Amtsblatt der Königlich Württembergischen Verkehrsanstalten
Hallo Erdinger ,
vielen Dank für die Links, sollte jemand eine Idee haben wo ich den 1874-er finden kann, wäre ich für eine kurze Information dankbar.
Amtsblatt der Königlich Württembergischen Verkehrsanstalten
Hallo Erdinger ,
vielen Dank für die Links, sollte jemand eine Idee haben wo ich den 1874-er finden kann, wäre ich für eine kurze Information dankbar.
Hi Mini,
das vermeintliche RG ist R6 Rohrpostnetz bzw. Leitung.
Grüße
Dein Hesse
Dankscheee ![]()
Warum soll da der Herr Generalkonsul nicht auch dort verweilt haben ?
Kann, sagt ja keiner das es nicht da war, aber Empfängerin war die Frau Generalkonsul, ist aber im Prinzip wurschd.
Rohrpostumschlag 30 Pfennig Krone / Adler, vom 29.11.1899, aus Berlin C2 nach Berlin W P9 (R6)
an einen Herrn Kayser aus Lübeck, im Hotel Saxonia.
Hallo David,
gehe ich von aus, das ist die einzige Stelle die etwas Probleme bereitet, wer immer dieser Hardy sein mag.
Postkartenformular C154, frankiert mit 10 Pfennig Germania, aus 1903, von Hamburg nach Monte Carlo.
Adressiert an das Hotel Metropole, das sagt der Co-Pilot zu dieser Karte:
Deutsche Reichspost Postkarte C. 154 – Hamburg nach Monte Carlo, 1903
Eine schlichte Postkarte, auf den ersten Blick unscheinbar – und doch steckt dahinter ein kleines Stück wilhelminischer Familiengeschichte, das sich fast vollständig rekonstruieren lässt.
Die Karte trägt den Aufdruck „Deutsche Reichspost / Postkarte" sowie die interne Druckformularnummer C. 154 der Reichspost – keine Michel-Katalognummer. Frankiert ist sie mit einer 10-Pfennig-Germania (Deutsches Reich), dem damaligen Auslandstarif für Postkarten. Der Aufgabestempel zeigt Hamburg, 1903, der Ankunftsstempel Monaco / Monte Carlo.
Adressiert ist die Karte an „Frau Generalconsul A. Kayser, Hôtel Métropole, Monte Carlo, Riviera" – ein vornehmes Haus, das bis heute als Luxushotel existiert. Hinter dem Initial „A." verbirgt sich Alfred Kayser (geboren 5. Oktober 1852 in Hamburg, gestorben 17. Februar 1905 ebenda), Hamburger Kaufmann und Generalkonsul, der unter anderem im Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank tätig war. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof erinnert ein vom Bildhauer Emil Cauer geschaffenes Grabmal an ihn.
Seine Frau Emilie Josephine Kayser, geborene Schön, ist die eigentliche Empfängerin – sie überwintert 1903 standesgemäß an der Côte d'Azur, wie es unter der wohlhabenden hanseatischen Oberschicht der Wilhelminischen Ära durchaus üblich war.
Die Rückseite der Karte, beschrieben in sorgfältiger Kurrentschrift, lüftet auch den Rest des Geheimnisses. Absenderin ist die gemeinsame Tochter Ruth – spätere Ruth von Marées – die an ihre Eltern schreibt: „Liebe Eltern! Vielen Dank für Euren Brief, ich freue mich sehr." Sie erwähnt einen Brief ihres Bruders Erik – gemeint ist Erik Robert Anton Kayser, ebenfalls Kind des Generalkonsuls. Die Familie hatte außerdem noch eine Tochter Adelheid Charlotte Emmy (später verheiratete Köpcke) sowie einen weiteren Sohn Alfred.
Ruth schreibt die Karte also aus Hamburg an ihre Mutter im Süden – der Vater ist zu diesem Zeitpunkt noch am Leben, er stirbt erst zwei Jahre später, im Februar 1905.
Was dieses Stück für Sammler besonders interessant macht: Es ist nicht nur gelaufen und beidseitig gestempelt, sondern lässt sich dank genealogischer Quellen der Familie präzise zuordnen. Adressatin, Absenderin, die im Text genannten Personen – alles identifizierbar.
