Beiträge von BaD

    Hallo Franz,

    Der Brief ist richtig frankiert, 20 Pfennig für einen Auslandsbrief in Postvereinsländer bis 15 gramm ( der Brief wog 14,5 gramm) und 20 Pfennig für die Einschreibung.

    Der Leitweg ist unten angezeigt, wobei ich bei der verkürzten Laufzeit einen Landweg bis Neapel und dann mit dem Postschiff vorstellen kann.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Dieter,

    die 2 verschiedenen Germania sind ungewöhnlich. Ich denke der Absender hatte mit diesen Marken den Kartenbrief für die Periode vom 1.4 bis 31.12.1921 mit 60 Pf. frankiert, aber nicht verschickt.

    Der Postbeamte frankierte die 8 Überdruckmarken nach. Das konnte nur er, denn die 1,60 M auf 5 Pfennig durfte wie die ganze Serie ab.dem 20.1.1922 vom Publikum nicht mehr verwendet werden.


    Hallo Ulrich,

    danke für den Hinweis.

    Haus 35 ; Familie 8 in der Anschrift hatte mich schon verwundert.


    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    vor kurzen endeckte ich auf einer Auktion folgende Paketkarte.

    Ich war der einzige Bieter.

    Erstaunlich in der Zeit der Online-Auktionen, obwohl die Besonderheit des Loses ist sehr speziell.


    Paketkarte für ein Paket von 2,5 Kg. mit einer Transportentfernung über 75 km. von Husum nach Stetten in Baden -Württemberg vom 31.8.1922.

    Erforderliche Gebühr = 14 Mark.

    Die Frankatür rückseitig angebracht, es wurde ein Kartenbrief angeklebt.

    Ein K16 mit 15 Pf. Werteindruck, ab 1917 am Schalter.

    Das ist schon sehr ungewöhnlich, das der Werteindruck in die 14 Mark Gebühr einberechnet wurde für mich sensationell.

    Beste Grüße vom glücklichen Bernd.

    Hallo Martin,

    ja der Stempel ist vom Schweizer Postzoll, wie du es beschrieben hast .

    1 1/2 Jahre später half das Sammlerglück, ich fand eine Paketkarte mit der Erklärung zu dem Vorgehen in solchen Fällen ( Vormerk 227 vom Zollamt Romanshorn) .

    Siehe # 117

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Jørgen,

    es isr zwar schon lange her, aber ein Wort zu dem Brief, den ich übersehen habe.

    Es ist sehr gut erhaltener phantastischer Brief, Ausland- Eilbote in der 4-fach Zeit ist schon sehr selten,

    eine Gesamtgebühr über 1 Billion Mark ein Traum.


    Ein etwas ungewöhnlicher Beleg vom 27.11.1923:

    Aus eine Briefumschlag wurde ein Streifband hergestellt, rückseitig mit einem durchsichtigen Klebeband zusammengefügt. Die Bank in Gardelegen frankierte voll, warum nicht das mögliche 1/4 ist nicht erklärbar, aber in der 4 -Fach Periode nicht selten.

    Aber was Frankierte sie mit 260 Milliarden.

    Drucksache = 16 Milliarden

    Eilbote Ortsbestellung = 160 Milliarden

    Stempel 8-9 N war auf jeden Fall außerhalb der normalen Öffnungszeit des Schalters.

    Zuschlag für Annahme nach Schalterschluß= 80 Milliarden Mark.

    Es hat sich ausgezahlt, der Brief wurde schon am nächsten Tag vormittag zugestellt.

    Die 4 Milliarden Überfrankierung sind nicht ungewöhnlich und unerheblich.

    So sah es auch Altprüfer E.Peschl, und gab dem Streifband als portogerecht mit dem Zierstempel seine Segen.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    ich hatte es schon leicht angedeutet.

    bitte in Tims Link Paragraph 4 zur Portoerhöhung zum 1.4.1989 lesen, welche Gebührenordnung am 31.3.1989 aufgehoben wurde. Es gab keine Gebührenänderung 1988, auch wenn Steven das in sein Buch schreibt.

    Ich lese das so, das bis 31.3.1989 der Tarif vom 1.7. 1982 galt, bei einigen Paketarten und dem Päckchen sogar bis zum 31.8.1989.

    siehe Anhang Tarif ab 1.Juli 1982

    Beste Grüsse Bernd

    Hallo Ulrich,

    die Portoerhöhung war doch am 1.4.1989, war die Paketpost ein Jahr eher?

