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  1. Forum für Altpostgeschichte und Markenfreu(n)de
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Dienstbriefe

  • Baldersbrynd
  • 6. Dezember 2014 um 10:37
  • Baldersbrynd
    Beiträge
    751
    • 6. Dezember 2014 um 10:37
    • #1

    Hallo Alle

    Ich habe dieser zwei Dienstbriefen bekommen.

    Ohne Absender-Stadt. Auf beide Briefe steht, oben rechts, An Roi oder Au Roi, was bedeutet das?

    Der erste Brief ein Armen Sache, Sendet nach Den Königl ??? Consistorio zu Stettin.

    Der zweite ist aus Pyritz, nach dem Lacksiegel auf der Rückseite. Der Empfänger kann ich auch nicht lesen.

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 6. Dezember 2014 um 10:42
    • #2

    Lieber Jörgen,

    zwei schöne Briefe - "Au Roi" hieß: An den König, auch wenn man das nicht wörtlich nehmen darf in diesen Fällen.

    1. Adresse: Dem Königlich Preußischen Consistorio - Armen Sachen. Bezahlt hier 27 (ich hoffe nicht Groschen!).

    2. Adresse: Eine Preußische Pommersche hochpreußische Regierung - Ambts Sachen. Bezahlt hat man hier 2 oder 3 ??.

    Vlt. weiß ein Stettiner mehr dazu zu sagen.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

    "Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people." Eleanor Roosevelt.

  • Baldersbrynd
    Beiträge
    751
    • 6. Dezember 2014 um 14:00
    • #3

    Lieber BK

    Danke für immer schnell Antwort.

    Zu den Armen Sache. Möglich 2½ Gr. 27 werden sehr viel Geld..

    Pyritz Brief, ja 2 oder 3 Gr.? Sie schreibt damals genau wie ich in der Schule, meine Schulzeugnis sagt es.

    Ich wusste nicht das war ein Porto für Dienstbriefe. Kannst Du vielleicht sagen ein Ca. Jahresangabe?


    Liebe Grüße
    Jørgen

  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 6. Dezember 2014 um 14:37
    • #4

    Lieber Jörgen,

    als Kind habe ich auch nicht viel besser geschrieben ... ;(

    Ich tippe auf die Zeit nach 1820 - 1840. Vlt. wissen unsere Preußen mehr?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

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  • Baldersbrynd
    Beiträge
    751
    • 10. Dezember 2014 um 09:21
    • #5

    Hallo Alle

    Hier noch ein Dienstbrief.
    Sendet von Poln. Wartenberg nach Reichsthal am 24.8.1839, 1 13/16 Loth.

    Empfänger Ein Gerichts Amt für Domsel zu Handen(?) der Herrn ?? Trespe II Wolhgeboren in Reichsthal.

    Unten links: ?? Kirschensache / Anliegend ?? ?? Instrument / über 50 ? zur ?? Prüfung.

    Viele Grüße
    Jørgen

    Bilder

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  • Klesammler
    Beiträge
    14.001
    • 3. April 2022 um 13:46
    • #6

    Hallo Freunde,

    diesen Dienstbrief vom 29.7.1840 stelle ich mal hier ein:

    An

    den Herrn Pfarrer Karthaus

    Hochwohlehrwürden

    in

    Schlichtingsheim

    H. Kirchen S.

    Im Nachverkauf einer kleinen Auktion war der Preis extrem gering. :)

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  • preussen_fan
    Beiträge
    8.887
    • 3. April 2022 um 14:16
    • #7

    Lieber Dieter,

    für welches Sammelgebiet hast du den gekauft? Sammelst du speziell Dienstbriefe?

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Klesammler
    Beiträge
    14.001
    • 3. April 2022 um 15:20
    • #8

    Nein, den wolltete in der Auktion keiner haben und kostete im Nachverkauf weniger als 5 €.

  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 3. April 2022 um 15:22
    • #9

    1/2 BP$ also - da kann man nicht meckern! :)

    Liebe Grüsse vom Ralph


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  • St.G
    Beiträge
    2.634
    • 3. April 2022 um 15:23
    • #10

    …die wohl einzige Währung die was taugt 🤣👍

  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 3. April 2022 um 15:24
    • #11

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Liebe Grüsse vom Ralph


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  • Klesammler
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    14.001
    • 3. April 2022 um 21:24
    • #12

    Hallo zusammen,

    ich zeige hier 2 Belege von Brunstplatz, deren Bewertung bei Feuser recht hoch ist. Dieser ungwöhnliche Name steht für eine Stelle, an der Hirsche ihre Kämpfe um das Recht ausfochten, die Kühe zu beglücken.

    Nach einiger Suche im Internet konnte ich die Information finden, daß es sich um eine (Ober-)Försterei handelte. Jetzt ist der Name nicht mehr so verwunderlich. Die angehängte Karte (Quelle Wikipedia) zeigt, daß die Stelle mitten im Wald lag.

    Zur Einwohnerzahl habe ich in meinem einteiligen Ritter Ortslexikon von 1874 nichts gefunden. Bei Neumann wird die Einwohnerzahl 1894 mit 17 Personen angegeben.

    Die Poststelle wurde am 1.10.1840 als PE eröffnet, aber am 15.10.1843 wieder geschlossen. Erst am 16.1.1864 wurde wieder eine PEII eröffnet, die 1871 PE und 1874 PAIII wurde. In Jahr 1883 war jedoch auch damit Schluß.

