Briefe aus und an das württembergische Königshaus

  • Liebe Sammlerfreunde,


    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Eingeschriebener Brief von Pauline, Königin von Württemberg,
    siehe folgender Link:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_von_W%C3%BCrttemberg


    vom 31. August 1824, mit Aufgabestempel Stuttgart 1.9.1824,
    nach Reps bei Budapest in Ungarn. Rückseite Frankovermerk
    4 – und 5 Kr. rh. ? (evtl. Einschreiben und Franko für Bayern bis
    zur österr. Grenze). In Österreich fielen 14 Kreuzer C.M. Porto an,
    die der Empfänger bezahlte.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Liebe Sammlerfreunde,


    einen weiteren Brief möchte ich zeigen:
    Einschreiben von Graf Wilhelm von Württemberg
    (ab 1816 König Wilhelm I. von Württemberg. Er war
    der Sohn von König Friedrich I. von Württemberg,
    der am 30.10.1816 starb).


    Hier der Link zu Wilhelm I. :


    http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(W%C3%BCrttemberg)



    Der Brief ging von Stuttgart nach Köln vom 7. Februar 1816.
    In Württemberg war Graf Wilhelm portofrei. Von der Grenze
    bis Köln bezahlte er 17 Kreuzer Franko.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Nachdem heute Nachmittag das Wetter nicht nach Gartenarbeit war, habe ich mir meine Postscheinkiste vorgenommen.

    Mit dem Ziel einen Schein an den König zu finden, damit der bayrische von heute Morgen nicht so alleine ist.


    Das Sammlerglück war mir hold:



    Mergentheim den 24. März 1848, eindeutig Portofrei und amtlich.

    Interessant finde ich auch dass vom Wort angeblich "geblich" gestrichen wurde, so dass hier steht: an den König in Stuttgart.

    Vielleicht kann jemand oben rechts die zweite Zeile entziffern.


    Bayrischer Postschein an den Württembergischen König #485

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke ()

  • MEGA,


    vor allem auch der lt. Schein erklärte Besitzübergang.


    + Gruß :thumbup:

    Wer um Postgeschichte einen Bogen macht, läuft am Schluss im Kreis

  • VorphilaBayern

    Hat den Titel des Themas von „Briefe aus dem württembergischen Königshaus“ zu „Briefe aus und an das württembergische Königshaus“ geändert.
  • vor allem auch der lt. Schein erklärte Besitzübergang.

    Hallo Tim,

    irgendwie stehe ich bei dieser Erklärung auf dem Schlauch......

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

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  • Dieses Wochenende schließe ich ab mit einer Art Geburtsurkunde des Königreichs Württemberg, von Napoleons Gnaden, auch auf die Gefahr dass ich diesen Beleg schon mal gezeigt habe.


    Brief vom 01. Januar 1806 aus Stuttgart nach Jagsthausen, gesiegelt mit dem Siegel: Churfürstlich Württembergische Regierung


    Es gab ja damals einiges an Vasallen und Untertanen, das ausgerechnet der Brief an Gottfried von Berlichingen in meine Hände fällt, ein Gedicht.

    Auch wenn es sich wahrscheinlich um einen Nachfahren in der 7. oder 8. Generation handeln wird.




    Auf allerhöchsten Erlass wird das von Seiner Majestät

    dem König FRIEDRICH von Württemberg wegen der

    angenommenen Königs-Würde in allerhöchst ............. .............

    erlassenen Manifest in der ........ dem sämtlich Königlichen

    Versallen von ........ das ........zu Ihrer Nachricht mit

    getheilt.


    Signatum Stuttgart in Curia feudali den 1. Jan.

    1806


    ?ad mandatum sacrae regiae majestatis proprium?


    v. Taubenheim

    ...................


    Mit der Bitte um Kommentare, Ergänzung und Korrektur

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

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  • Hallo Ulrich,


    ich fange mal mit dem Schließen der Lücken an


    Auf allerhöchsten Erlass wird das von Seiner Majestät

    dem König FRIEDRICH von Württemberg wegen der

    angenommenen Königs-Würde in allerhöchst dero Landen

    erlassenen Manifest in der Anlage dem sämtlich Königlichen

    Versallen von Seiten des Lehenhofs (??) zu Ihrer Nachricht mit

    getheilt.


    beste Grüße

    Dieter


    PS: Mit dem Begriff Besitzübergang im Zitat von Tims Beitrag kann ich auch nichts anfangen.

  • ...na ab wann "gehört" denn einem Empfänger ein Brief ?


    Tim

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  • ...jo, et ergo nicht wie`s dem Schein nach so den Anschein hat schon bei dessen Übergabe ;)

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  • Ah jetzadle, weil aus dem angeblich an gemacht wurde. Ich denke dass soll die Hochachtung gegen den König ausdrücken.

    Trotzdem würde mich noch die Zweite Zeile oben rechts interessieren. ;)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Und dem Dieter vielen herzlichen Dank für die Ergänzungen im Text der Geburtsurkunde, kann noch jemand sagen wer der Mann unter dem v. Taubenheim waren?

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • ...also der (Rudolph August Lebrecht Freiherr) von Taubenheim war lt. dem Kgl. württembg. Adreß-Buch 1806 jedenfalls Geheimrath und als Präsident des Ober-Appellations-Tribunals in Tübingen unmittelbar dem Justiz-Departement unterstellt. Vielleicht findet sich in dem Hof- und Staatshandbuch ja noch der andere im Namensregister am Schluss:


    https://www.digitale-sammlunge…/bsb10018198?page=102,103


    Grüße

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  • @pfälzer, vielen herzlichen Dank, dazu müste ich erstmal wissen wer der Zweite war, Hof und Staatshandbuch läge bereit ;)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • ...also nach viel Hin und Herüberlegen, aber dennoch ohne jegliche Gewähr: kann Rendß oder Rendst...sowas in der Richtung müsste man dann halte mal mit dem Namensregister abgleichen. Wenn da nichts passt, weil`s evtl. nur ein Sekretär / sonstiger Untergebener des Freiherrn von Taubenheim war, ist`s dann m.E. auch nicht so schlimm. Und dass das so ist, ist auch wahrscheinlich, weil die Tinte des unbekannten Unterzeichners die gleiche ist, mit das Vordruckpapier beschrieben worden ist. Der von Taubenheim hat also nur noch sein Zeichen druntergesetzt.


    Grüße

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  • Hallo Freunde,


    ich weiss nicht so recht, ob der folgende Brief hier hereinpasst.

    Aber der König von Württemberg brauchte neues "Cöllnisch=Wasser".


    Hier der Briefinhalt:


    "Stuttgart den 16 Juny 1843.

    Ich ersuche Sie, mir von dem bisherigen

    Cöllnisch=Wasser, bester Sorte, zum Gebrauch

    Sr Majestät des Königs, wieder die

    nehmliche Sendung, wie die lezte war,

    gefälligst zugehen zu laßen. Der

    Betrag kann im Anfang des Monats

    Sept: da ich biß dahin abwesend seyn

    werde, bey mir in Empfang ge=

    nommen werden.

    Mit wahrer Hochachtung

    Schwing

    Hofkammerrath"


    Viele Grüße

    Bayern-kKeuzer

  • Ich glaube ich habe Ihn gefunden




    Bayern-Kreuzer † , warum soll das nicht passen?

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

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  • ...Sack und Asche, das nennt man teamwork und von Mittelfranke noch einen weiteren Tick on top in der nicht einfachen Transcriptionskunst mitgenommen = alle was von gehabt :thumbup:

    Wer um Postgeschichte einen Bogen macht, läuft am Schluss im Kreis

  • So ein König war auch mal im Ausland, zumindest vermute ich das bei diesem Postschein vom 22. MAi 1824 aus Vaihingen nach Paris.

    Franco Würtemb. Grenze "0", danach 9 Kreuzer frankiert plus 4 Kreuzer Schein.

    Vielleicht kann jemand beim Entschlüsseln helfen, nach angeblich hörts bei mir auf..........................



    Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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