Hallo Alex,
schöne Belege!
Besonders gut gefällt mir die Ganzsache. Die Schweiz gehört schon zu den exotischeren Destinationen aus Schleswig-Holstein, da der größte Teil der Auslandspost nicht nach Süden, sondern nach Norden lief.
Viele Grüße
nordlicht
Beiträge von nordlicht
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Hallo Manfred,
danke für die ausführlichen Infos!
Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich den Unterschied wirklich verstanden habe. Denn zumindest bezogen auf Schleswig-Holstein gab es doch gar kein Ortsbestellgeld, sondern nur ein Bestellgeld, wenn der Brief in den Landbestellbezirk lief!?
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Hermann,
mindestens bis 1871.
Während zur altdeutschen Zeit Briefe mit vorausfrankiertem Landbestellgeld Raritäten sind, sieht man diese zur NDP-Zeit häufiger.
Vermutlich wurde das Landbestellgeld nach der NDP-Marken-Zeit (also ab 1872) generell abgeschafft.
Viele Grüße
nordlicht -
vor allem ist die "1" der "10" doppelt zu sehen, das passt also nicht zusammen.
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Hallo,
klasse, immer wieder schön diese Auslagen-Postkarten aus Itzehoe!
Was ich mich bei den gezeigten Karten gefragt habe: Beide sind anscheinend in einen Landbestellbezirk gelaufen. Hätte das nicht ein zusätzliches Porto erfordert?
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Jørgen,
der Ort ist schwer zu lesen, aber könnte vielleicht Czerwinsk sein.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Jørgen,
unten steht:
Rinkowken, d(en) 19.Februar
empf(angen)
beant(wortet)
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Manfred,
Remmels und Schwartau sind als Nachverwendungen noch unbekannt. Daher ist zweifelhaft (wenn auch nicht unmöglich), dass sich das ändert. Das gleiche gilt für die anderen Stempel, auf die ich oben verlinkt habe und die in deiner Aufstellung bzw Suchliste ggf. fehlen.
Der häufigste der nachverwendeten dänischen K1 ist übrigens der vom Itzehoer Bahnhof.
Tolle Belege, die ihr hier zeigt!
Viele Grüße
nordlicht -
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Hallo mandag ,
ein spannendes und schwieriges Thema, das auch einen Bezug zu diesem Beitrag hat: nachverwendet
Dass dir Remmels und Schwartau als Nachverwendung bekannt ist, erstaunt mich. Zumindest bei Remmels hätte ich eine Nachverwendung eher ausgeschlossen, da sich die Spur dieses Stempels bereits 1867 verliert.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo,
sehr interessante Karten und Erläuterungen
Eine Nachfrage: Waren Adreßaufkleber auf Postkarten nicht auch schon seit Mitte 1872 erlaubt?
So interpretiere ich Amtsblatt 41, Verfügung 124.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo,
es ist nicht leicht, Informationen über das Ende der F-Stempel zu finden. Besonders interessant ist die Entfernung des "F" aus den Stempeln. Dafür nennt Ingo von Garnier in seinem Exponat zu den deutschen (Franco-) Stempeln sogar eine amtliche Verfügung:
(exponate-online.de)Hat jemand genauere Informationen bzw. kennt die Primärquelle?
Im Amtsblatt der Reichspost von 1873 steht nämlich zur Aptierung der Stempel anscheinend nichts.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo,
ja, solche Briefe mit Geschichte sind toll!
Der Preuße Manteuffel war mit seinem Einmarsch in das von Österreich verwaltete Holstein ein (Mit-)Auslöser des Deutschen Krieges ...
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo,
also ich finde nicht, dass der Vierringstempel mit kleinem Punkt relativ häufig ist.
Zwar war er tatsächlich 1851/52 der alleinige Entwertungsstempeltyp auf den ersten dänischen Briefmarken, aber als Stempel auf (wenigen) Bahnhöfen und Bahnposten kommt er eher selten vor. Das Arge Schleswig-Holstein Stempelhandbuch bewertet den Stempel der schleswigschen Bahnpost auf Brief immerhin mit 150 Euro.
Ob selten oder nicht, der Brief gefällt mir gut, vor allem wegen der außergewöhnlich klaren Stempel.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Altsax,
der Brief kam beim preußischen Oberpostamt in Hamburg an, das aber nicht für Holstein zuständig war und daher an das Stadtpostamt abgab. Die II.Abteilung des Stadtpostamtes war Nachfolger des Dänischen Oberpostamtes und leitete den Brief nach Altona weiter.
Den Stadtpost-Stempel sehe ich lediglich als Durchgangstempel - genauso wie die Briefe zu dänischen Zeiten den KDOPA-Stempel trugen. Eine Vergütung für die Stadtpost gab es nicht.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Altsax ,
der Brief wurde nicht von Hamburg zugestellt, sondern von Altona. Dafür wurde ein Landporto von 1/2 Schilling erhoben (eingeführt Mitte 1865).
Viele Grüße
nordlicht -
Die Firma Smissen war Spediteur und Kommissionär mit weit verzweigten Geschäftsverbindungen in Europa. Die Korrespondenz dieser Firma war riesig.
Ich vermute, dass der Brief mit der Kurierpost nach Hamburg kam ("Hamburger Ritt" zwischen Hamburg und Amsterdam).
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Altsax ,
die dänische Post hatte zu dieser Zeit noch keine Stempel. Es wird davon ausgegangen, dass der Stempel "Von Altona" für Geschäftspost (meist der Firma Smissen aus Altona) bei der Übergabe an das Thurn & Taxissche Postamt in Hamburg verwendet wurde, d.h. bei der dänischen Post wurden diese Briefe nicht aufgegeben.
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Kupferkessel ,
klasse, vielen Dank!
Das hilft mir weiter
Viele Grüße
nordlicht -
Hallo Kupferkessel ,
danke für die Info! Schade, dass es (vermutlich) keine genaueren Unterlagen gibt. In den entsprechenden Verfügungen habe ich die OPD Kiel nämlich auch leider nicht gefunden. Immerhin ist Oktober 1868 schon deutlich früher als die mir bekannten Aufbrauchsganzsachen. Kannst du die Ganzsache aus Preetz zeigen?
Viele Grüße
nordlicht