Preussen-Hufeisenstempel

  • Danke lieber Ulf,

    durch deine Antwort habe ich mich erinnert, dass ich ja auch den Katalog der Kölner Poststempel habe. Auf Seite 43 bin ich fündig geworden.
    Dieser Zahlenstempel war ja wohl zur Kenntlichmachung des Lagerorts der Packkammer vorgesehen oder irre ich da?

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • liebe Sammlerfreunde,

    dank dem lieben Ulf Magdeburger, der mir betreffs des 2B-Stempels auf die Sprünge geholfen hat, kann ich nun das fertige Sammlungsblatt einstellen.


    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • liebe Sammlerfreunde,

    beim Bearbeiten der Belege für die nächste Hufeisenstempel-Seite bin ich auf folgenden Brief gestoßen.



    Nichts gravierend Besonderes, eine Einzelfrankatur der 1 Sgr. Adlerausgabe nach Coblenz. Abgestempelt mit dem Hufeisenstempel 4-6 von Coeln.

    Das Besondere an diesem Brief ist aber, dass es sich um eine für Preußen sehr seltene unbeanstandete Unterfrankatur handelt.

    Die Entfernung Coeln - Coblenz betrug 11 Meilen und das erforderte in der zweiten Entfernungsstufe 2 Sgr,

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Lieber Erwin,


    so etwas ist den preußischen Postlern wirklich selten passiert. Das hast du gut erkannt und dann zugeschnappt.


    liebe Grüße

    Dieter

  • Lieber Erwin,


    meiner Erinnerung nach habe ich bisher nur 1 Sgr.-Frankaturen bei Briefen von Köln nach Koblenz gesehen. Es gibt ja die Einzelfälle, bei denen nach heutiger Messung etwas über 10 Meilen ermittelt werden, aber damals die 1. Entfernungsstufe angesetzt wurde.

    Eine Google-Suche liefert aktuell einen ebenfalls mit 1 Sgr. frankierten Brief (Bilder des Händlers sind urheberrechtlich geschützt, daher zeige ich ihn hier nicht).


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • meiner Erinnerung nach habe ich bisher nur 1 Sgr.-Frankaturen bei Briefen von Köln nach Koblenz gesehen. Es gibt ja die Einzelfälle, bei denen nach heutiger Messung etwas über 10 Meilen ermittelt werden, aber damals die 1. Entfernungsstufe angesetzt wurde.

    Lieber Michael,

    auch wenn ich die Entfernung mit dem Post- und Telegraphen- Handbuch von 1868 berechne, komme ich auf 11 Meilen. Man müsste mal ein Briefporto-Taxe für die Post-Anstalt in Coeln bekommen, um zu sehen, was dort eingetragen ist. Ich habe so ein Tax-Buch , leider nicht ausgefüllt. Da gibt es eine Seite, auf der die Orte mit ein und zwei Sgr. Taxe eingetragen werden können.



    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Lieber Erwin,


    ein Interessantes Buch. Ich nehme an, daß es so etwas für eine große Stadt wie Köln in gedruckter Form gab.


    liebe Grüße

    Dieter

  • Liebe Sammlerfreunde,

    zum 4-6 von Coeln schreibt Spalink, dass der Stempel ab August (1866?) eine Delle im Außenkreis erhielt.
    Ich habe Stempel aus 1866 mit einer kleinen Delle zwischen C und O und welche aus 1867 mit einer Delle zwischen O und E, wobei dort die Delle zwischen C und O verschwunden ist.
    Kann dazu jemand was sagen, woermi eventuell?

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • anbei ein paar 4-6 ich kann nach Durchsicht meiner Bestände nix entdecken...

    Bilder

    „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“


    – Ernest Shackleton

  • Lieber Markus,

    danke fürs Zeigen der Marken. Ich habe mal meine Stempel gescannt und die "Dellen" rot eingekreist. Dabei fällt mir au, dass es drei verschiedene Typen gibt:

    1. keine Delle: vor August 1868

    2. Delle zwischen C und O: ab August bis Oktober1866

    3. Delle zwischen O und E: ab November 1866 bis 1867

    Aber es gibt auch Stempel ohne Delle aus 1867.

    Bei deinem Scan finde ich Dellen bei der zweiten und der vierten Marke(n) in der oberen Reihe. Besonders ausgeprägt ist das nicht, aber was könnte Spalink meinen?









    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan