Beiträge von oisch
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Moin,
P-36-I als Eil-Postkarte von „CASSEL * 2 d - 12.6.99 7-8 N.“ an Albert Langen in München mit einer 25 Pf. Zusatzfrankatur für die Eilbotengebühr
Albert Langen (1869-1909) war der Gründer und Herausgeber des Satiremagazins „Simplicissimus“
Bild: Nicola Perscheid (1894), via Wikimedia Commons / Gemeinfrei
Thomas Theodor Heine (1867–1948)
Im Text bittet der Werbevertreter Ernst Ackermeyer den Verleger Albert Langen um einen Reisekostenvorschuß von 15 Mark
Ich bin soeben hierher zurückgekehrt und habe mit Herrn Kempf (von der Kessler’schen Buchhandlung) Rücksprache gehalten. Genau wie Herr Kempf halte auch ich es für [möglich], bis mittags ca. 8 Abonnements zu erzielen. Um nun die Telegrafenkosten zu sparen, bitte ich Sie hiermit, mir 15 Mark per Post zu senden. Je schneller Sie meiner Bitte nachkommen, desto eher habe ich Gelegenheit, die Werbeaktion („Agitation“) in Elberfeld zu beginnen [...]
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Aus Glauben wird Wissen


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Lieber Ralph,
solange kein Einspruch von 3. Seite kommt, wollen wir der Interpretation mal glauben (heißt aber bekanntermaßen nicht wissen). Der 24.10. ist eingeplant.
Liebe Grüße Klaus
PS: Habe Dir noch eine Konversation geschickt
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Moin,
Antwort eines gleichermaßen Ahnungslosen.
1.) Post "aus dem Felde" oder von Militärdienststellen in die neutrale Schweiz war nach den regulären Auslandstarifen zu frankieren (20 Pf. bis 19.10.1919)
2,) Der Brief kam laut AK-Stempel am 18.11. in Zürich an, war aber an der angegebenen Adresse nicht zustellbar, da sich der Empfänger mittlerweile beim Stab des 69. Bat. der Schweizer Armee befand. Die Schweizer Bundesopost leitete die Sendung daher als Feldpost kostenfrei weiter.
Punkt 1 ist Postordnung; für Punkt 2 lehne ich - falls es sich um hanebüchenen Mist handelt - jegliche Verantwortung ab, da KI erzeugt.
Liebe Grüße Klaus
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Guten Morgen,
Portobrief von Bamberg nach Würzburg vom 6. August 1806 (Datierung aus dem Inhalt) also noch im Zeitraum, als sowohl das Kgr. Bayern als auch das GHzt. Würzburg unter der Postregie von Thurn und Taxis standen. Der Brief ist vollständig erhalten, kein Hinweis auf zusätzliche Beilagen. Als Porto lese ich 10 Kr. (Rückseite ist leer) was mir für einen Brief im Gewicht von 11-12 g bei der Entfernung (ca. 9 Meilen Luftlinie, ca. 12 Meilen Wegstrecke) etwas teuer erscheint ? Gibt es eigentlich "Tabellen" zur Entfernungs- und Gewichtsprogression für T&T. für Briefe aus dem fraglichen Zeitraum ? Ich glaube gelesen zu haben (hier im Forum ???), dass die Gebühren von T&T mitunter schwer nachvollziehbar sind (Briefe von A nach B wurden anders taxiert als gleiche Briefe von B nach A).
Zum Vergleich ein Portobrief von Bamberg nach Würzburg aus 1800 an den franz. Kriegskommisar Marchant bei der französisch niederländischen Armee im 2. Koalitionskrieg, der für schlappe 4 Kr. befördert wurde.
Gruß Klaus
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Guten Abend,
ich lese noch 2 x die handschriftliche Zahl "6" in schwarz. Was hat es damit für eine Bewandnis ?
Gruß Klaus
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Hier eine internationale Postanweisung von Hamburg nach Hew York über 7.- US $ (29,68 RM), korrekt frankiert mit 2 x Mi.-Nr. 48 (20 Pf pro angefangene 20 RM).
