Beiträge von St.G

    Hallo


    "225" BLANKENHAIN als Vorausentertung auf 1 Sgr. a. hellblau auf datierter Briefhülle ohne Seitenklappen nach Wallendorf


    Brief findet man im Auktionskatalog der Firma Corinphila 196-201 Los 4104


    Hoffentlich ist der Beitrag am richtigen Ort. Ansonsten bitte umplazieren.

    Lieber Ralph


    verstehst du jetzt meine Zweifel generell der VE?

    Dennoch ist dieses Stück angeblich echt und ich möchte auch nicht behaupten das es anders sei.

    Jedoch gebe ich dir recht, dass es hier ein fader Beigeschmack hat…..


    Auch die Aussage, dass ganze Bogen vorausentwertet worden seien mit Raute geht so nicht. Weil jede zweite Marke zumindest einen Teilabschlag eines zweiten Stempels haben müsste. Wenn, dann wurden die Marken einzeln oder im Paar entwertet.


    Frage nebenbei, sind Euch VE von T+T Blankenhain bekannt?

    Schweden: Brief 1879 Luzern nach Malmö mit 25 Rp.
    beide Marke klar und im Voraus entw. "LUZERN 13 VIII 79 - 5" mit rücks. Ankunftsstp. (16 AUG 79). Interessanter Doppelgewichtiger Brief im UPU-Tarif, zudem noch mit VE
    Atteste Renggli (2001), Guinand (2019).


    Guten Abend Franz


    Ich möchte nicht kategorisch solche Briefe als falsch deklarieren. Dennoch dürfen Zweifel angebracht sein.

    Es gibt im Postarchiv eine Liste von Vergehen und Verurteilungen von Postangestellten. Wenn man dort so über die Jahre die Vergehen liest, ist es zum Teil heftig was sich da gewisse Personen erlaubten.

    Mit Berücksichtigung dieser diversen Vergehen ist auch ein solcher Postbetrug nicht das Schlimmste was es gab.

    Fazit: Es wäre Möglich…..

    Zur Info


    Masse:


    Eidg. Raute ca. Breite 20-21 mm, Höhe ca. 31-32 mm

    Rayonmarke: Breite ca 18 mm Höhe ca 24mm

    Strubel: Breite ca 20 mm Höhe ca 24 mm


    DIes gemessen an mehreren Originalen meiner Sammlung.

    Hallo Kilian

    Ich habe von diesen Ausgaben kaum Ahnung. Auch gebe ich dir grundsätzlich recht. Trotzdem ist wahrscheinlich oder nahezu auszuschliessen usw. eben trotz allem keine 100%. Dies stauch in der Schweizer Philatelie so.

    Ich finde es aber gut, dass man über solche Dinge diskutiert und all die vorhandenen Fakten auf den Tisch legt.

    Hallo Kilke


    Genau deine Vermutung,,getrennte Marken,, sind bei Schweizer Marken bekannt. Ich selber habe einige davon. Nur weil jetzt eine Rayonmarke 2 Rauten besitzt gilt dies bei uns keineswegs als eine Art Beweis für eine VE.

    In Deutschland sieht dies so scheint ganz anders aus…?

    Kurze Geschichte zur Währung


    Nachdem 1848 die Schweiz als Bundesstaat geschaffen worden war, war wieder der Bund für die Währung zuständig. Mit dem <<Bundesgesetz über das eidgenössische Münzwesen>> vom 7. Mai 1850 wurde der Franken, der sich nun am französischen (Silber-) Franc orientierte, als Währung der Schweiz eingeführt. Ab 1850 wurden neue Münzen geprägt und im Jahr darauf herausgegeben. Am Rand des Münzbildes der Schweizer Franken von 1850 und 1851 befindet sich die Signatur des bedeutenden Schweizer Bildhauers, Münzgraveurs und Medailleurs Antoine Bovy (A. BOVY).


    In Deutschland war der Kreuzer bis zur Einführung der Mark 1871 in Gebrauch. In der Schweiz existierte er bis zur Einführung der Frankenwährung 1850. In einigen Kantonen versuchte man schon vorher, alle Kleinmünzen durch den Rappen (und dessen Vielfaches) zu ersetzen, doch war die Bevölkerung derart an das alte Münzsystem gewöhnt, dass als Kompromiss Münzen zu 2 1/2 Rappen, die einem Kreuzer entsprachen, geprägt wurden. In Österreich wurde das alte Münzsystem 1857 abgeschafft. Bis 1900 (Prägeeinstellung 1892) existierte der Kreuzer aber als Hundertstel des Guldens weiter und wurde Neukreuzer genannt.


    Daraus folgt eine erste Grobaufstellung

    was-wie-wieviel, 'brauchbar' ab ~ 1500-1852:


    Der 21. September 1850 ist insofern ein sehr wichtiges Datum in den Statistiken.


    Es wurde an alle Kreispostdirektionen nicht nur eine Lieferung Marken für das Lokalporto, sondern auch eine Anzahl Rayon I dunkelblau und Rayon II ausgeliefert.


    15 I und 15 II wurde nie unterschieden


    Die Verwendung von Briefmarken auf allen Postsachen war ab dem 1. Oktober 1850 dann auch Vorschrift.

    Ich nehme an, dass der Brief erst in der

    3. Gewichtsstufe berechnet wurde. Somit die Taxierung 20 die dann aber korrigiert wurde.


    Der Stempel Goldbach BE meiner Meinung nach

    Gruppe 122. Dieser Ort von Bern ist nicht Katalogisiert.