Beiträge von preussen_fan

    hallo liebe Sammlerfreunde,
    war ja nur ein Vorschlag. Ich habe ständig über 20 verschiedene Passwörter zu verwenden, alleine an den verschiedenen Servern, um die ich mich in meiner Firma kümmern muss. Dabei habe ich ein grottenschlechtes Namensgedächtnis, aber es klappt nach dieser Methode sehr gut. Und @Zockkerpeppi, für Passworte, die ich alle 90 Tage ändern muss ( das habe ich auch) füge ich jedesmal den aktuellen Monat hinzu. Problematisch ist es halt nur, wenn z.B. keine Sonderzeichen erlaubt sind oder ähhnlich blöde Einschränkungen.
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W. Friese

    geht mir so ähnlich - nur, dass ich die Passwörter regelmäßig ändere, weil ich sie mir nicht merken kann ...


    hallo Erdinger,
    warum verwendest du keine Passwortsätze? Da kann man sich ganz lange und komplizierte Passworte leicht merken, z. B.:
    Ich beschäftige mich seit 27 Jahren mit bayerischer Postgeschichte und habe 2 Kinder, das ergibt:
    Ibms27JmbPuh2K
    Jetzt noch zwei Sonderzeichen spendiert, z. B. vorne ein % und hinten in ?, das muss man sich merken, macht insgesamt:
    %Ibms27JmbPuh2K?
    Das ist doch kompliziert genug, es sind nämlich Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten, und man kann es sich merken.
    Damit man für verschiedene Internetportale verschiedene Passworte hat, kann man auch die ersten zwei Anfangsbuchstaben des Portals voranstellen oder anhängen z.B. für unser Portal Altpostgeschichte:
    al%Ibms27JmbPuh2K?
    Jetzt könnte man den Satz auch kürzer machen und die Kinder weglassen: al%Ibms27JmbP?
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    hallo zusammen,
    ich habe nochmal in meiner Fachliteratur geblättert und festgestellt, dass Magdeburg 1813 an Preußen ging und vorher eine Kgl. Westpälische Postanstalt im Department Elbe war.
    mfg
    preussen_fan
    Erwin W.

