Beiträge von DSBerlin

    Hallo weite Welle,

    wie schon geschrieben - es gibt kein "richtig" oder "falsch". Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass ich vom Ausstellungswesen keine Ahnung habe, weil ich mich damit nie befasst habe und es mich auch nicht interessiert. Wenn das für Ausstellungssammlungen zwingend erforderlich ist, dann soll es so sein - warum nicht. Es sollte immer der persönliche "Spaß" im Vordergrund stehen. Hier mal das Bild das die KI für mich erstellt hatte - gesucht wurde das zeitgenössische Wappen der Stadt Lauenburg.

    Die Abbildung/das Wappen hat leider mit Lauenburg überhaupt nichts zu tun. Im ersten Moment dachte ich, dass ist das Deckblatt für irgendein Märchenbuch.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    vielleicht sehe ich dieses Thema etwas zu puristisch, aber bei mir stehen bei der Blattgestaltung grundsätzlich die Marken oder die Belege im Vordergrund. Natürlich sollte eine möglichst detaillierte Beschreibung hierzu erfolgen, die auf eventuelle Besonderheiten hinweist. Ich brauche aber keine "Bildchen" von z.B. Postämtern, Verfügungen, Erlasse etc. auf meinen Blättern. Ich habe mich schon damit "schwergetan" z.B. eine Abbildung eines Stempels aufzunehmen. Wenn man aber seine Sammlung ausstellt, dann wird so etwas vermutlich erwartet/vorausgesetzt. Ich habe mir zum Spaß mal von der KI ein Blatt für meine Lauenburg Sammlung erstellen lassen - das war in meinen Augen so "daneben", dass ich es gleich wieder verworfen habe. Hier gibt es aber bestimmt auch wieder kein "richtig" oder "falsch" und Jeder sollte es so machen wie es einem persönlich am besten gefällt.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    ich tue mich eigentlich immer etwas schwer eine Zuordnung in die Rubrik "selten" (S) oder "sehr selten" (SS) vorzunehmen, denn man nie weiß was noch so in anderen Sammlungen vorhanden ist, was einem meist nicht bekannt ist. Den nachfolgenden Stempel von Marlow würde ich aber schon als selten, wenn nicht sogar sehr sehr selten, einordnen. Bei Müller - Mark - "Altdeutschland unter der Lupe" - wird der Stempel ohne jegliche Bewertung gelistet, jedoch im Handbuch von F. Berger - "Mecklenburg - Philatelie 1856 - 1867" erhält der Stempel eine relativ hohe Bewertung. Ich persönlich kenne nur eine Marke (MiNr.: 1) mit einem Teilabdruck dieses Stempels - Ganzsachen/Briefe waren mir bisher nicht bekannt.

    Der Stempel Marlow wurde ca. 1830 eingeführt und war bis 1860 in Gebrauch. Von diesem Stempel gibt es 2 unterschiedliche Typen, wobei der 2 Stempel vermutlich aus der Umarbeitung/Reparatur des 1 Stempels entstand.

    Ganzsachenumschlag (MiNr.: U2) aus Marlow nach Wendorf bei Güstrow. Der Brief ist für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth und einer Beförderung bis 6 Meilen mit 1 1/2 Schilling portogerecht frankiert. Es handelt sich somit um einen Brief in den Landpostzustellbereich des Postamtes Güstrow. Das Wertzeichen wurde vorschriftsgemäß mit einem blauen Tintenstrich entwertet, zusätzlich wurde der Stempel "MARLOW 27/4" für das Aufgabepostamt angebracht. Die Beförderung erfolgte mit der Bahnpost. Rückseitig Bahnpoststempel "HAGENOW - ROSTOCK 28/4 IIT" und Ausgabestempel "AUSG. 5 28/4".

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    der Nummernstempel "149" von Mölln gehört nicht unbedingt zu den seltenen Entwertungen, es hat jedoch eine ganze Weile gedauert bis ich "mein" Brief hierzu gefunden hab.

