Fälschungen und Verfälschungen bei klassischen Stücken

  • Beim folgenden Briefstück gibt es zwei Möglichkeiten:

    a) Beim Ortsstempel handelt es sich um einen neuentdeckten Typ von Leipzig.

    b) Das Briefstück ist eine Fälschung

  • ... ich tippe auf die Neuentdeckung einer Fälschung! 8)

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • Lieber Jürgen,

    ich denke, dass dieses Briefstück die Paris Hilton der sächsischen Postgeschichte ist - alles falsch, von vorne bis hinten.

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • ... wenn ich sachlich richtig liege (beim Briefstück und Frau Hilton), ist doch alles in Butter. :)

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • ... dann war es in Düsseldorf wohl nicht wohlfeil genug ... :S

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.


  • ... wertlos, oder wertarm?

    Lieber Ralph,

    meinst Du den Beleg oder den Befund oder die Fähigkeiten des befundausstellers?

    Immerhin hat er Mut: Eine mit Falz befestigte Marke ohne Stempelübergang als Vorausentwertung zu bezeichnen, zeugt von Souveränität im Umgang mit Kritikern.

    Liebe Grüße

    Jürgen

  • Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, ob (1) weitere Vorausentwertungen von St. Gallen bekannt geworden sind und (2) Spuren einer anderen Marke bzw. Stempels unter Mikroskop feststellbar sind. In Abhängigkeit von den Antworten kann der Befund durchaus stimmen, oder?

    Immerhin wurden in der Vergangenheit schon andere Marken nach Prüfung mit Falz auf dem zu prüfenden Brief replaziert, ohne dass gleich eine Verfälschung vorliegen muss.

  • Folgendes möchte ich kurz etwas genauer erläutern.

    1. Ich behaupte nicht, dass es eine Fälschung ist oder das geschriebene auf dem Befund falsch ist.

    2. Zu den Fakten: Seit meiner Beobachtung, Sammlertätigkeit und Kartei anlegen über Entwertungen und Stempel von St. Gallen, ist mir bis heute mit einer einzigen Ausnahme keine Vorausentwertung begegnet oder bekannt. Die besagte einzige Vorausentwertung trägt ein Attest und wurde von einem Auktionshaus wegen dem Attest als echt angesehen und verkauft. Andere Prüfungsexperten zweifelten diesen Brief jedoch an.

  • Lieber Ralph,

    meinst Du den Beleg oder den Befund oder die Fähigkeiten des befundausstellers?

    Immerhin hat er Mut: Eine mit Falz befestigte Marke ohne Stempelübergang als Vorausentwertung zu bezeichnen, zeugt von Souveränität im Umgang mit Kritikern.

    Liebe Grüße

    Jürgen

    Lieber Jürgen,

    ich stelle fest, dass du meine schreiberische Intention verstanden hast - ich meinte genau alle 3 Varianten.

    Wer auf so etwas bietet, sollte wissen, was er tut. Ich würde es nicht bebieten und wenn José schreibt, dass es keine beweisbar sicheren Vorausentwertungen von St. G. gibt, dann wäre mir dieser Befund 1000 Mal wertvoller, als das Geschreibsel auf einem versauten Befund mit rechtlich irrelevanter "Unterschrift" bei gleichzeitigem Haftungsausschluß.

    Liebe Grüsse vom Ralph

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.