    Ein Sammler hat alle Portoerhöhungen wunderbar aufgeführt , leider ohne Pakete.

    http://www.bund-sammlung.de unter Sammlertips

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Pälzer,

    der Brief aus Colmar ist schwierig zu deuten.

    Der Brief ging vom Postamt zur Zensur. Das Nachporto ist über den Stempel geschrieben, somit ist

    " über 20 gramm Gewicht" raus. Nur Colmar hätte das Nachporto für schwerere Briefe notieren können, Eschweiler wie alle Auslieferungspostämter hat nicht nachgewogen, das war nicht seine Aufgabe sondern die Zustellung.

    Kaplaneihof ohne Strasse und Nummer deutet auf eine Eilbotenlandzustellung hin.

    Bei unfrankierten oder unterfrankierten Briefen war der tatsächliche Aufwand des Boten ( angestellt oder frei) vom Empfänger zu bezahlen. Der Bote bekam die frankierten 25 Pf. Ortsbestellgebühr vom Postamt ausgezahlt. Die Restforderung sollte mit dieser Auszahlung nicht über den Betrag liegen, der als Vorauszahlung nötig gewesen wäre. Siehe unten von 1921, galt auch 1918.

    Die möglichgewesenen 35 Pf. Nachgebühr wurden bei deinem Brief vom Boten oder dem Postamt nicht verlangt.

    Es war keine Pflicht, ob großzügig oder dem Aufwand geschuldet wissen wir nicht.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    Anbei 2 Postanweisungen aus der Zeit der Währungsreform mit Bezirksstempel- Marken .

    Die Postanweisung über 95 Mark von Chemnitz nach Mühlberg erforderte eigentlich nur 40 Pf. Gebühr.

    Die Reklame-Zentrale in Chemnitz frankierte selbst und hatte wohl nur 24 Pf. Marken vorher eingekauft.

    Sie verklebte 48 Pf. und der Postbeamte notierte neben der Frankatur "Abs", das zeigte: Er war es nicht!.



    Viel interessanter ( und teurer) folgende Postanweisung:

    Am 3.7.1948 wurde die Postanweisung in Chemnitz über 7 Mark der deutschen Notenbank ( es gab keine Reichsmark in Ost und West mehr) nach Berlin portogerecht frankiert mit 20 Pf. aufgegeben.

    Das Postamt Berlin SO 36 lag in Kreuzberg und somit dem Amerikanischen Sektor. Dort gab es aber nur die Deutsche Mark. Mich überrascht, das die Postanweisung am 6.7.1948 überhaupt bis zum Postamt SO 36 kam. Die adressierte Firma auf der Köpenikerstr.50 gab es auf jeden Fall zu der Zeit ( Telefonbuch).

    Die Postanweisung ging zurück, rückseitig gestempelt: unzustellbar.

    Diese Rücksendung muss an den neuen Währungen liegen. Wusste man das in Chemnitz am 3.7.48 in Chemnitz nicht?

    Abbildung von anderer Postanw. vom 3.7.48 ( Hadersbeck); auch Retour.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    im Frühjahr 1949 erhielt ein Verein die Zeitung " Deutsche Finanzwirtschaft " monatlich als Zeitungsdrucksache. Diese hatte einen Sondertarif, hier sind auf dem Streifband neben der Nachnahme von 40 Pfennigen noch 16 Pfennige frankiert. Das erforderte eine Zeitschrift von 100-250 gramm, eine normale Drucksache mit dem Gewicht hatte 25 Pfennige Gebühr.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    ein Beleg, der unscheinbar, aber sehr schwer zu finden ist.

    Es war nach Kriegsende nicht ganz klar, ob Behörden weiterhin unter "Frei durch Ablösung Reich"

    Postsendungen unfrankiert verschicken konnten. Postämter fragten bei den OPDs an, ob das noch richtig wäre. Erst am 6.8.1945 erklärte die OPD Leipzig das Verfahren für nichtig und die anderen OPDs schlossen sich an.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    am 1. April wurde der Postverkehr der SBZ ins Ausland ( ohne Spanien und Japan) für einfache Belege wieder zugelassen.

    Als Gebühr wurden 45 Pf. für Postkarte und 75 Pf. für Brief bis 20 gramm festgelegt.