    Der erste Brief ist gerichtet

    An

    Eine Königliche Hochlöbliche Regie-

    rung, Abtheilung des Innern,

    zu

    Marienwerder

    Herrschftl. Forst-Sache

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    Einmal editiert, zuletzt von Klesammler (31. Juli 2022 um 15:30)

  • Klesammler
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    14.001
    • 3. April 2022 um 21:32
    • #13

    Der 2. Beleg ist zwar vom 3.1.1865, aber ich hänge ihn mal hier beim Thema Brunstplatz an.

    Einem

    Königl. Domainen Rentamt

    zu

    Schwez

    Königl. ....sache

    ..... .....

    Wer kann die Lücken schließen?

    Danke sagt Dieter

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  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 3. April 2022 um 21:44
    • #14

    Lieber Dieter,

    das Bildungsniveau von Hirschen und anderen Wildtieren war auch damals nicht berühmt ... :P

    Einem

    Königl. Domainen Rentamte

    zu

    Schwez

    Königl. Dienstsache

    Absender Lehrer Keisner

    Liebe Grüsse vom Ralph


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  • Klesammler
    Beiträge
    14.001
    • 2. Juli 2022 um 21:27
    • #15

    Hierzu ein Dienstbrief (Hülle) vom 4.3.1826 aus Swinemünde nach Stettin.

    Einer

    Königl. Hochlöblichen Regierung III. Abtheilung

    zu

    Stettin

    Hf. ..... S.

    Mit der Reitpost den 4en März 26

    Der Schreiber hat also freundlicherweise das Jahr angegeben.

    Wer kann den Freivermerk komplettieren?

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  • Klesammler
    Beiträge
    14.001
    • 31. Juli 2022 um 16:24
    • #16

    Hallo Freunde,

    hier eine Dienstsache vom 19.6.(1832)

    An

    den Königl Landrath

    Herrn Basse

    Wohlgeboren

    Pröbsting

    Poliz Sachen

    Citissime!

    Der Absendeort Anholt interessierte mich und daher habe ich ein paar Euro investiert. Selten ist der Stempel nicht, da es im Ort am Übergang von Westfalen zum Niederrhein die recht bekannte Wasserburg Anholt gibt. Sie ist eine der größen ihrer Art in Westfalen und wurde erstmals 1169 erwähnt. Seit 1647 ist der Komplex im Besitz der Fürsten Salm-Salm. Diese hatten sicher viel aus- und eingehende Korrespondenz, so daß der L2 ANHOLT trotz der geringen Größe des Ortes recht häufig ist.

    Auch das Haus Pröbsting im Borkener Ortsteil Hoxfeld ist mit einer ersten Erwähnung im Jahr 1221 uralt. Um 1800 kam das Haus in den Besitz der Familie Basse und der Grafen Landsberg-Velen. Der Empfänger Landrat Basse war also anscheinend der Herr auf Haus Pröbsting.

    Heute gibt es westlich daran anschließend ein nettes Erholungsgebiet.

    Burg Anholt – Wikipedia
    de.wikipedia.org
    Haus Pröbsting – Wikipedia
    de.wikipedia.org

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  • bayern klassisch
    Beiträge
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    • 31. Juli 2022 um 17:30
    • #17

    ... ich liebe Wasserschlösser - wunderschön! :love::love::love:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

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  • Klesammler
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    14.001
    • 24. September 2022 um 01:36
    • #18

    Hallo Freunde,

    auch diese frühe Briefhülle von Kleve nach Kalkar aus dem Jahr 1817 mit dem aptierten Département-Stempel konnte ich erwerben. Ihr fragt jetzt: Wie kann man den Beleg dem Jahr 1817 zuordnen? Bisher konnte ich dieses Gerät nur zwischen 12/1816 und 11/1817 nachweisen. Die Département-Stempel waren in Kleve mindestens bis Anfang 1816 im Einsatz und ab 3.Juli 1817 kann ich den in Preußen neu eingeführten Antiqua-L2 nachweisen. Der aptierte L1 wurde in der 2. Hälfte des Jahres 1817 anscheinend nur noch als Transit-Stempel genutzt.

    An

    den Wohllöblichen Stadt-Verein

    zu

    Calcar

    E.H.V.

    zur Erbrechung des

    Herrn Bürgermeisters

    Hat jemand eine Idee zu dem Tintenstrich auf der Rückseite? Doch eine Taxe?

    Das Präge-Siegel auf der Rückseite stammt von der König(lichen) Pr(eußischen) Regier(ung)

    Bilder

    • Kleve L1 rot 1817-12-03 -1.jpg
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  • Altsteirer
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    3.570
    • 1. Juli 2024 um 18:29
    • #19

    Hallo Sammlerfreunde,

    ein (?Dienstbrief?) an die königliche Regierung zu Stettin.

    Leider ist kein Inhalt vorhanden.

    Lässt sich anhand des Aufgabestempel " FINKENBRÜCK 29.11" der ungefähre Zeitraum bestimmen, in welchem der Brief aufgegeben wurde.

    Liebe Grüße

    Franz

    Liebe Grüße
    Franz

  • bayern klassisch
    Beiträge
    46.435
    • 1. Juli 2024 um 18:32
    • #20

    Lieber Franz,

    dein schöner Brief war eine Herrschaftliche Domainen Sache, also ein portofreier Dienstbrief.

    Zum Stempel werden dir unsere versierten Preussen sicher mehr sagen können.

    Liebe Grüsse vom Ralph


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