Nothilfe 1934 und alles, was dazu gehört

  • Lieber Michael,

    vielen Dank - deine Augen möchte ich haben ...

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • Lieber Erwin,

    vielen Dank - besäße ich deine technischen Fähigkeiten, wäre ich 1969 auf dem Mond gelandet; so nicht mal von Groß-Gerau nach Hanau ... ;(

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • Liebe Freunde,

    3 weitere Briefe haben sich hier eingefunden und beharren darauf, vorgestellt zu werden.

    Ein Brief aus Hamburg vom 5.1.1935 lief nach Madrid. Für die Frankatur von 26 Pfg. (1 Pfg. überfrankiert) nahm man aus einem Heftchenbogen einen 5er Streifen, was nicht sooo häufig ist, denke ich. Siegelseitig Ankunftsstempel und Bogenrand der 6 Pfg. Marke.

    Es folgt ein simpler 12 Pfg. Brief aus Plauen im Vogtland, bei dem die 8 Pfg. Marke mit Werbedruck nur unzureichend entwertet worden war, aber das ging damals wohl etwas unter. In Tirpitz (kenne ich nur als Schiff der kaiserlichen Kriegsmarine) kam er wohl gut an.

    Das Finale bildet eine farbige Frankatur ohne sittlichen Nährwert aus Frankfurt/Oder nach Elbing (heute Polen) vom 15.4.1935 mit adretten Zusammendrucken und eine uninspiriert wirkenden, losen 3 Pfg. Marke, um auf signifikante 43 Pfg. zu kommen. Immerhin war der Empfänger/die Empfängerin/das Empfänger Fahnenjunker/Fahnenjunkerin/Fahnenjunkers beim dortigen Artillerie-Regiment und das ist doch auch schon was.

  • Liebe Freunde,

    3 weitere Briefe haben sich hier eingefunden und beharren darauf, vorgestellt zu werden.

    Ein Brief aus Hamburg vom 5.1.1935 lief nach Madrid. Für die Frankatur von 26 Pfg. (1 Pfg. überfrankiert) nahm man aus einem Heftchenbogen einen 5er Streifen, was nicht sooo häufig ist, denke ich. Siegelseitig Ankunftsstempel und Bogenrand der 6 Pfg. Marke.

    Es folgt ein simpler 12 Pfg. Brief aus Plauen im Vogtland, bei dem die 8 Pfg. Marke mit Werbedruck nur unzureichend entwertet worden war, aber das ging damals wohl etwas unter. In Tirpitz (kenne ich nur als Schiff der kaiserlichen Kriegsmarine) kam er wohl gut an.

    Das Finale bildet eine farbige Frankatur ohne sittlichen Nährwert aus Frankfurt/Oder nach Elbing (heute Polen) vom 15.4.1935 mit adretten Zusammendrucken und eine uninspiriert wirkenden, losen 3 Pfg. Marke, um auf signifikante 43 Pfg. zu kommen. Immerhin war der Empfänger/die Empfängerin/das Empfänger Fahnenjunker/Fahnenjunkerin/Fahnenjunkers beim dortigen Artillerie-Regiment und das ist doch auch schon was.

    Hallo miteinander,

    Lieber Ralph, deine Beschreibung zum Dienstgrad beim letzten Beleg ist sicher humoristisch angedacht ,oder kennst du tatsächlich nicht die Dienstgrade? Ein Fahnenjunker ist dem Dienstgrad eines Unteroffiziers ebenbürtig, jedoch als Offiziersanwärter. Die nächste Stufe wäre Fähnrich, danach Leutnant.....Falls es jemanden interessiert ;) ..

    3 wirklich tolle Belge...

    Liebe Grüße von der Pappnase Andreas

  • Lieber Andreas,

    als SaZ 2 sind mir die Dienstgrade und Termini natürlich geläufig. Was auch eher gegen den Genderwahnsinn so formuliert ... ;)

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • ... na klar darfst du dein Rosinchen hier zeigen - danke dafür und der sieht doch gut aus (unser Sensenmann-Liebhaber bekommt sicher jetzt schon unruhige Füße).

    Wenn du den mal in gleichartige Obhut geben möchtest, sag einfach Bescheid. 8)

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • ... mir scheint, der Sensenmann beackert numehr die richtige Sammlung.

    Der Nachnahmebrief des Standesamtes war nur mit dem Fernbriefporto von 12 Rpf frankiert und die Nachnahmegebühr wurde beim Empfänger eingezogen. Die Nachgebühren für Zusatzleistungen wurden ohne Zuschlag erhoben, hier 20 Rpf für die Nachnahme.

    Kaum ist man mal ein bisschen abgelenkt, wechseln wunderschöne Sensenmänner still und leise ihr Zuhause ...

    besten Gruß

    Michael

  • Lieber Michael,

    vielen Dank für die Beschreibung - macht des Sensenmanns neuen Besitzer ein bisserl schlauer. ;)

    Sonderbarerweise sind unterfrankierte Poststücke mit dieser Ausgabe nicht häufig zu finden, überfrankierte Briefe gibt es dagegen zuhauf; eigentlich ein Witz, wenn man von Nothilfe spricht, wobei der Laie eher in die andere Richtung denken könnte ...

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • Lieber Ralph,

    diese Nachnahme vom Standesamt ist nicht wirklich unterfrankiert. Der Brief ist keine portopflichtige/portofreie Dienstsache da die nach PO erforderliche Kennzeichnung und das Dienstsiegel auf der Briefvorderseite fehlen. Als normaler Nachnahmebrief zu versenden, entschied man sich (sicherheitshalber) die Nachnahmegebühr beim Adressaten einziehen zu lassen. Ein Indiz ist der erkennbar geänderte Nachnahmebetrag, der zuvor die ausgelegte Nachnahmegebühr enthalten haben könnte. Bei dieser Vorgehensweise - einer Art Portoteilung - war bei Unzustellbarkeit nur das Briefporto von 12 Rpf abzuschreiben. Ganz schön pfiffig!

    besten Gruß

    Michael

  • Lieber Michael,

    vielen Dank - wow, tolle Beschreibung und pfiffig trifft es wohl ganz gut, ist ja auch eine bayerische Dienststelle gewesen ... 8)

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.