    lieber Ulf, liebe Sammlerfreunde,
    ich zeige hier einen Brief von Magdeburg nach Berlin, leider ohne Datumangabe. Im Feuser wird der Stempel unter 2150-2 gelistet und 1808 als Verwendungsdatum angegeben. Ich würde jetzt gerne wissen, handelt es sich um einen Postwärterstempel? Meiner Meinung nach eher nicht, weil Magdeburg dafür wohl zu groß war und dann ja der stempel des übergeordneten Postamts fehlen würde. Wie soll man den Stempel beschreiben? Handelt es sich um einen alten westfälischen oder französischen Stempel? Zumindest ist es doch ein preußischer Vorläuferstempel, weil in Preußen ja erst 1816/17 Stempel offiziell eingeführt hat.
    wer hilft weiter?
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    liebe Sammlerfreunde,
    hier zeige ich einen Brief vom 30.5.1832 von Elberfeld nach Bremen. Abgestempelt ist er mit dem Einkreisstempel (sog. Fingerhutstempel) von Elberfeld. Absender ist der Deutsch Americanische Berwerks-Verein und der Inhalt ist ein gedrucktes Rundschreiben, das sicher interessant genug ist, um es hier zu zeigen.
    Zu der Briefgebührenberechnung komme ich zu Folgendem (ich bitte mich zu verbessern, wenn ich falsch liege)
    Der Brief wog weniger als 3/4 Loth, fiel also in die erste Gewichtsstufe.
    Die Entfernung Elberfeld - Bremen betrug 30 Meilen, also 5 Silbergroschen.
    Umgerechnet wurde in Bremische Grooten, das ergab 12 Grooten, ausgeworfen in Rot,
    müsste in Preußen eigentlich ein Frankobrief sein, weil mit Rötel taxiert, aber das Frankokürzel fehlt.
    Wer kann helfen?
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    hallo Ulf,
    ich habe mal in meinen Beständen nach Breslau-Stempeln ohne Jahreszahl geschaut. Dabei habe ich zwei Briefe gefunden, einer vom 15.8.1863, der andere vom 5.8.1863. Im Münzberg wird für diesen Stempel kein Verwendungszeitraum angegeben (Breslau(15)), der Stempel mit Jahreszahl (Breslau(16)) wird ab 1864 angegeben, was die Aussage von peterhz unterstützt.
    Der Brief wurde sicher aber nach dem 13.5.1863 aufgegeben, da ab diesem Datum zusätzlich zu den Entwertungsstempeln ein Aufgabestempel auf eine freie Stelle des Briefes abgedruckt werden musste, weil es zu Beschwerden bezüglich der Lesbarkeit gekommen war (Postamtsblatt Nr. 11 vom 13.5.1863). Mit seinem Datum 15.5. könnte er gerade mal 2 Tage nach dieser neuen Verfügung gestempelt worden sein.
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    liebe Sammlerkollegen,
    ich würde diese Sache mal im Zeitkontext sehen. Der Brief stammt von ca. 1860. Fünf Jahre später hat Heinrich Stephan vorgeschlagen, ein offenes Postblatt einzuführen. Dieser Vorschlag wurde vom preußischen Generalpostdirektor Richard von Philipsborn wegen sittlicher Bedenken aufgrund der offenen Lesbarkeit jeglicher Korrespondenz abgelehnt. Postkarten wurden dann erst 1869 in Österreich eingeführt. Soviel zu offen lesbaren Mitteilungen. (Siehe dazu auch Philatelie Heft 442, Seite 30ff)
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    hallo Michael,
    bezüglich der Russland-Franko-Briefe bin ich gerade bei Ebay fündig geworden. Dort wurde ein Franko-Brief versteigert, der von Bonn nach Rohezow in Russland ging. Hier haben wir wieder in rot fr 6 und in blau gestrichen und in blau f3. Leider habe ich mir den Brief durch die Lappen gehen lassen, schade. Er ist mit einem großen Einkreisstempel mit waagerechter Uhrzeitangabe unter dem Datum abgeschlagen.
    viele >Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    hallo Michael,
    danke für deine Antwort. Ich weiß nicht, ob ich dich recht verstehe:
    1. Der Absender hat tatsächlich 12 Sgr. bezahlt, 6 Sgr. preußischer Antei, 6 Sgr. russischer Anteil, also ein Frankobrief
    2. Der preußische Postbeamte strich danach die rote 12 durch und setzte in blau f 6 daneben, um das an Russland abzuführende Weiterfranko zu kennzeichnen.
    Habe ich das so richtig verstanden?
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.

    Also, mir ist soeben eine Lösung zum zweiten Brief eingefallen. Könnte es sein, dass der Absender zunächst vorhatte des Porto zu bezahlen und der Postbeamte den Betrag 12Sgr. in rot auswarf. Dann hat er es sich aber überlegt und den Brief nicht bezahlt. Darauhin hat der Postbeamte die rote 12 durchgestrichenund en preußischen Antei 6Sgr. in blau danebengesetztz. Das heißt, es soll keine 16 sondern eine 6 sein. Allerdings wäre nun auf der Rückseite eine rote 20(Kopeken) zu erwarten. Mit viel Fantasie könnte man das so sehen.
    mfg
    preussen_fan
    Erwin W.

    liebe Sammlerfreunde,
    mich würde interessieren, ob ich mit der Portoberechnung für die beiden Briefe von Barmen nach St. Petersburg richtig liege:
    Auf dem ersten Brief von Barmen/Rittershausen vom 11.9.1858 ist vorderseitig eine blaue 3(Sgr.) vermerkt. Das ist ja wohl der preußische Portoanteil.
    Auf der Rückseite finde ich eine rote 20. Das ist das vom Empfänger zu bezahlende Gesamtporto in Kopeken, also 10 Kopeken für Russland, 10 Kopeken = 3 Sgr. für Preußen.
    Bei dem zweiten Brief von Barmen/Unterbarmen vom 29.6.1858 befindet sich vorderseitig eine rote 12, blau durchgestrichen und in gleicher blauer Farbe eine 16.
    Die rote Farbe deutet ja auf einen Frankobrief hin. Der Brief ist schwerer als 1 Loth und kostet somit das zweifache, also 2 x (3Sgr. preußisch + 3Sgr. russischer Anteil) = 12 Sgr. Was bedeutet die Durchstreichung und die 16?
    viele Grüße
    preussen_fan
    Erwin W.