Beiträge von BaD

    Hallo Ullrich,

    vielen Dank für deine Hilfe,

    Ich hatte sie beim 4-Arge Treffen in Espenau beim Händler gekauft, weil mir der frankierte hohe Betrag sofort auffiel. Dazu brauche ich keine Portotabellen.

    Erst Zuhause bemerkte ich die Nachfrankierung. Ohne deine Hilfe hätte ich das Rätsel nie gelöst. Danke auch an Herrn Becker.

    Über deine Frage wegen der Heimat: Ich schreibe dir morgen eine Mail an deine im Forum hinterlegte E-Mail Adresse .

    Beste Grüße Bernd

    P.S. Donnerstag: Ullrich, leider kann ich dich nicht erreichen!

    Hallo,

    Paketkarte 5.12.1902 nach Rochester im Staat New York.

    Abgesendet in Niederrödern im Elsaß.

    Vorderseitig frankiert mit 2,40 Mark und entwertet am 5.12.02. 7-8V

    Rückseitig frankiert mit 3,10 Mark, so wie ich es erkennen kann am 10.12.02 3-4 N.

    Im Stempel fehlt die 1 von der 10.

    Ich habe keine Tarife aus der Zeit, ich kann mir absolut nicht erklären warum die Paketkarte von Bremen noch einmal zurück ging. Sind 5,50 Mark nicht etwas viel. War in die USA trotz Weltpostverein ein Paket in den Staat New York immer noch teurer als in die Stadt New York.

    Bei 2,40 Mark, fehlte da der deutsche Anteil?

    Fragen über Fragen, vielleicht hat jemand eine Idee.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    ich lese Urspringen bei Karlstadt a. M(ain).

    Das sind 9 km direkte Entfernung.

    Eine optisch wunderbare Paketkarte, eine Einzelfrankatur der Marke ist nicht schlecht.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Martin,

    Ich glaube mit den Sammlerzwecken ist hätte ich nicht schreiben sollen.

    Entschuldige !

    das mit den Sammlerzwecken war meine eigene Einschätzung, auch wenn sie nirgendwo steht.

    Das Ablösen von Briefmarken von Paketkarten war immer verboten, sie waren Eigentum der jeweiligen Post. Anbei ein verrücktes Beispiel: Paketkarte vom 9.10.1949, da gabe es 2 Tage die DDR. Auf dieser der alte Stempel der Reichspost !!! : Das Ablösen von Marken ist strafbar §§ ................

    Warum strafbar, wenn doch eigentlich keine Paketkarten in Deutschland beim Empfänger verblieben. Aber es gab Situationen, wo nur die Paketkarte zugestellt wurde. Man konnte zu der Zeit deiner Paketkarte sogar Eilbote nur der Paketkarte bezahlen. Der Empfänger holte das Paket ab, mit der Paketkarte, wo doch solche schöne hohen Werte drarauf waren. Da wurden wohl von Sammlern einige einbehalten. Das wollte die Post verhindern.

    Bei Paketkarten in die Schweiz ging es wohl nur um eine besondere Sicherheitsentwertung.

    Aber warum machte es ein Postamt und das andere nicht?

    Beste Grüße Bernd

    Anhang Paketkarte in die Türkei mit Sicherungsentwertung

    Hallo Martin,

    Paketkarten in die Schweiz wurden den Empfängern mitgegeben.

    Lochungen ; Schwärzungen und zusätzliche Strichentwertung von hochwertigen deutschen Marken

    sollten eine erneute mißbräuchliche Wiederverwendung erschweren und für Sammlerzwecke unbrauchbar machen. Dies geschah bei der Reichspost.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo tagorowitsch,

    Brief von Schneeberg ( Postamt ab 1692) nach Marienberg ( Postamt ab1712).

    Der Absender in Schneeberg wollte Geld vom Bergamt in Marienberg.

    Bei Vorschußbriefen von Behörden zahlte das Absendende Postamt bei Einlieferung den Betrag sofort aus. Dafür erhielt das Postamt vom Empfänger eine Gebühr meist als "pro Cura" oder selten" Ablösung" auf dem Brief vermerkt ist.

    Bis1.1. 1841 galt in Sachsen bei der Post die Reichstalerwährung: 1 Taler = 24 Groschen; 1 Groschen = 12 Pfennige.

    10 Taler des Vorschusses von 10 Talern 15 Groschen und 9 Pfennigen = 240 Groschen.

    plus 15 Groschen = 255 Groschen

    plus 9 Pfennige = 255 3/4 Groschen

    plus 10 Groschen Ablösung = 265 3/4 Groschen.

