Infla Arbeitergruppen

  • Liebe Freunde,


    da es zu dieser Freimarkenserie noch keinen Thread gab, eröffne ich ihn mit einem Brief vom Letzttag einer Portoperiode (P14).
    Fernbrief von Hildesheim nach Cassel, mit 900 Mark korrekt frankiert.



    Ab dem 1.8.1923 wurde die Verwendung der 5 Mark-Freimarken fast unmöglich, da die niedrigste Tarifstufe (Drucksachen und Ortspostkarten) bei 200 Mark lag.


    Viele Grüße
    Michael

    Preußen mit Transiten

  • Liebe Freunde,


    hier eine Postkarte, deren Rückseite interessant ist. Zwar nicht unbedingt aus postalischer Sicht, aber aus zeitgeschichtlicher.



    10.7.1923 von Harthau bei Chemnitz nach Dresden, korrekt mit 120 Mark für eine Fernpostkarte frankiert.
    Es handelt sich um eine Mitteilung der dortigen Sparkasse an das statistische Landesamt über Geldbewegungen.
    Daraus geht hervor, dass im Monat Juni 1923 - die Inflation ist schon am Galoppieren - Netto-Einzahlungen bei der Sparkasse in Höhe von über 1,8 Millionen Mark getätigt wurden. Dies bei einem aktuellen Zinssatz von 4% !
    Zum Vergleich: von März bis Juli 1923 verdreifachte sich das Porto für Briefe !


    Viele Grüße
    Michael

    Preußen mit Transiten

  • Eine Postkarte kann ich auch zeigen...

    Bilder

    „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“


    – Ernest Shackleton

  • Liebe Freunde,


    hier eine Drucksache vom 18.5.1923 (PP 14) von Berlin nach Mannheim, frankiert mit 12 Exemplaren der 5 Mark-Ausgabe (Nr. 238 Plattendruck) für die Gewichtsstufe 50-100 Gramm. Verwendet wurde ein senkrechter 10er-Streifen incl. Ober-, Unter- und Seitenrand, der interessant diagonal verklebt wurde.

    Gruß

    Michael

    Preußen mit Transiten

  • ... der war aber schräg drauf, der das gemacht hat. 8)


    Sehr attraktiv und sicher teilweise tauglich als Verschluß (Gummiknappheit?).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus