Zwischensteg auf Beleg

  • Ein E-Brief der 2. Gewichtsstufe aus Colmar (Elsaß) vom 30.12.80 nach Algier (Algerien).
    Grenzdurchgangsstempel Belfort Els. 30.DEC.80, rückseitig Durchgangsstempel Bahnpost
    Paris-Lyon2 31.DEC.80, Marseille 1.JANV 81 und Ankunftsstempel Alger 3.Janv 81.
    Der Umschlag ist mit einem senkrechten 3er-Streifen mit innenliegendem Zwischensteg der
    Michel-Nr. ZS 42a portorichtig freigemacht.
    Auslandsbrief 2. Gewichtsstufe 15-250 gr. 40 Pfennig + 20 Pfennig Einschreibegebühr.
    Oben ist das Couvert ca. 1 cm gekürzt.

    Gruß
    lebenslauf




  • Hallo lebenslauf,


    ein Traum ohne wenn und aber. Darf ich die Siegelseite sehen? Mich wundert, dass er über Paris gelaufen sein soll - ich dachte immer, das ginge sorfort nach Süden und nicht noch ein paar Hundert Kilometer nach Norden und erst dann Richtung Mittelmeer.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo lebenslauf,


    vielen Dank! Ich glaube aber, dass er der Bahnpoststempel Paris - Lyon 2 war und damit war er nicht in Paris, sondern wurde der Bahnpost Richtung Süden mitgegeben.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Ganzsache Michel-Nr. P43 mit Zusatzfrankatur vom 16.4.00 als Eilboten
    innerhalb von Güstrow gelaufen, kein Ankunftsstempel,
    die Eilbotengebühr betrug 25 Pfennig.
    Frankiert wurde u.a. mit einem senkrechten Zwischenstegpaar der
    Michel-Nr. ZS 47.
    Die Eilbotenkarte ist mit 3 Pfennig überfrankiert, da am 1.4.1900 das
    Postkartenporto für Ortspostkarten von 5 Pfennig auf 2 Pfennig
    reduziert wurde.
    Gruß
    lebenslauf






  • Hallo lebenslauf,


    vielen Dank! Ich glaube aber, dass er der Bahnpoststempel Paris - Lyon 2 war und damit war er nicht in Paris, sondern wurde der Bahnpost Richtung Süden mitgegeben.


    Hallo Ralph,
    Dieser Brief ist bis zu Paris gut gegangen. Das Grenzübergangsstempel " ALLEMAGNE AMB. BELF. B " wurde von Eisenbahnpostamt Belfort-Paris geschagen das Briefkarten mit der Reichspost austauschte. In Paris hat der Brief den Zug nach Lyon und daher nach Marseille genommen.
    Viele Grüsse.
    Emmanuel.

  • Hallo Emmanuel,


    ich dachte, dass zu dieser späten Zeit die Sendungen nicht mehr zuerst nach Paris liefen, um dann nach Süden transportiert zu werden, sondern gleich Richtung Süden geleitet wurden (zum Beispiel Avricourt - Lyon).


    In jedem Fall danke für deine Anmerkungen.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus


  • Preisliste in Form eines Faltbriefes für einen Tante-Emma-Laden im Dänemark, aufgeliefert in
    Altona 11/9 88 nach Fanö. Abgang vom Festland Esbjerg nach Nordby auf Fanö,
    Durchgangsstempel rückseitig NORDBY 11 9 2POST, weiter nach Sönderho (Südspitze der
    Nordfriesischen Insel Fanö), kein Ankunftsstempel.
    Die Drucksache wurde mit einem senkrechten, zusammenhängenden Paar mit innenliegendem
    Zwischensteg der Michel-Nr. ZS 39b freigemacht.
    Der Faltbrief mit dieser Frankatur ist der dritte in der Arge Krone/Adler bekannte Beleg.


    Gruß lebenslauf

  • Preisliste in Form eines Faltbriefes für einen Tante-Emma-Laden von Altona 19/2.88 nach Fanö (Dänemark).
    Abgang vom Festland Esberg nach Fanö, Durchgangsstempel NORDBY 20.2. 2POST, weiter nach Sönderho 20.2. 2POST.
    Die Drucksache wurde mit einem senkrechten, zusammenhängenden Paar mit innenliegendem Zwischensteg der
    Michel-Nr. ZS 39c freigemacht.
    Der Faltbrief mit dieser Frankatur ist der vierte, in der Arge Krone/Adler bekannte Beleg.
    Gruß
    lebenslauf

  • Hallo lebenslauf,


    ein vorzügliches Stück. Drucksache, Zwischensteg und Ausland - was will man mehr? Danke fürs zeigen dieses Traums. :P

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Faltbrief der ersten Gewichtsstufe bis 15 Gramm per Einschreiben von
    Graudenz 12 April 75 6-7N nach Mocker bei Thorn (im Kulmerland),
    Ankunftsstempel rückseitig Thorn 13 4 75 8-9V.
    Die Frankatur besteht aus einem senkrechten, zusammenhängenden
    3er-Streifen mit innenliegendem Zwischensteg der Michel-Nr. ZS33.


