Beiträge von St.G

    Hallo Dieter

    Das der Brief im Inhalt ein anderes Datum hat als die Aufgabe hat nicht viel zu bedeuten. Solche Briefe mit diesem Phänomen kenne ich in der Schweiz auch etliche. Vielleicht wollte der Versender Datumtechnisch etwas erreichen oder der Brief kam früher als gedacht zur Post.


    Betreffs der zwei Stempel:

    Ich kann mir vorstellen, dass es eine Art von Eingang, also Aufgabe und Abgangsstempel sein könnten. Ich kenne dies beispielsweise von Aarau oder Bern.

    Ich will hier die Post von St. Gallen nicht schönreden aber von St. Gallen sind mir nur wenige Verstösse oder Fehler bekannt. Umso mehr freut es mich wenn ich zwischendurch mal etwas finde das nicht ganz konform ist. Das eine oder andere hab ich dazu ja auch schon gezeigt.

    Hallo zusammen

    Also meines Wissens wurde das Porto halbseitig geteilt. Siehe frühere Erklärungen hier im Thread.

    Der RL Stempel war bis zum 1.9 1868 nicht Pflicht.

    Ich kenne zum Beispiel keinen von St. Gallen vor diesem Datum.

    Hallo rob

    Weitere Informationen zum Lago Maggiore

    More Information about Lago Maggiore


    Das erste Dampfschiff hiess Verbano. Jungfernfahrt Februar 1826 von Magadino nach Arona. Ab 1933 fuhr auch eine Autofähre auf dem Lago Maggiore.

    Die Schifffahrt wurde ausgesetzt als kriegerisch Handlungen zwischen Garibaldi und den Österreichern stattfand.


    Hier noch einen Auszug aus dem Schweizerischen Bundesblatt 10. Mai 1848 das die Wiederaufnahme des Schiffverkehrs zeigt.


    I hope it helps you



    Lieber Hermann

    Was soll ich dazu sagen.....?

    Klar hat sich das sammeln in den Jahren verändert. Das Wissen ist gewachsen.
    früher hat man Marken ausgeschnitten und den Brief vernichtet. Heute würde man für gewisse Briefe, wenn sie denn noch existieren würden 100000.- CHF zahlen, usw.

    Ich kann nur auf meine eigene Feststellung und derer die schon älter sind und dasselbe festgestellt haben zurückgreifen und da verhält es sich heutzutage so in den Prozenten.

    Passenger shipping has existed on Lake Maggiore since 1826. This shipping came under the management of the shipping company Österreichisch Lloyd in 1852 and was reorganized by this company. Today the Navigazione Laghi is active on Lake Maggiore with a fleet of 25 ships.

    hello rob

    i don't think there were many ships on lake maggiore at that time.

    the stamp verbano shows that the letter traveled by ship. There are several such Verbano stamps, most of which were cut off on land. but there are 2 that were used on the ship. I would have to ask my colleague in Ticino for more detailed information.

    Die Stempel haben in der Vergangenheit so ihre Namen bekommen. Von wem genau und warum weiss ich nicht.

    Bei der Gruppe 104 steht diese Bezeichnung im Stempelwerk Emmenegger.

    Zu den Durchmessern ist zu sagen, dass diese von 18-20 mm beschrieben sind.

    Es gibt ein paar ähnliche Stempel bei denen auch schon darüber gesprochen wurde ob diese nicht in die gleiche Grundkategorie gehörten. Zumal gewisse in der gleichen Zeitepoche verwendet wurden wenn auch von anderen Orten.

    Weiter ist aber diesbezüglich nichts geschehen. Auch hier wäre einmal eine Überarbeitung oder zumindest ein Fachgespräch von Nöten denke ich.

    Einen 4 ten Rundstempel gab es während der Rayonzeit.


    Gruppe 122


    Dieser Stempel stammt jedoch aus der Vorphilazeit und kam ab 1840 zum Einsatz.

    Nach 1849 findet man diesen Stempel kaum.

    Heute möchte ich auf eine Frage von Kantonal (Bruno) noch kurz eingehen.


    Diese Frage findet man im Thread Strubelbriefe #63

    In der Strubelzeit waren in St. Gallen wie erwähnt 3 Rundstempel im Gebrauch.

    Teilweise sogar zur selben Zeit.

    Hier einmal Stempelbeispiele davon.


    Gruppe 104

    Gruppe 115

    Gruppe 129

    Wie so oft war der Fingerhutstempel von St. Gallen schlecht abgeschlagen. Schöne Exemplare sind nicht gerade häufig.

    Dennoch ein toller Brief.:thumbup:

    Lieber Hermann

    Dies kann ich weder bestätigen noch dementieren.

    Was ich jedoch sagen kann, Briefe aus der Zeit der sitzenden Helvetia (ab 1. Oktober 1862) waren zu ca. 90% frankiert.

    Deine Aussage könnte also durchaus stimmen.

    Lieber Ralph

    Wo du recht hast hast du recht.

    Du und 3 weitere Personen haben mir doch ein gewisses Fundament gelegt.

    Und ich persönlich bin auch nicht untätig geblieben.

    Aber eines nervt noch immer, kaum hast du die Antwort auf eine Frage geklärt kommen dafür zwei neue dazu 😂

    Hallo liball

    Jedoch fehlt ein Stempel von St. Gallen.

    St. Gallen war da sehr diszipliniert auf allen Briefe einen Durchgangsstempel zu platzieren.

    Jedoch auch hier keine Regel ohne Ausnahme...?