Beiträge von kantonal

    Lieber Ralph,


    danke für die Korrektur. Hast du eine Verordnung zu der Portobefreiung in Baden?


    Lieber Pälzer


    danke für den Link. Allerdings verstehe ich nicht deine Aussage


    Zitat

    der Beleg stammt von Mitte Oktober 1870


    Im Brief innen steht das Datum 10. April 1871 und auch der Stempel zeigt April 1871.


    Viele Grüße

    Bruno

    Liebe Sammlerfreunde,


    hier ein neu erworbener Brief vom 10. April 1871 aus Oullins an einen Kriegsgefangenen in Rastatt. Ich vermute, dass er über Genf und Basel gelaufen ist. War der Brief für die französische Strecke portofrei und die 20 Cts-Marke deckt nur das Porto für die badische Strecke? Ich kann kein französisch und lade auch mal einen Scan vom Inhalt hoch. Falls etwas interessantes zur damaligen Lage drinsteht, würde ich mich über eine Info freuen und bedanke mich schon mal für eure Kommentare.


    Viele Grüße

    Bruno

    Lieber Ralph,


    ich weiß nicht warum, aber beim Hochladen des jpg-Files, das bei mir auf dem PC 900 KB groß ist, wird das File komprimiert auf 170 KB trotz mehrfacher Versuche. Ich habe es jetzt mal als pdf versucht und hoffe, das ist reicht dir.


    Viele Grüsse

    Bruno

    Liebe Sammlerfreunde,


    in Post #185 wurde ein 3 Kr-Brief von Ulm/Neu-Ulm nach Rosenheim gezeigt. Hier nun ein Gegenstück aus Groß-Holzhausen bei Rosenheim nach Ulm vom 12.12.1865. Da nur mit einer 3 Kr-Marke frankiert, fehlten 6 Kr. , so dass der Empfänger einschl. dem Zuschlag von 3 Kr. wegen Unterfrankierung noch 9 Kr. zahlen musste.


    Viele Grüsse

    Bruno

    Lieber Ralph,


    im genannten Artikel wird zitiert:

    Das Erträgnis aus den gemeinschaftlichen Portotaxen ist von der österreichischen und der schweizerischen Postverwaltung je zur Hälfte zu beziehen.


    Viele Grüsse

    Bruno

    Liebe Sammlerfreunde,


    vor etwa zwei Jahren habe ich diesen Brief schon mal gezeigt (#36) und wir haben damals über die Taxe von 15 Rp. gerätselt. Aufgrund eines Artikels von Robert B. im Heft 169 der Postgeschichte ist der Fall nun geklärt und ich möchte euch das nicht vorenthalten. Mit der Umstellung auf eine einheitliche Währung in der Schweiz zum 1. Januar 1852 wurde eine Tarif- und Reduktionstabelle in der neuen Währung als Ergänzung zu dem Vertrag von 1849 mit Österreich herausgegeben. Danach betrug die Taxe 15 Rp. für eine Entfernung bis 5 Meilen und bis einschl. 1/2 Loth.


    Jetzt suche ich einen Brief von 1852 über 5 bis 10 Meilen und der "krummen" Taxe von 25 Rp. . . .


    Viele Grüsse

    Bruno

    Hallo Martin,


    nach meinen Unterlagen ist es ein Brief in der 3. Gewichtsstufe (30-45 Gramm).

    Auslandstarif 1.7.1875 - 30.9.1907: 25 Rp. bis 15 g, 25 Rp. je weitere 15g

    Einschreiben ins Ausland 1.4.1879 - 31.12.1920: 25 Rp.


    Viele Grüße

    Bruno

    Hallo Dieter,


    wenn ein Brief den Postlauf nicht verließ, kam es darauf an, ob die Frankierung für die Weiterleitung ausreichte. Hätte also z.B. der neue Empfangsort im 3. Rayon gelegen, dann hätten 5 Rp. nachfrankiert werden müssen. Für eine Weiterleitung nach Frankreich hätte auf jeden Fall nachfrankiert werden müssen. Aber ich kenne eine Verordnung von 1858, nach der Nachnahmen nicht weitergeleitet werden durften! Konnte eine Nachnahme nicht zugestellt werden, so musste die Rücksendung an den Absender erfolgen. Ob das auch schon 1856 für meinen Brief galt, kann ich nicht nachweisen, vermute es aber.


