Hallo DSBerlin,
da hast du aber ein schönes Stück Postgeschichte in deine Sammlung einverleibt. ![]()
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Hallo DSBerlin,
da hast du aber ein schönes Stück Postgeschichte in deine Sammlung einverleibt. ![]()
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Sehr guter Beitrag Harald guy69 ![]()
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Ich lese diese Nachricht und bin zu tiefst erschüttert.
Ruhe in Frieden Peter
Hallo in die Runde,
ich zeige heute Brief aus Schwerin nach berlin einen Ausgabe- oder Ankunftstempel aus Berlin, der mit einer Stempelmaschine der Mechaniker Hinrichsen und Maaß in den Jahren 1867 bis 1869 angebracht wurde (Quelle: Fritz Steinwasser, Berliner Post). Leider ist der Brief nicht genau datierbar (wegen der Marke muss es aber 1868 oder 1869 sein).
Beste Grüße
Christian
Lieber Christian,
ich bin über deinen Beitrag gestolpert. Du hast den Kaufmann Hinrichsen leider sehr zu Unrecht zum Mechaniker befördert. Hinrichsen war letzlich nur ein Kaufmann und hat nur als Lizenznehmer und Vertriebspartner fungiert. Erfunden und konstruiert haben die Maschine die Herren Fischer und Maas. So auch der Eintrag im Originalpatent.
Wenn ich mir noch die Anmerkung erlauben darf, der Brief stammt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus dem Jahr 1868. Ein Blick in die Registraturen der ArGe NDP zeigt, dass die gezähnten Marken des Norddeutschen Bundes erst spät im Januar 1869 belegt sind.
- 27.01.1869 in HAMBURG PE 4
- 31.01.1869 MAGDEBURG
Ich glaube wir können den Brief somit sicherlich in das 1869 datieren.
Übrigens, das gezeigte Briefstück aus dem Buch befindet sich jetzt in meiner Sammlung.
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Liebe Freunde,
ich wusste doch, dass ich es vor Kurzem erst gelesen hatte. Es steht dort so wie Michael es beschrieben hat. Und zwar in dem neuen Buch der ArGe Preußen, hierzu der Ausschnitt:
So ähnlich steht es auch in älteren Zusammenfassungen, zum Beispiel im Handbuch für Post Beamte, unterschiedliche Jahrgänge.
Es scheint so, dass dies wohl nicht explizit vorgeschrieben war, jedoch vielfach so verfahren wurde. Vor allem wohl auch vor dem Hintergrund der nicht gerade unempfindlichen Bußen im Falle einer Revision.
Da dies nun geklärt ist, gehört er in die Contra Sammlung. Denn hätte der Beamte, wie vorgeschrieben, sein Stempelwerkzeug stets rein erhalten, hätte er den Stempel nicht nochmal daneben setzen müssen.
Also entschuldige ich mich für die gestiftete Verwirrung
Okay, ich habe noch einen. Brief vom 28.3.1916 aus Hamadan Bazar (Persien) rund 900 Kilometer Richtung Norden nach Baku, dort geprüft und anschließend in die USA nach Baltimore befördert, wo er im Mai des selben Jahres ankam.
Das ist ein schöner Beleg den du hier zeigst. ![]()
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Top was du hier alles vorstellst. ![]()
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Hallo Michael,
ich müsste jetzt nochmal in den Vorschriften suchen. Aber wenn ich mich recht erinnere war der Wortlaut, wenn der Stempel undeutlich abgeschlagen ist, ist dieser nochmals deutlich daneben abzuschlagen.
Lieber Jürgen,
vielen Dank für diesen Beleg ![]()
Die Strecke Lübbenau - Senftenberg wurde aus postalischer Sicht dem Eisenbahnpostamt Nr. 20 mit Sitz in Dresden zugewiesen. Siehe auch in der Mitteilung des Amtsblattes oben in meinem Beitrag. Das EPA 20 hatte erstmal per se nichts mit den Eisenbahnbetriebsgesellschaften zu tun. Dies wurde, zumindest aus preußischer Sicht, mit Eisenbahngesetz von 1838 festgelegt.
Du junger Dachs bist ganz schön frech.
Ganz so jung auch wieder nicht und es ist ja eine Feststellung, dass ich durch den Beitrag Verwirrung stiften könnte.
Ich überlege gerade, ob ich dich am Sonntag bei der JHV als Neumitglied erwähne.
