Beiträge von oisch

    Kleiner Tipp


    man kann Bücher, Zeitschriften usw., die mitunter vergriffen, zu teuer oder nur eben mal wegen eines bestimmten Sachverhalts benötigt werden, auch über Fernleihe bei der philatelistischen Bibliothek in München (wahrscheinlich auch in Hamburg) ordern,


    Gruß Klaus

    Hallo Ralph,


    existiert eigentlich eine Aufstellung ("Preisliste") für wieviel Decimes Frankreich den Bayern das 30 g Briefpaket in Abhängigkeit vom jeweiligen Rayon abkaufte / vergütete. Das war doch vermutlich nicht über die gesamte Laufzeit des Vertrags von 1822 fix sondern änderte sich (gab ja auch Währungsschwankungen )


    Gruß Klaus

    Lieber Ralph,


    vielen Dank für die Stellungnahme. Mir ging es ausschließlich um einen möglichen pekuniären Vorteil für den Kunden, Aspekte wie erhöhtes Risiko des Postverlusts oder nervige Warterei am Schalter bei Francobriefen hatte ich dabei nicht im Kalkül. Man sollte allerdings auch nicht unterschätzen, was zum Teil unternommen wurde um Gebühren einzusparen ( Brief von Mannheim über den Rhein nach Luhafen oder von Weissenburg über die Grenze nach Scheidt schaffen lassen, oder gleich im Paket ins andere Postgebiet schicken bzw. einem Reisenden mitgeben). Die Porto- / Francobrief Nummer dürfte aber demgegenüber wohl keine Rolle gespielt haben, abgesehen davon, dass es auch so gut wie überhaupt nicht nachprüfbar ist,


    Gruß Klaus

    Hallo,


    ich möchte hier mal einen Vergleich zwischen einem realen Porto- und einem fiktriven Francobrief zur Diskussion stellen, die hinsichtlich Gewicht, Entfernung und Tarifzeitraum vergleichbar / "identisch" sind.


    1.)

    Der reale Portobrief, der sicherlich in den unendlichen Tiefen dieses Forums schon mal versenkt wurde.



    Portobrief - 0,5 Loth von Neustadt nach Straßburg vom 27 / 3 1835 an den dubiosen Schattenmann, der sich hier schon des öfteren rumgetrieben haben soll. (im Folgenden mit 1 Decime = 2,8 Kr. gerechnet).

    Frankreich taxierte 8 Decimes (ca. 22 Kr.) als Porto für den Empfänger. Davon entfielen 5 Decimes (14 Kr.) auf den bayerischen Portoanteil (Vertrag vom 01.01.1822), die per Vergütungsstempel dokumentiert wurden und 3 Decimes (ca. 8 Kr.) innerfranzösisches Porto für einen Brief -7,5 g über eine Entfernung von knapp 60 km zwischen Weissembourg und Strassburg (Tarif vom 01.01.1828). Die Verrechnung mit Bayern erfolgte allerdings nicht mit 5 Decimes pro Einzelbrief sondern mit 10 Decimes (28 Kr.) pro Unze (30 g)., d.h. für den besagten Brief mit ca. 7,5 g, für den Schattenmann 22 Kr. berappen sollte, erhielt Bayern 28 : 4 = ca. 7 Kreuzer und Frankreich ca. 15 Kreuzer.


    2.)

    Der fiktive Francobrief (gleiches Gewicht, Entfernung usw.).

    Der Schattenmann hat sich natürlich geweigert, die 8 Decimes zu löhnen und der Brief ging zurück. Da es sich um eine finanzielle Forderung in nicht unbeträchtlicher Höhe handelte, wurde einer weiteres Schreiben, diesmal als Francobrief auf den Weg gebracht.

    Zu bezahlen waren 3 Kr. für Bayern bis zur Grenze und ab da wie oben 8 Kr. für Frankreich. In Summe fiel also mit 11 Kreuzer gerade die Hälfte des Betrags beim Portobrief an. Absender und Empfänger hätten sich z.B. bei einer regelmäßigen Geschäftsbeziehung also einiges einsparen und die beiden Postverwaltungen austricksen können ?????


    Wenn denn die hier getätigte Überlegung stimmt oder wo hängt der Haken ???

    und wie wurde die Verrechnung zwischen Frankreich und Bayern beim Francobrief vorgenommen ?


    Gruß Klaus



    Liebe Schriftgeleerte,


    schwer enttäuscht von den Transkriptionfähigkeiten der hochgelobten Künstlichen Intelligenz habe ich mich höchstselbst redlich bemüht den folgenden Brief zwischen den Bürgermeisterämtern Gimmeldingen und Edenkoben zu entziffern.


    Ich behaupte gelesen zu haben:


    " Gimmeldingen den 21 Juni 1833

    An das Königl. Bürgermeisteramt Edenkoben

    die Militär .....

    von 1812 .... :

    ..... hat man die Ehre anzu-

    zeigen, daß der am 8. Juni 1812 in der

    dortigen Gemeinde geborene Karl ....

    ... .... in einem .... .....

    ... Königl. Land..... dient ..... .....

    ...

    Mit ..... ......

    ... Bürgermeisteramt

    Unterschrift"



    An den Fehlstellen bin ich kläglich gescheitert.