    Viele Grüße

    Bruno

    Liebe Sammlerfreunde,


    die in den diversen Threads des Forums gezeigten Scans bildeten die Grundlage für das Buch. Einiges kam später noch dazu, auch einige Neuzugänge in der Sammlung. Meist bekam auch Ralph eine Kopie. Ob er alle ins Forum gestellt hat, weiß ich nicht. Ich schätze mal grob, das 80% oder vielleicht auch mehr des Buchinhalts bereits hier im Forum gezeigt wurde. Erwin, wenn du also fleissig alle Scans auf deinem PC in einer optimalen Datenbank (mein Traum), auf die man gezielt suchen kann, gespeichert hast, dann meinen Glückwunsch. Das Buch kann dir dann nicht viel Neues bieten. Für alle, die so wie ich im Bedarfsfall verzweifelt in den gespeicherten Dateien nach bestimmten Beleg-Beispielen suchen, ist es eine empfehlenswerte Alternative. Zwei Beispiel-Seiten hänge ich an.


    Eine Anmerkung zum Inhaltsverzeichnis: Zu Beginn hatten wir angedacht, neben den Drucksachen Inland auch eigene Kapitel für Einschreiben, Nachnahmen, höhere Gewichtsstufen etc. zu strukturieren. Aber wo soll man dann eine eingeschriebene Nachnahme in der 4. Gewichtsstufe einordnen? Wer Vorschläge hat, wie man es besser machen könnte, gerne her damit.


    Die Frage, ob es einen weiteren Band geben wird, ist noch offen. Das hängt u.a. auch davon ab, welchen Anklang das Buch findet. Je mehr Interesse vorhanden ist, um so größer wird die Motivation beim Herausgeber sein. Er war nämlich sehr skeptisch, ob sich denn der ganze Aufwand überhaupt lohnt und es hat einige Gespräche erfordert, das Projekt anzugehen. An mir soll es jedenfalls nicht liegen. Ich bin gerne bereit, wieder meinen Anteil zu leisten, d.h. die Scans zu einem druckfertigen Pdf zusammenzustellen. Ich könnte mir ein Buch ähnlichen Umfangs mit Belegen ins Ausland frankiert mit sitzender Helvetia gezähnt, Tübli-Briefen und Postkarten vorstellen. Auch ein Buch über Auslandsbriefe in die Schweiz wäre sicher interessant.


    Viele Grüße

    Bruno

    Liebe Sammlerfreunde,


    wie schrieb doch Ralph mal hier im Forum:

    ... als Philaopa mag ich Gedrucktes mehr, als farbige Pixel auf monochromem Monitor ...


    Dem kann ich mich nur anschließen und freue mich deshalb sehr, dass ich euch ein Buch mit Scans "aus großer Schweiz-Sammlung" ankündigen darf. Das Buch kostet 38 Euro plus Versandkosten (5 Euro für D, 16 Euro für CH). Bestellungen per PN an mich sind ab sofort möglich, die Lieferung erfolgt ab Mitte Januar.


    Für die Schweizer Freunde noch der Hinweis: Wer einen Besuch der Börse in Zollikon am 26./27. Februar 2022 plant, kann auch dort das Buch am Stand der ArGe Schweiz erwerben (so lange die Auflage von 50 Stück ausreicht).


    Viele Grüße

    Bruno

    Hallo 1870/1871,


    wir wissen, dass die Ovalstempel Schweiz über Baden sowohl in den Postbüros an Bahnhöfen als auch in den Zügen selbst verwendet wurden. Um herauszufinden, welcher Stempeltyp wo verwendet wurde, brauchen wir viele Scans zum Vergleich. Wenn du also einen Scan von dem Frankreich-Brief hast, dann stelle ihn bitte hier ein.


    Der von Ralph erwähnte Umweg von Stuttgart über Basel nach Freiburg wäre bewiesen, wenn der Zug 12 auch nach Mai 1870 immer noch in Nordrichtung auf der Strecke von Basel nach Heidelberg verkehrte. Aber leider fehlen entsprechende Bahn-Fahrpläne.


    Die Möglichkeit, dass der Brief im falschen Postsack gelandet war, kann man natürlich nie ausschließen.


    Viele Grüße

    Bruno