Beiträge von Philafreund

    Hallo zusammen,

    damit das Thema nicht im Sommerloch verschwindet eine weitere Königliche Angelegenheit aus Berlin gerichtet an den Professor Hermann Knackfuss Ritter p.p. nach Cassel an die Königliche Kunstakademie 18.3.1906

    1880 wird der als Historienmaler bekannte Hermann Knackfuß (1848–1915) durch Direktor Louis Kolitz (1845–1914) an die Kunstakademie in Kassel berufen und 1881 zum Professor ernannt. Neben Malerei lehrte er dort auch Anatomie und ab 1890 Kunstgeschichte.

    Seine großformatigen Wand- und Deckengemälde mit allegorischen und historischen Szenen im Stil des Historismus, unter anderem für das Regierungsgebäude, das Justizgebäude und das Rathaus in Kassel, sind heute nicht mehr erhalten. Zwölf Gemälde können heute noch in der Neuen Galerie besichtigt werden. Kaiser Wilhelm II. (1859–1941) schätzte den Künstler als Illustrator der preußischen Geschichte sehr und ließ sich von ihm 1898 auf der Reise nach Palästina begleiten. Hermann Knackfuß schrieb zahlreiche Bücher, darunter zwölf populäre Künstlermonographien, unter anderem über Michelangelo, Raffael, Tizian, Rembrandt, Albrecht Dürer und verfasste 1908 die grundlegende, detaillierte „Geschichte der Kunstakademie in Kassel“.

    Grüße

    Dieter

    extrem schöner Beleg, aber du hast den nur wegen dem vielen rot gekauft ;)

    Grüße aus Südhessen in den Wald

    Dieter

    Hallo Stephan,

    herzlich Willkommen im Forum und viel Freude an der Philatelie.

    Wir werden uns mit den Sammelgebieten eher nicht treffen, aber ein Treffen im bayerischen Urwald bei bayernbernd hat ja schon Tradition und ist Sammelgebiet unabhängig ;)

    Grüße aus dem klimatisierten Philazimmer

    Dieter

    Hallo zusammen,

    heute mal ein außergewöhnliches Teil, leider nur ein Teil Adressträger aber das muss man erst einmal toppen.

    Drucksachen per Einschreiben sind generell im Dt. Reich keine Massenware, das Teil allerdings hat es in sich.

    Drucksache per Einschreiben von Hamburg am 7.9.188 nach Amerika, frankiert mit 195 Pfennig was bei einer Gebühr von 5 Pfennig pro angefangene 50 gramm einem Gewicht von 1,75 kg entsprach und die 35. Gewichtsstufe plus Einschreiben darstellte.

    Schöne Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen, zurück aus dem kühlen aber einmaligen Island mache ich doch hier einmal weiter.

    Unscheinbarer Brief mit 10 Pfennige frankiert von Trier am 23.10.1876 nach Diekirch in Luxemburg.

    Für Luxemburg galt bis zum 30.4.1878 der Inlandstarif!

    Schöne Grüße

    Dieter

    Auf Island muss ich erfahren das Peter verstorben ist, für mich plötzlich und vollkommen unerwartet.

    Seine Verdienste kann man, auch wenn einige das nicht wollen, nicht hoch genug anerkennen und ihn als echten PHILATELISTEN in Erinnerung behalten.

    RIP Peter

    Hallo zusammen,

    zum Urlaubsbeginn mal wieder ein kleines Schmanker'l aus der Pfennig Zeit, ungewöhnlich allemal vom 30.9.1886

    Fernpostkarte innerhalb Sachsens von Freiberg nach Werdau per Eilboten mit einer Teilfrankierung.

    Absender war die Königlich Sächsische Staatseisenbahn, in diesem Falle die Güter Expedition Freiberg, welche dem Empfänger über das Eintreffen von 20 Tonnen Stammholz informierte.

    In der Regel werden Güter Benachrichtigungen als normale Postkarten verschickt, außer es handelt sich um leicht Verderbliche oder wie in diesem Falle eher zutreffend, um sperrige Güter.

    In diesen Fällen wurden die Benachrichtigungen per Eilboten verschickt, das zusätzliche Porto von 25 Pfennig musste der Empfänger entrichten.

    Urlaubsgrüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    heute ein banaler Fernbrief per Einschreiben von Frankfurt am Main Bornheim der am 17.5.1888 nach Neustadt in Hessen das einen Bahnhof der Strecke Main-Weserbahn hatte.

    Verwundert hat mich bei dem Brief eigentlich mehr der Ankunftsstempel auf der Rückseite, ein K1 NEUSTADT (MAIN-WESERBAHN) * *

    Kann jemand etwas zu dem Stempel sagen?

    Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    Afrika fehlte hier noch, dem kann man abhelfen.

    Postkarte von Gera nach Cairo in Ägypten vom 21.9.1924

    vom 1.12.1923 bis zum 31.12.1924 waren für Postkarten 20 Pfennig zu entrichten

    Schöne Grüße

    Dieter