Beiträge von vals59

    Hallo Tim,



    Der Brief reiste mit der Linie Loango(Libreville)-Bordeaux und nahm den Postdampfer "Ville de Maranhao" beim Zwischenstopp in Conakry am 11. Juli mit.



    Viele Grüße.


    Emmanuel.

    Hallo Luitpold,


    Leider nichts Interessantes in diesem Brief.

    Er ist an eine Frau adressiert.

    Ein Teil des Briefes (der Anfang) fehlt, da der Text unvollständig ist.

    Der Absender schreibt, dass er seine Briefe als Poste restante erhält.


    Viele Grüße.


    Emmanuel.

    Sofern ich nichts verpasst habe, verstehe ich nicht, was dich stört.

    Seit dem 1. Juli 1818 wurden in Frankreich 2 Decimes für jeden Schweizer Brief berechnet, der in Huningue ankam und weniger als 6 Gramm wog.

    Der gleiche Brief, der zwischen Huningue und Avignon befördert wird, kostet 9 Decimes für eine Entfernung zwischen 600 und 800 km.

    Also kostet ein einfacher Brief aus der Schweiz nach Avignon 11 Decimes, wie du weißt.

    Es fehlen also 2 Decimes und es gibt nur eine Möglichkeit, diese zu erklären: Der Brief muss zwischen 6 und 8 Gramm wiegen.

    Ein Brief aus der Schweiz nach Huningue mit diesem Gewicht kostet 3 Decimes (2+1) und derselbe Brief von Huningue nach Avignon kostet 10 Decimes (9+1). Insgesamt sind es also 13 Decimes.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Die Entfernung zwischen Huningue und Avignon ist 634 km.

    Das Porto für einen Einfachbrief für diese Entfernung ist 9 Decimes (600-800 Km) und nicht 8 Decimes.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Ja, aber in diesem Fall wiegt der Brief mehr als 6 Gramm und weniger als 8 Gramm.

    Um den Preis für einen Brief von 6 bis 8 Gramm nach dem Tarif von 1806 zu berechnen, muss man zum Porto für den Einfachbrief (bis 6 Gramm) 1 Decime hinzufügen. Das Porto für einen Schweizer Brief über 6 Gramm folgt der gleichen Preisentwicklung wie das französische Inlandsporto.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.


    Hallo José,


    Ein Einfachbrief aus der Schweiz kostete ab dem 1. Juli 1818 2 Decime. Von Huningue nach Avignon kostete die Sendung 9 Decimes.

    Meiner Meinung nach muss mein Brief zwischen 6 und 8 Gramm gewogen haben und in diesem Fall muss 1 Decime für das Schweizer Porto und 1 Decime für das französische Inlandsporto hinzugefügt werden.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Hallo zusammen,


    Es scheint, dass geschlossene Briefe seit März 1914 verboten waren.

    Erlass des Reichskanzlers.


    Die damalige deutsche Regierung und auch der Kaiser schienen die Eingliederung Elsass-Lothringens nicht gut behandelt zu haben. Sie machte Fehler und und führte Erlasse ein, die de facto eine Ungleichbehandlung zwischen Elsass-Lothringen und dem Rest Deutschlands bewirkten.

    Ein Beispiel für solche Regeln, die als diskriminierend angesehen werden können.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Hallo Rainer,


    Messieurs

    Plasse oncle et neveu et Rostand

    à Marseille pour être

    adressée Messieurs Michel Blanchard

    d'alep pour Monsieur le Chevalier

    Vigouroux Gérant le Consulat Général

    de France A Bagdad


    Der sechseckige Stempel gehört zum Postamt B in Paris.

    PP steht für Port Payé

    Der rote Stempel L. F. steht für Lettre Française.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Hallo Matthias,


    Joseph Dittrich, Apostolischer Vikar des Königreichs Sachsen und Bischof, dankt dem Präsident des Rates des Werkes für die Verbreitung des Glaubens für die finanzielle Unterstützung, die er für 1853 und insbesondere die für den Bau der Kirche in Dresden erhalten hat.

    Er wünscht sich, dass diese finanziellen Hilfen auch in Zukunft fortgesetzt werden können.


    Joseph Dittrich schrieb diesen Brief sehr kurz vor seinem Tod, da er am 5. Oktober 1853 verstarb.


    Viele Grusse.

    Emmanuel.

    Hallo Dieter,


    Wenn ich mich nicht irre und gemäß dem Postvertrag Fr-Pr von 1817 kostet ein Einfachbrief mit dem Stempel CPR4 bis Givet 10 Decimes. Die Strecke Givet-Beaune für denselben Brief kostet 7 Decimes (Tarif von 1806).

    Für mich handelt es sich also um einen einfachen Brief.


    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Hallo Karl,


    Der Stempel "Haute Saxe" kommt von der Postverwaltung Thurn&Tassis. Im Jahr 1818 galt für diesen Brief der Postvertrag zwischen Frankreich und Preußen, wenn ich mich nicht irre.

    Stammt der Brief wirklich aus dem Jahr 1818?


    Viele Grüsse.

    Emmanuel

    Hallo Dietmar,


    Danke für deine Antwort.

    Die Seite, auf die du verweist, ist sehr interessant.

    Ich glaube jedoch, dass es sich nicht um denselben Iwan handelt, da er in Glogau verhaftet wurde, während der Iwan von der Karte zu diesem Zeitpunkt bereits in Frankreich war.

    Opanasenko oder Apanasenko ist ein ziemlich häufiger Familienname.


    Was den Durchgang in München betrifft, nehme ich an, dass die Arbeiter aus den Ostgebieten von einer deutschen Organisation angeworben wurden und dass diese Organisation als Vermittler zwischen dem Arbeiter, seinem Arbeitgeber und seiner Familie diente, oder?

    Ich muss sagen, dass mir dieses Thema völlig unbekannt ist.



    Viele Grüsse.

    Emmanuel.

    Hallo zusammen,


    Ich hätte gerne eine Erklärung zu dieser Karte.

    Es handelt sich um eine Karte, die aus Dymer in der Ukraine verschickt wurde und für einen Zwangsarbeiter bestimmt war, der in einer Kohlenzeche in Bruay sur l'Escaut (Nordfrankreich) angestellt war.

    Die Karte ist mit 6 Pf. unzureichend frankiert. Eine Karte nach Frankreich kostete 15 Pf. Die französische Post wandte daher ein Straforto von 2,90 Fr an, das sich wie folgt berechnet:

    - doppeltes Unterporto: 18 Pf oder 0.18 M

    - Verhältnis zwischen dem Preis für einen französischen Brief und dem Preis für einen deutschen Brief: 4 Fr/0.25 M= 16

    - Strafporto: 0.18 x 16 = 2.88 aufgerundet zu 2.90 Fr.


    Ich kann mir nicht erklären, warum die Karte über München lief. Gibt es dafür eine Antwort?

    Kann mir jemand bestätigen, dass das Porto von 6 Pf dem Sondertarif für Ostarbeiter entspricht?

    Und schließlich: Ist es möglich herauszufinden, wo die Karte geprüft wurde, da die Portomarken den Zensurstempel überdecken?



    Viele Grüsse.

    Emmanuel