Huth & Co in London
Hallo ins Forum - mich würde das Gekritzel auf dem Brief interessieren - danke!
Huth & Co in London
Hallo ins Forum - mich würde das Gekritzel auf dem Brief interessieren - danke!
...hier werden Sie geholfen...
So klingt es neudeutsch besser...
Non e stato necessario
era vietato
La tariffa per le stampe dirette all'estero era di 5 Pfennig, come ha già scritto Ralph. I francobolli aggiunti sul retro sono un'aggiunta di carattere filatelico. Secondo i regolamenti postali non avrebbero dovuto essere obliterati, ma nella pratica alcuni impiegati postali lo facevano comunque.
Lei sta confondendo la norma con la prassi. È indiscusso che i regolamenti della Reichspost non prevedessero l'annullamento di questi francobolli. Tuttavia, il presente documento postale dimostra che tale pratica esisteva. Per uno storico è importante non solo ciò che le norme prescrivevano, ma anche ciò che accadeva nella realtà.
Leider bis heute noch keine Antwort
Macht das etwas? Vermutlich nicht. Die Angeschriebenen haben Wichtigeres zu tun – schade ist es trotzdem. Es wären Zugpferde, doch Ziehen ist mühsam und kostet Kraft. Und wozu ziehen, wenn niemand folgt?
Die meisten Sammler interessieren sich für Zähne, Druck, Farbe, Wasserzeichen, Postwege und Tarife. Das alles gehört zur Philatelie und bildet ihr Fundament. Doch ein alter Brief ist mehr als Papier, Tinte und ein Poststempel. Er ist ein eingefrorener Augenblick der Geschichte. Hinter jedem Namen verbirgt sich ein Mensch, hinter jeder Adresse ein Netzwerk, hinter jeder Frankatur ein Weg durch Raum und Zeit.
Wer einen Brief nur nach seiner Seltenheit beurteilt, übersieht oft seinen größten Wert: die Geschichte, die er erzählen kann.
Vielleicht ist das zu viel verlangt. Vielleicht braucht es einfach Zeit. Doch solange sich auch nur wenige bereitfinden, hinter die Anschrift und den Stempel zu blicken, lohnt sich jede Recherche. Denn manchmal genügt eine unscheinbare Postkarte oder ein alter Brief, um ein längst vergessenes Kapitel der Geschichte wieder sichtbar werden zu lassen.
Die Organisation war durchdacht und die Zahl der Exponate enorm. Unsere Thematische Philatelie verstand sich als Einladung, Geschichte, Medizin und Gesellschaft durch die Linse der Briefmarke zu entdecken – mit Ernst, aber auch mit Humor...
Medizinphilatelie erschöpft sich nicht im Abbilden von Ärzten oder Arzneimitteln auf Briefmarken. Erst wenn mehrere postalische Dokumente zu einer gemeinsamen Erzählung verbunden werden, entsteht historische Aussagekraft. Die hier vorgestellten drei Belege – eine französische Sondermarke, eine Drucksache an den Zürcher Augenarzt Otto Haab sowie ein Werbeumschlag einer Chininfabrik auf Java – spannen einen Bogen von der Entdeckung des Chinins über seine industrielle Herstellung bis zur wissenschaftlichen Verbreitung. Sie erzählen zugleich die Geschichte eines Arzneimittels, das die Tropenmedizin revolutionierte und überraschende Bezüge zur Augenheilkunde besitzt... weiterlesen
Die Einführung von Opium nach China führte zum Ersten Opiumkrieg...
Große Mengen des in Britisch-Indien produzierten Opiums wurden illegal nach China geschmuggelt. Das Geschäft erwies sich als außerordentlich profitabel und trug wesentlich dazu bei, das chronische Handelsdefizit Großbritanniens gegenüber China auszugleichen... weiterlesen
Heim ins Reich
Ein unscheinbarer Brief eingebettet in die Geschichte des "Reichs"
Geschichte beginnt oft mit einem unscheinbaren Dokument. Ein Brief, der nach Stockholm geschickt wurde, erzählt nicht nur vom Postverkehr zwischen Saarbrücken und Schweden. Er führt in eine Zeit, in der Europa glaubte, den Frieden bewahrt zu haben – und sich doch bereits auf dem Weg in den Zweiten Weltkrieg befand - weiterlesen
merkwürdige Motivsammlung
Nun, es nennt sich Open Philately und ist keine Motivsammlung. Dass die Diskussion möglichweise entgleist ist, liegt nicht an mir. Wer hat mit der Rheinlandbesetzung denn begonnen? - Dass manchen mein Exponat samt Gedankengang ein Dorn im Auge ist, freut mich stets. Es kommt zu Diskussion oder Zensur.
