Beiträge von Magdeburger

    Hallo Martin


    die Assecuranzgebühr betrug 1 Sgr. was 3,5 aufgerundet 4 Kreuzer sind und schon passen die 22 Kreuzer franco.

    Über dem Gewicht von 15 Loth ist ein blaues "B" = Beutelstück, was heißt dass das Paket in einem Briefbeutel versendet wurde .


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Liebe Sammelfreunde


    zwar etwas ausserhalb meiner Sammelzeit, aber sowas hatte ich noch nicht:

    Am 16?10.1871 in St. Blasien aufgegebene 3 Kreuzer Ganzsache und adressiert an "Herrn I. I. Schwartz Söhne & Co" mit "Anhängendes Muster ohne Werth". Am 17,10. kam dies in Magdeburg an, wo links oben notiert wurde: "Ohne Muster in Magdeburg eingegangen XII Schammert".

    Weiterhin ist siegelseitig sogar noch die Schnur zu sehen.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Liebe Sammelfreunde


    ich möchte mal einen netten Beleg zur Diskussion stellen.

    Geschrieben am 20.05.1800 in Magdeburg und "An das Justiz Amt zu Rosenburg" adressiert. Darunter:

    "D(e)cla(ration) in einem Packet sign(iert) H.K. 1 Rt 9 ggr Ausl(age) Geb(ü)h(en) u. Embl(age)".

    Das Paketgewicht wurde mit 26 Pfund bestimmt. Die Auslage entspricht 33 ggr + 2 ggr. ProCura. Der Kurs lief über Calbe, so dass zwei Teilstrecken entstanden, wobei für jede 9 ggr. Paketporto + Geldporto anfielen, wobei für letztere noch ¾ ggr. Procura, final 53 ¾ ggr. Porto erhoben wurden.


    Kann die Deklaration, wie von mir gelesen so bestätigt werden.

    Hat jemand einen ähnlichen Beleg, da es recht ungewöhnlich ist, 2 Teilstrecken zu haben. Zu bedenken ist, das zu dieser Zeit der reale Weg in die Berechnung einfloß, auch gab es ggf. Absprachen über die Höhe des Porto.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf


    Lieber Dieter


    auf dem Paketzettel wurde m.E. eine "723" notiert. Möglicherweise könnte es eine Korrektur der Paketzettelnummer sein - aber auch eine Kartierungsnummer.

    Das Porto ist hier der Mindestfahrposttarif von 2 Sgr.

    Siegelseitig lese ich f 2, wobei die Ziffer deutlich kleiner geschrieben wurde, was möglicherwiese darauf hindeutet, dass es 2 Pfennige sein könnten.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Lieber Michael


    ich würde an 3 Kreuzer Bestellgeld denken.


    Lieber Erwin


    Brühl wird kaum 2 Meilen von Cöln entfernt sein.

    Damit ist das ProCura von 2 1/2 Sgr. + doppelt schwerer Brief von weiteren 2 Sgr. die weitere Taxierung.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Lieber Erwin


    die Änderung von 1844 habe ich auch nur so.

    Im Postamtsblatt 17 im Jahre 1848 wird die Pakettaxe behandelt. Des weiteren sind in dem Jahr noch mehr ähnliche Verordnungen zu finden, welche sich auf die verschiedenen Aspekte beziehen.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Lieber Dieter


    ich verstehe nicht wieso die Bilder so klein sind. Die angezeigten Angaben sind nicht die der Originaldaten bei mir. Schon die Größenangaben passen nicht. Ich scanne fast immer mit 300 DPI. seltener größer. Auch wenn ich versuche, neue Bilder einzufügen, kommt immer wieder gleiches heraus.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Liebe Sammelfreunde


    hier ein netter Wertpaketbegleitbrief vom 19.01.1831 aus Calbe nach Magdeburg. Das Paket wurde mit 4 Pfund 31 Loth Gewicht bestimmt und enthielt 148 Reichsthaler. Unten links wurde noch notiert Postschein bezahlt Empfänger.

    In Magdeburg wurde das Paket mit 5 Pfund Gewicht neu bestimmt. Für den Postschein waren 2 Sgr. fällig. Für das Paket wurde die Geldtaxe angewendet, wobei für 100 Thaler von 4 Sgr., für 50 Tahler 2 Sgr. von 5 zu 5 Meilen in Anwendung kam. Die Entfernung beträgt gerade mal 4 Meilen, so dass 6 Sgr. Geldporto anfielen, zuzüglich Scheingebühr ergeben die 8 Sgr.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Liebe Sammelfreunde


    einen Brief vom 19.08.1858 aus Brüssel an "Seiner Königlichen Hoheit Herrn Großherzog von Anhalt-Dessau resedirt dans Dessau" kann ich hier zeigen. Unten links wurde noch notiert: "zur eigenhändigen Abgabe". Siegelseitig ist ein unleserlicher Stempel, sowie der rote Grenzeingangsstempel "AUS BELGIEN PER AACHEN" vom Folgetag und der Ausgabestempel vom 21. aus Dessau zu sehen.

    Taxiert wurde er mit 5 Sgr., wobei 2 Sgr. Belgien aus dem 2. Taxrayon zustanden. Über eine Portofreiheit beiderseits habe ich im PV nichts gefunden.

    Leider bekomme ich den Inhalt nicht zusammen, jedoch scheint der Schreiber 34 Jahre zu sein und ursprünglich aus Anhalt-Zerbst zu kommen.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Lieber Hermann,


    ein sehr interessanter Beleg. Ich habe mal versucht die Zahlen zu ordnen.

    Nachnahme 1 Florin 22 Kreuzer = 23 1/2 Sgr.

    Gewichtstaxe:

    2 Pfennige * 12 Pfund * 13 (Progressionsstufe laut Siegelseite) = 312 Pfennige = 26 Sgr.

    Nachnahme 23 1/2 Sgr. + 26 Sgr. Gewichtstaxe = 49 1/2 Sgr.


    Prinzipiell fehlt noch das ProCura von mindestens 1 Sgr. , was dann in Summe 50 1/2 Sgr. sind.


    Taxiert wurden 51 1/2 Sgr. und unterstelle ich, dass eine Postdeclaration vorhanden war und dort auch der Wert von 40 Florin mit angegeben wurde, müßte eine Assecuranz-Gebühr von 2 Sgr. erhoben werden. Lasse ich das ProCura weg und addiere nur die Assecuranzgebühr dazu, erhalte ich die angegebene Summe.


    Normalerweise sollte das ProCura zum Nachnahmebetrag addiert werden, was nicht geschah, so dass ich unterstelle, dass dies vergessen wurde.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

    Lieber Erwin,

    Lieber Michael


    unterfrankierte Fahrpostbelege sind ja nicht so selten, jedoch so wie hier ist von einer Aufgabe am Postschalter auszugehen. Ob in Neuhaldensleben die Anwendung der Aktentaxe in Betracht gezogen wurde, halte ich für eher unwahrscheinlich.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf