Vorschlag zur Änderung der FEPA/FIP Ausstellungsregeln hinsichtlich von kleinen Exponaten mit 2-4 Rahmen

  • Andererseits, der Titel des Exponates ist doch sowohl bei 1-Rahmen als auch bei Mehrrahmen Exponaten frei wählbar, insofern ist mir Dein Vorschlag nicht ganz klar, oder verstehe ich da was falsch?

    In der bisherigen Argumentation wird immer auf Exponate abgestellt, für die es "nicht genug Material gibt". Das wird meist so verstanden, das das real vorhandene Material so knapp ist, daß sich daraus kein Exponat von 5 oder mehr Rahmen aufbauen läßt.


    Um ein Beispiel aus meinem Sammelgebiet zu nennen: für

    "Mustersendungen aus dem Sächsischen Postbezirk ins Postvereinsausland" ließe sich mit den registrierten Exemplaren selbst ein 1-Rahmen-Exponat kaum füllen. Die theoretisch denkbare Anzahl an Destinationen und Portostufen für entsprechende Stücke ist aber gut dreistellig.


    Daneben gibt es aber Themen und Gebiete, bei denen die Anzahl ohne Dopplungen zu zeigender Stücke eine "natürliche", vom Exponattitel abzuleitende Grenze hat, die völlig unabhängig ist von der real existierenden Anzahl. Auch dazu ein Beispiel:

    "Korrespondenz zwischen Orten des Sächsischen Postbezirks und den Mitgliedsstaaten des DÖPV am Beispiel einfach schwerer Briefe".

    Die maximal mögliche Anzahl unterschiedlicher Belege ergibt sich aus der Anzahl der Mitgliedsstaaten, jeweils multipliziert mit den möglichen Entfernungsstufen zwischen Abgangs- und Bestimmungsorten.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, war das Modell dieser zweiten Kategorie seinerzeit die Grundlage der Einführung der 1-Rahmen-Kategorie im Ausstellungswesen.