Beiträge von bayernjäger

    Hallo Sammlerfreunde,
    im Stempel steht AM. PACKET, also American Packet. Folglich sollte der Brief eigentlich mit einem amerikanischen Schiff befördert worden sein, was einen Transport mit einer britischen (z.B. Cunard Line) oder deutschen Linie (z.B. Norddeutscher LLoyd) ausschließen sollte.
    Gruß
    bayernjäger

    Ich habe das am PC in drei verschiedenen Browsern, auf einem Samsung-Handy und einem Apple I-Pad probiert. Immer das gleiche Ergebnis: Abgeschnittene Bilder.
    Hier drei Bildschirmfotos:

    Zuerst das was Ralph im Original eingestellt hat. Er wählte "im Text einfügen" statt "Original einfügen", deswegen Bilder mit dem Lupenlogo um es zu vergrößern.


    Hier die beiden Vergrößerungen, insbesondere bei der Briefrückseite sieht man, dass aussen mind. 2 cm fehlen. Die Briefvorderseite ist durch das Bildbearbeitungsprogramm des Scanners begradigt und dadurch ein Teil ringsum abgeschnitten.

    Selbst wenn ich bei diesen Vergrößerungen auf Vollbildmodus oder Originalversion aufrufen klicke, bleiben die Bilder beschnitten.

    Hallo Ralph,
    bei schwierigen Schriftbildern ist es immer von Vorteil sich über die einzelnen Worte den Sinn des Satzes zu erarbeiten. Hier macht in Zusammenhang mit Buchhandlung und Mitteilungen an die Zeitung eben nur Honorar Sinn. Die KI erkennt solche Zusammenhänge leider nicht und scheitert regelmäßig.
    Gruß
    Udo

    PS: Deine Bilder sind immer noch abgeschnitten.

    Hallo Sammlerfreunde,
    Brief aus Leimersheim nach Frankfurt vom 3.11.1875, frankiert mit einer 3 xr Nr. 33 Wasserzeichen weite Welle.
    Eine Kleinigkeit hat mich bewogen diesen Brief zu kaufen. Im Stempel fehlt die Zahl für den Tag, welche im Nebenstempel mit Blaustift eingefügt wurde.
    Gruß
    bayernjäger

    Hallo Sammlerfreunde,
    auch wenn der Brief ein paar Eingangsvermerke trägt, wann findet man schon mal eine vorderseitige Einzelfrankatur dieser Marke.
    Das Franko und die Behandlung ist identisch mit dem oben gezeigten Beleg.
    Gruß
    bayernjäger


    Hallo Sammlerfreunde,
    überfrankierte Drucksache aus Haidhof nach Brüssel vom 16.6.1875.
    Eigentlich hätten 2 Kreuzer für eine Drucksache nach Belgien genügt, der Absender verwendete allerdings eine 3-Kreuzer-Franco-Marke, was den Beleg auch nicht schlechter macht. Die DS fällt in die Zeit vom 1.1.1875 - 31.12.1875, in der im Deutschen Reich bereits Mark und Pfennig, in Bayern jedoch noch die Gulden-/Kreuzerwährung galt.
    Links unten wurden 3 Pfennig Weiterfranko vermerkt. Die 3 wurde mit einem Rötelstrich gestrichen und mit gleichem Stift links neben der Franco-Marke 10 (für 10 Pfennig, der Gegenwert der 3-Kreuzer-Franco-Marke) angeschrieben. Letztendlich wurde die 10 aber mit Blaustift auch wieder gestrichen.
    Da die Drucksache ausreichend frankiert war, wurde sie trotz verwirrender Weiterfrankovermerke unbeanstandet befördert.
    Gruß
    bayernjäger

    Dein Scanner scheint das ständig zu machen, wenn ich deine letzten 20 Bilder ansehe. Vielleicht solltest du an deinem Scanner die automatische Bilderkennung entfernen und den Scanbereich händisch festlegen. So wie jetzt schauen deine Bilder fürchterlich aus.
    Gruß
    Udo

    Hallo Sammlerfreunde,
    bar frankierter Brief aus Frankfurt nach New York vom 8.12.(1859?). Die Jahreszahl kann ich im Frankfurt-Stempel nicht genau entziffern und innen im Brief steht auch kein Jahr
    Es wurden 45 Kreuzer in bar frankiert. 6 xr für den Postverein und 39 xr Weiterfranko, umgerechnet in 11 Silbergroschen.
    Die Beförderung erfolgte offensichtlich mit der Prussian Closed Mail über Aachen 9.12. PAID 25 Cents nach New York 29. DEC. Am. Packet PAID 30, obwohl oben steht "p. Liverpool Steamer". Das lag am bezahlten Franko von 45 xr, da die British Open Mail 47 xr kostete.
    Erst im Jahr 1859 erklärte sich Thurn&Taxis bereit, das verringerte Porto von 6 xr für den Postverein zu akzeptieren, welches bei Versand mit der Prussian Closed Mail üblich war. Da Thurn&Taxis bis 1859 auf 9 xr Postvereinsporto bestand, wurden üblicherweise keine Briefe aus dem Thurn&Taxis-Bereich mit der Prussian Closed Mail befördert, sondern wurden von Preussen der British Open Mail zugeführt.
    Der Brief kann folglich nur aus der Zeit von 1859 bis 1861 stammen, da zum 1.4.1862 der Traif für die Prussian Closed Mail auf 41 xr (6 +35) gesenkt wurde.
    Gruß
    bayernjäger

    Hallo Manfred,
    vielleicht solltest du dir so etwas besorgen. Dort findest du u.a. die Thurn&Taxis betreffenden Auslandstaxen in die ganze Welt. Wenn du Glück hast findest du das Buch unter 50 Euro bei ebay.
    Gruß
    bayernjäger

    Hallo Sammlerfreunde,
    ein Brief der Fa. Louis Delius & Co Bremen nach New York vom 16.8.1852. Außer der Stempel "6" befindet sich kein postalischer Hinweis auf dem Brief. Vermerkt wurde zudem "pr Hermine".
    Bei der Hermine handelt es sich um eine Dreimast-Bark (Segelschiff), die zwischen ca. 1840-1860 als Handels- und Auswandererschiff zwischen Bremen und den USA verkehrte.
    Die Fa. Delius hatte lt. Briefinhalt auf der Hermine gleichzeitig eine Kiste mit Lederwaren nach New York verschickt.
    Der Brief wurde ebenfalls auf dem Segelschiff zur Beförderung übergeben. In den USA wurde der Brief dann mit "6" Cents gestempelt. Ich gehe davon aus der Brief wurde in New York dem Exchange Office übergeben und somit in den Postlauf gebracht. Ob mit den 6 Cents nun das Porto für die USA oder auch die Gebühr für den Schifftransport (Ship Fee) bezahlt wurde, habe ich noch nicht herausgefunden. Für Briefe mit Handelsschiffen z.B. über Frankreich wurden 6 Cents (für Briefe innerhalb New York, 1 Cent USA, 5 Cents Ship Fee) und 7 Cents (für Briefe außerhalb New York, sprich USA, 2 Cents UAS, 5 Cents Ship Fee) angesetzt. Ob das hier auch so war?
    Gruß
    bayernjäger