Eilboten - Eilbotengebühr vom Empfänger bezahlt

  • Eilboten nach Neustadt an der Weinstrasse, dort angekommen am 27-08-1941 um 22 Uhr.

    Leider kann ich weder den Aufgabestempel, noch den Absender auf der Rückseite lesen, nur die Aufgabezeit -20 Uhr.

    Wäre doch erstaunlich wenn er auch am 27-08 aufgegeben worden wäre.

    Noch erstaunlicher ist das der EMPFÄNGER die Eilbotengebühr bezahlt hat.

    Das dies theoretisch möglich war steht in den Postordnungen, gesehen habe davon noch nicht viele.


    Die"BLAUE 40" liegt eindeutig über dem ROTEN Eilbotenkreuz.





    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Durch Eilboten !

    An Herrn Oberlehrer a.d. Eble

    Neustadt (Weinstr.) a.d.Haardt

    Richart Wagner Str. 53


    Abs.:

    Nikolaus Krämer

    Wesermünde

    Schifferstraße 55


    Aufgabestempel: WESERMÜNDE-MITTE

  • @Pfälzer - vielen herzlichen Dank, dann war die Aufgabe wohl doch eher am 26-08! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Will,


    da muss ich bei genauer Betrachtung absolut zustimmen, also Kröner.


    Bei dem Stempel meine ich auch den 26.8....zumindest was die paar spärlich-schwarzen Stempel-Fragmente unter der roten Markierung anbei anbelangt. Da lässt sich wohl kaum der Kopf einer 5 oder 7 draus ableiten, sondern allenfalls der nach links bogenförmig laufende Kopfabstrich einer "6"


    Viele Grüße

    vom Pälzer

  • Ein 1200 dpi-Scan des Stempels würde helfen. Man staunt mitunter, was man bei der Auflösung dann erkennt. Eine gut Scan-Engine ist allerdings Voraussetzung.


    Dieter

  • Liebe Sammlerfreunde,


    ich denke, daß es von anfang an zulässig war Expreß - bzw. Eilbotensendungen unfrei aufzugeben. Das Problem für den Absender könnte aber kommen, wenn der Empfänger die Annahme der Sendung verweigert. Die Sendung geht dann zurück. Der Absender bezahlt die gesamten anfallenden Gebühren und hat mit seiner wichtigen Mitteilung, die sicherlich gegeben war, nichts erreicht. Unfrei aufgegebene Eilsendungen wird es also nicht viele geben.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Guten Morgen,


    hier der gewünschte 1.200 Scan, leider konnte ich Beitrag #1 nicht mehr bearbeiten.


    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Erhaltung grausam, aber viel Luft zum diskutieren.


    Brief vom 24.01.1923 - Portoperiode 12


    70 Mark Fernbrief

    10 Mark Zuschlag postlagernde Sendung

    40 Mark Einschreiben

    25 Mark Nachnahme

    145 GESAMT

    DIese 145 Mark sind auch frankiert, die BLAUE 60,00 entspricht der damals gültigen Eilbotengebühr.

    Der Rückseitige Bestellgangstempel "B12 (52), deutet auf Zustellung hin.

    Eventuell hat der Empfänger seine Adresse in Stuttgart an das Postamt avisiert.




    Der in besserer Erhaltung kommt dann in meine Poste Restante Sammlung! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)