Fahrpoststempel - Sonderformen in Bayern

  • Und nun das besondere: als Armensache war der Brief portofrei.


    Schöner Beleg - Frage eines Unwissenden: war die Scheingebühr auch frei?

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,


    ja - alles frei. Es gibt ganz wenige Postscheine mit A.S. - Vermerk und ohne Taxen.


    Wie wars bei Württemberg?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen!


    Ich freue mich, hier eine weitere bislang hier noch nicht gezeigte Sondertype vorstellen zu können, und zwar den Stummen Einkreisstempel aus Wallerstein. Auch dieser Brief stammt aus der Sammlung Friedrich Pietz. Nach meinem Kenntnisstand dürften von diesem Stempel wohl kaum mehr als fünf Abschläge nachgewiesen sein. Die Verwendung war laut Feuser bzw. Hörter 1840, Pietz schreibt jedoch für die Jahre 1842/43 nachgewiesen, was im Hinblick auf diesen Brief dann wohl auch eher zutreffend sein dürfte.


    Geschrieben wurde der Brief am 22.09.1842. Beigelegt waren 130 fl 42 xr, womit sich auch das Gewicht von 3 Pfund erklärt. Der Brief erhielt die Manualnummer 7. Siegelseitig findet sich der Vermerk Porto 2 fl 1 1/2 xr. Da der Brief nach Wien ging, ist leider die Bestimmung der anderen Vermerke und Taxen nicht ganz so leicht. Zumindest ist mir eine schlüssige Deutung bislang nicht gelungen.


    Viele Grüße


    kreuzer

  • Hallo Freunde,


    ich zeige einen mit der Fahrpost beförderten Dienstbrief aus Würzburg nach Schweinfurt mit einem schön aufgesetzten Würzburger FP-Halbkreisstempel.

    Inhalt hat der Brief leider nicht mehr (rückseitig und innen sind mit Bleistift die Jahreszahlen 1840 und 1841 vermerkt). Aber dafür wurde ich durch ein schönes rotes Lacksiegel der "Kreis Kassa Unterfranken" entschädigt.


    Viele Grüße

    bayern-kreuzer

  • Hallo Fahrpostfreunde,


    Regierungssache mit 12 fl. 7 kr. Inhalt, Gewicht 9 Loth; von der Castell´schen Dominialkanzley an das königl. Rentamt Gerolzhofen. Fahrpoststempel von Possenheim und Würzburg jeweils mit Manualnummer.


    Geld war leider nicht mehr drin :( .


    Beste Grüße, Siegfried


  • Hallo Burgauer89,


    das war sogar ein Wertpaket mit 18 fl 4xr Inhalt. Das Gewicht war 23 Loth. Kg waren meines Wissens zu der Zeit in deutschen Landen noch nicht üblich, obwohl in Frankreich bereits unter Napoleon eingeführt. Zum Porto von 18 xr kann ich nichts beitragen.


    beste Grüße

    Dieter