Beiträge von Minimarke

    Nur, was ist an einer Toilettenschüssel so satanisch?

    Selbst in Südeuropa sprechen Sie von neumodischem Zeugs, wenns dann hinter den Ural geht waren die DInger bis vor kurzen gänzlich unbekannt.

    Schließlich und endlich wenn es in Indien und China aus dem Metropolen rausgeht sind die DInger heute noch unbekannt! Da findest du ansonsten aber alles was abgebildet ist, inklusive neueste Smartphones! ;-)

    Vielen herzlichen Dank,


    dann werde ich mal die Seite aus dem Buch reisen oder das Buch verbrennen.


    Was mich viel mehr irritiert ist dass die Angaben im Bundesgesetzblatt so verwirrend sind - nur wenn man die vorgestellte Verfügung mitliest wird es klar, und selbst Angaben im Buch - mit Verfügungdnummer - ins Leere laufen. :-(


    Ich freue mich trotzdem über den Fund, lässt sich jetzt viel leichter Beschreiben! :-)


    Und jetzt suche ich einen solchen Posten für einen der Orte meiner Heimatsammlungen! :-)


    PS: sollte jemand den Stempel zu stampsx hochladen wollen, feel free to do so ! :-)

    Vielen Dank einstweilen an alle für den Input, das einzige was aus meiner Sicht helfen könnte sind weitere Belege.

    Im Moment stellt sich die Frage was ist über eine solch lange Zeitspanne wahrscheinlicher; Falsch frankierte Belege, oder ein falsch eingestellter Stempel?

    Vielleicht gibt es ja noch einen Heimatsammler aus dieser Ecke, welcher diesen Stempel in der Sammlung hat?

    Es fehlt mir äußerst schwer an Fehlfrankaturen, 12 Monate nach Einführung des Neuen Tarifes, zu glauben.

    Vielleicht gibt es eine ganz einfacher Lösssung, die einfachste wäre eine falsch eingestellte Jahreszahl.

    Da aber leider auf keiner einzigen Karte ein Ankunftstempel oder Auslieferungsvermerk ist, lässt sich das nicht überprüfen.

    Paketkarten aus Coburg 14 mit den Paketzettelnummern 095 bis 182 - Beispiele in #11


    88 Paketkarten vom 01. bis 31. März 1989 = Alle da - keiner fehlt!


    Was kann man aus einer solchen Strecke alles lesen?


    Wochentagsverteilung:

    • Montag 12 Pakete
    • Dienstag 13 Pakete
    • Mittwoch 27 Pakete
    • Donnerstag 11 Pakete
    • Freitag 12 Pakete
    • Samstag 13 Pakete
    • Sonntag 0 Pakete
    • Gesamt 88

    88 Paketkarten mit 88 Paketen, ziemlich gleichmäßig verteilt, bis auf Mittwoch mehr als das Doppelte als an allen anderen Werktagen.

    Aufteilung nach Absender / „Destination“

    • 50 Pakete (56,82%) gehen - meist als Geschenksendung - in die DDR
    • 22 Pakete (25,00%) bleiben in der BRD
    • 16 Pakete (18,18%) kommen von der Friedhofsverwaltung und gehen an andere Friedhofsverwaltungen (14 BRD / 2 DDR)

    75% der Pakete beziehen sich auf Geschenksendungen oder Sendung der Stadt Coburg.


    Frankaturen

    • 2 Einzelfrankatur 5 Mark I+T
    • 36 Mischfrankaturen I+T
    • 50 Mischfrankaturen I+T und Frauen


    Das Postamt scheint so klein gewesen zu sein dass ich auf den 88 Paketkarten keine einzige Rollenmarke oder Sondermarke gefunden habe.


    Zusätzlich, da numerisch komplett, keine Paketkarten ins Ausland - mir wäre nicht bekannt dass es fürs Ausland eigene Nummernzettel gegeben hätte.

    • Niedrigstes Porto 4,40 Mark, höchstes Porto 9,80 Mark
    • 2 Eilbotenkarten
    • 2 Schnellpakete plus Zustellgebühr bezahlt
    • 11 Paketkarten mit Zustellgebühr bezahlt

    Stempel


    Montag bis Freitag immer auf 15:00, Samstag immer auf 11:00


    Eigentlich wäre die Beschreibung hier Zuende gewesen,


    aber der Oberhammer kommt noch:


    ALLES GERECHNET NACH EINEM ALTEN TARIF


    Inklusive der Zusatzleistungen


    Ich, und auch Ihr, habt schon vieles gesehen, aber 88 Fehlfrankaturen auf einen Schlag?

    Ich habe hier vier Paketkarten aus Coburg 12, aus dem März 1989, lt Postbuch müsste es die Periode ab dem 01.04.1988 sein.


    Die Paketkarten sind aber alle nach dem Tarif vom 01.07.1982 frankiert, was übersehe ich?


    Zollquittung für auf der Weltausstellung verbrauchte oder danach gespendeter Ware über:


    - 185 Pfund Wein in Flaschen

    - 25 Pfund Wein in Flaschen

    - 52 Pfund Branntwein

    - 55 Pfund Olivenöl

    - 11 Pfund Seife gemeine (also nicht parfümierte)

    - 150 Pfund Mehl

    - Diverse Getreidemuster


    Durchaus vorstellbar das diese Mengen während der Messe verbraucht wurden.


