Beiträge von Der Uli

    Lieber Dieter,

    ich bin begeistert von der Gestaltung dieses Titelblattes und verneige mich ehrfürchtig. So etwas möchte ich auch mal hinbekommen!

    Besser so? Ich dachte das eine ehrliche Meinung gefragt ist, aber wenn es nur um Lobhudelei geht, okay.

    Ich bin raus!

    Meiner unbedeutenden Meinung nach sieht es mir zu sehr nach ChatGBT aus. Da ist immer so ein, mir fällt nicht besseres ein, muffiger pseudo-retro Unterton dabei. Ich würde es selbst erstellen, vielleicht einige Elemente davon nutzen.

    Grüße

    Uli

    "Wie bewertet eine KI Quellen?

    Im Wesentlichen spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

    1. Qualität der Quelle

    Nicht alle Quellen haben das gleiche Gewicht.

    Beispielsweise stehen auf einer Skala:

    • Originaldokument (Brief, Urkunde, Archivakte)
    • Peer-Review-Fachartikel
    • wissenschaftliche Monographie
    • Dissertation
    • Museumskatalog
    • Vereinsheft
    • Zeitungsartikel
    • Blog
    • Forumsbeitrag
    • Social-Media-Post

    Ein Originalbrief wiegt für die Frage, was tatsächlich geschrieben wurde, mehr als zehn spätere Blogartikel darüber."

    leider ein weit verbreiteter Irrglaube, die KI bewertet überhaupt keine Quellen, der Algorithmus bewertet nur Wahrscheinlichkeiten, also welches Wort auf das voran geschriebene mit der größte Wahrscheinlichkeit auftritt, und das spuckt er dann aus!

    "Auch wenn der obige Verlauf für mich schon stark humoristische Züge trug, sollte man diese KI-Eigenschaften nicht negieren und eigentlich prinzipiell keine KI-Antworten publizieren, die zumindest in ein paar Punkten überprüft wurden."

    eigentlich in allen Punkten zu überprüfen, nicht nur in ein paar!

    Ich weiß nicht woher diese KI-Gläubigkeit kommt. Ist offensichtlich ein menschliches oder vielleicht auch deutsches Phänomen. Vor einigen Jahrzehnten war das, was im Farbfernsehn kam als unbesteitbare Wahrheit etabliert, einige mögen sich erinnern.

    Ich empfehle immer, die KI doch mal nach seiner eigenen Person zu befrage, da weiß ja jeder maximal Bescheid, ohne Recherche. Mein Lebenslauf und meine Eigenschaften waren, nun ich sage mal, den Typen würde ich auch gern mal kennenlernen!

    Auch habe ich die KI nach unserem Verein befragt, war ebenso abenteuerlich, und auch auf wiederholte Nachfragen mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Habe ich hier in unserer Vereinszeitschrift publiziert. (Seite 130)

    https://www.meteoros.de/fileadmin/user_upload/mitteilungsblatt/meteoros_public/Meteoros_2023_04.pdf

    es ging ausschließlich um die Diskussion zu verfälschten Stücken, nicht um den Kenntnisgewinn aus dem Forum im Ganzen, der ist gewaltig!

    Zu sagen: "eh schaut mal wie schlimm" "oh ja gewaltige Gurke" hilft nicht. Zu schreiben, wie oben geschehen: Die Marken waren nicht zur selben Zeit gültig, macht die Sache nachvollziebar, das ist allen was ich meinte.

    Einen schönen Abend noch

    Uli

    Ich habe mich nochmal etwas intensiver mit dem gezeigten Brief auseinandergesetzt und dabei interessantes entdeckt:

    Der Absender war der Präfekt des Departements der Elbe, Joseph Claude Legras de Bercagny (22. Mai 1761 – 27. März 1842). Einige Stationen aus seinem durchaus schillernden Lebenslauf: Unterleutnant im Regiment de Béarn, später Priester in der Diözese Tours. 1794 legte er das Priestergewand ab und heiratete. 1800 Generalsekretär der Präfektur des Departements Dyle. Später im Dienste von König Jérôme von Westfalen als Kabinettssekretär, Polizeipräfekt und schließlich des Generaldirektors der Obersten Polizei. Am 17. Mai 1812 wurde Joseph Legras schließlich Präfekt des Departements Elbe in Magdeburg, ein Amt, das er bis zum 23. Mai 1814, dem Tag der Kapitulation der Stadt, innehatte. Ab 1815 Präfekt der Côte-d’Or, im letzten Jahr seines Lebens erhielt er lediglich eine Hilfsstelle im Kriegsministerium.


    Sicherlich kein einfacher Vorgesetzter für einen Empfänger, in dessen Personalakten steht, er habe bei großem Diensteifer und Fleiß wenig geleistet, weil eine ganz übertriebene Weitschweifigkeit ihn bei seiner Tätigkeit ablenkte. Dabei habe er keine Ahnung von seiner Unbrauchbarkeit. Es handelt sich dabei um Johann Ludwig von Westphalen (11. Juli 1770 – 3. März 1841). Er war der jüngste Sohn des Philipp von Westphalen. Er trat im Januar 1794 in den braunschweigischen Staatsdienst ein. Mit der Gründung des Königreich Westphalen übernahm er 1807 die Präfektur des Departements der Saale. 1809 wurde Ludwig zum Unterpräfekten von Salzwedel (Departement der Elbe) ernannt, wo er 1812 Caroline Heubel heiratete. Nachdem Salzwedel wieder preußisch wurde, wurde Ludwig von Westphalen in den preußischen Staatsdienst übernommen und 1816, nachdem er nicht wieder zum Landrat gewählt wurde, nach Trier versetzt.
    Er hatte sieben Kinder, hervorzuheben sind hier Otto Wilhelm Henning Ferdinand (1799–1876), preußischer Innenminister und aus zweiter Ehe Bertha Julie Jenny von Westphalen (1814–1881), die spätere Frau von Karl Marx (1818–1883).

    Das Bild zeigt das barocke Landratsamt (rechts mit den offenen Fenstern) in dem von Westphalen das obere Geschoß bewohnte und wo Jenny von Westphalen geboren wurde, Postkarte von 1910

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wird wohl sehr schwierig.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder ist es so schwierig?;)