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Musst du nicht
, dafür besteht nicht die geringste Notwendigkeit![]()
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Lieber Jürgen,
1874 wurde der Streckenabschnitt LÜBBENAU - SENFTENBERG fertiggestellt und dem Streckennetz hinzugefügt. So ergab sich für Reisende, aber auch für die Post eine schnellere Verbindung zwischen den Dörfern Berlin und Dresden. Die neu hinzugekommene Strecke habe ich grün markiert, den Weg den deine Karte genommen hat in orange.
Der Grund für diese neue Strecke ist zum einen in den Braunkohlevorkommen in der Lausitz zu suchen. Viele Jahre später war diese Strecke in der DDR eine der wichtigsten, um Berlin mit Braunkohle zu versorgen. Zum anderen wurden hiermit die anderen Strecken über Görlitz und Kottbus nach Berlin entlastet.
Durch diese Eröffnung ergab sich nun auch die Notwendigkeit, die Post die auf dieser Strecke aufgegeben wurde zu dokumentieren. Das zugehörige EPA hatte seinen in Dresden. Daher wohl die Kombination für diese Strecke.
Neu eröffnete Strecken, insbesondere solche die als Brückenstrecken dienten erhielten auch schon davor eigene Stempel.
Der von dir gezeigte Stempel war auch nur 1874/75 im Einsatz, bzw. ist bis jetzt erst in deisem Zeitraum nachgewiesen.
Hier noch der Auszug aus dem Amtsblatt, für die Freunde der Primärquellen ![]()
Hoffe das ich dir etwas weiterhelfen konnte und weitere Verwirrung stiften konne ![]()
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Lieber DSBerlin,
es handelt sich nicht um einen Ausgabestempel von Berlin, sondern um einen Ankunftsstempel der mit der Hinrichsen Stempelmaschine aufgebracht wurde.
Du kannst ja mal schauen, ob dein Brief irgendwelche kleinen Beförderungslöcher hat. Ich glaube welche zu erkennen. Zum Vergleich kannst du ja mal in den Beiträgen dazu suchen. Siehe auch hier und hier auch.
Übrigens ein sehr schönes Stück hast du dir da ein Land gezogen. Glückwunsch dazu ![]()
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Hallo Harri,
es könnte FRA // KIEL sein wurde verwendet, wenn der Brief von SH nach DK mit dem Schiff lief. Wahrscheinlich als Landungsstempel von Kopenhagen.
Zumindest ist der Stempel so im Van der Linden unter der Nummer 1315 angegeben.
Hoffe dass das weiterhilft.
Aber generell: Da hast du ein Meisterwerk abgeliefert - Chapeau!
Lieber Ralph, vielen Dank für die Blumen ![]()
@Thorsten,
vielen, herzlichen Dank !!
Der Brief spricht so viele Aspekte an - die alle alleine rausarbeiten zu wollen, wäre ein "größeres" Unterfangen, welches ohne das Schwarmwissen hier im Forum i.d.R. nicht vom gleichen Erfolg gekrönt sein dürfte. Deshalb nochmals - herzlichen Dank!
Oder anders ausgedrückt: Aloa waar i aufgschmissn gwen. Sauguad dasd ma weidaghoifn host !
Lieber Schorsch,
das freut mich, dass ich dir helfen konnte. ![]()
Ja, da hast du wohl ein einmaliges Stück für deine Heimatsammlung geschossen, um das dich viele, mich eingeschlossen, beneiden. Warum? Mit Recht, so ein feines Teil findet man nur mit viel Glück und langer Suche. Danke, dass du uns dieses schöne Stück hier präsentiert hast. ![]()
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@All: Bitte schaut über meine Beschreibung drüber, ob die Fehler enthält. Solltet ihr welche finden, nicht für Euch behalten, sondern bitte her damit. Danke und allen ein schönes Wochenende.
Dein Brief wurde fehlgeleitet, denn normalerweise wurden diese Briefe über Avricourt über den Rhein nach Baden geleitet und dann nach München.
Lieber Ralph,
der von dir gezeigte Brief wurde über BESANCON spediert und nicht über AVRICOURT.
Ach ja, ehe ich es vergesse zu erwähnen, ein schönes Stück Postgeschichte und sicherlich nicht mal eben so zu finden ![]()
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Glückwunsch dazu
Servus Postgeschichte Kemser
Je ne suis pas gaulois, mais je vais quand même essayer.
I bin zwoa koa Gallier, aba i werd’s fei drotzdem probiern.