    Brief aus Mölln nach Altlauerhof bei Lübeck. Der Brief ist für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth mit 1 1/4 Schilling (MiNr.: 5I) portogerecht frankiert. Die Marke wurde entwertet mit dem dänischen 3 - Ring Nummernstempel "149", zusätzlich wurde der Stempel "MÖLLN 8/4 7-9V" für das Aufgabepostamt angebracht. Rückseitig Ausgabestempel "8/4 No.2".

    Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich der Stempel "HERMAN TOASPERN". Diesen Namen konnte ich anfänglich nicht zuordnen, deshalb habe ich mich hiermit ein wenig beschäftigt. Herman Toaspern war ein bedeutender amerikanischer Briefmarkenhändler, der in den 1920 - 1930 Jahren in New York/USA auch Briefmarkenauktionen durchführte. Er galt als ausgesprochener Kenner der Altdeutschland Philatelie. Briefe/Belege die er für echt und "bedeutsam" hielt, erhielten diesen Stempel auf der Rückseite. Vielleicht ist das gleichzusetzen mit dem Stempel "Gebr. Senf - Leipzig" (in Rot), den man auch auf Marken und Belegen findet. Ich vermute damit sollte eine "Garantie" auf die "Echtheit" gegeben werden.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    für meine Sammlung des Herzogtums Lauenburg - Eingangspost - konnte ich nachfolgenden Beleg aufnehmen.

    Brief aus Gram im Herzogtum Schleswig nach Ratzeburg im Herzogtum Lauenburg. Der Brief ist für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth mit 2 Schilling (MiNr.: 16) überfrankiert, da für Briefe die innerhalb der Herzogtümer Schleswig - Holstein - Lauenburg liefen, ein Porto von 1 1/4 Schilling galt. Das Porto von 2 Schilling galt für Briefe aus den Herzogtümern in das Königreich Dänemark. Vermutlich handelt es sich hierbei um einen Aufbrauch der Marken, dieser Wertstufe, die beim Absender vorhanden waren. Die Marke wurde entwertet mit dem Stempel "GRAM 28/8 67 9-10 V". Die Beförderung erfolgte vermutlich mit der Bahnpost, auch wenn hierzu sämtliche postalischen Hinweise fehlen. Rückseitig undeutlicher Ausgabestempel "AUSG. 29/8 No.3".

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    in unserer Konservation haben wir ja schon einige Marken und Briefe zusammenbekommen. Hierzu mal ein Ort, den wir noch nicht haben.

    Brief aus Eutin nach Ahrensböck. Der Brief ist für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth mit 1 1/4 Schilling (MiNr.: 18a) portogerecht frankiert. Die Marke wurde entwertet mit dem Stempel "EUTIN 15/9 67". Die Beförderung erfolgte über Plön. Rückseitig Durchgangsstempel "PLÖN 16/9 1867" und Ausgabestempel "AUSG No.2 16/9".

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    und dann habe ich noch eine gestempelte Marke, mit der ich nicht so richtig weiterkomme, bzw. ich die Inschrift nicht richtig entziffern kann. Das "MOD" - habe ich rausbekommen -> "Money Order Department", dass sich in Nassau befindet. Die restliche Inschrift "CEH?????" bekomme ich nicht zusammen. Leider fehlt mir hierzu auch die nötige Literatur.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    aus der gleichen "Quelle", von dem ich den schon gezeigten Brief her habe, konnte ich auch noch ein paar nicht ganz so häufige gestempelte Marken erwerben. Die Orte befinden sich auf den zu den Bahamas gehörigen Inseln.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    eigentlich wollte ich es bei dieser Sammlung bei ungebrauchten/gestempelten Marken belassen, aber manchmal kommt, wie schon mal geschrieben, ein schönes Aussehen und ein guter Preis zusammen. Das war auch bei nachfolgendem Stück der Fall und deshalb konnte ich nicht widerstehen ...... schlimm wenn man so schnell "schwach" wird. :)

    Einfacher Brief von den Bahamas, aufgegeben beim Postamt in Nassau nach New York in den USA. Der Brief ist, gemäß den Portosätzen des Weltpostvereins, mit 2 1/2 Penny (SG 52) portogerecht frankiert. Stempel "NASSAU BAHAMAS C JA 6 02". Ankunftsstempel "NEW YORK N.Y. JAN 10 12 -M 1902".