Ich hab aus Jux und Tollerei mal diese KI drüber laufen lassen und nach einigem Hin und Her folgende Interpretation erhalten:
- Montagabend, 2. Januar 1899 (Hamburg): Der Absender geht zum Hamburger Postamt 18. Er möchte exakt 7 Dollar (29,68 RM) nach New York schicken. Der Beamte klebt die zwei 20-Pfennig-Marken (Mi.-Nr. 48) auf und stempelt sie ab. (nachmittags gegen 6-7 Uhr). Er sieht, dass das nächste Hamburger Schiff erst in zwei Tagen fährt, und leitet den Beleg sofort per Bahnpost nach Köln weiter.
- Dienstagmorgen, 3. Januar 1899 (Köln): Der Beleg erreicht den Bahn-Knotenpunkt Köln (vormittags gegen 9-10 Uhr). Ein Sortierbeamter nimmt einen blauen Stift, macht ein schnelles „B“ auf das Formular und wirft es in den Beutel für den westeuropäischen Überseehafen (um das nächste abfahrende Schiff der Woche im Ärmelkanal oder in Belgien zu erwischen).
- Die Atlantikreise: Der Beleg reist im Postsack an Bord eines schnellen Transatlantikdampfers ca. 11 bis 12 Tage lang durch den Nordatlantik.
- Montag, 16. Januar 1899 (New York): Das Schiff legt an. Die Post wird direkt zur Money Order Branch (M.O.B.) im Hauptpostamt New York transportiert. Dort wird das deutsche Originaldokument mit dem amerikanischen Ankunftsstempel versehen, um die Auszahlung der 7 Dollar in bar an den Empfänger einzuleiten.
Klingt nicht unplausibel.
Gruß Klaus
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Guten Morgen,
sind zwar keine Germania sondern Krone Adler Belege aus dem Dt Reich in die Schweiz, sollten aber den gleichen postalischen Bestimmungen entsprechen.
5 statt 10 Pf. auf unterfrankierter Jubiläumspostkarte zum Jahrhundertwechsel ("leicht verspätet") von EICHSTETTEN - 25.1.00. 6-7 N. nach Zürich (Entfernung 100 km). Nachentgelt von 15 Ct. handschriftlich ausgewiesen und mit zwei Schweizer Portomarken zu 5 und 10 Ct. vom Empfänger erhoben. Handschriftlichen Bleistifttext kann ich leider nicht entzifferm. (Solche Belege sind relativ häufig zu finden).
Innlandspostkarte von Zeulenroda (5).10.95" nach Hof in Bayern mit Ankunft Hof 2 am 6.10.95. Dort lag vermutlich ein Nachsendeauftrag nach Genf Schweiz vor (zusätzliche handschriftliche Ergänzung "Kursaal"). Ankunft Genf am 9.10.95, blaue Taxierung "10" (warum nur 10 und keine 15) und 10 CT. Portomarke verklebt. Im "Kursaal" war der Empfänger aber nicht (mehr) anzutreffen. Handschriftlicher Vermerk: " parti du Kursaal sans laisser l'adresse" , Aufkleber "Abgereist - parti" und zusätzlicher Stempel "Annule' auf der Portomarke. Die Schweizer Bundespost verzichtete offensichtlich auf eine Rücksendung nach Zeulenroda, obwohl der Name des Absenders auf der Rückseite stand und in Deutschland feststellbar gewesen wäre und verzichtete offensichtlich auf das Nachporto.
Bleibt die Frage warum nur 10 Ct. und keine 15 Ct. wie beim ersten Beispiel.
Gruß Klaus
mLursaal war der
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erster Versuch
Meine mit NI (Natürlicher Intelligenz) per GIMP erstellten Stempel sehen natürlich besser aus. Der Zeitaufwand spricht aber eindeutig für Chatgpt. Wie kriegt man die Reste des Wertzeichens im Hintergrund noch besser weg ? Ist Gemini besser für die Stempelfreistellung geeignet ?
Gruß Klaus
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Lieber Hermann,
falls Du noch soviel Zeit erübrigen kannst, wäre ich Dir für scans von Neustadt / Haardt und Bamberg sehr dankbar.
