Paketkarten

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Freunde


    Dank Erdinger habe ich jetzt diese zwei Paketkarten in meine Sammlung, herzlichen Dank! :) :)


    Die liefen beiden von München nach Seifriedswörth in Juni 1919. Und sind auch beiden mit 60 Pfennige frankiert geworden (Mi 126 II A).
    Hier hat man richtig statt den Wert Einschreiben geschrieben.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    nette Stücke!


    Portoerklärung:
    - 25 Pfennig bis 5 kg und unter 75 km
    - 20 Pfennig Einschreiben
    - 15 Pfennig RAG bis 5 kg und unter 75 km


    Schönen Abend noch
    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Hallo Nils,


    sorry wenn ich da etwas mit einer dir unbekannten Abkürzung gearbeitet habe.
    Nochmals zur Erklärung deine Paketkarte hatte vom Beginn der Pfennigzeit bis zum zum 30-09-1919 die gleiche Gebühr.
    - 25 Pfennig Gewicht
    - 20 Pfennig Einschreiben
    Dann kam am 01-08-1916 die erste Stufe der Reichsabgabe + 5 Pfennig (Zone 1 bis 75 km und bis 5 kg),
    am 01-10-1918 die zweite Stufe +15 Pfennig (Zone 1 bis 75 km und bis 5 kg).
    Bedeudet du hast immer 45 Pfennig Gebühr,und dann eben 5 oder 15 Pfennig Abgabe.
    Gleichzusetzen mit der berühmten Notopfer Berlin, war auch keine Postgebühr.


    Schönen Abend noch


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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    • Offizieller Beitrag

    Hallo Ulrich


    Kein Problem ;) Und dann für die neue Antwort.


    Du meinst wohl 5 oder 15 Pfennige Abgabe in zweitletzten Satz?



    Hier ist ein anderen Paketkarte die auch in 1919 von Landshut nach Vilsbiburg lief.
    Hier aber ein Paket mit Wertangabe aber nicht eingeschrieben?


    Der Absender musste 65 Pfennige bezahlen. Also eine andere Gebührenzusammenstellung würde ich glauben.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    Ein klares JANEIN :D


    - 25 Pfennig Gewicht
    - 15 Pfennig RAG
    - 25 Pfennig Wertgebühr, 5 Pfennig pro 300 Mark


    und alles passt wieder!


    Gruß
    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Hallo Sammlerfreunde,


    nachfolgend eine Paketkarte, bei der ich unsere Spezialisten um Mithilfe bitten möchte:


    Wertpaket von Würzburg nach Poppenlauer vom 5. März 1919.


    1. Was hat es mit der Stempelung "D060" auf dem Paketzettel auf sich ?
    2. Wurden für Wertpakete nicht eigene Paketzettel verwendet ?


    Vielen Dank im Voraus für die Aufklärung.


    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

  • Hallo Schorsch,
    alles normal bei deiner Karte.
    25 Pfennig bis 75 km
    10 Pfennig Wert < MArk
    Pfennig Reichsabgabe


    Friedensdruck ist es wohl eher auch keiner ! ;)


    Über die Stempelung kann aktuell nur spekuliert werden, kommt aber öfters vor:


    - Rollenkennzeichnung der Abgangspostanstalt
    - Stempellung der Bahnpost
    - Kartierung des Empfängerpostamtes


    da dies nur mit einer Masse an Belegen zu klären ist wird es wohl noch etwas dauern!


    Gruß
    Ulrich aus Bempflingen

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Hallo Schorsch,
    nicht dasfür - es war mir ein Bedürfnis ! ;)


    Solltest du beim Einstellen deiner Belege ähnliches sehen teile mir dies bitte mit.


    DANKE und schönen Abend


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Hallo Sammlerfreunde,


    anbei eine Paketkarte von München in die Schweiz zum normalen 80 Pfennig Tarif aus dem Jahre 1904. Soweit nichts ungewöhnliches. Was mir aber aufgefallen ist, ist der Leitzettel "München tra(nsit)" rechts unten, den ich so bis dato noch nicht zur Kenntnis genommen habe. Weiß jemand zufällig, was es damit auf sich hat ? Auf der Rückseite befinden sich keinerlei Vermerke, Stempl o.ä.


    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

  • Hallo Schorsch,


    den Zettel kenne ich, habe einige Belege davon.
    Transit bedeutet dass Ware verschickt wurde die weder Ihren Anfang, noch das Ende der Reise, in München (Bayern oder Deutschland) hatte.
    Eigentlich typisch für Handelsfirmen, es wird etwas eingekauft, sofort an den Endkunden in einem anderen Land weiterverkauft, und deswegen in München nicht verzollt.
    Die Verzollung erfolgte dann, soweit erforderlich, am Ende der Reise.
    Hier also in der Schweiz. Der Transitzettel hatte auch den Grund die Zollsituation sichtbar zu machen, stelle sich einer vor das Paket wird in Zürich nach Berlin umgeleitet.
    Dann musste sichtbar sein dass es sich um in Deutschland unverzollte Ware handelt.
    Dann wäre die Verzollung in Berlin vorgenommen worden.


    Für weitere Fragen stets zu Diensten


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Hallo,


    ich brauch auch Hilfe Minimarke.. :)



    Schaut so aus das der Herr Schulthess
    hat ein 2 Kg Paket von München -National Hotel an sich


    selbst in Zweisimmen – Schweiz
    geschickt. Am 13.11.1905 verschickt, 15.11.1905 angekommen.



    Mir hätte interessiert das blaue
    schriftliche Vermerkt – Bedeutung. Und das grüne Stempel Farbe von
    Schweizer Zollamt.


    Danke F.

  • Hallo Filigrana,
    in bestimmten Zeiten war es beim Schweizer Zoll üblich die grüne Stempelfarbe zu nutzen.
    Auch daran zu erkennen dass der Stempel "ZOLLFREI" vom gleichen Stempelkissen kommt.
    Der blaue Vermerk "ZB 10" bedeutet Zollbehandlugsgebühr 10 Rappen.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Heute möchte ich eine Paketkarte vorstellen, die portotechnisch keine Fragen aufwirft.


    2 Pakete bis 5 kg Bayern - Schweiz = 2 X 80 Pfennig = 1,60 Mark.
    1,60 sind auch mit 4X40 Pfennig verklebt, eine sehr interessante MEF dieser Marke.
    Dann hört es aber schon auf mit den Klarheiten.
    Die größte Frage stellt sich beim Aufgabeort, Volkach.
    Wie kommt das zustande wenn die Posthilfstelle doch auf Taxe Stammheim hinweist?