• Hallo Sammlerfreunde,

    ein Überseebrief vom 26.1.1867, von London nach Peterborough.

    Rückseitiger Ankunftsstempel 13. FE. 1867

    Ich vermute , der mit 5 Pence frankierte Brief war unterfrankiert.

    Links unten wurde der Stempel " MORE TO PAY" abgeschlagen, und oben ist eine 2 zu sehen.

    War der Brief um 2 Pence unterfrankiert?

    Wofür steht der rote Stempel (Kreis mit Kreuz)?

    Bitte um eure Hilfe.

    Schöne Grüße

    Franz

    Liebe Grüße
    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,
    ein markenloser Überseebrief vom 1.2.1845, von Sussex Place nach Montreal.
    Der Absender bezahlte vermutlich 12 Pence Franco.
    Vorderseitig wurde February 25.1845. notiert ( ?Ankunftsdatum?).

    Bitte um Korrektur
    Liebe Grüße
    Franz

    Liebe Grüße
    Franz

  • Lieber Franz,

    via Halifax (oben rechts) und der Empfänger zahlte 1 Shilling 2 Pence Porto.

    So meine ich ihn interpretieren zu können ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

    "Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people." Eleanor Roosevelt.

  • Hallo Franz

    Der Empfänger hat 1 Shilling 4 Pence Canadische bezahlt. Sehe schwarzer Stempel in der Mitte wo es 1s/4 Currency. Also ein einfacher Brief.

    Der Brief ja richtig von Sussex Place, London und weiter über London FO gleicher Tag. So weiter nach Liverpool, sehe Stempel, 3. Februar. Und dann richtig über Halifax, Nova Scotia. Hat also nichts mit Halifax in England zu tun.

    Viele Grüsse, Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Noch zwei Anmerkungen: Nils hat völlig richtig darauf hingewiesen, dass der Empfänger in Montreal 1s4d zu zahlen hatte. Das erklärt sich daraus, dass der Kanadische Shilling etwas weniger Wert war, als der Britische Shilling. In London wurde als Forderung 1s2d notiert. Umgerechnet in Kanadische Währung entsprach dies 1s4d.

    Die Tatsache, dass der Brief überhaupt als Portobrief versandt werden konnte, ist darauf zurück zu führen, dass die Post in Kanada der britischen Post untergeordnet war, also aus London beaufsichtigt und gelenkt wurde. Sie war also nicht eigenständig. Insofern flossen auch die Einnahmen, in diesem Fall die 1s4d, in die gleiche Kasse. Sozusagen "Linke Tasche, rechte Tasche". Es gab einige Britische Kolonien und Dominions, für die diese Regelung galt, zum Beispiel Malta, Gibraltar, die Ionischen Inseln oder die meisten Westindischen Inseln. Auch in diesen genannten Gebieten hatte die britische Post die Oberaufsicht, und die Einnahmen kamen unmittelbar der britischen Post zugute.

    Viele Grüße

    Theo