PM 221 ist geboren...
dann könnte man ja einen Staat in einen Krieg zwingen...
Nicht zwingen - subtiler muss es gemacht werden - siehe "Der Puppenspieler"...
Was würde der Italiener sagen? Ca..o, dov'è la differenza tra due e tre?
Liegen die Postämter weit auseinander?
Die BIZ in Basel war ursprünglich durch einen Seiteneingang im Savoy Hotel zugänglich. Heute ist die BIZ in einem 19stöckigen Turm in der Nähe des Bahnhof SBB domiziliert. Beschäftigte & Räumlichkeiten unterliegen nur eingeschränkt der schweizerischen Hoheitsgewalt. Die BIZ ist die Zentralbank der Zentralbanken.
Danke - Tolle Liste mit ein paar "alten" Bekannten. Der Stempel könnte ebenfalls auf München "3" lauten.
Ich meine das könnte passen
Könnte - stimmt! Aber der Empfänger ist viel spannender und ich bin mit dem Archiv der Stadt Zürich in Kontakt. Meinte der Absender, vermutlich ein jüdischer Textilfabrikant, etwa zum Schneggen, dann wäre die Gesellschaft der Schildner zum Schneggen gemeint; es wäre dies die älteste (*1380) Interessensvertretung der Patrizier [Oberschicht] zu Zürich, die ihre Zusammenkünfte als Stubengesellschaft abhielten, um auf Politik & Gesellschaft der Stadt Einfluss zu nehmen. Es gibt sie noch heute in der Schneggengasse in Zürich. Dort ist auf einem Türsturz eine Gehäuseschnecke angebracht - vielleicht soll sie zeigen, dass sich die Gesellschaft der Schildner beständig fortbewegen und wenn notwendig in ein Haus zurückziehen kann.
Gehäuseschnecken sind die Patrizier unter den vielen Schneckenarten und die Nacktschnecken die armen Teufel, die ohne ein solches auskommen müssen. Beide Gruppen waren lange Zeit meine Studienobjekte zur nächtlichen Stunde.
schau mal hier
Danke - den hatte ich auch schon gefunden. Aber ist er ident mit dem Absender der Paketkarte. Ich finde keine anderen Belege...
Film, Funk und Post...
Die Kommunikationslandschaft des 21. Jahrhunderts unterscheidet sich grundlegend von jener der nationalsozialistischen Diktatur.
Demokratische Gesellschaften kennen Pressefreiheit, private Medienunternehmen, öffentlich-rechtlichen Rundfunk und digitale Plattformen. Dennoch bleibt Lasswells Frage aktuell:
Wer bestimmt, welche Informationen Reichweite erhalten?
Heute übernehmen Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Streamingdienste und Empfehlungsalgorithmen Aufgaben, die früher Zeitungen, Kino und Rundfunk innehatten. Gleichzeitig wird über Presseförderung, staatliche Inserate, Medienkonzentration und Plattformregulierung diskutiert.
Die historischen Systeme sind nicht vergleichbar – wohl aber die grundlegende Herausforderung, wie öffentliche Kommunikation organisiert wird. - Weiterlesen
Hier ist eine bayrische Paketkarte nach Zürich - interessant wäre es, etwas zu Adolf Richard in München zu erfahren. Die Verzollung erfolgte am Postzollamt in Romanshorn, was an einen Schiffstransport über den Bodensee ab Lindau oder Friedrichshafen denken lässt.
schon über 80 Jahre
Verjährung gibt's da nicht... ausserdem haben wir noch ein As im Ärmel - morgen sehen wir weiter. Wunder gibt es immer wieder...