch keiner schönen Geselligkeit abgeneigtes Auftreten, durch seine so oft mit Rath und That bewiesene opferfähige Freundschaft.
    Und ist er nun auch nach höherem Rathschluß unserem irdischen Auge für immer entrückt, vor unserem geistigen Auge wird er doch fortleben, denn nie wird die Erinnerung an den theuren, unvergeßlichen Fecund in uns erlöschen.
    Er ruhe sanft. So sei ihm trauernd nachgerufen von einem alten Freunde.
    C. Gaerth.
    Jahresbericht der K. Landwirthschaftlichen Centralschule Weihenstephan: 1868/69

  • Lieber Luitpold,


    feines Stück - solche Trauerbriefe wurden oft als Drucksachen versandt. Davon habe ich 1 oder 2, wenngleich ich jetzt ad hoc nicht wüsste, wo genau.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • Hallo zusammen,


    ein sehr interessanter Beitrag. Es war auch damals sicherlich nicht normal, wenn jemand im Alter von nicht einmal 20 Jahren verstarb. Nach Lektüre dieses Artikels stellt sch mir allerdings die Frage: Gibt es eine heutige Bezeichnung für 'Gehirntyphus'? Meine Neugierde ist da doch recht groß.


    beste Grüße


    Dieter

  • "Von der Wiege bis zur Bahre" - Formulare!


    So selbstverständlich auch im Königreich Bayern. Im § 1 Abs. 2 der allerhöchsten Verordnung vom 13. Juni 1862, die Anzeige von Entbindungen ... war angeordnet Geburten innerhalb von 3 Tagen, genau und pünktlich zu erstatten. Das betraf alle Entbindungs-, Hebammen- und Kranken-Anstalten, wobei ausschließlich der Vorsteher der Anstalt oder die zuständige Behörde die Geburtsanzeige der Gemeinde zu erstatten hatte.
    Im hier abgebildeten Brief erfolgte die Anzeige von der Stadt Würzburg (Bürgermeister Zürn*) an das Bezirksamt Gemünden.


    Geburtsanzeige für das eheliche Kind Andreas Kress (wobei das ehelich sehr, sehr entscheidend war!). Da die beiden Eheleute in Burgsinn beheimatet waren wurde das Schreiben an die Gemeinde Burgsinn weitergeleitet.


    Ob die Eltern so glücklich waren, wie der Vater, der in der Zeitung vermeldete: "Meine liebe Gattin schenkte mir heute Nacht einen gesunden Knaben".


    Mit diesem Stück vom 31. Dezember wünscht ALLEN hier im Forum einen guten Beschluss und ein gutes Ende des Jahres 2016.


    Luitpold


    * http://www.wuerzburgwiki.de/wiki/Georg_von_Z%C3%BCrn

  • Schöne Sammler-Postkarte und für 17 € in der "Bucht" zu haben.


    Hier gezeigt, wegen der Bemerkung auf die tägliche Arbeitszeit von 1906.


    Mannheim, 29. Juni 1906
    Lieber Julius,
    Um meinem Versprechen
    nachzukommen sende ich Dir diese Karte
    zur Ergänzung Deiner Sammlung. Gestern u. vorgestern war es
    schrecklich heiß – müssen wir im Geschäft von
    morgens 7 – abends ½ 8 Uhr arbeiten. Das
    genügt doch sicher.
    Mit vielen Grüßen an Deine (?) Angehörigen
    sowie an die Herren im Geschäft bleibe ich Dein
    Hermann

  • Im "Verzeichnis der Postillons des kgl. Poststalles zu Hammelburg" - ein schönes unterfränkisches Städtchen übrigens - vom 1. Sept. 1853 findet sich folgender "Rentner aus heutiger Sicht":


    Kunkel, Johann, Alter 73 Jahre. Qualifikation des Postillons - nach 30 Jahren Dienstzeit in der II Classe: reitet, fährt und bläst sehr gut, in allem Übrigen auch ein ausgezeichneter Postillon.
    Dazu die Bemerkung des k. Bezirksvorstandes: Einverstanden im Allgemeinen, Bezüglich der Fertikeit im Blasen muß jedoch bemerkt werden, daß sich diese mur notdürftig auf die Signale beschränkt.
    Der "ohngeachtet seines hohen Alters noch rüstige und wohl verwendbare" Herr Kunkel erhielt eine jährlich Zulage von 30 fl und seine Uniform zierten 3 Streifen und ein vergoldeter Armschild.

    "Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde." (Karl Jaspers. dt. Philosoph).

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold ()

  • Hallo Luitpold,
    die meisten Männer dürften zur.damaligen Zeit allerdings in diesem Alter nicht so rüstig wie besagter Postillion gewesen sein, wenn sie noch lebten.
    Beste Grüße
    preussen _fan
    Erwin W.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan