Ostsachsen (OPD Dresden) Belege mit Abstempelungen von Werbestempeln

  • Lieber Rüdiger,


    eine geringe Radioaktivität ist auch heilsam (und jede Bodenfliese sendet diese Strahlung ab, wenn auch nur in geringer Intensität), von daher kann das damals und heute auch eine gute Sache gewesen sein.


    So schön gestempelte Briefe sind selten "reiner Bedarf" ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Der zwanzigste Beleg zeigt einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Heidenau (Sachs) vom 31.01.46. Der Werbetext lautet "Schönster Barockgarten Sachsens".


    Es handelt sich um einen Ortsbrief, der in Heidenau gelaufen ist. Er ist mit einer portorichtigen Einzelfrankatur durch eine Mi.Nr. 59 a freigemacht worden.


    Neben dem sehr sauber abgeschlagenen Werbestempel trägt der Brief auch noch den thematisch sehr interessanten eingedruckten Absender "Operetten-Theater / Heidenau Sa.".


  • Als 21. Beleg zeige ich einen Abschlag des Werbestempels aus Radebeul vom 06.03.1946. Der Werbetext lautet "Karl-May-Museum".

    Es handelt sich um einen Fernbrief nach Dresden-Cotta, der offenbar unfrankiert über einen Briefkasten aufgeliefert wurde. In Dresden wurde daher der Nachgebührvermerk angebracht und der Brief mit 36 Rpf Nachgebühr austaxiert.


    Das Porto für einen Fernbrief der ersten Gewichtsstufe in der zweiten Portoperiode ab 01.03.1946 betrug 24 Rpf, dazu wurde noch der hälftige Strafzuschlag von 12 Rpf erhoben, insgesamt also 36 Rpf.


    Beste Grüße

  • Der 22. Beleg zeigt einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Brunndöbra (Vogtl) vom 29.01.46. Der Werbetext lautet "Sommerfrische - Wintersport".


    Es handelt sich um einen Fernbrief, der nach Stuttgart und damit in die amerikanische Zone gelaufen ist. Er ist mit einer portorichtigen Einzelfrankatur durch eine Mi.Nr. 60 a freigemacht worden.


    Beste Grüße

  • Als 23. Beleg zeige ich einen einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Markranstädt vom 09.04.46. Der Werbetext lautet "Pelzindustrie- Maschinenbau".


    Es handelt sich um einen Fernbrief, der nach Dresden Altstadt gelaufen ist. Er ist mit einer portorichtigen Mehrfachfrankatur durch ein Paar Mi.Nr. 132 X w freigemacht worden.


    Markranstädt liegt zwar im Bereich der OPD Leipzig, aber da die Marken von Ostsachsen auch hier verwendet wurden, zeige ich den Beleg auch in diesem Thema.


  • Der 24. Beleg zeigt noch einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Bad Schmiedeberg (Dübener Heide) vom 20.09.45. Der Werbetext lautet "60 Jahre Eisenmoorbad / Berühmtes Heilbad gegen / Rheuma-Gicht-Nerven / u. Frauenleiden".


    Es handelt sich um einen Fernbrief nach Berlin-Wilhelmsruh und er wurde mit einer Barfrankatur freigemacht. Die Katalogbezeichnung dieser Variante lautet Nr. 1 b, Langstempel ohne Umrandung, einzeilig.


  • Als 25. Beleg zeige ich einen einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Wiederitzsch (Kreis Leipzg) vom 19.09.45. Der Werbetext lautet "Gesunde Wohnlage / Schöne Eigenheimsiedlungen".


    Es handelt sich um einen Fernbrief nach Leipzg C 1 und er wurde mit einer Barfrankatur freigemacht. Die Katalogbezeichnung dieser Variante lautet Nr. 4 a, Rahmenstempel mit Umrandung, zweizeilig.


    Beste Grüße

  • Der 26. Beleg zeigt einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Mücheln im Geiseltal vom 28.11.45. Der Werbetext lautet "Braunkohlen und Zuckerrüben".


    Es handelt sich um einen Fernbrief nach Halle / Saale und er wurde mit einer Barfrankatur freigemacht. Die Katalogbezeichnung dieser Variante lautet Nr. 1 b, Langstempel ohne Umrandung, einzeilig.


    Beste Grüße

  • Als 27. Beleg zeige ich einen einen Abschlag des schönen Werbestempels aus Grünhainichen vom 27.11.45. Der Werbetext lautet "Ständ. Erzgebirgsschau / Spielwaren - Kunstgewerbe / Sommerfrische - Wintersport".

    Der Ort bot also (fast) allen Interessengruppen etwas.


    Es handelt sich um einen Fensterumschlag in Form der Sendungsart "Geschäftspapiere". Der Brief wurde mit einer Barfrankatur freigemacht. Die Katalogbezeichnung dieser Variante lautet Nr. 4 a, Rahmenstempel mit Umrandung, zweizeilig.


    Beste Grüße

  • Zur Abwechslung einmal ein Beleg mit Maschinenstempel:


    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 28.11.1945, gelaufen von Mittweida nach Essen (britische Zone).

    Der Brief wurde portorichtig mit eine Einzelfrankatur der Nr. 119 X frankiert.


    Die Entwertung erfolgte im Postamt 10 Mittweida mit einem Maschinenstempel Kb. "k" mit dem Einsatzstück "Mittweida`s / Ingenieure in aller Welt !".


    Beste Grüße