Österreich Inlandsbriefe

  • Hallo Jørgen


    ExOffo ist ein österreichische Benennung für Dienstbriefe.


    Die Übersetzung muss ich anderen überlassen.


    Danke fürs Zeigen :)


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Lieber Jörgen,


    dann presche ich mal vor:


    Vom Bukower Oberamte
    Einem loeblichen Justizamte
    in Buchlau


    Exoffo Judeicalgegenstand


    Der anhängende Empfangsschein ist zu der treffenden Nr. 758 zu hinterlegen
    Justizamt Bukow am 13. August 1845


    praestenirt am 9. August 1845
    ad Numero 629 jud.


    Loebliches Justizamt,


    Erledigend die schätzbare Zuschrift vom 19. Juny 1845 (Numero) 458 jud. wird sub 7 der von den Eheleuten Anton und Antonia Rosmus gefertigte Empfangsschein zum weiteren Amtsgebrauch übersendet.


    Oberamt Bukow am 4. August 1845


    Kopitsch, Amtmann.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen,


    dieser unspektakuläre Brief lief am 11. Juni 1849 von Fiume (Rijeka) nach Gorizia (Görz), wo er am 13. Juni eintraf. Wenn ich es richtig verstehe, dient dieses Formular als offizielle Eingangsbestätigung der Stadt Fiume auf ein eingegangenes Schreiben des zivilen Provinzialgerichtes in Görz vom 25. April.
    Das Schreiben stammt aus einer für Fiume (Rijeka) wahrscheinlich schwierigen Zeit. Laut Wikipedia wurde die Stadt im Jahr 1848 von Graf Jelacic von Buzim erobert, der zusammen mit Fürst Windisch-Graetz maßgeblich an der Niederschlagung des Oktoberaufstandes beteiligt war. Gab es Differenzen zwischen dem Gericht in Gorizia und der Stadt Fiume, weil der Brief so formell bestätigt wurde?
    Kann jemand etwas zum Brief beitragen?


    https://de.wikipedia.org/wiki/Rijeka


    https://de.wikipedia.org/wiki/…%8Di%C4%87_von_Bu%C5%BEim



    Auf eine Antwort freut sich


    Dieter

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein portofreier Dienstbrief vom Kaiserl.-Königl. Rentamt Lienz (Tirol) an das K.K. Landgericht in Welsberg (Südtirol). Vorne links oben roter Aufgabestempel Lienz 2 JUN.

    Auf der Siegelseite ist schwach der Ankunftsstempel WELSBERG 5 JUN zu erkennen.

    Auf der Briefvorderseite ist rechts oben ein schöner Wappenstempel vom Rentamt Lienz zu sehen. Im Stempel ist der gekrönte Doppeladler, mit Schwert und Reichsapfel von Österreich-Ungarn, mit den Initialen "FI" von Kaiser Ferdinand V von Österreich abgebildet.

    Liebe Grüße

    Franz

    Einmal editiert, zuletzt von Altsteirer () aus folgendem Grund: Schreibfehler

  • Hallo Vorphila Bayern,

    vielen Dank für Deine Richtigstellung. :)

    Natürlich sollte es Rentamt heißen. Da ist mir beim Schreiben leider ein Fehler unterlaufen.

    Habe den Beitrag editiert.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Frankobrief von der Bezirks Obrigkeit Burg Feistritz im Zillier Kreise Steiermark nach Warwaschau (Böhmen). Ich vermute, die Burg Feistritz liegt in Windisch-Feistritz (Untersteiermark).

    Der mit 6 Kreuzer vergebührte Brief ist datiert mit 30.6.1844. Der Brief wurde mittels Papiersiegel verschlossen.

    Auf der Briefvorderseite ein roter Stempel den ich nicht entziffern kann ???????TRF 5.JULI

    Der Absender hat die Briefgebühren bezahlt. (Franco)

    Auf der Siegelseite ist eine schwarze 12 notiert.

    Wofür steht die 12 auf der Siegelseite?

    Kann jemand den roten Stempel entziffern?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Erwin,

    Super Du hast recht:).Herzlichen Dank. Damit liege ich mit meiner Vermutung Windisch Feistritz richtig.

    Nun ist nur mehr das Rätsel der 12 ungelöst.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Ralph,

    herzlichen Dank für Deine Info.

    Demnach hatte der Absender 12kr. CM zu bezahlen welche der Postbeamte auf der Siegelseite notierte.

    Der Absender hatte das Frankokreuz und das Wort Franco auf der Briefvorderseite notiert.

    Liebe Grüße

    Franz

  • War es nicht so, dass der Postbeamte das Franco-Kreuz auf den Brief setzt?


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Ja, normal schon. Erfahrene Korrespondenten haben aber vlt. auch mal die harte Arbeit der Postler am Schalter durch geeignete Maßnahmen zu erleichtern versucht ... ;)

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Frankobrief von Schwanberg (Steiermark) nach Kanitz (Mähren). Der Brief ist datiert mit 28. Dezember 1841.

    Auf der Briefvorderseite Roter Stempel Gra?? (vermutlich Gratz) 3?? FRANCO

    Schwarzes Frankokreuz

    Auf der Siegelseite schwarzer Taxvermerk ????? kann ich leider nicht entziffern.

    Ankunftsvermerk 7. Jänner 1842

    Wieviel Kreuzer musste der Absender zahlen?

    Bitte um eure Hilfe

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Ralph,

    vielen herzlichen Dank.:) Auf 14 wäre ich nicht gekommen.

    Ich habe noch einige Briefe, die möchte ich jetzt nach und nach dokumentieren und in meine Sammlung einordnen.

    Liebe Grüße

    Franz