    Gruß
    lebenslauf

  • Ein Postauftrag per Einschreiben aus Neubrandenburg vom 18.8.79 5-6V nach Wesenberg,
    Ankunftsstempel rückseitig Wesenberg 18.8.79 8-12N.
    Die erste Zustellung war am 19.8., die zweite am 26.8.
    Das Porto für einen Postauftrag war 10 Pfennig für einen Brief und 20 Pfennig für Einschreiben.
    Der Umschlag wurde mit einem zusammenhängenden, senkrechten Zwischenstegpaar und einer
    Einzelmarke der Michel-Nr. ZS 33aD und 33aD freigemacht.
    Postauftragsbriefe wurden verwendet zur Einziehung von Geldbeträgen oder zur
    Einholung von Wechselakzepten.


    Gruß
    lebenslauf



  • Hallo lebenslauf,


    wer dem Kauf der Bombe bei # 12 widerstehen kann, ist blind, der ist ja wunderschön. :P:P:P


    Danke fürs zeigen dieser Oberrosinen. :)

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • lebenslauf
    Ich schliesse mich Bayern Klassisch an. Auch wenn ich auf diesem Gebiet nicht mitreden kann --> der Beleg ist einsame Spitze. Und eins habe ich dank deiner Beiträge gelernt : ich weiss jetzt was ein Zwischensteg ist !

    Phila-Gruß


    Lulu

  • Danke, schön daß Euch die Belege gefallen.
    Ich werde mich bemühen, Euch noch einige interessante Belege mit Zwischensteg und
    ausführlicher Beschreibung zu zeigen.


    Gruß lebenslauf

  • Eine Paketbegleitadresse für eine Kiste von Hannover nach Trinidad / Britisch Westindien im Gewicht von 12 kg,
    aufgeliefert am 13.12.88; das deutsche Porto von Hannover nach Bremen für ein Paket in Gewicht von 11-12 kg
    in der 2. Entfernungszone über 10-12 Meilen betrug 1,20 Mark; die Seefrachtgebühren für Postfrachtstücke nach
    Britisch Westindien zum Tarif 1 des Paketposttarifs von 1886, waren für ein Paket mit einem Gewicht über 5-10 kg
    15,50 Mark, jedes weitere Kilogramm kostete 1,20 = 19,10 Mark. Somit ist die Paketbegleitadresse korrekt
    freigemacht.


    Trotz der portorichtigen Frankierung sind die vorderseitig auf dem Abschnitt zur Post-Paketadresse bzw. die auf dem
    Stammteil selbst vorgenommenen roten Taxierungen als Einzelberechnungen des Inlandsportos, der
    Seefrachtgebühren sowie des Gesamtfrankos teilweise fehlerhaft.
    Während die Seefrachtgebühr mit "1790" korrekt austaxiert wurde, ist das Inlandsporto zumindes einmal
    korrigiert worden, während das Gesamtporto von "1890" gegenüber der korrekt verklebten Frankatur um
    20 Pfennig differiert.
    Die Frankatur auf der Vorderseite besteht aus 2 Einzelmarken der Michel-Nr. 42 mit anhängendem
    Zwischensteg und rückseitig noch eine Einzelmarke, eine Michel-Nr. 44 mit anhängendem Zwischensteg,
    sowie 3 waagerechte 3er-Streifen der Michel-Nr. 37, davon einer mit innenliegendem Zwischensteg.


    Die Paketadresse für die Kiste nach Trinidad wurde von der Seefrachtspedition Constantin Württenberger
    in Bremen einbehalten, hat also Deutschland NICHT verlassen.


    Gruß lebenslauf






  • Hallo lebenslauf,


    gib doch zu, dass du in deinem ersten Leben Postler beim Postamt Hannover 1 warst, sonst kann ich mir eine solche Bombe kaum erklären - und dann noch Trinidad! :P:P:P


    Das Stück ist ja museal, ein absoluter Kracher.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Ein Brief von Frankfurt / Main per Einschreiben nach Mailand in der fünften Gewichtsstufe 60-75 Gramm.
    Das Briefporto nach Italien belief sich auf 1 Mark + 20 Pfennig für Einschreiben,
    frankiert wurde ein senkrechtes Paar sowie ein zusammenhängendes Zwischenstegpaar der
    25 Pfennig Krone-Adler, Michel-Nr. ZS 49b und einer 20 Pfennigmarke der gleichen Ausgabe.
    Ankunftsstempel Milano 18.9.92 auf der Rückseite.


    Gruß
    lebenslauf