    Das wollte Schneeberg haben und Taxierte in rot diese Forderung.

    Vorschußbriefe wurden in Sachsen im Gegensatz zu anderen altdeutschen Staaten als einfache Briefe taxiert. Einfacher Brief von 2-10 Meilen ( 1 sächsische Meile bis 1841= 9062 Meter) gleich 1 Groschen Gebühr. Das wollte Marienberg haben ; addierte dies zur Forderung von Schneeberg auf 266 3/4 Groschen und strich die Schneeberger Taxierung.

    Das Bergamt Marienberg zahlte die Summe, 1 Groschen blieb in Marienberg und 265 3/4 Groschen gingen nach Schneeberg.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    es gibt auch bei der Auswertung der neugefundenen Belege bei Winkelmann aus 1994 ein ganz besondere Erkenntnis für mich.

    15 Juni, bis dahin hatten alle bayrischen Marken einen Wert! Wenn ich eine Marke umtauschen oder gegen Geld zurückgeben kann, dann ist der Wert nicht weg. Es ist Schwachsinn, am 3 Juni aufs Postamt zu gehen und meine Bayrische Marke umzutauschen und die Reichsmarke auf die Ansichskarte zu verkleben. Bei Dienstmarken eine unvorstellbarer Aufwand.

    Nicht überraschend endete der Verbrauch der Abschiedsausgabe ohne Überdruck um dieses Datum ( auser OPD Speyer).

    Da wird es keine Anordnung gegeben haben, das wurde klugerweise so gehandhabt.

    Beste Grüße Bernd

    1994 von Herrn Winkelmann

    Hallo Klaus,

    die Frage kann ich nicht beantworten, zumindest nicht mit Verordnungen belegen.

    Deine Verordnungen sind eigentlich eindeutig.

    Eduard Peschl war ein hochgeachteter und über viele Jahrzehnte prägender Philatelist der Infla-Zeit.

    Er veröffentlichte 1935 das Buch " Übergang der Bayrischen Post auf die Deutsche Reichspost"

    Dort schrieb er, das eine 3 monatige Aufbrauchfrist vereinbart wurde.

    Ohne Quellenangabe.

    Noch erstaunlicher, das aber Ganzsachen schon Ende April ungültig wurden.

    Woher er die Informationen hatte = ?.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Norbert,

    ich hätte es wissen müssen, große Zettel auf Begleitbriefen sind immer selten.

    Sie sind Ausnahmestücke, z.B. bei Geld in Beuteln, wo sie nicht angebracht werden konnten.

    Ein Download des Buches ist mir nicht bekannt.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Norbert,

    Herr Bruns in seinen Buch Altdeutschland-Fahrpostbriefe gibt für diesen Zettel ( nach ihm BY W-II )

    1874 - 1876 als Verwendungszeit an ( er kannte 5 Belege).

    Der Zettel rechts daneben ( By I b ) auch für Wertsendungen von 1858- 1872.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    ein neu erworbener Beleg.

    Postsache von Simbach am Inn zur Zeitungsstelle in Passau vom 26.Juni 1922.

    Jemanden war der Preis von 15 Mark für eine Zeitung ( welche ?) zu teuer und er verzichtete auf die Lieferung. Unterer Satz: Der fehlende Betrag für Anfragegebühr von 1 Mark liegt anbei.

    Bei einer Karte kann man nichts beilegen, meinte man die Marke links oben, die erst in Passau entwertet wurde??. Von einer Bearbeitungsgebühr ist mir auch nichts bekannt.

    Da hat man einen neuen Beleg und kann ihn nicht erklären.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    Fernpostkarte vom 6.9.1923. aus Baden-Baden

    Erforderliche Gebühr = 30 Tausend Mark.

    Der Absender verklebte 5000 Mark und zahlte 25 Tausend Mark bar am Schalter.

    Der Gebühr- Bezahlt- Stempel des Postamtes bestätigte dies.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    aus Herrn Michael Jäschke- Lantelmes Buch " 100 Jahre Germania"

    Das bedeutet für mich, das Verkaufsverbot wurde nicht aufgehoben, die Marken sollten in den Postämtern verbraucht werden. Abgestempelt 10.4. 7-8 N Ankunft 11.4. 1-2 V ; Toll.

    Alle gezeigten Belege = 5 senkrechte Marken = 10 Pf.

    Typisch für Postbeamte, sie hatten wenig Zeit und mussten am Abend bei der Abrechnung die Marken zählen. Deshalb begennen sie Marken aus den hinteren Reihen zu verbrauchen, durch die restlichen Reihenzähler genügte ein Blick und sie wussten wieviel Marken im Bogen noch vorhanden waren.

