Beiträge von Zockerpeppi

    Angeregt von einem Tipp unseres lieben BK, habe ich nach längerer Ruhepause bei Delcampe, Ebay und Co gestöbert und so einiges für meine V&B Sammlung an Land gezogen. Hier in Infla-Beleg:


    Villeroy und Boch, Keramische Werke AG, Fabriklager Hannover nach Lübbecke

    Stempel vom 30.7.23, frankiert zu 300 Mark



    ich bin zwar keine Spezialistin für Medaillon Marken, aber es gibt sehr wohl Unterschiede :


    Médaillons arrondis (18x21mm) / Médaillons allongés (17.5x22mm). Alle Details in der Datei wenn auch die Texte in NL/FR sind. Dafür gibt es ja jede Menge Tranlatertools online

    Folgendes Einschreiben ab Luxemburg nach Offenbach konnte ich für meine Bankensammlung sichern:


    Auf der Vorderseite:

    Tagesstempel LUXEMBOURG-VILLE IV vom 22.11.21.

    Frankatur à 80c gemäß dem Tarif von 10.5.1921 30c für den einfachen Brief bis 20g + 50c fürs Einschreiben.

    Diverse Zensurstempel


    Auf der Rückseite :

    das sehr gut erhaltene Wachssiegel der Bank,

    der rote Devisenzensurverschluss n° 8 " Auf Grund der Verordnung..."

    Stempel der Postüberwachungsstelle Frankfurt a.M.

    Ankunftstempel Offenbach vom 24.11.21



    ich bin mehr als zufrieden mit meinem Einkauf


    Hallo ,


    kleine Korrektur : dein Beleg ging ab Luxembourg nach Dalheim an den Notar Majerus. Dalheim hatte kein eigenes Postbüro zu der Zeit und wurde wohl ab Remich beliefert

    Nach dem ursprünglichen Problem mit dem Karpalkanal haben sich viele andere kleine „Wehwehschen“ dazugesellt. Die Krankengymnastik wird sich eine Weile hinziehen.


    ***


    Schön, dass euch meine Bilder gefallen. Dank dem Buch habe ich neue Ideen zur Gestaltung. Und da ich eine neue Nähmaschine habe, werde ich in Zukunft einige Gadgets jetzt selbst nähen. Neue Bilder müssen aber noch etwas warten.


    Für heute etwas anderes, passend zur Zeit: #NetOuniMengMask (nicht ohne meine Maske)



    ;)

    Lieber Erwin : Das Buch habe ich gekauft . Gute Entscheidung


    *****


    Für heute ein weiteres Bild :


    Bei meiner Schöpfung aus der Corona-Zeit (Post #1) erwähnte ich meine Anfänge in der Philatelie. Als ich 1994 im Verein Cercle Phila Dudelange aufgenommen wurde, hatte ich weder Bock auf Briefmarken, noch hatte ich viel Ahnung. Dass aus mir dann doch noch eine wahre Philatelistin werden würde, vermochte damals niemand zu sagen. Da ich immer schon gerne gebastelt habe, wollte ich anfangs einzig Collagen, philatelistische Bilder, machen. Im Rahmen der Ausstellung zum 80ten Vereinsjubiläums im Jahre 2001, hatte ich mich mit meinen Bildern beteiligt.


    Thema Trauben:


    Der Glasrahmen wurde mit Briefmarken der Serie ‚écusson‘ dekoriert. Das Innenleben wurde wie folgt bestückt:

    • eine Ganzsache der Winzergenossenschaft aus Bech-Kleinmacher an den Kolonialwarenhändler Theis-Ferry in Diekirch, Brückenbalkenstempel von Remich mit Datum 16.3.15.
    • diverse Briefmarken mit Stempel Remich, unterlegt mit einem getrockneten Weinrebenblatt.
    • eine getrocknete Traube mitsamt Blatt.
    • eine Ansichtskarte der herbstlichen Lese im Tal der Luxemburger Mosel.

    Die Trauben stammten aus meinem Garten. Dieses Bild könnte ich so heute nicht mehr gestalten, die Rebe hat die Gartenumgestaltung nicht überlebt. Ansonsten kamen noch Tapetenkleister und Klarlack zum Einsatz.

    Lieber Ralph,


    meiner Meinung nach gibt es nur 1 Möglichkeit , die französischen Kollegen hier im Forum können dies gerne richtigstellen sollte ich mich irren :


    Tarife von 1759


    Gewicht 1 O 1/4 = 2 Gewichtsklasse


    Hamburg, Lübeck und andere Städte von Deutschland nach Paris = 25 sous

    Paris - Strasburg = 100 bis 120 lieus = 11 sous

    Gesamt = 36


    ich scanne dir noch die Tabellen aus dem Handbuch : les tarifs postaux français 1627-1969

    Während des Corona-Lockdowns hätte ich als Sammlerin eigentlich wesentlich mehr Zeit gehabt, an meinen Sammlungen zu arbeiten, wäre da nicht mein Handleiden gewesen. Inaktiv sein war auch keine Option und so fand ich zu meinen Ursprüngen in der Philatelie zurück: Philatelistisch beeinflusste Bilder. Oftmals kauft man einen Posten auf und hat dann jede Menge Belege, welche nicht zum Einsatz kommen. Deshalb die Idee, wieder einmal ein Bild zu gestalten. Ein Rahmen stand schon zur Verfügung. Nun galt es ihn zu bestücken. Die Auswahl der Belege und die Gestaltung selbst hat sich über mehrere Tage hingezogen. Die ausgewählten dekorativen Accessoires haben allerdings bei dieser Kreation keinen Bezug zu den philatelistischen Belegen.


    Von oben nach unten und von links nach rechts:

    • einige Vorphilateliebelege Belgien nach Luxemburg hinter Maschendraht, als dekoratives Accessoire eine Klöppelspule.
    • einige Altbriefe aus Belgien und Luxemburg, als dekoratives Accessoire eine Schere.
    • die Luxemburger Zeitschrift „Courrier“, Ausgabe n° 43 vom Freitag, dem 2. Februar 1863. Sie wurde in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag unter Streifband nach Frankreich verschickt. Man bemerke den roten Streckenstempel LUXEMBOURG.AMB.FORBACH vom 19 FEV 63. Als dekoratives Element diesmal ein Stoffsäckchen mit Lavendel.
    • ein Dienstbrief des Bürgermeisters von Grosbous, einer Gemeinde im Norden des Landes, an den Präfekten von Diekirch, datiert vom 18 August 1811. In Rot der Stempel „Mairie de Grosbous arr. de Diekirch“ und als ‚Hingucker‘ ein kleines Plüschtier.
    • im Vordergrund eine Quittung über 190 Gulden und 2 Stüver, ausgestellt am 19. Februar 1773. Im Hintergrund eine Mitteilung der Präfektur des Wälderdepartements (Département des Forêts) ausgestellt am 17. Oktober 1808; als dekoratives Element zwei Zwirnspulen.

    Des Weiteren kamen noch etwas Spitze und einige Metallknöpfe zum Einsatz.



    Wenn euch mein Bild gefällt, gibt es gerne "Nachschlag ".