    Leider gibte es hier immer noch keine eindeutige Klärung:


    Zu Auswahl stehen:

    - Warenvezeichnis

    - Barmherzige Kreide

    - Barmherzige Brüder


    Wenn es sich bei den Mengen nicht um verbrauchte Ware sondern um die Reste handelt, welche an die Barmherzigen Brüder gespendet wurden, könnte das auch passen.



    Auf dem Stempel lese ich:

    Oben: K. K. Hauptzollamt...... Wien

    Unten: Weltausstellung


    Vielen herzlichen Dank an alle Mitstreiter für eure Unterstützung!


    Bin gespannt was noch alles an Belegen zum Thema Weltausstellung auftaucht, den "Poste Restante" finde ich den Knaller! :-)

    Hallo Dieter,

    vielen herzlichen Dank, vielleicht kann noch jemand den Rest ergänzen.

    Aber was jetzt schon klar scheint ist dass es sich um Artikel handelt die die Portugiesen auf die Messe mitgebracht haben, und die Differnez (Verbrauch) zu verzollen war.

    Oder hat jemand andere Ideen?

    Folgende Definition habe ich im austria-Forum gefunden:


    Wien erhielt 1704 eine innere Grenze, den Linienwall, im Verlauf der heutigen Gürtelstraße. Nach den Überlegungen von Prinz Eugen (1663-1736) sollte der Wall die Stadt vor Kuruzzen-Einfällen schützen. Neben der Schutzfunktion diente er später als Zollgrenze. Die früheren Mautstellen übersiedelten 1705 und 1811 an die Linientore. Hier wurde ab 1829 die allgemeine Verzehrungssteuer eingehoben.


    Sie betraf in den Städten zahlreiche Konsumartikel, auf dem flachen Land nur Getränke und Schlachtvieh. In Wien galt sie für 220 Artikel und war höher als in anderen Städten. Zahlreich waren die Versuche der Steuerhinterziehung und die Beschwerden gegen die Unfreundlichkeit und Willkür der Beamten. Oft kamen Bauern wegen der schikanösen Behandlung zu spät auf den Markt. Die schlecht besoldeten, als „Spinatwachter“ verspotteten Zöllner waren an den Einnahmen beteiligt. Nach der Revolution 1848 hob man die Verzehrungssteuer auf Grünware, Milch und Milchprodukte auf.


    Die Eingemeindung der Vororte (1890), wo die Lebenshaltungskosten niedriger waren, und der Bau der Gürtelstraße bedeuteten keineswegs das Ende der verhassten Abgabe. Die Verzehrungssteuergrenze rückte nur weiter hinaus und am Stadtrand entstanden neue Linienämter. Allerdings waren nun nur noch 34 Artikel zu versteuern, darunter Wein, Most, Trauben, Fleisch, Wild, Schweine und Geflügel. Die „Accise“ bestand fast ein Jahrhundert lang und wurde 1923 durch die Warenumsatzsteuer ersetzt.


    Jetzt würden mich die einzelnen Positionen umso mehr interessieren! ;-)

    Und irgendwann war der Spass dann vorbei, und die Leute bauten ab und gingen nach Hause!

    Auch die Delegation aus Portugal, am 10. November 1873.

    Drei Fragen hätte ich dazu, speziell an unsere Österreicher und Schriftgelehrten:

    - kann jemand die beiden Stempel, unter und auf der Marke entziffern, oder kennt diese

    - was haben die Portugiesen, in unterschiedlichen Stückzahlen, für Zuhause verzollt

    - was steht als Ablagevermerk über diverse


    vielen Dank für eure Unterstützung.




    Den nächsten Beleg würde ich eher als "Standardbeleg" zu diesem Thema bezeichnen.

    Dort steht: Zur Beförderung zugelassen / Verteilungsstelle f. Erz. d. Milch- / wirtschaft : By. A. K

    Leider kann ich A. K. nicht interpretieren, ebenso wenig rechts unten die 33.

    Aktuell gehe ich davon aus dass die Karten vom Amt vorgestempelt an den Berechtigten geliefert wurden.

    Eventuell lässt sich das Verfahren, und die Bedeutung, anhand von Belegen erklären.

    Ich setze da ganz viel Hoffnung in euch!


    Da es wohl für dieses Thema keine weiterführenden Informationen gibt, habe ich den Titel zeitlich und regional erweitert, die Bajuwaren dürfen jetzt auch mit spielen.

    Und da gibt es Belege, einige werde ich zeigen, und auf mehr von euch hoffen!

    Leider fehlen mir dazu komplett die Unterlagen! :-(


    Beginnen möchte ich mit einer Karte aus Günzburg, vom 15. September 1923, an die Landesfettstelle in München. Als Fernpostkarte in der Periode 17 portogerecht frei gemacht.

    Anscheinen handelt es sich um ein Formular welches von der Landesfettstelle als Doppelkarte zur Verfügung gestellt wurde, vielleicht kann jemand das Gegenstück zeigen?

    Von Interesse wäre auch ob jemand den Stempeltext komplettieren kann: KONTROLLBEZ. BAYERN rechts....

    Ist das nun ein Bahnstempel / Poststempel / Zollstempel ?





    Vielen Dank für eure Unterstützung.

    ..... wenn weiterhin keine Messen und Tauschtage sind, wird sich die Menge an Belegen eher noch erhöhen als reduzieren ....... es sei denn, z. B. ein "Espressovernichter" :Dkommt zu Besuch ...

    ;):D


    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv Volker

    Würde mich gerne als Espressovernichter II anbieten :-)
    Aber ich denke das es doch einige km sind :-(