    Diese Karte wurde am 19.5.1946 von Heidenau ( Sachsen-Land) in die Schweiz abgeschickt.

    Sie kam bis zur amerikanischen Zensur ( wo ? ) und wurde mit Begründung zurückgeschickt.

    Es ging um eine Tauschverbindung, die es vor dem Krieg gab,und neu belebt werden sollte.

    Warum geschäftliche Mitteilungen in der US-Zone verboten waren, ist mir nicht bekannt.

    Eine Tauschverbindung = eine geschäftliche Mitteilung, das ist hart.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Dieter,

    es gab bei Paketpost kein staatliches Monopol.

    Das Ende der Privatpost kam durch das Gesetz vom 20.12.1899,wo das Postmonopol am 1.4.1900 auf Ortsbriefe, Postkarten, Drucksachen und Warenproben ausgeweitet wurde.

    Die Reichspost senkte an diesen Tag die Gebühr für Ortskarten von 5 auf 2 Pfennig,wohl um Postkunden milde zu stimmen.

    anbei Info aus dem Michel-Privatpost zu dem Beleg 1944

    Beste Grüße Bernd

    Hallo Siegfried,

    der Beleg ist rätselhaft.

    Im August 1922 betrug die Gebühr für eine Drucksache 50 Pfennig und für einen Fernbrief 3 Mark.

    Das passt nicht zur Frankatur.

    7,50 Mark wäre für einen Fernbrief mit Zustellurkunde.

    300 Pfennig Fernbrief

    150 Pfennig Zustellgebühr

    300 Pfennig Rücksendung der Urkunde

    Für diese Möglichkeit findet man keinerlei Hinweis auf dem Beleg.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    Berliner Privatpost bei Hadersbeck gestern.

    was es da gab, noch nie davon gehört.

    Privatpost 1944, unglaublich, Zuschlag 400Euro.

    Privtpost in die USA, auch unglaublich, für mich preiswerter Zuschlag 180 Euro.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    ich habe es wieder getan, eine unerklärliche Paketkarte vom 22.3.1923 erworben. Und die war nicht preiswert,anscheinend werden Paketkarten wieder beliebter ( Sniper :P ).

    Erstens die Beschreibung des Verkäufers ( er ist ein Paketkartenkenner), geschrieben aus Verzweiflung über die frankierten 1400 Mark.

    Das ein Postbeamter auffrankiert ist möglich, aber das er zu der Dringend-Gebühr des dreifachen des Normalpaketes nochmal die Grundgebühr zurechnet halte ich für ausgeschlossen. Ein Paket bis 75 km. bis 5 kg.kostete ab dem 1.3.1923 300 Mark, somit dreifach = 900 Mark. Vorzeigegebühr für Nachnahme = 50 Mark. Frankiert sind 1400 Mark. Was waren die 450 Mark.

    Bleibt der Eilbote

    Eilbote Ort =220 Mark

    Eilbote Ort nur Paketkarte = 125 Mark

    Eilbote Landbestellbezirk = 450 Mark

    Eilbote Landbestellbezirk nur Paketkarte 250 Mark

    Wenn man die Anschrift liest , Mockritz bei Döbeln, und die Dringlichkeit beachtet bleibt nur eine Erklärung. In Pommsen wurde vosichtshalber der Eilbote Land frankiert, eine Nachgebührenbelastung bei Nachnahme führte oft zur Verweigerung.

    Es ist eine Lagernummer notiert, bedeutet das das zuerst nur die Paketkarte in Mockritz zugestellt wurde?

    Ob meine Vermutung richtig ist weis ich nicht, aber mir fällt nichts anderes ein.

    Beste Grüße Bernd

    Hallo,

    das Witschafts-und Rechnungsamt Cassel versendete diesen Brief am 6.9.1923 nach Stuttgart, portogerecht frankiert mit 75 Tausend Mark. An Dienstmarken waren nur die 100 Mark vorhanden.

    Und diese wollte man noch verwenden, was im September 1923 etwas schwierig war.

    Man frankierte 45 Tausend Mark mit Freimarken und befestigte 3 Bogen ( 30 Tausend Mark) der Dienstmarke durch Teilanklebung am Brief. Ursprünglich waren die Bögen noch durch Seitenränder dieser am Brief fixiert.

    Beste Grüße Bernd