Beiträge von Minimarke

    Manchmal dauert es etwas länger bis sich etwas Neues blicken lässt.

    Paketkarte der Schaumburg Lippsche Hofkammer in Bückeburg vom 29.07.1914 8-9 Nachts, per Einschreiben, mit 70 Pfennig portogerecht frankiert, nach Darda / Ungarn.


    Vielleicht hat jemand Ideen / Infos / Ergänzungen zum Laufweg des Paketes in dieser sehr interessanten Zeit.


    Marken zum Thema habe ich leider keine, aber einen interesannten Bericht aus 1864!



    Goldschlägerhaut lt. Wiki:

    Zur Herstellung von Goldschlägerhaut wird zunächst der Rinderdarm gewaschen und eingeweicht. Dann wird die oberste Hautschicht abgezogen, gespannt und getrocknet. Zur Haltbarkeit wird die Haut chemisch behandelt. Die Größe eines Stückes beträgt maximal etwa 100 × 25 cm.


    Ist dass nun ein Fake aus früherer Zeit, oder stimmen die Angaben?

    Lt. Michel kamen die Marken 1865 auf dünnen bis sehr dünnen Papier, würde passen, auch die Aussage zur Qualität würde zu obigem Zeitungsauschnitt passen.


    Da mein Katalog aus 1983/84 ist könnten in einer neueren Version, oder einem amerikanischen Katalog, bessere Beschreibungen sein.

    Paketkarte aus ALA vom 13. 12. 1914 nach Halle an der Saale, dreimal 5 kg, mit dreimal 60 Heller portogerecht frankiert, und wurde am 19. 12. 1914 in Halle zugestellt.


    Was ich so bisher noch nicht gesehen habe ist folgendes:


    Den Paketaufkleber mit dem Vermerk Zollpflichtig habe ich bisher so nicht gesehen, da ALA aber Austauschamt mit Italien war könnte das der Grund sein.

    Ansonsten müsste es diese Dinger häufiger geben, wenn an jedem Postamt vorrätig.


    Den rückseitigen Zollamtsstempel "K. BAYR. NEBENZOLLAMT KUFSTEIN Bhf", ist dies als bayrische Zollstelle um Ausland zu bezeichnen?


    Den Vorderseitigen Stempel "Frisches Blattwerk siehe beil. Declaration" ordne ich der bayrischen Zollstelle zu.




    wie immer bin für alle KOmmentare / Ergänzungen / Ideen offen.

    Pakekarte mit 7 kg vom 14.08.1923 von Kiel nach Berlin, bei 7kg waren zwischen 75 und 375 km 9.600 Mark zu bezahlen, zusätzlich 1.000 Mark für Einschreiben.

    Dargestellt durch eine MEF mit 212 Marken zu 50 Mark der Michelnummer D73.




    Zwei Dinge sind noch zu erwähnen:


    - MEF mit 212 Marken wird nicht häufig sein, noch dazu wenn alles auf einem Paketkartenstammteil ohne Coupon und Verlängerung der Karte klebt

    - Verwendung eines relativ alten Formulars mit frei lt. Avers Vermerk, nicht mehr gültig

    Hallo Matthias,

    dann hatten wir ja in den letzten Stunden die gleiche Literatur.

    Intersannt finde ich dass es bei Scheinen mit gedruckten Taxzahlen 2 / 4 / 6 unterschiedliche Bewertungen gibt, bei den von dir gezeigten Scheinen erfolgte die Unterscheidung Brief / Fahrpost durch die entsprechende Eintragung, unterschiedliche Bewertungen konnte ich bis jetzt nicht finden.

    Aber wie gesagt, die Scheine sind eines meiner Randgebiete.

    Hallo Roda,

    schöne Scheinchen zeigst du da, da die Beschaffung der Scheine bis 1851 meist in Händen der Postmeister lag, ist die Vielfalt schier unerschöpflich.

    Ich sammle die Scheine nicht nach Formularen, sondern nach Destinationen und nur frankiert.

    So dass es möglich ist das Franco nach zu rechnen.

    Es handelt sich um einen Einlieferungsschein - Einheitsschein - der Fahrpost, lt. Weidlich würde ich von Nr. 11 ausgehen. Da der Schein ein Frühdatum von 12-1867 hat, und die Gebühr nur auf den Zeitraum bis 31.01.1874 passt, ist der Schein in diesem Zeitraum an zu setzen.

    Hallo zusammen,

    zuerst möchte ich mich bei allen, innerhalb und außerhalb des Forums, bedanken die mich mit Informationen und Ideen unterstützt haben.

    Ich habe nun alle mir zur Verfgung stehenden Informationen zusammengetragen, und eine Ertse Draft Beschreibung zusammengeführt.

    Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare / Ergänzungen / Idee.



    sans icrit, eventuell soll es sans ecrit heißen (nicht geschrieben)

    Hallo Erwin, vielen herzlichen Dank, mit diesem Hinweis ist meine Interpretation folgende:

    Da es immer wieder vorkam dass Begleitbriefe nach Frankreich Inhalt hatten, oder verklebte Umschläge benutzt wurden, gab es in den Amtsblättern immer wieder Hinweise dass die unzulässig wäre, und strikt zu kontrollieren. Deswegen sehe ich den Vermerk als Hinweis das der Begleitbrief korrekt ohne Inhalt ist.


    Hier haben wir das Thema Begleitbrief ebenfalls diskutiert, leider immer noch ein offenes Thema