Aber einen eigenes Thema halte ich irgendwann für unüberschaubar, vor allem wenn es schon viele Karten zu diesem Thema gibt, wie z. B.: Soldatenpakete
Guten Abend,
das es HIER schon jede Menge zum Thema Soldatenpaket gibt, wäre mein Vorschlag den Beitrag zu verschieben.
Eine weitere Karte nach Spaichingen, ebenfalls aus Mai 1920 kann ich zeigen:
da es sich um ein vorgedrucktes Formular, und einen vorgedruckten Selbstauflieferer Aufgabezettel, handelt, hat diese Firma wohl öfters Eisenbahn Expressgut aufgegeben, wenn sogar die Sparte des Empfängers vorgedruckt ist.
Die Firma C.H. Burk wurde im 19. Jahrhundert in Stuttgart gegründet und etablierte sich als bedeutender Hersteller und Großhändler pharmazeutischer Präparate, bevor sie später mit der Gehe AG fusionierte.
Gründung und Gründer
Die C.H. Burk wurde von Christian Heinrich Burk (1827–1891) in Stuttgart gegründet.
Das Unternehmen entwickelte sich zu einem Großhandel für Arzneimittel und produzierte pharmazeutische Präparate, die sowohl lokal als auch überregional vertrieben wurden.
C.H. Burk zählt zu den bedeutenden Akteuren der Stuttgarter Arzneimittelindustrie dieser Zeit und kombiniert Fertigung, Großhandel und logistische Innovationen im Pharmasektor. Das Unternehmen ist ein Beispiel für die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen in Baden-Württemberg, die später in größere Gesellschaften integriert wurden.
Insgesamt zeigt die Geschichte von C.H. Burk, wie ein regional gegründetes Pharmaunternehmen über mehr als sieben Jahrzehnte eine stabile Marktposition aufbauen und schließlich durch Fusionen in die größere pharmakologische Industrie eingebunden wurde.
Guten Morgen,
ich bin der Meinung das diese Karten - Gebietsübergreifend - ein eigenes Thema verdient haben.
Deswegen habe ich im Ersten Schritt zusammengeführt, was im Forum bereits vorhanden ist.
Badische Eisenbahnpaketkarte Express
Paketkarte der Preußisch Hessischen Staatseisenbahn
Eisenbahn Expressgut Paketkarte Württemberg
Im Zweiten Schritt werde ich hier die württembergische Karten aus meinem Archiv zeigen - alle 4 aus dem Mai 1920, alle nach Spaichingen:
dreimal aus Reutlingen, einmal Ravensburg.
Eine Eisenbahn Expressgut Paketkarte, die sieht man nicht oft. Dazu hatte ich vor Jahren einen Artikel mit den Verordnungen veröffentlicht.
Diesen Artikel hätte ich gerne ![]()
Irgendwo fliegen bei mir auch noch einige solcher teile rum, werde diese suchen, und hier dazu stellen.
Bei Paketkarten wäre es immer von Interesse auch die Rückseite zu sehen.
Paketkarte der Preußisch Hessischen Staatseisenbahn, Aufgabeort RÜSSELSHEIM.
Guten Morgen,
diesen Beleg kannst du mit 99% Wahrscheinlichkeit deiner OPEL-Sammlung einverleiben!
Im Jahr 1905 begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Adam Opel AG in Rüsselsheim: Häusler wurde Großvertragshändler und legte damit den Grundstein für eines der ältesten Autohäuser Bayerns.
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, also keine Schweizer-Stempel, wie bei den Württembergischen Datumsbrücken-Stempel.
rosenrost , ist der Stempelhersteller bekannt?
Hallo Oliver,
herzlich willkommen aus dem Südwesten der Republik, sollten sich Fragen zur Fahrpost - speziell wenn Württemberg beteiligt ist - ergeben; highly welcome to ask! ![]()
Welche Auflage habt ihr? Bei mir (3. Auflage) steht darunter ">600 M - 900 M"
Keine Auflage; der Tarif ist so einfach, und so lange gültig, den kann man sich merken! ![]()
Wenn nicht empfehle ich immer noch: INFLA 12!
Sollte in jedem Regal stehen - Frohe Ostern