Beiträge von bayernjäger

    Hallo Sammlerfreunde,

    geschlossener Mühlradstempel 22 aus Aschaffenburg nach Schweinfurt auf Brief vom 6.12.1856.

    Der geschl. Mühlradstempel wurde in Aschaffenburg nur im Dezember 1856 verwendet, bevor er von einem offenen Mühlradstempel 22 abgelöst wurde. Demenstprechend selten sind Belegstücke mit diesem Stempel und nur auf Brief oder Briefstück nachweisbar. Sem bewertet einen Brief deshalb auch mit 1000 Euro, ein Briefstück immerhin noch mit 300 Euro.



    Schlechter als das Angebot für diesen Brief kann man es allerdings nicht machen. Ich wollte die drei Belege eigentlich auch nur wegen des Briefstücks aus Aschaffenburg kaufen, da ich mir dachte, wann bekommst du schon einen nachweisbaren gMR 22 aus der 2. Verteilung. Heute kam die Sendung bei mir an. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass der Brief aus Aschaffenburg nur zusammengefaltet war. So freue ich mich jetzt für kleines Geld über eine Stempelrarität auf Brief.



    Gruß

    bayernjäger

    Hallo Sammlerfreunde,

    Chargé-Brief mit Fünfzeiler München 29.10. nach Ecksberg bei Mühldorf.

    Zusätzlich auffällig blauer Vermerk "Charge".

    Für dir Post waren handschriftlicher Chargé-Vermerk und Chargé-Stempel wohl nicht deutlich genug zu lesen.

    Gruß

    bayernjäger



    Hallo,

    ja wo sind sie denn da die Herren vom bdph?

    Da und um viele andere derartige Angebote bei ebay kümmert sich dort anscheinend niemand?

    Es ist halt auch einfacher ein Angebot entfernen zu lassen und als Fälschung zu deklarieren wenn versehentlich eine 2II als eine 2I zum Preis von satten 12,99 Euro angeboten wird. Zum entfernten Angbot kommen für den Anbieter dann noch 14 Tage Verkaufssperre.

    Mangelt es bei den dafür Verantwortlichen hier an Sachverstand oder kommen doch nur die Katalogfachmänner zum zug?

    Über die Folgen macht sich der Verantwortliche zumindest wenig Gedanken. Die "Fälschung" (wohlgemerkt eine vollrandige 2II mit sauberem Mühlradstempel) wurde ja treffend erkannt und der Übeltäter bestraft.

    Erstklassige Arbeit beim bdph wider den Fälschungen.

    Gruß

    bayernjäger

    PS: Ich musste meinem Ärger jetzt mal Luft machen!

    Hallo Sammlerfreunde,

    ein mit nur 9 Kreuzer und somit um 7 Kreuzer unterfrankierter Brief von Bamberg nach Amsterdam vom 14.5.1859.

    Der Brief wurde als unfrankiert behandelt und mit 3 Sgr. (in blauer und schwarzer Tinte) vortaxiert. 3 Sgr. entsprachen dem Wert von 20 Cents. Zusammen mit weiteren 10 Cents nierdeländischem Porto wurde letztendlich eine Portoforderung von 30 Cents (in schwarzer Tinte) angeschrieben.

    Gruß

    bayernjäger


    Nein, Ralph muss nicht nochmal ran, das ist die grundsätzliche VO zu den Drucksachen, die ursprünglich unter Kreuzband verschickt wurden. In den Jahren danach wurd die VO dahingehend modifiziert, dass die Drucksachen auch ohne Kreuz- oder Streifband mit Adresse direkt auf der Drucksache verschickt werden durften. Es hätte zu weit geführt diese einzelnen VO hier zu zeigen.

    Gruß

    bayernjäger

    Hallo Ralph,

    verschleudert möchte ich nicht unbedingt bestätigen, der Preis war immerhin gerade so dreistellig.

    Mit den beiden Stücken lässt sich der gelungene/versuchte Betrug sehr schön nachweisen. Mal sehen, wie ich das auf eine Albumseite bekomme.

    Anbei noch die Ausführungen zu Drucksachen aus der gültigen VO von 1849. Das klingt ziemlich eindeutig.

    Gruß

    Udo

    Hallo Sammlerfreunde,

    zwei vollkommen identische Poststücke mit unterschiedlicher Behandlung.

    Beide vom gleichen Absender an den gleichen Empfänger nur 1 Jahr Unterschied. Beide mit Prägesiegel und kleiner Siegeloblate verschlossen.

    Während das obere Stück unbeanstandet als Drucksache befördert wurde, belegte man das untere mit 5 Kreuzer Porto, da es "Geschriebenes" enthielt.

    Was war denn nun richtig?

    Gruß

    bayernjäger


    Hallo Sammlerfreunde,

    hier wieder mal ein Frankostempel nicht auf einer Drucksache sondern auf einer Postkarte aus München vom 5.8.1910.

    Franko für einen Fernpostkarte 5 Pfg..

    Gruß

    bayernjäger


    Hallo Sammlerfreunde,

    hier wieder mal ein Frankostempel nicht auf einer Drucksache sondern auf einem Fernbrief aus München vom 11.7.1910.

    Franko für einen Fernbrief bis 20 g.

    Gruß

    bayernjäger


    Hallo Sammlerfreunde,

    dieser Brief gibt mir Rätsel auf.

    Von Kirchheimbolanden nach Gauersheim, gelegen im Landbestellbezirk von Kirchheimbolanden, vom 12.11.1875 frankiert mit 1 Kreuzer Nr. 32.

    Vermerk Einschreiben und Einschreiben-Stempel, aber ohne Nummer.

    Die 7 Kreuzer für Einschreibegebühr wurden nicht frankiert.

    Absender war der Vorschussverein Kirchheimbolanden, eingetragene Genossenschaft.

    Hat jemand eine Erklärung für diesen Brief?

    Gruß

    bayernjäger


    Hallo Sammlerfreunde,

    hin und wieder findet man einen Brief ins Kleinwalsertal.

    Diese Adresse zeigt als Empfangsort

    Riezlern

    im Walserthal

    Post Sonthofen

    Der Brief wurde am 22.5.1855 von Augsburg abgesandt und traf am 23.5. in Obersdorf ein. Von dort ging es mit einem Boten nach Riezlern.

    Gruß

    bayernjäger