Beiträge von kreuzer

    Hallo Oberschabe,

    sehr schöner Beleg! Ich denke es müsste allerdings 14 xr Franco heißen. Leider ist der Scan etwas klein, evtl. kann man mit höherer Auflösung mehr entziffern. Den blauen Vermerk kann ich nicht lesen. Unten dürfte stehen: Die richtige Lieferung bezeugt h. Lehrer Schmid. Dann dürften nochmal die 14 xr angeschrieben sein und das Datum 24. Oct. 75. Der Rest ist für mich leider wieder nicht lesbar.

    Die 229 oben ist die Manualnummer, unter der die Sendung in das Fahrpostmanual eingetragen worden ist.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo zusammen!

    Hat jemand zufälligerweise Kontakt zur ARGE Österreich oder die Rundbriefe vorliegen? Bislang habe ich es leider nicht geschafft, über die aus dem Internet ersichtlichen Kanäle eine Antwort zu bekommen.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo zusammen!

    Hier ein kleine Briefumschlag, frankiert mit drei Nr. 8 vom 04. Februar 1866 nach Absberg, wo ja bekanntlich auch eine Postablage war, die den Brief jedoch nicht zu Gesicht bekam, denn der Landbriefträger der Expedition Gunzenhausen (Halbkreisstempel 05.02. als Ankunftsstempel siegelseitig) stellte ihn direkt zu. Als Präzisierung der Adresse war noch Stat(ion) Langlau als nächster Halt der Bahn angegeben. Der Brief lief aber wie schon beschrieben über die Expedition Gunzenhausen.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo,

    ein nicht einfach zu erklärender Brief. Evtl. könnte ein besserer Scan helfen. Für den bayerischen Anteil für einen Wertbrief bis 1 Pfund und 1 fl Wert in der ersten Progressionsstufe bis 10 Meilen war der Mindestsatz 8 xr (ab 01.07.1855). Darauf kann sich das "porto 5" also nicht beziehen. Umgerechnet wären das etwas über 2 Sgr.

    Bei der Berechnung für den preußischen Anteil komme ich wenn ich Deine Angaben zu Entfernung, Wert und Gewicht nehme, auf Foglendes (nach dem Werttarif 01.07.1853 bis 31.12.1867): Brieftaxe für den Brief über 20 Meilen 3 Sgr., allerdings zweite Gewichtsstufe, da über 1 bis 2 Loth Gewicht, damit 6 Sgr. (entspricht der Pakettaxe, diese wäre erst dann anzuwenden, wenn billiger als Brieftaxe) und der Versicherungsgebühr von 1 Sgr. in der Stufe bis 50 Thaler in der Entfernung 10-50 Meilen. preußischer Anteil also 7 Sgr.

    Damit wäre ich für Bayern und Preußen zusammen schon bei 9 Sgr. Die 4 Sgr für die Strecke Prag-Asch dürften meiner Meinung nach stimmen. Weiter komme ich mit der Erklärung momentan leider auch nicht.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo Ralph,

    den gestrichenen Vermerk ganz oben interpretiere ich als 1 f 54 1/2 xr (könnte auch 51 1/2 sein, ist aber für die Taxierung nicht relevant).

    Die Entfernung Deggendorf - Hauzenberg dürfte nach meiner Berechnung etwas mehr als 7 Meilen betragen haben. Damit 2. Progressionsstufe, also 7 xr. Hinzu kommt Prokura 1 xr. pro fl., mindestens jedoch 3 xr. Wären wir insgesamt bei 10 xr. Grundsätzlich hätten dann im Ortszustellbezirk noch bis zu 3 xr Bestellgebühr erhoben werden können, dies entfiel allerdings bei frankierten Briefen an Behörden. Damit wäre der Brief nach meiner Berechnung mit der Fahrpost um 1 xr. günstiger gewesen.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo Altsax,

    dann stimmt das oben Geschriebene. Zwar waren beide Staaten schon dem DÖPV beigetreten, der Vertrag sah aber noch keine einheitliche Taxierung oder gar den Verbleib des Francos für die gesamte Strecke bei der Aufgabepostanstalt wie bei der Briefpost vor.

    Es war so, dass die Taxierung vom Aufgabeort in direkter Entfernung zum Auswechselpunkt erfolgte und von diesem wieder in Luftlinie zum Bestimmungsort. Jede Postverwaltung vereinnahmte den auf ihre Transportstrecke entfallenden Anteil.

    Weitgehend geändert wurde dies erst 1858 durch die Beschlüsse der Münchner Postkonferenz, die dann zu einer weitgehenden Vereinfachung geführt haben.

    Für Preußen und Sachsen soll auch noch ein bilateraler Anschlussvertrag zum DÖPV-Vertrag vom 15.05.1850 existieren. Den konnte ich auf die schnelle allerdings nicht finden. Evtl. könnten da noch detailliertere Regelungen für die Fahrpost enthalten sein.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Da ist wirklich was dran und wenn man mal den Katalog durchblättert gibt´s da einige interessante Sachen.

    Die Karte habe ich auch nur gekauft weil zum einen schön und zum anderen ein "Geburtstagsbeleg" für mich.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo Dieter,

    sehr schöne Karte, müsste die PC 31 nach Bamert/Menuz/Walton sein.

    Von mir dann ein Kärtchen von Mexiko City nach Freiburg im Breisgau, aufgegeben am 10. September 1913. Die Karte dürfte eine PC 117 sein, die mit einer Marke zu drei Centavos auffrankiert wurde. Auch hier ist der Wertstempel im Prägedruck ausgeführt.

    Ich finde die mexikanischen Ganzsachen sehr attraktiv.

    Viele Grüße

    kreuzer

    Hallo zusammen!

    Dank eines netten Hinweises von Ralph konnte ich den hier günstig schnappen: ein Paketbegleitbrief aus Bayreuth nach Gera. Er lässt sich auf das Jahr 1840 datieren, leider aber nicht näher.

    Eine Besonderheit bei dem Brief ist, dass die Gewichtsangabe von 1 Pf 14 Loth auf 1 Pf 24 Loth korrigiert worden ist. Dies geschah wohl beim Grenzübertritt.

    Der Brief wurde mit 5 1/2 Silbergroschen taxiert. Bis zum Grenzpunkt waren es in Bayern 6 1/2 Meilen, hierfür fielen in der zweiten Gewichtsstufe 10 xr (2,85, gerundet 3 Sgr) an. Die restlichen 2,5 Sgr dürfte Taxis erhalten haben, wenn ich das richtig sehe.

    Bin gerne für weitere Interpretationsansätze dankbar.

    Viele Grüße

    kreuzer