Liebe Grüße
Klaus
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Alliierte Besatzung des Rheinlands nach dem Versailler Vertrag
Philaseiten.de: (?) (44) Deutsches Reich: Rheinlandbesetzung 1918 bis 1930
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Guten Morgen ,
Auf der Homepage der ARGE Bayern klassisch ist die Aufstellung der Bayerischen Bahnpoststempel von Roland Holzmayr veröffentlicht. Unter "R" finden sich mit Anfangsbuchstaben "Regensburg" unter anderem folgender Stempel, der von der Verwendungszeit und der Strecke eventuell hinkommen könnte.
und da ich schon mal auf der Seite bin, möchte ich auch eine Frage loswerden.
Vor längerer Zeit habe ich bei einer hinlänglich bekannten online Auktionsplattform folgenden Bahnpostbeleg ersteigert. Der Verkäufer, den ich mir leider nicht gemerkt habe, hat mir freundlicherweise eine kleine Kopie des Streckenverlaufs als Ausschnitt aus einem größeren Eisenbahnatlas / Bahnlinienkarte (?) beigelegt. Kennt jemand einen solchen Atlas (vielleicht liest der damalige Verkäufer hier mit ???)
Danke
Gruß Klaus
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Vielen Dank,
dann kann ich den Fall ja auch abhaken.
Apropos von Aretin, unsereiner aus der "penultimate generation" kennt natürlich noch die bekannteste Nachfahrin aus dieser Familie, Annette von Aretin aus dem Rateteam von Robert Lemkes legendärem Beruferaten "Was bin ich" (Welches Schweinderl hättens denn gern ?)
Gruß Klaus
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Das Attest les ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Einfacher Brief über > 12 Meilen vom 13.8.18xx. soweit so gut.
Mit der 2-Platte 4 mag ich mich allerdings nicht so recht anfreunden.
Eine 2-Platte 3 gefällt mir besser
Raute unter der linken unteren 3 nur sehr schwach ausgeprägt und beide Marken in Type 1 (linke obere 3 von der darunter liegenden Raute durch schmalen Grad getrennt). Den Bamberger Ortsstempel mit der unsymmetrischen Inschrift habe ich nur aus August 1857 - Juli 1858 vorliegen (4x ist zugegebenermaßen nicht allzu häufig) und die früheste Verwendung der Platte 4 nach ARGE ist der Oktober 1858.
Weitere Argumente fallen mir jetzt auch nicht ein und darum hoffe ich mal auf weitere Stellungnahmen.
Viele Dank
Gruß Klaus
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Zustimmung dankend entgegennehmend
Klaus
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Guten Morgen,
als Neuerwerbung ein Brief von Forchheim Gewichtsstufe 1 / > 20 Meilen im Postverein nach Sobernheim bei Kreuznach am 8.9.18xx gelaufen. Entwertet mit dem offenen Mühlradstempel 132 (der laut Großner in heimat- und postgeschichtliche Dokumentation Seite 229 ab Juni 1858 im Einsatz war). Der waagrechte Dreierstreifen stammt meines Erachtens von Platte 4. Bei der linken Marke ist zusätzlich die Verbindung der linken oberen 3 mit der darunter liegenden Raute erkennbar (Type 2), die beiden rechten Nachbarn sind Type 1 (Raute durch schmalen Grat getrennt). Bei der äußersten rechten Marke könnte es sich um den Pattenfehler VII ("schräger weißer Kratzer durch den linken Schriftkasten "DREI") handeln.
Mit der Bitte um Zustimmung

Gruß Klaus
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Lieber Ralph,
Tarif 01.10.1919 - 05.05.1920;
Inland - 20 g 20 Pf.; 20-250 g 30 Pf + R-Gebühr 30 Pf = 60 Pf.
Ausland: keine Kriegs- bzw. Nachkriegsbeschränkungen im Postverkehr mit der Schweiz.
Somit 70 Pf. für Auslandsbrief der 3. Gewichtsstufe 40-60 g + 30 Pf. R-Gebühr ergibt nach Adam Riese und Eva Zwerg ..... 100 Pf. (Passt)
Diesen Brief hat ein begnadeter Visionär frankiert.
Gruß Klaus
PS: Denkst Du bitte am Samstag an die NW-Postkarte - Danke