Die sigelseitigen französischen Stempel scheinen für mich alle der Bahnpost zu entstammen.
Ich versuche die jetzt mal der Laufrichtung zu ordnen:
1. Der linke Stempel:
Bahnpoststempel MARSEILLE A LYON
Aussen ein Kreis und innen ein Achteck, ähnlich wie in dieser Abbildung:
in deinem Falle unten mit dem Unterscheidungsbuchstaben A und wahrscheinlich am 15. Mai gestempelt.
2. der rechte Stempel:
ein 2Kreisstempel mit der Inschrift MARSEILLE A LYON // SPECIALE, gestempelt 16. Mai 73, so wie hier beschrieben:
3. der mittlere Stempel:
PARIS A AVRICOURT gestempelt 17. Mai, wie hier beschrieben:
Wie in den obigen Beschreibungen aus dem Buch angegeben, symbolisiert das Achteck im Stempel die Beförderung am Tag, ein innerer Kreis die Beförderung in der Nacht.
Der Weg deines Briefes auf der französischen Seite:
MARSEILLE - LYON - PARIS - AVRICOURT in rot der genommene Weg, in gelb den Weg den er hätte nehmen sollen.
und auf der deutschen Seite den vermuteten Laufweg auch in rot eingezeichnet.
Metz - Saarbrücken - Bingerbrück - Mainz - Frankfurt - Würzburg - München
Die Stempelbeschreibungen habe ich aus diesem Buch entnommen, gibt zwar sicherlich neuere, aber die habe ich nicht.
Hier ist das Buch als Download verfügbar.
J'espère que tout cela est correct et que j'ai pu t'aider.
Oder anders ausgedrückt:
I hoff fei, dass des ois gstimmt hod und i dir a bisserl weidahelfa hob kenna.
Wie das, Klimaanlage oder Gewölbekeller?
Mit Klimaanlage
, ein richtiger Gewölbekeller hat doch immer nur eine Temperatur von 6-8°C und eine zu hohe Feuchtigkeit zum Lagern von Briefmarken. ![]()
Bunker WK II?
Ach nö, die mag ich nicht so. Zu spärliche Ausstattung. ![]()
Liebe Freunde,
hier habe ich 2 Briefe von Stettin nach Landeck. Adressseite mit dem Rahmenstempel ohne Jahr von Stettin und dem Nummernstempel 1439 (Type I -"4" oben offen und mit breitem Kopf) zur Entwertung der 3Sgr Marken der 1. Ausgabe verwendet. Diese würde ich bei 3A8 in der Farbe einordnen. Also erstmal nicht wirklich etwas besonderes.
Beide Briefe sind von 1852, was sich dem Inhalt entnehmen lässt.
Auf der Siegelseite wird es interessant, denn hier folgen innerhalb von 7 Tagen zwei komplett unterschiedliche Stempelformen zur Dokumentation der Leitwege aufeinander. Unser lieber Erwin ( preussen_fan ) zeigt uns hier in der Tabelle des Dk III /, Zweikreis Kursstempel die kompletten Abbildungen.
Den Stempel BERLIN -STETTIN wird dort mit LT 29.06.1852 - auf dem Brief mit dem 28.7.1852 preussen_fan Erwin bitte ändern
Bei dem Stempel BERLIN-BRESLAU kannst du das gleiche Datum als LT ergänzen.
Bei dem unteren gezeigten Brief sind auf der Siegelseite die neu eingeführten LIV, 3 zeilige Kursstempel abgeschlagen, die uns Erwin in dieser Tabelle hier zeigt [BERLIN BRESLAU] und auch hier zeigt [STETTIN BERLIN].
Bei dem blauen Stempel STETTIN BERLIN kann unser lieber Erwin das Frühdatum auf dem 03.08.1852 vorziehen, die anderen Angaben kann ich bestätigen.
Bei dem Stempel BERLIN BRESLAU messe ich jedoch 24x14mm nicht wie in der Tabelle angegeben 26x13mm. Das Frühdatum wird hier mit dem 2.8.1852 angegeben, was der Brief mit Datum 3.8 bestätigt.
Der erste Brief hat noch einen eingelegten Brief eines 2ten Verfassers einliegend. Schade nur dass der Absender dies vergessen hat auf der Adressseite zu vermerken. ![]()
Es ist schön, wenn man fast 175 Jahre später solche Zusammenhänge darstellen und belegen kann. ![]()
Viele Grüße aus dem kühlen Briefmarkenzimmer bei angenehmen 19°C ![]()