    Schon mal besten Dank an den eventuellen Lückenbüßerschließer


    Gruß Klaus

    Hinter dem Stück bin ich schon jahrelang her :P


    Waagrechtes Paar der 2-I a mit oMR "32" von Bamberg für schlappe 99.- Öcken,

    Die Echtheit wird garantiert (ob für das abgebildete Paar oder eine 2-I a ?)

    Aber man hat ja Rückgaberecht.

    Ich verrate natürlich nicht, wo es dieses Schnäppchen gibt, nicht dass es mir ein anderer wegschnappt.

    Am besten ich ziehe gleich die Sofortkauf Option


    Zitat

    Dann wollen wir einmal sehen, was daraus wird.

    Ja,ja, dann

    "schaun mer mal",

    wie der seelige Franz immer zu sagen pflegte.


    Nachstehend ganz aktuell schon mal was zum schaun.


    Eine Antwort der besagten Agentur auf meine Eingabe

    (so hieß das auch in der ehemaligen: https://de.wikipedia.org/wiki/…_Eingaben_der_B%C3%BCrger),


    betreffend eine nachweislich des Poststempels dokumentierbare Laufzeitverzögerung um knapp 3 Wochen:






    Fazit:

    Die Hoffnung stirbt zuletzt,

    allerdings soll man laut K. Walentin ?

    seine Hoffnung nicht bei der Post aufgeben


    In diesem Sinn

    Provokationsmodus ein.


    Kann es sein, dass zu einem gewissen Teil auch unsere eigene - meinereiner nicht ausgenommen -

    "Geiz ist Geil Mentalität" nicht unwesentlich zu diesen Zuständen beigetragen hat ......... und damit beziehe ich mich ausdrücklich nicht allein auf die geschilderte Zustellpraxis.

    Energie, Transport, Kommunikation waren "früher" hoheitliche Aufgaben und was haben wir uns gefreut, als dieses "träge und schwerfällige Beamtensystem" privatwirtschaftlich umgestrickt wurde.

    Kein Postmonopol mehr beim Telefon, Strom, Gas, Öl nicht nur vom lokalen Versorger, private Postdienstleister statt Dt. Bundespost (ein H. v. Stephan wurde seinerzeit für den umgekehrten Weg in den Adelsstand erhoben) . Alles plötzlich flexibler und billiger (wer es denn zu nutzen wusste). .....

    Hinten runter fiel der Service und die die Mitarbeiter, die selbigen in mehr oder minder präkeren Arbeitsverhältnissen zu leisten haben.


    Provokationsmodus aus


    PS: Eine Lösung kann ich allerdings auch nicht anbieten aber daran versuchen sich ohnehin schon genügend Zeitgenossen verschiedenster Couleur, die sich entschieden haben "Politiker zu werden"

    (aber das ging bekanntermaßen schon mal gründlich schief)


    In diesem Sinne

    Hallo Bernd,


    danke für die Überprüfung / Korrektur.

    Das mit der Gebühr für die Rücksendung wußte ich noch nicht

    und die mit Blaustift vermerkten 14,50 habe ich nicht registriert

    und hätte sie ohnehin nicht erklären können.


    Also außer Spesen ........


    Again what learned


    Gruß Klaus

    Lieber Ralph,


    ein Tauchgang führt lediglich zum "Fratzenbuch" und da komme ich nicht weiter, zwengs weil keine Mitgliedschaft in dem Zuckerberg-Verein.


    Gruß Klaus

    Ich versuchs mal mit Hilfe einer Tabelle aus dem Rundbrief 8 / 2001 der ARGE Bayern e.V

    (gibts die überhaupt noch ?):


    1.) Paket - 20 kg / Entfernung > 75 km: 12.- Mark

    2.) Nachnahme: 1.- Mark

    3.) Wert: - 1000 M: 2.- Mark Versicherungsgebühr

    4.) Einschreiben (bei Wertpaketen vorgeschrieben): 0,50 Mark

    Macht nach Adam Riese und Eva Zwerg: 15,50 Mark

    Obs stimmt sollte vielleicht ein Experte nochmals überprüfen


    Gruß Klaus

    Ergebnis des eingehend diskutierten Belegs:

    12 Bieter, 21 Gebote und schlappe 198.- Euronen.


    Aktueller Kilopreis Altpapier bei Selbstabholung: 0,10 € ;(


    Gruß Klaus

    Lieber Heribert, lieber Erwin,


    Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben (Johannes 20,29) ;)


    Scherz beiseite.

    Ich habe die Bilder aus einer Konversation kopiert und hier eingefügt.

    Das scheint offensichtlich nicht zu funktionieren

    Habe sie jetzt nochmals separat hochgeladen und jetzt sollte es funzen.


    Grüße nach Ffm und in die Wetterau


    Klaus

    "Moin, Moin"


    sorry dass ich mich jetzt erst zu den Beiträgen # 525 melde, aber den Thread habe ich vollkommen verschlafen. :sleeping:


    Also


    Der fragliche Stempel wurde nach meinen Unterlagen im Zeitraum 02.06.1865 - 25.07.1868 als "Ortsstempel" beim Bahnhofspostamt Bamberg (später Bamberg II) eingestzt.

    In dem genannten Zeitraum liegen mir mehrere "Fernbriefe" mit Marken Nr. 9, 10, 11 und 15 mit dem oMR "32" als Entwerter vor.


    11.12.1865


    Daneben aber auch als einziger Stempel auf Ortsbriefen


    2.6.1865



    25.7.1868


    Passt also alles zu den Erklärungen von Ralph.


    Gruß Klaus