    Ich denke alle Belege wurden im Postamt frankiert.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    hier noch ein voll frankierter Brief.

    Als Brief von 21-100 gramm. erforderte er ein Gebühr von 112 Milliarden Mark.

    Diese sind auch frankiert, aber es sind in dieser Periode der 4 fach Aufwertung der Nennwerte 448 Milliarden Mark.

    Marken zu 28 Milliarden Marke hätten genügt.

    Erstaunlich, das eine Behörde dies nicht wusste.

    Am 31.07.1916 endeten die Gebührenablösungsverfahren in Bayern, unglaublich das man Ende 1923 noch vorgedruckte Briefe mit dem Vermerk verwendete.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Rüdiger,

    ein phantastischer Brief mit der POL-Lochung.


    Am 5.7.1948 konnten nach der Währungsreform die alten Marken zu 1/10 des Nennwertes aufgebraucht werden. Hier auf einer Bedarfskarte die 1 Mark Ziffer, die ermäßigte Gebühr für Ortskarten von 10 Pf. war erreicht.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    die Fragezeichen waren ausgeräumt das Treffen fand statt.

    Es gab wohl eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 50 Leute im Vortragsraum, ob das Hotel Interessenten abgesagt hat ist mir aber nicht bekannt.

    42 beim einen Vortrag habe ich gezählt, eine weitere Unterbringung wäre schwierig gewesen denn überall standen Kartons mit Belegen.

    Das Vortragsangebot wurde teils verändert, z.B. kam der Vorsitzende von Infla-Berlin Herr Bauer extra nach Espenau um einen Vortrag zur Michel 115 zu halten. Herr Krug gab auch noch einen als Ersatz ( Alt Costarica) dazu.

    Vor dem Raum waren die Händler, mir ist es nicht gelungen alle Kartons ( phantastisches Material) von Herr Rohde und Herrn Berthold zu sichten (allein Infla -Berlin hatte vom Rundesendedienst auch Hunderte Belege im Saal).

    Am Freitag um 22 Uhr war noch voller Betrieb bei den Händlern, es war also wichtig beim gemeinsamen Abendbüffet mit dem Alkohol sparsam zu sein ( Ist nicht ganz gelungen, habe trotzdem Einzelfrankaturen noch als solche erkannt)

    Mein Tisch mit Sammlern aus Bayern, NRW und Sachsen. Einige mitgereiste Ehefrauen verhinderten, das früh und abend am Tisch nur über Philatelie geredet wurde. Es war eine tolle Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung.

    Wer das erlebt hat fragt sich, was soll ich in Sindelfingen, wo ich wie ein ausgestoßener abends allein im Hotel ab 19 Uhr Fernsehen schauen muss.

    Wie geht es mit dem Treffen weiter. Die Diskussion fand der Argevorsitzenden fand gezwungenermaßen unter uns Sammlern statt.

    Es steht außer Frage, so ein Treffen zu organisieren kostet Zeit,bestimmt auch Geld und Durchsetzungkraft.

    Die Arge Germania hatte das bei dieser Veranstaltung gut gemacht, Danke.

    Die Argumente einiger Argen waren: später , unmöglich , nicht im Oktober,höchstens aller 3 Jahre ( Von mir: bei der Alterstruktur ganz schlimm) u.s.w.

    Herr Bauer von Infla-Berlin erklärte etwas lauter: Dann machen wir es wieder und wenn wir es machen dann in 2 Jahren und nicht irgendwann.

    Der wichtigste Satz: Wenn so etwas stirbt, kommt es nie wieder!

    Also Hoffnung, das die Veranstaltung weiterlebt.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Klaus,

    keine Paketkarte, nicht dein Sammelgebiet und nicht mal 10 Euro bezahlt,

    wie kannst du nur sooo was kaufen? Dafür hast du Platz?

    Spass beiseite: ein postgeschichtlicher sehr seltener Traumbeleg!

    Nachsendung nach Österreich, der Kunsthändler hatte bei Abreise einen Nachsendeantrag im Postamt Dresden abgegeben. Österreich war Ausland, aber es galt der Wechselverkehr, derselbe Pakettarif nach Wien wie innerdeutsch. Somit kein Nachporto. Aber ins Ausland = Zoll.

    Beleg der Kategorie: kann man nicht suchen,den muss man finden!

    Der zehnfache Kaufpreis für diesen Beleg wäre preiswerter Kauf auf einer Auktion.

    Gratuliere zum Erwerb

    Beste Grüße Bernd