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    kennt Jemand zufällig ein Auktionshaus, das in der letzten Zeit eine Spezialsammlung zu den Bahamas (möglichst mit der Zeitperiode 1859 bis 1888) versteigert hat? Meist geht dieser Bereich ja im British Commonwealth "unter", und ich suche aber nur expliziert nach den Bahamas. Besten Dank.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    diese Jahr läuft irgendwie richtig gut, denn ich konnte schon eine Menge an interessanten Briefe etc. meiner Sammlung einverleiben, wo sich der nachfolgende Brief nahtlos einfügt. Normalerweise gebe ich ja nichts auf Provenienz, aber hierzu mal eine Information. Der Brief stammt aus der Sammlung Gaston Nehrlich, die 1923 beim Auktionshaus Köhler versteigert wurde. Gaston Nehrlich war ein ziemlich bekannter Sammler der altdeutschen Gebieten. Vorab noch ein paar weitere Information zum Brief.

    Absender
    Der Absender des Briefes war Adolph Theodor Thomsen (14.März 1814 – 10. Oktober 1891).
    - 1854 Mitglied der Schleswigschen Ständeversammlung.
    - 1858 Mitglied des dänischen Reichsrats zu Kopenhagen.
    - 1867 Abgeordneter des preußischen Abgeordneten Hauses.
    In allen politischen Ämtern kämpfte Thomsen für das Deutschtum im Herzogtum Schleswig.

    Empfänger
    Der Empfänger des Briefes war Edwin von Manteuffel (24.Februar 1809 – 17. Juni 1885).
    - 1861 Generalleutnant der preußischen Armee.
    Manteuffel beteiligte sich als Generalleutnant am Deutsch – Dänischen Krieg 1864 und nahm an den Gefechten bei Missunde und an der Schlei Überquerung bei Arnis teil.
    - Seit 15. September 1865 Gouverneur des Herzogtum Schleswig mit Sitz in Friedrichsberg.
    - 1866 nahm er als Oberbefehlshaber am Deutschen Krieg teil und war für die Besetzung des Herzogtum Holstein verantwortlich.

    Stempel der Briefsammlungsstelle in Oldenswort.

    Brief aus Oldenswort in der Eiderstedter Marsch, ca. 6 Km von Tönning entfernt, nach Schleswig im gleichnamigen Herzogtum. Der Brief wurde bei der Briefsammlungsstelle in Oldenswort (s.h. einzeiliger Langstempel mit handschriftlicher Datumsangabe „6/2“ auf der Briefvorderseite) aufgegeben und zum zuständigen Postamt Tönning geleitet, das die weitere Beförderung zum Empfänger übernahm. Briefsammlungsstellen wurden eingerichtet um die postalische Versorgung im ländlichen Raum zu ermöglichen, bzw. zu verbessern. Der Brief ist für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth mit 1 1/4 Schilling (MiNr.: 14) portogerecht frankiert. Für die Beförderung von der Briefsammelstelle Oldenswort nach Tönning wurde kein zusätzliches Porto erhoben! Die Marke wurde entwertet mit dem Stempel „POST-SPED-BUR. TÖNNING – OHRSTEDT 6/2 Zug No. 1“. Die Beförderung erfolgte mit der Bahnpost. Rückseitig Bahnpoststempel „SCHLESW.POST.SPED.BUR. 6/2 Zug No. II südlich“ und Ankunftsstempel „SCHLESWIG BAHNHOF 6/2“.

    Beste Grüße

    DSBerlin

    Hallo,

    Entwertungen mit dem "kleinen Punkt" sind relativ häufig, hierzu kann ich folgenden Brief beisteuern.

    Brief aus Tönning (Angabe im Brief) nach Heide. Der Brief ist mit 4 Skilling (MiNr.: DK 4) für ein Gesamtgewicht bis 1 Loth portogerecht frankiert. Die Marke wurde entwertet mit dem dänischen 4 - Ringstempel mit kleinem Punkt, zusätzlich wurde der Stempel "SCHLESW. SPEDIT.BUREAU Z2 21/1 1856" angebracht. Rückseitig kein Ankunftsstempel.

    Beste Grüße

    DSBerlin